Mittlerweile ist es sehr beliebt Blog- und Websiteeinnahmen zu veröffentlichen. Auch ich habe meine Juni-Einnahmen hier bekannt gegeben. Doch ist es eigentlich so clever dies zu tun und wo liegen die Risiken?
Warum veröffentlichen Blogger Ihre Einnahmen?
Wenn ich mir meine Statistiken der letzten Wochen anschaue, dann ist der Artikel über die “Blogeinnahmen im Juni” einer der erfolgreichsten. Und auch die Beiträge anderer Blogger, ob aus Deutschland oder Weltweit, bringen immer wieder viele Leser.
Das ist auch verständlich, da es natürlich für viele Blogger interessant ist zu sehen, was möglich ist. Was sie selbst mit ihrem eigenen Blog verdienen können. Zu sehen, dass andere Profit machen, ist natürlich auch sehr motivierend. Insofern ist Erfolg für Blogger auch wieder eine gute Werbung, da dadurch noch mehr Leser dazu kommen.
Nicht zu letzt ist es aber auch für den Blogger oft eine Sache des eigenen Egos seinen Erfolg zu veröffentlichen. Gerade in einer Szene, wie die der Blogger, möchte man sich einen Namen machen. Und auch da ist der wirtschaftliche Erfolg ein wichtiger Teil.
Welche Risiken birgt diese Offenheit?
Doch ist es auch so sinnvoll die monatlichen Einnahmen zu veröffentlichen?
Das Internet ist ein Abbild des normalen Lebens und auch hier gibt es Neider und Menschen, die einfach nur Glücklich sind, wenn sie anderen schaden können.
Insofern besteht die realistische Möglichkeit, dass solche Personen erfolgreichen Bloggern oder Website-Besitzern schaden möchten. Gerade Script-Kiddies, also meist junge User, die halblegale Software verwenden, um Blogs zu hacken oder Server in die Knie zu zwingen, können Bloggern großen Schaden zu fügen.
Aber auch die liebe “Konkurrenz” bringt manchmal viel Energie auf, um sich selbst in Google und Co. auf Kosten der Anderen weiter nach oben zu bringen. Nicht immer mit erlaubten Mitteln.
Fazit
Es hängt sicher von jedem Blogger selbst ab, wie sehr er mit internen Details in die Öffentlichkeit geht. Neben den Einnahmen des eigenen Blogs zählen hier ja auch Besucherzahlen, Feed-Abonnenten etc. dazu. Man sollte auch jeden Fall die Vor- und Nachteile abwägen.
Es sollte nur jedem klar sein, dass mit einer gewissen Bekanntheit auch das Risiko steigt. Aber wo ist das nicht so.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Also mir ist es lieber keine Einnahmen zu veröffentlichen. Das Ego muss man sich halt wo anders aufpolieren oder eben bei Freunden. Da braucht man dann wenigstens keine Angst vor irgendwelchen Neidern haben…
Naja, im Zweifel versuche ich auch eher “Unter dem Radar” zu fliegen, so zu sagen. Wer im Scheinwerferlicht steht muss halt die Hitze vertragen.
Das macht gleich 10 Euro fürs Phrasenschwein.
Man sollte nicht nur an die Konkurrenz denken… Auch das Finanzamt könnte sich für Zahlen interessieren.
Naja, wer wirklich auf Profit mit seinem Blog aus ist, der sollte auch gewerblich die Sache betreiben. In meinem Fall ist es ja so, dass ich selbständig bin und alle Blog-Einnahmen normal ein Betriebseinnahmen behandle.
Zudem fange ich erst gar nicht an irgendwelche Tricks und Schleichwege um das Finanzamt herum anzuwenden. Den Ärger muss ich mir nicht antun.
Naja wenn man so liest, was manche Leute teilweise da verdienen, bin ich auch schon überlegt vielleicht mal ein wenig Werbung zu schalten.
Also wenn mich jemand fragen würde, aber mich fragt ja sowieso keiner, wie immer:
Vielleicht rührt das ja da her *g*
Ich finde das Veröffentlichen von Verdiensten (ob Blog oder nicht Blog) hat, wenn es sich nicht gerade um den Unternehmens-Jahresabschluß handelt, einen wirklich etwas starken Ego-Charakter und hinterlässt bei mir einen arroganten Eindruck… Maybe… Vielleicht bin ich der Einzige dem das so geht, aber scheinbar bin ich auch der Einzige hier der keinen wirklich eigenen Blog betreibt
Wenn ich hier was von 10.000 Euro im Monat als Verdienst schreiben könnte, dann würde mich es nicht stören, als arrogant zu gelten
Aber im Ernst, es kommt ja auch auf das “Wie” an. Ich versuche das nicht als Selbstdarstellung rüber zu bringen, sondern als fachliche Info. Ich habe selbst immer gern solche Infos gelesen.
@Heiko: das seh ich genauso, es kommt völlig auf den Style an. Die Einnahmen-Berichte von Robert (Basic) waren immer sehr hilfreich zur Orientierung.