Wie wichtig ist der Google-Traffic wirklich?

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Überall hört man, dass Google den absolut größten Teil der Besucher auf die Websites bringt. Dies birgt natürlich eine gewisse Abhängigkeit, sollte Google mal die eigene Website aus dem Index kicken oder zumindest schlechter ranken.
Doch wie groß ist der Anteil von Google am Traffic dieses Blogs? Der Frage bin ich nachgegangen.

Über 90% Anteil am Suchmaschinenmarkt hört sich beängstigend an. Das ist es auch, aber kommen denn Besucher ausschließlich über Google?

Wie man sich gegen Google wehrt

Google dominiert den eigenen Traffic solange, wie man es zulässt. Die überall aus dem Boden schießenden Social Websites (Yigg, Webnews etc.) ermöglichen es nicht nur mehr Besucher auf die eigene Website zu ziehen. Sie verringern dadurch auch den Anteil von Google-Besuchern.

Leider gibt es bisher kaum Statistik-Plugins, die Social Traffic, gesondert ausweisen. Eine löbliche Ausnahme bildet hier das Plugin “SlimStat“. Hier kann man recht gut erkennen, von welchen Social Websites wie viele Besucher in einem bestimmten Zeitraum gekommen sind.

Doch es gibt auch noch eine andere Möglichkeit den Social Traffic zu messen.

Social Traffic messen

Die Website www.103bees.com bietet einen kostenlosen Service zur Messung des eigenen Traffics an. Netterweise wird dabei auch zwischen Suchmaschinen-Traffic, bezahltem Traffic (z.B. AdWords) und Besuchern von Social-Websites bzw. Direkt-Traffic (z.B. das direkt Eintippen der Domain durch den User) unterschieden.

Demnach kommt mein Blog in den letzten 30 Tagen auf folgende Anteile:

  • Social Websites und direktes Eintippen der Domain – 79,1 %
  • Suchmaschinen-Traffic – 20,9 %
  • bezahlter Traffic – 0%

Das ist ein deutliches Übergewicht zu Gunsten der Social Websites bzw. Stammbesucher (die die Domain von Hand eingeben oder in den Lesezeichen haben).
Doch warum haben Suchmaschinen, also vor allem Google nur solch einen kleinen Anteil? Erklärungsversuche:

  • Mein Blog ist erst 5 Monate alt und in Google noch nicht so gut gerankt. Das dauert bei Google gerade bei neuen Domains sehr lange.
  • Die Zahl der Artikel wächst natürlich noch und Google hat noch nicht so viel zum verwertet.
  • Die Themen über die ich blogge sind in Google recht umkämpft. Da ist es schwer auf die erste Seite zu kommen und Traffic abzukriegen.
  • Ich habe die Vermarktung über Social Websites stark vorangetrieben und verwende auch nützliche WordPress-Plugins dafür.
  • und es gibt sicher auch noch andere Gründe

Kommt die Google-Dominanz noch?

Auf Grund der oben genannten Gründe ist anzunehmen, dass die Besucherzahlen von Google in Zukunft noch steigen werden. Dagegen stellt sich die Frage, wie stark der Anstieg der Besucher von Social Websites sein wird. Hier spielt sicher eine Rolle, ob die noch verhältnismäßig kleinen Yiggs und Wongs dieser Welt, jemals einen Massenmarkt erreichen können.

Ich gehe aber davon aus, dass der Google-Traffic-Anteil mit der Zeit wachsen wird. Das würde mich auch sehr freuen, so lange nicht 90% meiner Besucher von Google kommen. Das würde mich dann wieder etwas unruhiger schlafen lassen :-)


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Kommentare

  1. meint

    Ich verwende Google Analytics um meinen Traffic zu analysieren und bei mir sind es ca. 40% der Besucher die über die Google Suche zu mir finden. Weitere 40% kommen von Social Websites. Das ist eigentlich ganz gut so :)

  2. meint

    Ein hoher Anteil an direkten Besuchen spricht wohl für eine gute inhaltliche Qualität des Blogs. Ein hoher Suchmaschinenanteil spricht eher für schlechten Inhalt oder für gute Suchmaschinenoptimierung.

    Bei meinem Blog ist der Suchmaschinenanteil inzwischen von 90% auf 80% gesunken.

  3. meint

    Wichtig sind natürlich auch die Anzahl der Seitenaufrufe pro Besuch (bei mir 2) und die Durchschnittliche Dauer des Besuchs. Bei mir 2 Minuten, obwohl über 80% der Besucher in wenigen Sekunden wieder verschwinden.

  4. meint

    Vielen Dank auch für die Rechenübung, durch die ich einen Kommentar verloren habe. Leider hab ich keinen Taschenrechner zur Hand…

  5. meint

    @AlfaFox
    Sorry für die Rechenaufgabe, aber die ist heutzutage leider notwendig.

    Bzgl. den Faktoren wie Verweildauer oder Bounce Rate liegt bei mir auch schon ein Draft-Post rum. Auf jedenfall reicht heutzutage nicht die reine Visit-und PageView-Zahlen anzuschauen.

    Das ein hoher Anteil Suchmaschinen-Besucher für schlechte Inhalte sprechen, kann man so nicht pauschal sagen. Sicher ist das das SEO gut gemacht, aber das kann ja auch für den Inhalt gelten. Schlechte Inhalte gibt es sowohl von SEOs als auch von Müller und Schmidt. :smile:

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