GfK: Umsatzsteigerung im Onlinehandel

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Laut einer GfK-Mitteilung vom 12.März 2007 sind die Umsätze im deutschen Online-Handel von 13 Milliarden im Jahr 2005 auf 15,3 Milliarden im Jahr 2006 gestiegen. Das entspricht einer Steigerungsrate von rund 18%.

Damit ist das Internet der am stärksten wachsende Vertriebskanal.
Das muss man allerdings relativieren, da das Internet z.B. im Non-Food-Bereich (Textilien, Elektro, Hartwaren) derzeit nur 7% ausmacht. Da sind solche Steigerungsraten natürlich einfacher zu realisieren.

Da es aber in anderen Branchen teilweise deutliche höhere Anteile des Vertriebskanals Internet gibt (bei Reisen waren das 2006 rund 30% Umsatzanteile über das Internet), stellt sich die Frage, wie es in Zukunft um die “klassischen” Vertriebskanäle steht.

Wird der Online-Versand den klassischen Vertrieb vernichten?
Sicher nicht. Klassische Vertriebskanäle, besonders der stationäre Handel, wird es auch in Zukunft geben und sie werden sehr wichtig sein. Aber es ist auch unbestritten, dass der Anteil des Internet-Vertriebs weiter zunehmen wird. Für stationäre Händler bedeutet dies, dass eine aktive Gegensteuerung notwendig ist. Das kann geschehen durch:

  • Sortimentsverbesserung
  • Spezialisierung auf für den Internetversand ungeeignete Produkte
  • Serviceangebote, die Internet-Händler vor Ort nicht leisten können
  • regionalisierte Produkte

Diese und andere Maßnahmen werden stationäre Händler in Zukunft verstärkt ergreifen müssen, wollen Sie gegen den Internet-Handel bestehen.

Für Internet-Händler dagegen sollte diese Entwicklung auch klar sein. Internet-Händler müssen die Stärken des Internets nutzen (und die Schwächen des Internet-Vertriebskanals möglichst auszugleichen), um Kunden von stationären Händlern und anderen Vertriebskanälen abzuwerben.

Können sich kleine Internet-Händler durchsetzen?
Die GfK-Studie belegt, dass in vielen Branchen der Internethandel von wenigen großen Anbietern dominiert wird. So machen eine Handvoll Großanbieter im Non-Food-Bereich rund 62% der Umsätze dieser Branche in 2006. Zudem hat sich dieser Anteile in den letzten Jahren verstärkt.

Für kleine Internet-Händler bedeutet diese Entwicklung, dass Sie sich auf Nischen konzentrieren müssen. Solche Nischen werden von großen Händlern gemieden, da diese Nischen entweder zu klein und dadurch für einen große Konzern unprofitabel sind oder die Produkte zu speziell. Kleine Händler haben hier die Möglichkeit sich zu profilieren. Und da die “Großen Discounter” nicht mitmischen, können solchen Nischen auch deutlich profitabler sein, als der Mainstream.

Welche Entwicklung erwarten Sie für die Zukunft?


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