Google hier, Google da, Google überall. Diesen Eindruck bekommt man heute, wenn man die Marktdominanz von Google sieht. Die meisten Website-Betreiber berichten, dass der absolute Großteil der Besucher Ihrer Websites von Google kommt.
Aber diese Abhängigkeit von Google ist auch sehr gefährlich.
Sind Sie von Google anhängig?
Überlegen Sie mal kurz. Was wäre, wenn von heute auf morgen keine Besucher mehr von Google auf Ihre Website kommen würden? Würde Ihr Online-Geschäft großen Schaden nehmen?
Vielen Website-Betreibern steigt sicher der Angstschweiß auf die Stirn, wenn sie an solch ein Szenario denken.
Aber geht es denn auch ohne Google. Diese Frage hat sich Jennifer Laycock gestellt und ein Projekt gestartet.
Erfolgreich ohne Google
Die Website www.bentoyum.com soll gänzlich ohne Google erfolgreich werden und beweisen, dass es auch ohne Google-Traffic geht.
Dazu hat Jennifer unter anderem die Google-Crawler (ebenfalls MSN, Yahoo und Teoma) ausgesperrt, um zu verhindern, dass Suchmaschinen die Website in den Index aufnehmen.
Google-Alternativen
Diese Website soll also ohne Suchmaschinen-Traffic erfolgreich werden und dafür wird sich Jennifer vieler Web 2.0 Instrumente bedienen. Also unter anderem Social Websites, Empfehlungen und eine Community.
Ob sie es schafft, die Website erfolgreich zu machen, kann man in den nächsten Monaten verfolgen und dabei lernen, wie man sich von Google etwas unabhängiger macht.
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- So machen Sie Ihre Firmen-Website erfolgreich
- Google geht hart gegen “schlechtes Verhalten” vor
- Microsoft / Yahoo Allianz gegen Google?
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- Microsoft Popfly – Google Page Creator – Das Mitmachnetz
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Ein interessantes Projekt! Die Webseite hat derzeit 21 Backlinks und ich frage mich, ob die Robots sich an das Verbot in der robots.txt halten, wenn die Seite 200 Backlinks oder mehr hat.
Wäre der Roboter ein Mensch, könnte man sagen – verbotene Früchte schmecken besonders gut
Die offiziellen Robots (Google und Co.) halten sich an die robots.txt. Mit den vielen, vielen kleine Spidern (zum eMail-Adressen finden oder um Texten “zu leihen”) sieht dies anders aus. Über kurz oder lang werden die Seiten trotzdem in Google und Co. auftauchen. Das ist fast nicht zu verhindern.
Sehr interessantes Projekt, auch mir bereitet die Abhängigkeit von Google zunehmend Sorge. Was aber viel schlimmer ist: Die Bilder auf Jennifers Site sind so appetitlich, dass ich jetzt einen Mords-Hunger habe
Das mit dem Hunger geht mir auch so
Eine tolle Idee, kann man nur unterstützen und wenn ich mir den Alexa Rank so angucke, dann dürften das so 150-200 Besucher am Tag sein, scheint also für den Anfang ganz gut zu laufen.
@Gerd: Auch wenn Google dafür bekannt ist, die robots.txt gern mal bein einzelnen Unterseiten nicht zu beachten, glaube ich nicht, dass Google einfach die komplette Domain indexiert.
Die meisten Besucher dürften über Artikel wie diesen kommen. Noch kann man also zum Erfolg nicht viel sagen.
Interessantes Konzept: Möglichst viele potenzielle Kunden aussperren. Jetzt mal unter uns: das ist doch Quark. Wer kann es sich denn leisten, diesen riesigen Markt auszulassen? Klar kann man Besucher über andere Quellen als Suchmaschinen generieren, aber eine große Reichweite erhält man nur mit Hilfe der Suchmaschinen.
@Kai
Dabei handelt es sich ja um einen Test. Niemand wird freiwillig auf Google-Traffic verzichten. Trotzdem ist es gut mal zu sehen, ob es auch ohne geht, da man sonst Google doch schon sehr ausgeliefert ist.
Ungesund ist die Situation in Deutschland aber allemal. Diese Google-Dominanz spart zwar etwas Optimierungsarbeit, ist aber insgesamt gefährlich.
Lustig, hab heute genau das selbe gedacht:
http://www.lopsta.com/2007/06/19/bist-du-abhngig-von-google/
Ich persönlich halte die Diskussion um Google für nicht angebracht. Früher war Altavista eigentlich die Anlaufstelle Nummer 1, dann kam Google. Zuvor waren es andere Firmen.
Schauen wir doch mal Firefox in Deutschland an. Jeder dachte er wird nie gegen den Internet Explorer ankommen. Und nun? Es ist doch so, dass immer das bessere Produkt gewinnen wird und das Internet ist bekanntlich sehr schnelllebig. Alles ändert sich rasant!
Ich habe also keine Angst vor Google. Im Gegenteil, man sollte die Macht von Google für sich und seine Produkte nutzen!
Die Frage, ob man ohne Google erfolgreich sein kann, kann mit dieser Seite gar nicht überprüft werden. Denn wenn man das ganze unter ein Motto stellt, was mit Google und deren Marktmacht zu tun hat und dies dann erfolgreich ist, ist man mit Google erfolgreich gewesen.
Es ist sicherlich richtig, sich nach Alternativen zu Google umzuschauen. Mit diesen socail-bookmarks habe ich es auch eine Zeit lang versucht. Die sind jetzt aber fast alle wieder entfernt. Das hat seinen Grund darin, dass da einfach kein Traffic herkam. Bei allgemeinen Themen mag so etwas anders sein. Bei Spezialthemen, wie bei meiner Seite, ist es eben so.
Ich bin mir sicher, dass das einzige was eine Seite nach vorne bringt, gute Texte sind. Wenn die Leser einen konkreten Nutzen von der Seite haben, kommen sie auch gerne wieder. Die Blogs, die über Googlespam mit schlechten Texten versucht haben Erfolg zu bekommen, sind doch sehr kurzlebig. Das macht den Betreibern meistens auch nicht lange Spass.
Leider ist dieses Beispiel schon jetzt nicht wiederholbar. Oder würdet ihr morgen nochmal eine Meldung lesen, die einen identischen Versuch beschreibt?
Interessant ists trotzdem wobei ich sehr skeptisch bin, dass hier langfristig besonders großer Traffic aufkommen wird. So sozial sind Bookmarks dann auch nicht…
Das Beispiel ist genau das, ein Beispiel. Niemand der halbwegs bei Verstand ist, wird freiwillig auf Google-Traffic verzichten. Und zudem ist es auch ein cleverer Linkbait, keine Frage. Und offensichtlich hat es auch funktioniert. Zudem schreiben viele Leute darüber.
Was den Social Traffic angeht, so bin ich noch unentschieden. Einerseits habe ich netten Traffic von solchen Sites. Andererseits sind diese ganzen Service wie Digg, Yigg, Webnews etc. mehr oder weniger einfach zu manipulieren. Das wird über kurz oder lang zum Tot dieser Services führen, wenn man nicht noch eine Möglichkeit entwickelt, Manipulationen zu verhindern.
@marcus
Der kleine aber feine Unterschied ist, dass Altavista nur Geld verbrannt hat und Google nicht weiß wohin damit. Hier stehen die Chancen für Google auf jeden Fall besser als für Altavista die Nummer 1 Position zu behalten.