So sind Unternehmer im Internet sicher!

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Folgend ein Artikel, den ich vor ein paar Wochen mal geschrieben hatte, aber nicht für eine regionale Zeitung genommen wurde (es wurde ein anderer Artikel ausgewählt). Die darin angesprochene Firma wandooweb ist meine kleine, aber feine Internet-Agentur.

Die Angst surft mit

Viele Unternehmer gehen mit gemischten Gefühlen ins Internet. Schnell öffnen Sie Ihr Mailprogramm, lesen kurz die neuen Nachrichten, beantworten die eine oder andere und machen dann ganz schnell den Rechner wieder aus. Und jeden Tag das selbe Ritual.

Dieser Artikel ist für alle Unternehmer, die Angst vor dem Internet haben. Sei es, weil sie aus den Medien täglich neue Horrormeldungen über Viren, Trojaner und andere Computerschädlinge erhalten. Oder weil gerade gestern ein Freund, Bekannter oder Geschäftspartner Opfer einer solchen Attacke geworden ist.

Hier erfahren Sie, wie Sie sicher und sorgenfrei das Internet nutzen können.

Ihre offene Haustür

Sie lassen, wenn Sie Ihr Haus verlassen, sicher alle Fenster offen und schließen auch die Haustür nicht ab. Nein? Aber genau dies machen die meisten, wenn sie ins Internet gehen. „Tür und Tor“ weit geöffnet hoffen sie einfach das Beste.

Doch Vorsicht, die Realität im Internet sieht nicht gut aus. Eine aktuelle Studie geht davon aus, dass man ohne entsprechende Schutzmaßnahmen innerhalb von 30 Minuten einen Virus oder Trojaner auf dem eigenen Rechner hat.

Dabei haben sie noch Glück, wenn es sich um harmlose Varianten handelt, die „nur“ Ihren Rechner verlangsamen oder ein paar unwichtige Daten sammeln. Schlimmer wird es schon, wenn Daten gelöscht werden oder Ihr Rechner zu einem „Zombie-Rechner“ wird. Dieser kann dann ferngesteuert werden, um z.B. anonym Angriffe auf andere Rechner auszuführen.

Existenzbedrohend sind dagegen viele Trojaner, die einer außenstehenden Person erlauben, auf wichtige Daten Ihres Rechners zuzugreifen. Seien es Ihre Passwörter, Konto-Daten oder Kundendateien. Dies hat schon einigen Unternehmen den finanziellen Ruin beschert.

Wege zur Sicherheit

Doch soweit muss es nicht kommen. Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln und ein wenig Software sichern Sie alle Fenster Ihres Hauses, verschließen die Eingangstür und bauen auch noch gleich eine neues, sichereres Schloss ein. Ach ja, und Ihr Nachbarn hält auch noch ein Auge auf Ihr Haus.

1) Betriebssystem
Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem regelmäßig. Microsoft bringt für seine Windows-Betriebssysteme regelmäßig Updates heraus, die schwere Sicherheitslücken beheben. Windows XP bietet dazu eine sehr komfortable Möglichkeit an, dies automatisch zu tun, sobald ein Update veröffentlicht wurde.

2) Softwarelösungen
Auf Ihrem Rechner sollte je eine Software aus den folgenden 3 Kategorien vorhanden sein: Firewall, Anti-Virensoftware und Trojaner-Scanner.

Als Firewall eignet sich die in Windows XP integrierte. Auch wenn es bessere Lösungen auf dem Markt gibt, hat diese zwei entscheidende Vorteile. Sie wird von Microsoft regelmäßig aktualisiert und ist bei Windows XP (Service Pack 2) schon inklusive.

Eine Anti-Virensoftware ist bei Windows zwar nicht dabei, aber da gibt es schon gute Lösungen ab 50 Euro pro Jahr und Rechner (Updates inklusive). Wichtig ist, dass Sie die Aktualisierung dieser Anti-Virensoftware möglichst regelmäßig vornehmen. Eine tägliche Aktualisierung dauert nicht lange und schützt Ihren Rechner zuverlässig.

