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So machen Sie Ihren Blog-Feed zu Geld
- 7 Kommentare - Peer Wandiger | Blogs, Geld verdienen, Selbständig



City of Biz
Werbung

Das es in diesem Blog vor allem um eines geht, im Internet Geld zu verdienen, ist nichts neues. Neu ist allerdings, dass ich nun auch testweise im RSS-Feed Werbung schalte. Mal schauen, ob das funktioniert, was das bringt und wie meine Leser darauf reagieren. Welche Möglichkeiten gibt es den eigenen RSS-Feed zu Geld zu machen?

Verdienen Sie Geld mit Ihrem RSS-Feed.

Wer träumt nicht davon von seinem Blog zu leben. Werbung ist da schon lange ein wichtiger Bestandteil der Einnahmen. Allerdings wurde die Werbung im Blog-Feed selbst lange Zeit vernachlässigt. Doch warum eigentlich? Der RSS-Feeds eines Blog eignet sich genauso für Werbung wie der Blog selbst.
Schauen wir uns mal die verschiedenen Möglichkeiten an, Werbung in RSS-Feeds zu schalten.

Möglichkeiten von RSS-Werbung

1. WP Plugin Feed Footer
Dieses Plugin ist relativ neu. Ich habe es erst vor ein paar Tagen kennengelernt.
Es bietet eine sehr einfache Möglichkeit bis zu 10 verschiedene HTML-Codes automatisch unter jeden Feed-Eintrag einzutragen.

So kann man also z.B. Affiliate-Banner oder normalen Text samt Links unter jedem Beitrag im Feedreader anzeigen lassen. Da das Plugin sehr flexibel ist, bieten sich viele, viele Einsatz-Möglichkeiten. Neben Werbung kann man damit auch HTML-verschönerte Inhalte (z.B. Copyright) einblenden. Ebenso wäre es denkbar nur im RSS-Feed ein Gewinnspiel zu veranstalten. Das ist eine gute Möglichkeit mehr Feed-Abonnenten zu gewinnen.

Hier finden Sie das Plugin “Feed Footer“.

2. Text-Link-Ads
Text Link Ads, einer der größten Linkbroker im englischsprachigen Raum bietet ebenfalls die Möglichkeit, Werbung im eigenen Blog-Feed* anzeigen zu lassen. Dabei besteht diese Werbung nicht aus Grafik-Bannern, sondern aus reinen Text-Links.
Das ist sicher optisch weniger aufdringlich als grafische Werbung.

Abgerechnet wird in TKPs. Also man bekommt einen festen Betrag pro 1.000 Werbe-Einblendungen.
Ob man als Blog-Autor damit mehr verdient, als mit Affiliate-Links müsste man aber auf jeden Fall mal testen.

3. Feedburner Ads
Auch Feedburner will in Zukunft Werbung in RSS-Feeds anbieten. In wie weit hier die neue Mutter Google mit ins Boot geholt wird kann ich nicht genau sagen. Aber sicher wird Feedburner von den Erfahrungen Google’s profitieren.

Wie diese Werbung genau aussieht, kann man noch nicht sagen, aber auf der Feedburner Website kann man schon mal erste Informationen finden.

Da schon lange gefordert wird Google AdSense auch in Feeds nutzen zu können (da läuft gerade ein Beta-Test), wäre dies evtl. für Google die Möglichkeit durch die Hintertür diesen Werbemarkt zu bedienen. Bisher scheiterte AdSense-Werbung in Feed daran, dass dafür JavaScript benötigt wird. Dies funktioniert jedoch in RSS-Feeds nicht.

Klick-Werbung vs. TKP
Im Grunde müssen Sie sich entscheiden, ob Sie lieber einen festen Betrag pro 1.000 Werbeeinblendungen möchten (TKP) oder doch lieber für Conversions (z.B. Affiliate) bezahlt werden wollen. Ich werde auf jeden Fall erstmal das WP-Plugin “Feed Footer” ausgiebig testen.

Pro und Kontra von RSS-Werbung

Als Blogger, der seinen Blog auch als Einnahmequelle sieht, ist Werbung in Feeds auf jeden Fall eine interessante Alternative. Jedoch sollte man es mit der Werbung im Blog und Feed nicht übertreiben.

Laut einer aktuellen Umfrage unter mehr als 300 Feed-Abonnenten, würden rund 25% der Leser den Feed abbestellen, wenn darin Werbung auftaucht. Auch wenn ich denke, dass auch diese Werbung mittelfristig akzeptiert wird, sollte man sehr vorsichtig mit Feed-Werbung umgehen.

Und bevor Sie diesen Feed nun abbestellen weil hier Werbung auftaucht, schreiben Sie doch Ihre Meinung in die Kommentare. Auch für mich ist dies ein Experiment, welches ich bei zu negativem Feedback sicher wieder abbrechen werde.

Ebenfalls eine interessante Auswertung bietet der Dr.Web Blog. Dort wurde die Feed-Werbeeinnahmen der letzten Monate analysiert. Es fällt die sehr geringe Klickrate auf. Das ist zwar für den Blog nicht schlimm, da ja nach TKP abgerechnet wird. Für den Werbetreibenden allerdings ist es sicher nicht attraktiv.

Ich werde das Feedback meiner Leser beobachten und über die weitere Entwicklung dieses Experimentes berichten.

