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NatĂŒrlich wĂ€re es schön, wenn man sein Geld verdienen könnte ohne zu arbeiten. Da aber die wenigsten eine 6 oder 7 stellige Summe fĂŒr gute Zinsen anlegen können, wird man nicht ganz ohne Arbeit auskommen. Warum es trotzdem wichtig ist “Permanent Income”, also dauerhafte Einkommensströme aufzubauen, zeigt dieser Artikel.
Viele SelbstÀndige arbeiten eindimensional
Als SelbstĂ€ndiger kann man viel Geld verdienen. Das ist richtig. Wenn man gut in seinem Beruf ist und gern mit Menschen umgeht, stehen die Chancen fĂŒr SelbstĂ€ndige nicht schlecht, Monat fĂŒr Monat mehr als nur zum Leben zu haben.
Zumindest sollte dies das Ziel eines jeden SelbstĂ€ndigen sein. Denn wenn man sich schon 12 Stunden am Tag und auch am Wochenende in die Arbeit stĂŒrzt, sollte sich dieser Aufwand natĂŒrlich auch in der eigene Kasse auszahlen.
Leider konzentrieren sich viele SelbstĂ€ndige einzig und allein auf eine TĂ€tigkeit. Diese ist dann in der Regel auch eine Dienstleistung, bei der der SelbstĂ€ndige seine körperliche und/oder geistige LeistungsfĂ€higkeit verkauft. Dies ist natĂŒrlich riskant, denn hier flieĂt nur Geld, wenn man auch arbeitet.
In meinem Fall wĂŒrde es bedeuten, dass ich einzig und allein Websites fĂŒr Kunden erstelle. Solange ich arbeite, verdiene ich Geld. Sobald ich aber nicht mehr an Projekten arbeite, kommt auch kein Geld mehr rein. Und dieses Risiko ist gröĂer, als viele SelbstĂ€ndige bereit sind zuzugeben.
Einnahmeausfall bei SelbstÀndigen
Was viele leider nicht bedenken ist, dass bei Krankheit oder Unfall keine Krankenkasse den eigenen Lohnausfall trÀgt. Was aber passiert, wenn man ausfÀllt und nicht arbeiten kann? 0 Stunden Arbeit = 0 StundensÀtze Bezahlung.
In diese Falle tappen mehr SelbstÀndige als man glaubt. Solange man gesund ist, sieht auch noch alles Okay aus, doch wenn man dann mal ausfÀllt und das vielleicht auch noch öfters, wird es eng.
NatĂŒrlich gibt es private Zusatz-Krankenversicherungen, die ein Krankentagegeld bezahlen. Allerdings sind diese fĂŒr einen “frischen” SelbstĂ€ndigen nicht bezahlbar, zumindest wenn man Zahlungen ab dem ersten Ausfalltag wĂŒnscht.
Lohnfortzahlung fĂŒr SelbstĂ€ndige?
In der Regel lohnt es sich fĂŒr SelbstĂ€ndige nur, eine Krankentagegeld-Versicherung abzuschlieĂen, die ab dem 28. Tag oder spĂ€ter zahlt. Und wer hat schon 28 Tage oder lĂ€nger die Grippe. Hier fallen also nur wirklich schwere Krankheiten oder Verletzungen drunter und dann hat man eh andere Probleme.
Ich habe z.B. so eine Krankentagegeld-Versicherungen um den “Worst Case” abzusichern. Damit die Existenz nicht gefĂ€hrdet ist, wenn man Monatelang nicht arbeiten kann. Aber den Ausfall fĂŒr ein paar Tage oder 1-2 Wochen zahlt einem SelbstĂ€ndigen niemand und dann rĂ€cht es sich, wenn man sich kein “Permant Income” aufgebaut hat.
