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Ab welchem PageRank ist man erfolgreich?
18. Juni 2007 - 13 Kommentare - Peer Wandiger

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Der PageRank! Für viele Webmaster ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Anhaltspunkt für den Erfolg einer Website. Doch mit welchem PageRank kann man eigentlich zufrieden sein?

Wie wichtig ist der PageRank

Der PageRank von Google wird auf Basis der Anzahl der eingehenden Links auf die eigene Website berechnet. Je mehr Links auf die eigene Website zeigen, umso höher der PageRank. Allerdings steigt der PageRank exponentiell, so dass der Sprung von 1 auf 2 viel einfacher ist, als von 4 auf 5.

Zudem zählt auch der PageRank der Website, von der der Link kommt. Insofern ist es besser, weniger Links von Websites mit hohem PR zu erhalten, als sehr viele Links von Websites mit PR 0 und 1.

Der PageRank ist zwar nur einer von über 200 Faktoren, die für das endgültige Ranking von Websites in Google verantwortlich sind, aber trotzdem ein wichtiger.

Welcher PageRank ist möglich

Es ist schwer zu sagen, welcher PageRank möglich ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich kaum privat oder semiprofessionell betriebenen Websites/Blogs mit einem PageRank höher als 6 kenne.

PR 7 bis 10 haben eigentlich nur große Firmen oder Institutionen, die auch außerhalb des Internets entsprechend bekannt sind und dementsprechend viele Backlinks bekommen.

Wieviele Websites je PageRank gibt es?

Hier gibt es keine offiziellen Daten, aber ein paar Experten haben selber dazu Daten erhoben.

Sistrix hat sich die Arbeit gemacht, deutsche Website nach PageRank zu sortieren.
Demnach haben 68,21% der deutschen Websites einen PageRank von 0. Dann folgen PR1 (6,69%), PR2 (9,11%), PR3 (8,88%) und PR4 (4,93%). Das sind fast 98% der deutschen Websites.

1,61 % der deutschen Websites haben einen PR von 5 und nur 0,42 % einen PR 6. Websites mit PR 7 und 8 gibt nur sehr wenige und rein deutsche Websites mit PR 9 oder gar 10 praktisch gar nicht.

Eine weitere Statistik ist die des Search Lab-Blogs. Dort wertet man die PR von Websites aus, vauf denen Webmaster Linkplätze verkaufen. Damit ist diese Statistik zwar nicht so aussagekräftig wie die erste, aber interessant ist die Verteilung der Websites auf die einzelnen PageRanks schon.

Demnach gab es im Mai 2007 die meisten Linkangebote bei Websites mit PR4 (2.588), gefolgt von Sites mit PR5 (1.307). Auch bei dieser Statistik ist zu erkennen, dass der größte Teil der gut geführten Websites bei PR 4 und PR 6 liegen.

So wichtig ist Ihr PageRank!

Für gute Websites und Blogs sollte man in Deutschland PR 4 bis 6 anpeilen. Dann liegt man erstmal ganz gut im Rennen.
Für das eigentliche Ranking in Google ist das nicht ganz so wichtig, für die Einnahmemöglichkeiten durch Link-Verkauf z.B. aber schon.


Linkpreis Index für Mai 2007

So zeigt die Auswertung des Search Lab-Blogs deutliche Unterschiede in den Linkpreisen. Ein PR 3 Link geht im Schnitt für 10,29 Euro/ Monat weg. Für einen PR 4 Link erhält man als Anbieter im Schnitt 20,29 Euro und ein PR 5 Link bringt rund 30,70 Euro ein. Die Preise steigen dann noch weiter. So verdient man bei der Vermietung von PR 8 Links ganze 332 Euro pro Link und Monat.

Fazit

Auch wenn der PageRank für die eigentlichen Suchmaschinen-Ergebnisse nicht die große Rolle spielt, so ist er bei verschiedenen Einnahmemöglichkeiten jedoch sehr wichtig. Deshalb ist es auch verständlich, dass viele Webmaster immer noch so großen Wert auf den PageRank legen.


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Kommentare

13 Kommentare und Trackbacks zu ' Ab welchem PageRank ist man erfolgreich? '

Kommentare zu 'Ab welchem PageRank ist man erfolgreich?' mit RSS oder TrackBack abonnieren.

  1. 1 Lana kommentierte am 18.06.2007 um 14:19 Uhr

    Naja, aber das mit dem Linkkauf hat eigentlich keine wirkliche Zukunft, wie ich finde, denn irgendwann wird Google das perfekt erkennen können, welche Webseiten Links vermieten und welche nicht.
    Abgesehen davon, interessante Statistiken :thumbs up:

    MfG Lana =)

  2. 2 admin kommentierte am 18.06.2007 um 14:36 Uhr

    Danke Lana,
    ich denke das der Linkkauf schon Zukunft hat. Allerdings wird man es in Zukunft wohl genauso offen legen müssen, wie jede andere Werbung. Dafür wird Google schon sorgen.
    Aber weiterhin geben wird es den Linkkauf schon. Allein schon deshalb, weil damit viel Geld verdient wird.

