Besonders für Gründer, als auch für Selbständige und Unternehmer die schon länger im Geschäft sind, ist es wichtig Werbung für die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu machen. Aber sind alle Marketing-Instrumente gleich gut. Oder sind manche effektiver als andere?
Effektivität von Marketing-Maßnahmen
Ich habe mal meine Marketing-Aktionen der letzten 12 Monate analysiert. Dazu habe ich einerseits alle Ausgaben zusammengetragen und diesen dann die daraus entstandenen Einnahmen gegenübergestellt.
Das ist natürlich keine betriebswirtschaftlich korrekte Auswertung, aber sie reicht aus, um die Effektivität meiner Marketing-Maßnahmen zu bewerten.
Die Auswertung der Marketing-Maßnahmen
Es war nicht immer einfach für jeden Auftrag das dafür verantwortliche Marketing-Instrument zu finden:
| Marketing-Instrument | Anteil Kosten | Anteil Umsatz |
| Empfehlungen | 1% | 28% |
| Bekannte | 1% | 13% |
| Networking | 4% | 20% |
| Autowerbung | 3% | 11% |
| Bierdeckel | 6% | 10% |
| Website | 4% | 4% |
| Flyer | 19% | 14% |
| Online-Werbung | 3% | 0% |
| Direkt-Mailings | 4% | 0% |
| Print-Anzeigen | 58% | 0% |
Diese Statistik zeigt deutlich, welche Maßnahmen effektiv waren und welche nicht. Am effektivsten, und das dürfte niemanden überraschen, ist die Empfehlung. Die Print-Anzeige dagegen bringen zumindest für mich überhaupt nichts ein. Auch eine längerfristige Branding-Wirkung ist nicht eingetreten.
Fazit
Für mich und mein Business haben sich vor allem kleine und günstige Maßnahmen bewährt. Am besten ist es natürlich, wenn man von zufriedenen Kunden weiterempfohlen wird. Knapp 30% meines Umsatzes kommt aus Empfehlungen und je mehr Kunden ich habe, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit für Empfehlungen.
Ebenfalls sehr effektiv sind “Bekannte” und “Networking”. Für jeden Selbständigen ist es wichtig Kontakt zu pflegen und bei anderen in Erinnerung zu bleiben. Deshalb werden ich auch in Zukunft keine Visitenkarten-Party auslassen.
Es ist bezeichnend, dass die 3 effektivsten Marketing-Maßnahmen viel mit zwischenmenschlichem Umgang zu tun haben. Etwas, was leider bei vielen Kursen und in vielen Lehrbüchern zu kurz kommt.
Auf ein Minimum herunterfahren werde ich sicherlich die Print-Werbung. Für mein B2B-Geschäft ist die Werbung in Zeitschriften (auch in Fachzeitschrift) einfach nicht lohnenswert. Das konnte ich auch bei den Werbe-Aktivitäten meiner Kunden erkennen. B2C läuft einfach viel besser in Print-Anzeigen.
Ähnliches kann man auch für Online-Werbung, wie Google AdWords, sagen. Auch hier funktioniert B2C deutlich besser. B2B geht aber viel besser als in Print.
Alles natürlich nur auf meine Erfahrungen bezogen.
Ihre Erfahrung
Konnten Sie ähnliche Erfahrungen machen oder ganz andere? Dann einfach in die Kommentare damit.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.