Bitte schreiben Sie mir Ihre Meinung zu diesem Thema



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Kommentare

7 Kommentare und Trackbacks zu ' So machen Sie Ihren Blog-Feed zu Geld '

Kommentare zu 'So machen Sie Ihren Blog-Feed zu Geld' mit RSS

  1. 1 Mike Lekies kommentierte am 20.07.2007 um 11:28 Uhr

    Ein Business-Blog stellt (im Idealfall) via RSS Infos zur Verfügung, die für den Leser einen Mehrwert haben. D.h., der Leser profitiert davon. Da ist es aus meiner Sicht nur fair, dass sich in einem Feed die eine oder andere Werbung befindet – vorausgesetzt, man stellt den vollständigen Feed zur Verfügung. Muss der Nutzer zum Lesen des vollständigen Feeds auf die Webseite wechseln, halte ich es für schwieriger. Wir haben einen noch sehr jungen (praktisch erst seit Juni) Blog und wir wissen noch nicht, wie wir das in Zukunft handhaben wollen.

  2. 2 admin kommentierte am 20.07.2007 um 13:35 Uhr

    Ob ein RSS-Feed schon die gesamten Informationen enthalten soll oder eine Kurzinfo über den Artikel mit einem “mehr”-Link, halte ich für Geschmackssache.

    Ich lese viele Feeds und habe keine Problem damit, dass ich, wenn die Kurzinfo interessant klingt auf die Website des Autors zu gehen. Ganz im Gegenteil ist es sogar bei Full-Feeds oft so, dass der Artikel im Feed deutlich schlechter zu lesen ist, da HTML/CSS-Formatierungen wegfallen und auch sonstige Gestaltungselemente wegfallen.

    Ob man seine Stammleser aber überhaupt mit Werbung nerven sollte, dass ist sicher eine gute Frage.

  3. 3 oberleiner kommentierte am 20.07.2007 um 13:43 Uhr

    “dass der Artikel im Feed deutlich schlechter zu lesen ist, da HTML/CSS-Formatierungen wegfallen”

    das ist bei mir der Grund, warum ich gar keinen Feedreader nutze, sondern alles im Firefox lese. Noch klapt die Verwaltung der Blogs, sind nicht so sehr viele…

    Und genau da hat man als “Werbetreibender” ein Problem: Da ich ja immer auf die Webseite komme, sehe ich keine Werbung. Hmm…

  4. 4 drewenut kommentierte am 20.07.2007 um 16:54 Uhr

    Ich finde, man muss es mal so sehen, das bloggen kostet viel Zeit, macht aber auch Spaß. Bloggt man “smalltalk”, “News” und so weiter ist es der Spaß der überwiegt, bloggt man aber Hilfreiche Artikel, Tutorials etc,… ist es mehr Arbeit. Diese Arbeit bezahlt niemand, es ist Zeit, die später,vorallem als Selbständiger an anderen Projekten fehlt.
    Kann man durch Werbung aber ein paar Euros wieder reinholen bin ich total dafür. Solang die Werbung nicht aufdringlich ist, hab ich auch nichts gegen ein Banner oder Textlinks in Feeds.
    Man könnte sich auch durchaus überlegen für Stammleser, (sagen wir mal dann auf dem Blog registriert und eingeloggt) die Werbung ausblenden lassen. Dementsprechende Plugins liessen sich ja bauen. Nur würde ich dann eben erwarten, dass so ein Stammleser (da ihm meine Arbeit ja wohl gefällt) mir mal 5 bis 10 Euro oder so spendet im Jahr, so als Unterstützung dank etc….
    Schließlich kostet ein Fach-Zeitungsabo auch mal gut 80 Euro im Jahr,….

  5. 5 admin kommentierte am 20.07.2007 um 21:13 Uhr

    Naja, das mit dem Paid Content ist noch immer kaum akzeptiert. Allerdings würde ich diesen Schritt auch nicht anstreben. Vor allem, weil ich selbst eigentlich nicht bereit bin für einen Blog zu zahlen :grin:

    Das mit der Arbeit, die in so einem Blog steckt kann ich nur unterstreichen. Allerdings sehe ich es nicht nur als “finanziellen Ausgleich” oder “ein paar Kosten reinholen”. Ein Blog kann ein richtiges Business sein und es ist auch nichts verwerfliches daran Geld verdienen zu wollen.

    Leidet darunter die Qualität? Sicher nicht, da die Leser so schnell weg sind, wenn Ihnen das nicht mehr gefällt, was sie sehen. Also da ist das Internet sehr Basisdemokratisch.
    Und es macht Spaß. Das ist unbezahlbar :mrgreen:

  6. 6 Patrick kommentierte am 20.08.2007 um 10:21 Uhr

    Also interessant ist der Ansatz schon. Man sollte aber auf jeden Fall abwägen, ob das ganze auch tatsächlich langfristigen Nutzen bietet oder nicht doch eher kontraproduktiv wirkt. 25% Abspringer ist schon ne Menge…

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 20.08.2007 um 11:01 Uhr

    Also ohne jetzt meine Leser zu verärgern (mir ist wirklich wichtig was diese sagen), gibt es einige Erkenntnisse, die ganz interessant sind. Nur weil 25% androhen zu gehen, heißt das noch lange nicht, dass auch 25% gehen. Es wird besonders im Internet oft und schnell mit etwas gedroht, was dann aber nicht konsequent auch durchgezogen wird.

    Von dieser Erfahrung haben schon eine Menge Webmaster berichtet. Also nicht zu viel Angst vor Konsequenzen, aber natürlich aber trotzdem Wert auf die Lesermeinung legen.



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