  3. 3 Henning kommentierte am 18.06.2007 um 14:52 Uhr

    Wie schrieb jemand kürzlich so schön und treffend:

    Und der Pagerank ist schön. Wie 18″ Alufelgen an einem untermotorisierten BMW 316.

    http://www.evologiq.com/suchmaschinenmarketing.php

    Ich halte von diesem Pageank Hype so lange nichts, bis mein Vermieter “Pagerank” als Zahlungsmittel für die Miete akzeptiert ;) Bis dahin versuche ich lieber Geld zu verdienen und das geht mit PR1 Seiten auch ;)

  4. 4 admin kommentierte am 18.06.2007 um 16:17 Uhr

    Natürlich geht das auch mit PR1 Seiten, da hast du recht. Allerdings gibt es genug Möglichkeiten zum Geldverdienen, die eben AUCH Wert auf den PageRank legen. Insofern ist er nicht ganz unwichtig.

  5. 5 helmeloh kommentierte am 18.06.2007 um 22:34 Uhr

    Hoffentlich habe ich die Anti-Spam-Prüfung geschafft :oops:
    Natürlich kann man auch mit einer PR1 Seite Geld verdienen, wenn man arbeiten geht, oder Email-Spam betreibt, aber mit der Seite selbst wohl kaum. Ich persönlich halte den PR für wichtig, aber SEO für absolut überflüssig. Ich finde Seiten sollten für Benutzer optimiert werden und nicht für Suchmaschinen. Dann ergibt sich automatisch ein guter PR siehe z.B. meine Seite www.hirners.com für die ich sogut wie keine Werbung brauche und sicher auch kein SEM. Ich schwöre auf (X)HTML-, CSS- und WAI-Konfomität und Google belohnt das auch. Leider sind von 248.918 sites in meinem Verzeichis (adaxas) kaum 5% HTML valid und WAI kennen die meisten Webmaster nicht einmal. Lustig ist es manchmal schon, wenn sich jemand als großartiger Webmaster ausgibt und mit Frontpage und Co eine tolle Website namens “index.html” oder “new page” zusammen klickt und dann womöglich auch noch einen PR > 3 damit erreicht, aber es ist eben nur manchmal lustig. Meistens sind diese Seiten eine Geisel des Internets und bieten all das, was jeder Nettiquet wiederspricht.
    Zum Abschluss noch ein guter, ironisch gemeinter, Tipp: Wenn man sich eine Website unbedingt kaputt machen will, bindet man einen original SEO-Code ein, der die Seite optimiert und populär macht.

  6. 6 admin kommentierte am 18.06.2007 um 23:02 Uhr

    Ich glaube das viele den Zusammenhang zwischen PageRank und Erfolg einer Website falsch sehen. Es geht nicht um erst hohen PageRank und dadurch dann Erfolg. Es ist ein Prozess der gleichzeitig abläuft. Erfolg und PageRank gehen Hand in Hand. Auch wenn, wie schon oft gesagt, der PageRank nur einer von sehr vielen Faktoren für das Ranking in Google ist.

    Bzgl. der Validität von Websites kann ich dir nur bedingt zustimmen. Eine Website mit cleanem Code ist sicher etwas gutes und ich versuche mit meinem eigenen CMS validen Code zu produzieren, doch auch das ist nicht ausschlaggebend. Es geht um den User. Findet er den Inhalt einer Website nützlich, ist es ihm meistens egal, ob die Website Standard-Konform ist oder nicht.

    Und was SEO betrifft. In ein paar Jahren werden keine SEOs mehr notwendig sein. Es wird zwar noch ein Weile dauern, aber dann werden Suchmaschinen wirklich den Inhalt einer Seite erkennen und beurteilen können. Dann wird es nicht mehr nötig sein, auf ein Behelfsmittel wie Links (als Stimmen für die Site) zurückzugreifen. Dann werden Content-Schreiber und Kreative gefragt sein, aber keine SEOs mehr.

    Bis dahin aber ist SEO einfach eine Methode Traffic zu generiren und es funktioniert. Mit diesem Traffic kann man dann auf die unterschiedlichsten Arten Geld verdienen.
    Ist das Falsch? Naja, wir leben in einer Gesellschaft, in der es primär ums Geld verdienen geht. Da muss man sich nur das Fernsehen, die Zeitschriften und unser aller Umfeld anschauen. Warum sollte das Internet da die Ausnahme bilden?

  7. 7 Sergej kommentierte am 19.06.2007 um 11:23 Uhr

    Halte PageRank für sinnvoll, jedoch nicht für wichtig.

    Der Mensch ist von Natur aus für Vergleiche bestimmt: Mein Boot, mein Haus, mein PageRank. Da ist der PR-Wert in der Tat eine gute Messeinheit zum “Längen”-Vergleichen.