Die Lösung heiĂt “dauerhafte Einkommensströme”
“Permanent Income” ist einfach die Umschreibung fĂŒr Einkommensquellen, die relativ unabhĂ€ngig davon sind, ob ich arbeite oder nicht. Zumindest in einem gewissen Zeitraum. Solche dauerhaften Einkommensquellen sind natĂŒrlich nicht so ganz einfach zu erschlieĂen, doch gerade das Internet bietet hier viele Möglichkeiten.
So halte ich es Àhnlich wie Google mit seinem Mitarbeitern. Google verlangt von seinem kreativen Leuten, dass sie 70% ihrer Arbeitszeit an aktuellen Google-Kernprojekten arbeiten, 20% an Google-Projekten, die neue Wege beschreiten und 10% an völlig anders gearteten Dingen.
Ich halte mich natĂŒrlich nicht so genau an diese Prozentzahlen, versuche aber neben meinem KerngeschĂ€ft fĂŒr meine Kunden (denn diese Einnahmen zahlen derzeit den GroĂteil meiner Rechnungen) andere Projekte, wie zum Beispiel diesen Blog zu etablieren.
Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf Projekte, die einmal gestartet mit relativ wenig Aufwand weiterbetrieben werden können.
So hat dieser Blog auch in den letzten Tagen, als ich krankheitsbedingt kaum bloggen konnte, weiter schön Geld verdient (Noch ist dies nicht all zu viel. Aber wenn die Wachstumsraten so bleiben, dann lohnt sich diese Investition ĂŒber kurz oder lang auf jeden Fall ). NatĂŒrlich bricht auch diese Einnahmequelle nach einiger Zeit zusammen und bleibt nicht fĂŒr alle Ewigkeit ohne weitere Arbeit bestehen. Einzelne kĂŒrzere Ausfallzeiten aber können damit gut ĂŒberbrĂŒckt werden.
Investieren Sie in dauerhafte Einkommensströme
Daher kann meine Empfehlung nur lauten, dass Sie versuchen sollten neben Ihrem tĂ€glichen GeschĂ€fts weitere Einkommensquellen zu erschlieĂen. Idealerweise hat das natĂŒrlich mit Ihrem bereits vorhandenen Know How zu tun und kann mit relativ wenig Aufwand gestartet werden. LĂ€uft es gut an, dann lohnt es sich auch weitere Arbeit in den Aufbau diese Einkommensstrom zu investieren.
Bei mir machen die dauerhaften Einkommensquellen derzeit rund 10% der Gesamteinnahmen aus. Allerdings steigt der Anteil von Monat zu Monat und mittelfristig plane ich ein VerhÀltnis von 50:50.
Beispiele fĂŒr dauerhafte Einkommensströme
Hier ein paar Ideen fĂŒr dauerhafte Einkommensströme im Internet als Anregung fĂŒr Sie:
- eBooks erstellen und verkaufen
- Werbeeinnahmen auf den eigenen Content-Seiten
- Affiliate-Links auf trafficstarken Websites
- Verkauf von Textlinks
- Programmierung von Software und Bereitstellung gegen GebĂŒhr bzw. Werbefinanziert
Dies sind nur ein paar, zugegeben nicht besonders originelle Ideen.
Gemein ist diesen Ideen, dass man einen gewissen Erstellungsaufwand hat und dann wenig oder gar keinen Pflegeaufwand. Ein gutes Beispiel aus der Offline-Welt ist ein Buchautor. An einem einmal geschriebenen Buch verdient der Autor auch noch Jahre danach regelmĂ€Ăig Geld. Vorausgesetzt natĂŒrlich, dass Buch ist gut.
Schauen Sie sich einfach Ihre Branche und Ihre TĂ€tigkeit an und ĂŒberlegen Sie, wie Sie daraus solche dauerhaften Einkommensströme machen können. Bei den meisten wird sich die ein oder andere Idee finden lassen.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.










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Danke fĂŒr diesen Artikel. Das was eigentlich jeder wissen sollte noch einmal schön zusammengefasst.