Man ist nie zu jung, um mit dem Bloggen zu beginnen. Das sieht man auch immer wieder an Wunderkindern in den USA, die schon mit 12 Jahren Millionen verdienen (sollen). Aber auch hierzulande gibt es junge Blogger, die interessante Blogs veröffentlichen. Einer davon ist Yannick Eckl. Deshalb habe ich ihm mal ein paar Fragen gestellt.
1.) Stell bitte dich und deinen Blog „blogschrott.net“ kurz vor.
Mein Name ist Yannick Eckl, ich bin 15 Jahre alt, noch Schüler und seit einem Jahr Blogger. Auf blogschrott.net geht es in erster Linie um Themen wie Web 2.0 (insbesondere Social News und Social Networks), etwas SEO, Geld verdienen mit Blogs etc.
2.) Hast du dich auf den Start des Blogs irgendwie vorbereitet und wie verlief die Startphase?
Vorbereitet habe ich mich nicht, nein, obwohl dies eigentlich eine Phase ist, die ich immer durchlaufe. Bei blogschrott.net gab es diese Phase, aus welchen Gründen auch immer, nicht. Die erste Zeit verlief recht erfolgreich. Ich konnte mich für das Bloggen begeistern, hatte schnell viele Stammleser und Ideen, die ich auch umgesetzt habe. Ich würde es als Traumstart bezeichnen.
3.) Gibt es irgendwas, was du heute anders machen würdest, wenn du nochmal mit dem Blog starten könntest?

Nein, ich würde es genau so machen, da mir mein Start mit blogschrott gut gelungen ist. Wobei ich damit nicht sagen will, dass eine Planung nicht ratsam wäre. Gerade für Blogger, die auch Geld verdienen wollen, kann das sehr wichtig sein. Muss es aber nicht. Wer Spaß an der Sache hat und den Willen, Erfolg zu haben, der packt das auch so.
4.) Welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Blog hältst du für am wichtigsten?
Das der Blogger er selbst bleibt; dass er Kritik an sich ranlässt; dass er ausdauernd über ein Thema berichten kann, ohne das ihm die Lust vergeht. Das wären drei Punkte, wo ich sage, dass es ein absolutes “Muss” ist, diese “Kriterien” zu erfüllen. Im Endeffekt kommt es aber auch darauf an, wie man erfolgreich für sich definiert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es doch sehr verschiedene Definitionen von Erfolg geben kann, was natürlich völlig okay ist. (Weiterer Punkt: Individualität – auch sehr wichtig!)
5.) Setzt du bestimmte Marketing-Maßnahmen ein, um mehr Besucher auf deinen Blog zu ziehen?
Marketing-Maßnahmen.. Generell nicht. Klar, es gibt hier und da mal den ein oder anderen strategischen Schachzug im SEO/SMO-Bereich, ganz klar. Aber das ich eine Maßnahme konsequent über eine lange Zeitspanne verfolge.. Nein. Ich denke, dass es dafür kein Patentrezept gibt, um so und soviele Besucher zu bekommen. Ich bin immer noch einer von den Bloggern, die sagen, dass im Grunde der Content über die Anzahl der Besucher entscheidet. Es ist eine gute Basis. Auch wenn diese Meinung vielleicht im Hinblick auf SEO naiv klingt.
6.) Du hast Ende September einen englischsprachigen Blog gestartet. Warum?
Das war eine spontane Idee. Zur Zeit ist yannickeckl.com offline, demnächst wirds wieder laufen. Es steckt der Gedanke dahinter, mein doch nicht ganz so gutes Englisch zu trainieren. Natürlich aber auch deshalb, weil die US/UK, bzw. insgesamt internationale Blogosphäre schon ein anderes Gebiet ist, in welchem man sich behaupten muss! Es war ein Sprung ins kalte Wasser, aus welchem ich jederzeit wieder aussteigen kann, wenn es mir zu kalt ist
Wobei aufgeben eigentlich nicht mein Ding ist.
7.) Was sollte man bei einem englischsprachigen Blog beachten und welche Fehler sollte man vermeiden?
Nichts anderes als in der Deutschen. Grobe grammatische Fehler sollten vermieden werden; das erfahre ich gerade. Aber sonst… fällt mir nichts ein. Im Gegenteil. Ich denke, dass es in der englischsprachigen Blogosphäre um einiges lockerer zugeht, als in der deutschen. Kann aber auch nur ein Eindruck sein, der durch manche deutsche Blogger entsteht.
8.) Welche Ziele hast du für die Zukunft und wie möchtest du deinen Blog weiterentwickeln?
In der Zukunft (in 4,5 Jahren), will ich vom Internet leben können. Das ist mein großer Traum. Und dieser Traum kann Realität werden. Natürlich wird Blogschrott.net nur einen Teil des Einkommens sein, welches ich zum leben benötige. Aber insgesamt würde ich sagen – nicht nur auf das Bloggen bezogen – : Die Selbstständigkeit. Von daher bin ich hier, bei Dir, goldrichtig
9.) Dein ultimativer Tipp für einen erfolgreichen Blog?
Lustig, finde ich, da ich vorgestern einen Artikel darüber geschrieben habe. Es ist wichtig das man an sich und seinem Blog arbeitet, Stillstand ist tödlich. Ansonsten sind es alltägliche Fähigkeiten, die ich jedem ans Herz lege: Kritikfähigkeit, Ehrlichkeit, sich selbst treu bleiben, sich nicht für andere verbiegen. Das mag sich anhören, wie allgemeine Lebenshilfe, lässt sich aber auch zu 100% auf das Bloggen beziehen!
Vielen Dank Yannick für die Beantwortung meiner Fragen. Wer den interessanten Blog von Yannick besuchen möchte, kann das unter www.blogschrott.net tun. Derzeit läuft auch noch das Blogprojekt “Selbstständigkeit durch das Internet?”. Also ran an die Tastatur und losgeschrieben.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.







Wer will schon nicht Punkt 8 erreichen?
Ich find am wichtigsten: Weitermachen, egal wie tief man wieder gefallen ist, einfach weitermachen. irgendwann funktionierts
@ Klaudio
Durchhaltevermögen und ein gutes Selbstbewusstsein schaden sicher nicht in der Selbständigkeit, da hast du recht
@Klaudio – Ist sicherlich einer der Wünsche eines Bloggers..Bald macht die Jugendfraktion euch Platt..:wink: