10 Tipps für eine erfolgreiche Firmen-Website – Teil 2 “Die Inhalte”

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2. Inhalte
Ich höre immer wieder von Kunden den Satz “Machen Sie mir ein schönes Layout und nehmen Sie die Texte aus meiner Firmen-Broschüre.” Während viele Kunden viel Gewicht auf das Aussehen Ihrer Website legen, scheint vielen nicht bewusst zu sein, wie wichtig gute Inhalte sind. Erst die Kombination auf optischer Präsentation und sehr guten Inhalten verspricht optimalen Erfolg.

“Content is King”
Im anglo-amerikanischen Internet-Raum ist der Slogan “Content is King” bekannt und akzeptiert. Jeden Tag kommen Millionen neue Seiten ins Internet und es ist Ihre Aufgabe dort heraus zu stechen. Kaum jemand wird Ihr Produkt kaufen, weil Ihr Internet-Auftritt so schön ist. Das Gesamt-Paket muss stimmen, denn die Konkurrenz-Website ist nur einen Klick entfernt.

Aber wenn Sie mit Ihren Texten und Bildern die Bedürfnisse Ihrer Kunden genau ansprechen können, dann haben Sie schon fast gewonnen. Wie Sie solche Inhalt selbst erstellen können? Lesen Sie weiter.

Schritte zu gutem Inhalt
1) Im ersten Schritt sollten Sie die Ziele für Ihren gesamten Internet-Auftritt festgelegt haben.

2) Darauf aufbauen müssen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele für jede einzelne Unterseite festlegen. Die Ziele einer einzelnen Seite können sehr unterschiedlich sein. Am besten ist es, wenn Sie sich fragen: “Was will ich mit dieser Seite erreichen?”
Beispiele für Ziele einer Seite:

  • Der Kunden soll Sie anrufen
  • Produkt-Informationen herunter laden
  • Eine Katalog-Bestellung
  • usw.

Wichtig ist, dass Sie “aktive” Ziele wählen, also eine Handlung des Kunden erreichen wollen.

3) Erstellen Sie die Inhalte jeder Seite unter Beachtung Ihrer jeweiligen Ziele.
Es hilft hier enorm, wenn Sie lernen Ihren Kunden zuzuhören. Viele Unternehmer denken, Sie wissen genau was Ihre Kunden wollen. Leider ist das nicht immer so.

Deshalb nehmen Sie sich bitte einen Spruch meines ehemaligen Marketing-Professors zu Herzen: “Machen Sie sich nicht selbst zur Zielgruppe.” Das bedeutet: Hören Sie Ihren Kunden zu. Nehmen Sie Rückfragen und Problemschilderungen ernst und nutzen Sie dieses Feedback unter anderem für die Inhalte Ihres Internet-Auftrittes. Denn Kunden denken oft nicht genauso wie jemand der tief in der Materie steckt.

Einer meiner Kunden verkauft zum Beispiel moderne Garagen mit “Abtrocknungs-Garantie”. Dort werden die Autos also auch in der geschlossenen Garage schnell trocken. Er wollte nun technische Details zur Garage und Widerstandsklassen etc. aufführen. Aber wäre zumindest für die erste Seiten zum Thema “Garagen” viel zu kompliziert.
Nun haben wir auf der Internet-Seite für diese Garagen eine kleine Story an den Anfang gestellt, die genau diese Vorteile ansprechen und zeigen damit vielen potentiellen Kunden gleich am Anfang, dass wir wissen, welche Bedürfnisse diese haben.
Leider machen es viele Unternehmer anders. Sie überhäufen Ihre Kunden mit technischen Daten und Fachwörtern.

Kunden kaufen keine technischen Produkte, Kunden kaufen Lösungen für Ihre Probleme oder Bedürfnisse

4) Stellen Sie sich jede einzelne Seite Ihres Internet-Auftrittes als einen realen Verkäufer vor (die Punkte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

Wenn Sie selbst Kunde sind, mögen Sie die folgenden Dinge wahrscheinlich nicht an einem Verkäufer:

  • Er textet Sie mit technischen Details zu
  • Er redet eine halbe Stunde lang ununterbrochen
  • Er bietet Ihnen kein zusätzlichen Info-Material an

Das wiederum werden Sie wahrscheinlich an einem Verkäufer mögen:

  • Er fragt Sie nach Ihren Wünschen
  • Er erzählt Ihnen eine nette Anekdote eines zufriedenen Kunden
  • Er gibt Ihnen auf Wunsch weiterführenden Informationen oder Prospekte
  • Er sagt Ihnen welche Möglichkeiten Sie haben das gewünschte Produkt zu kaufen.

Und genau so müssen auch Ihre Internet-Seiten funktionieren.
Finden Sie die waren Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe heraus und legen Sie ein Ziel für jede Seite fest. Dann erstellen Sie die Seiten-Inhalte auf diese beiden Punkte ausgerichtet.

Dieser Artikel gibt natürlich nur einen Einblick in das Thema “Inhalte von Internet-Auftritten”. Nicht umsonst gibt es Spezialisten, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als optimale Inhalte zu erstellen.
Aber gerade Selbständige und den kleine Unternehmer können mit den oben genannten Punkte die Inhalte Ihres Internet-Auftrittes schon deutlich verbessern.


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Kommentare

  1. meint

    Hallo zusammen

    Sicherlich ist die Aussage,Content ist King richt, allerdings sollte der “Schlachtruf” vielleicht noch um das Wort unique ergänzt werde. Also,”Unique Content is King”

  2. meint

    Natürlich hast du recht. Unique Content (also Inhalte, die es so noch nicht im Internet gibt) ist auf jeden Fall von Vorteil.

    Aber mein Blog richtet sich auch und gerade an Klein-Unternehmer und da bin ich aus eigener Erfahrung schon mit Content an sich sehr zufrieden, denn viele Klein-Unternehmer möchten nur “schöne Bildchen” haben.

    Da muss ich oft Überzeugungsarbeit leisten, dass der Inhalt mindestens genauso wichtig wie die Optik ist. I.d.R. ist es so, dass der Unternehmer mir Content bereitstellt und ich daraus Unique Content mache (so weit möglich).

    Im Zweifel hilft es immer die eigene Website mal konsequent aus Kundensicht anzuschauen und die Inhalte entsprechend aufzubereiten. Dann ist auch schon eine gute Basis für Suchmaschinen etc. gelegt.

  3. meint

    Woher kommt denn “Content is king”? Kann es nicht auch dadurch bedingt sein, dass Suchmaschinen Bilder nicht “sehen” können? Eine Webseite soll doch “valide” gestaltet sein, damit der Suchmaschinen-Robot nicht stolpert. Ich bin mir sicher, könnte eine Suchmaschine Bilder beurteilen, dann wären schlagartig viele schöne Bilder auf den Seiten zu sehen;-)

  4. meint

    “Content ist King” kommt einfach dadurch, dass Suchmaschinen versuchen die besten Seiten für die User zu finden. Und das wichtigste an den allermeisten Websites ist immer noch der Text. Und je umfangreicher und eigenständiger dieser ist, umso besser können Suma’s diese beurteilen.
    Aber du hat auch recht, denn Suma’s können derzeit mit Bildern, Flash, Videos etc. noch recht wenig anfangen (auch wenn diese Sachen natürlich auch sehr umfangreicher und eigenständiger Content sein können).

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