Ich treffe immer wieder auf Selbständige, die Woche für Woche Anzeigen schalten in denen auch Ihre Domain drin ist. Das ist erstmal lobenswert. Wenn man dann jedoch die Domain eintippt, kommt eine Fehlermeldung.
Die verschwundene Firmen-Website
Das kann viele Gründe haben. Bei einigen meiner Kunden ist z.B. die alte Web-Agentur ist Pleite gegangen und hat einfach die alte Website gelöscht. Teilweise war die Kunden-Domain auch einfach auf die Agentur registriert und nach der Pleite hat sich ein Domainhändler die wertvolle Domain geschnappt und rückt sie nicht wieder raus.
Das ist an sich schon ärgerlich, aber das der Kunde die Domain in seinen Anzeigen jede Woche aufs neue bewirbt ist noch ärgerlicher:
- Der Unternehmer bezahlt für diesen Platz in der Print-Anzeige Geld und schmeißt es damit zum Fenster raus.
- Kunden die die Domain eintippen bekommen entweder ein leere Seite oder noch schlimmeres zu sehen. Auf jeden Fall leidet das Vertrauen in den Unternehmer.
- Natürlich geht damit auch die eMail-Adresse nicht, die überall auf den Unterlagen des Unternehmers steht.
Ich kenne Unternehmer, die machten das schon Jahre lang so, bevor ich sie davon überzeugen konnte, etwas dagegen zu unternehmen (neue Website, neue Domain oder einfach diese Angaben raus aus der Print-Anzeige).
Tipp für Webdesigner
Für selbständige Webdesigner ist dies natürlich eine Super-Taktik an neue Kunden heranzukommen. Einfach regelmäßig die Firmen-Anzeigen studieren und die angegebenen Websites checken. Wenn dann solche Anzeigen regelmäßig auftauchen, einfach einen netter Brief aufsetzen, der auf das Problem hinweist und die Geldverschwendung und den Vertrauensverlust der damit verbunden ist aufzeigt. Ganz zum Schluss des Briefes erwähnt man dann noch, dass man Web-Designer ist.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Wenn ich für jemanden einen Internetauftritt umsetzte, läuft das Hosting-Paket auf den Kunden. Ich denke dies ist besser so, er verliert nicht seinen Auftritt wenn bei mir was schiefgeht und kann auch wenn er das Will jederzeit zu einem anderen “Webdesigner” wechseln. Der Kunde hat sozusagen die Kontrolle darüber, für was er zahlt. Jetzt wird wieder einer sagen, das hat doch nichts mit Kundenbindung zu tun, denke ich schon. Offenheit schafft Vertrauen und nicht, das der Kunde an mich (zwanghaft )gebunden ist.
Du hast natürlich recht. Einen Kunden zu irgendetwas zwingen kann man eh nicht. Und man sollte es auch nicht versuchen.
Aber viele meiner Kunden haben ganz einfach gesagt null Plan vom Internet und sind heilfroh, wenn ich die Hosting-Dinge für sie regele. Das ich dann auch noch was am Hosting mit verdiene ist doch keine Schande.
Dann gibt es aber auch andere Kunden, die den Server schon haben oder das selbst regeln wollen und das ist für mich natürlich auch OK.
Und wenn Kunden aus welche Gründen auch immer gehen wollen, sollte man sie nicht aufhalten. Im Gegenteil, man sollte das ordentlich und fair abwickeln. Sonst ist der Schaden noch viel größer. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.