    Andererseits nervt mich gewaltig, wenn ich nur dann einen bezahlten Beitrag schreiben darf, wenn mein PR größergleich 5 ist. Ist zwar verständlich warum, aber auch diskriminierend.

  8. 8 admin kommentierte am 19.06.2007 um 11:39 Uhr

    Zitat: “Halte PageRank für sinnvoll, jedoch nicht für wichtig.”

    Naja, wenn der PageRank sinnvoll ist, ist er doch auch wichtig oder? Viele Anbieter wie ReviewMe.com setzen auch stark auf den PageRank. Und da man mit solchen Services eben auch einige Euro/Dollar verdienen kann, lohnt sich ein höherer PageRank.

    Ob der PageRank an sich sinnvoll ist oder nicht, diese Diskussion halte ich für irrelevant. Es gibt genügend Verdienstmöglichkeiten, bei denen der PageRank eine wesentliche Rolle spielt und nur das ist für mich wichtig. :cool:

  9. 9 Gerd-E. kommentierte am 22.06.2007 um 23:51 Uhr

    Machen wir doch keine Augenwischerei! Der Pagerank ist, und das durch Mitwirken der im deutschsprachige Raum marktführenden Suchmaschine Google, zu einer Internet-Währung geworden. Wo gibt es denn Links als wirkliche Empfehlung?? Links werden getauscht, wie man in vergangenen Jahrtausenden auf dem Markt getauscht hat: Zwei Ziegen und ein Schaf für ein Pferd -> ein PR3 und zwei PR2 könnte einen PR4-Link ergeben. Oder ist das nicht die Praxis. Auf Themenrelevanz wird gerade noch geachtet, aber nur, weil es die Suma mag.
    Versucht doch mal, mit einer neuen Seite und sehr gutem Inhalt einen Link von einer PR4 oder PR5 Seite zu erhalten!
    Und Google mischt bei allem mit. Werbung für Webkataloge mit PR3 habe ich noch nicht gesehen, für welche mit PR7 schon.
    Und ganz ehrlich, wer hätte nicht gerne einen PR6 zumindest, auch wenn es nur ein Teilchen fürs Ranking ist ;-)

  10. 10 admin kommentierte am 23.06.2007 um 01:45 Uhr

    Natürlich ist nicht jeder Link eine erst gemeinte Stimme für eine andere Website. Allerdings ist auch nicht jeder in diesem Land ein SEO und die Mehrheit verlinkt wirklich, weil sie eine andere Website gut findet.

    Selbst ich, in diesem Blog, verlinke gern nach außen auf andere Website, wenn ich die Inhalte gut und interessant finden. Und das ohne Gegenleistung. Warum? Weil ich gern in dieser Branche arbeite, ich Spaß dabei habe und Das Internet einfach auch von Links ohne Hintergedanken lebt.

    Da Google dies auch so sieht, werden Links eben immer noch (naiv?) als Stimmen für eine Website gesehen. Das dies natürlich ein Teil der Bevölkerung ausnutzt, ist nicht ungewöhnlich. Es gab schon immer Menschen, die ein bestimmtes System zu Ihrem Nutzen manipuliert haben. Das ist nicht erst seit dem Internet so.

    PR6? Das würde schon gute Linkpreise einbringen :twisted:
    Solche bezahlten Links werden aber sicher in Zukunft markiert werden müssen. Alleine schon weil wir hier in Deutschland sind und Werbung in redaktionellem Inhalt deutlich gekennzeichnet werden muss. Ich warte da nur auf die erste Abmahnwelle.

  11. 11 Holger kommentierte am 23.06.2007 um 20:57 Uhr

    Ich denke schon das der PR einen direkten Einfluß auf die Einnahmen durch vermietete Links hat. Niemand zahlt für ein PR1 Link genausoviel wie für ein PR9 Link. Aber man zahlt in diesem fall ja nicht direkt für den PR. Die Seite erreicht diesen nur eben einfach wenn sie entsprechend gut vernetzt ist, guten Inhalt bietet, viel Backlinks aufweist usw. und dafür zahlt man dann. Der PR ist dabei aber auch nur ein Faktor und nur dann richtig entscheiden wenn der Mieter es ebenfalls auf einen guten PR abgesehen hat. Geht es z.B. um das bewerben von bestimmten Produkten wird eher auf qualifizierte Besucher gesetzt. In dem Fall kann eine PR5 Seite dann auch mehr bekommen und für den Werber wertvoller sein als eine PR6 Seite.
    Der PR ist nur ein grober, über den Daumen gepeilter Wert für die Beliebtheit einer Seite. Er ist damit ein erstes Anzeichen ob sich Werbung lohnen könnte.

  12. 12 admin kommentierte am 23.06.2007 um 21:18 Uhr

    @Holger
    Sehe ich genau so!

  13. 13 Editor Stefan kommentierte am 03.07.2007 um 23:04 Uhr

    Sehr interessant! Das habe ich mich schon länger gefragt. Ich würde ferne mal eine Auflistung sehen der 200 angesprochenen Faktoren sortiert nach der Wichtigkeit!








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