Pay per Click-Werbung, z.B. Google AdWords, ist ein wichtiger Baustein im Marketing-Mix vieler kleiner und großer Unternehmen. Diese sehr gezielte Werbeform hat sich für viele Firmen gut bewährt. Allerdings entdecken immer mehr Unternehmen dieses Werbeinstrument und das sorgt für Preissteigerungen.
AdWords und Co. werden teurer
Wie der Blog Ranking-Konzept.de berichtet, sind die Preise für Pay per Click (PPC) – Werbung im ersten Quartal 2007 um 43% gestiegen. Das ist heftig und bedeutet, dass es für viele PPC-Werber langsam unrentabel wird, wenn die Preise weiter so steigen.
Der Grund für diese Steigerung ist die starke Zunahme von Werbetreibenden, die dieses Instrument nutzen. Gleichzeitig ist die Zahl der Werbeplätze (z.B. gibt nicht mehr AdWords-Plätze auf den Google-Ergebnisseiten als bisher) nicht so stark gestiegen.
Das bedeutet also das sich immer mehr Werbende, auf die relativ gesehen sinkende Anzahl Werbeplätze streitet und damit natürlich die Preise für die Keywords steigen. Die Werbeplätze werden einfach teurer.
Für wen ist das schlecht?
Diese Entwicklung ist natürlich für jeden Werbetreibenden schlecht, da die Kosten für PPC-Werbung steigen und damit die Gewinnspannen sinken. Hier hilft es nur, noch genauer die Suchbegriffe zu analysieren und von zu sehr umkämpften Suchbegriffen die Finder zu lassen und dafür in den LongTail zu gehen, da dort deutlich weniger konkurierende Werbetreibende unterwegs sind.
Für wen ist das gut?
Gewinner gibt es einige. Neben den Betreibern von PPC-Werbung, also z.B. Google mit seinen AdWords, profitieren natürlich auch Website-Betreiber, die auf Ihren Websites Werbung platzieren. So steigen die Einnahmen durch Google AdSense auf Grund dieser Entwicklung an. Dies macht das Schalten von PPC-Werbung natürlich zu einem noch interessanteren Instrument, um mit der eigenen Website Geld zu verdienen.
Ebenfalls von dieser Entwicklung profitieren sollten SEO-Profis. Denn wenn Online-Werbung teurer wird, investieren wieder mehr Unternehmen in ein gutes Ranking in den normalen Suchergebnissen der Suchmaschinen. Also auch für diese Branche eine gute Entwicklung.
So guter letzt könnten andere Unternehmen mit anderen Werbe-Instrumenten von dieser Entwicklung profitieren. PPC-Werbung wird nicht der letzte Werbeansatz sein und so wird es in Zukunft sicher Alternativen geben.
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