Trafficwahn und wirklich wichtige Besucher

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Viele Webmaster und Blogger messen Ihren Erfolg anhand des Traffics. Also der reinen Anzahl der Besucher bzw. Seitenaufrufe. Je mehr Besucher, desto besser. Doch ist das wirklich so und ist hier “Mehr” wirklich immer “Besser”?

Wie wichtig ist Traffic für einen Website?

Natürlich gibt es den meisten Website-Betreibern ein tolles Gefühl, wenn von Woche zu Woche die Besucherzahlen steigen. Das ist auch für viele Blogger das direkteste Feedback, ob Ihr Blog bzw. Ihre Website erfolgreich ist.
Doch wie wichtig ist die Höhe der Besucherzahlen wirklich?
Diese Frage kann man natürlich nicht so einfach beantworten. Die Antwort hängt davon ab, mit welchem Geschäftsmodell eine Website oder ein Blog betrieben wird. “Geschäftsmodell?” werden einige nun fragen. “Ich will doch nur Spaß haben und kein Geld verdienen”. Das ist aber auch ein Geschäftsmodell. Aber eines, welches nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Trotzdem verursachen auch solche Blogs/Websites Kosten und zumindest die sollten gedeckt sein.

Kosten / Nutzen Rechnung

Hier ist es wichtig eine Kosten/Nutzen-Rechnung aufzustellen. Gerade für Selbständige ist dies wichtig, denn diese haben nicht wirklich Freizeit, sondern könnten immer arbeiten, sozusagen.

Beispiele für Kosten:

  • Hostingkosten für den Server (Webspace, Domain und Traffickosten)
  • Zeit für das Bloggen (gerade bei Selbständigen wichtig, die in dieser Zeit auf “richtig” arbeiten könnten)

Beispiele für Nutzen:

  • direkte Einnahmen durch den Blog (AdSense, Affiliate-Verkäufe, verkaufte Links etc.)
  • indirekte Einnahmen (Aufträge durch Kontakte, die im Blog zustande gekommen sind)
  • Imagegewinn (gerade mit sehr spezialisierten Blogs ist es möglich als Experte betrachtet zu werden)
  • der Spaß durchs Bloggen sollte man nicht unterschätzen

Jeder Selbständige sollte Kosten und Nutzen des Betriebs eines Blogs / einer Website gegenüberstellen und schauen, ob es sich zumindest mittelfristig lohnt, weiterhin so viel Arbeit und Zeit zu investieren.

Welche Besucher sind wichtig?

Wie man schon im letzten Abschnitt sehen konnte, gibt es verschiedenste Möglichkeiten Nutzen aus einem Blog/ einer Website zu ziehen. Hier sollte man sich auf bestimmte Ziele konzentrieren und nicht versuchen, alles zu erreichen. Das geht in der Regel nicht gut.

Wenn man sich darüber klar ist, welche Ziele man erreichen will, wird schnell klar, dass nicht jeder Besucher des eigenen Blogs für diese Ziele notwendig ist.

  • Möchten Sie mit AdSense Ihr Geld verdienen, so funktioniert dies mit unerfahrenen Besucher besser, da diese noch nicht so blind gegenüber Online-Werbung sind. Zudem steigen die Einahmen durch AdSense in der Regel auch, wenn der Traffic steigt.
  • Wollen Sie eher durch Link-Verkauf Ihr Geld verdienen, dann ist oft eine spezielle Zielgruppe zu einem Thema besser. Hier geht es meist nicht so sehr um Traffic, sondern mehr um eine genaue Beschreibung der eigenen Zielgruppe.
  • Affiliate Marketing benötigt wiederum Besucher, die am besten schon mit einer Kaufabsicht auf Ihre Website kommen.

Wie Sie sehen sollten Sie sich über Ihre Website, Ihre Ziele, Ihr Geschäftsmodell und damit besonders über die gewünschten Besucher Gedanken machen.

Messen Sie den Erfolg Ihrer Website

Wie erkennen Sie denn nun, ob Ihr Besucherstrom zu groß, zu klein oder genau richtig ist? Genügt ein Blick in die Statistiken Ihres Blogs / Ihrer Website? Dies ist zwar schon aufschlussreich, aber bei weitem nicht ausreichend.

Viel mehr über Ihre Besucher erfahren Sie, wenn Sie sich z.B. die folgenden “Stats” anschauen:

  • Anzahl Kommentare – Wie stark beteiligen sich Ihre Besucher
  • Feed-Abonnenten – speziell Blogs erkennen an den Abonnenten-Zahlen wie groß die Zahl der treuen Nutzer ist
  • Klickraten bei Online-Werbung – Wie hoch die Klickrate bei AdSense und Co.
  • Affiliate-Verkäufe – Wie viele Nutzer kaufen über Ihre Affiliate-Links.
  • externe Links – Wie stark und vor allem von welchen Seiten wird zu Ihnen verlinkt.

Die Analyse dieser und noch weiterer “weichen Stats” gibt Ihnen ein gutes Gefühl für den Erfolg Ihrer Website. Hieraus erkennen Sie oft aber auch Verbesserungsmöglichkeiten. Scheuen Sie sich auch nicht, dass Geschäftsmodell Ihres Blogs/ Ihrer Website zu ändern, wenn Sie merken, dass Ihre Besucher einfach anders sind, als Sie das geplant hatten.

Man muss nicht die meisten haben

Je nach Geschäftsmodell und Zielen ist es nicht das primäre Ziel möglichst viele Besucher zu haben, sondern die richtigen. Ich habe lieber 100 Besucher am Tag, die an meinen Affiliate-Angeboten interessiert sind, als 500, die enttäuscht von den Inhalten schnell wieder wegklicken und nur Kosten verursachen.


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