Auch den Trojaner-Scanner gibt es für Unternehmen nicht umsonst, aber auch hier sind Sie schon ab 30 Euro pro Jahr und Rechner dabei. Diese Software scannt Ihren Rechner regelmäßig, z.B. wöchentlich nach unerwünschter Software und schmeißt diese vom Computer.

Eine Übersicht guter Software aus diesen 3 Kategorien finden Sie regelmäßig in aktuellen Computerzeitschriften. Wandooweb berät seine Kunden auch in dieser Hinsicht sehr ausführlich und übernimmt dann auch die Installation und Wartung.

Noch ein Software-Tipp. Zum Surfen im Internet sollten Sie statt dem Internet-Explorer von Windows, lieber den Firefox- oder Opera-Browser verwenden. Beide sind kostenlos und sehr viel sicherer.
Zum Lesen von eMails sollten Sie ebenfalls auf eine Outlook-Alternative zurückgreifen. So bietet zum Beispiel der Mozilla Thunderbird einen ähnlichen Komfort, mit deutlich weniger Sicherheitslücken.

3) Hardwarelösungen
Sollten Sie ein kleines Büro haben oder auch nur einen einzelnen Rechner, kann es sehr sinnvoll sein, einen Hardware-Router zu kaufen. Das ist nichts anderes als ein kleiner Kasten, der zwischen dem Internetanschluss und Ihrem Rechner eingebaut wird und neben vielen anderen Funktionen auch eine integrierte Firewall mitbringt.
Diese filtert schon sehr viele Schädlinge heraus und erhöht die Sicherheit erheblich. Für unter 100 Euro erhalten Sie ausgereifte Geräte.

Für größere Unternehmen macht dagegen ein Software-Router Sinn. Spezielle, meist sogar kostenlose Software auf einem separaten Rechner sorgt für Sicherheit im ganzen Unternehmens-Netzwerk. Auch hier berät und betreut wandooweb seine Kunden intensiv.

4) Verhaltensregeln
Zu guter letzt steht und fällt die Sicherheit Ihres Rechners mit Ihrem eigenen Vehalten. Nicht umsonst sind Sicherheitsexperten der Meinung „Dass das eigentliche Computer-Problem 40 cm vor dem Rechner sitzt“.

Die beste Software nützt nichts, wenn Sie diese nicht einsetzen oder aktualisieren. Auch eine Firewall kann nichts machen, wenn Sie zum Beispiel Ihre Kreditkarten-Daten ungeschützt über das Internet versenden. Und ein Router hat keine Chance, wenn Sie Ihre wichtigen Passwörter per Post-It an den Monitor kleben.

Gute Agenturen verkaufen Ihnen nicht einfach nur Hard- oder Software, sondern schulen Sie im richtigen Umgang damit. wandooweb gibt jedem Neu-Kunden ein Merkblatt mit Verhaltensregeln in die Hand und betreut auf Kundenwunsch die Installation und Wartung der Sicherheitstechnik.

Auszug aus den wandooweb-Verhaltensregeln (für meine Website-Kunden):

  • Aktivieren Sie das automatische Windows-Update
  • Nutzen und aktualisieren Sie die eingesetzte Sicherheitssoftware
  • Geben Sie Passwörter nur an Personen raus, denen Sie einhundertprozentig vertrauen
  • Wenn Sie schon Ihre Passwörter aufschreiben, dann bitte an einem sichereren Ort aufbewahren und nicht direkt am PC
  • Löschen Sie verdächtige eMails von Absendern, die Sie nicht kennen
  • Geben Sie Ihre Haupt-eMail-Adresse nur an vertrauenswürdige Dritte weiter und geben Sie diese auf Internetseiten nur an, wenn Sie der Website vertrauen können.

Fazit

Sicherheit bei der Nutzung des Internets ist kein Luxus. Schon für unter 200 Euro ist Ihr Firmen-Rechner sehr gut geschützt. Wenn Sie sich dann noch an die wichtigsten Verhaltens-Regeln halten, steht dem unbesorgten Surfen im Internet nichts mehr im Weg.


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