« Neuer Umfrage-Service netvoting.com im Test
kostenlose Schriftarten für Ihr Unternehmen »


Büro oder Homeoffice für Selbständige im Netz?
Peer Wandiger - 11 Kommentare - Selbständig - Ähnliche Artikel


Werbung
DirectAds
Werbung

Das eigene Büro ist für viele Selbständige sicher ein Traum. Aber oft genug reicht es erstmal “nur” für ein Homeoffice. Dieser Post geht auf die Vor- und Nachteile beider Varianten ein.

Manche schwören seit Jahren auf ein Homeoffice, andere halten ein Büro für unverzichtbar. Ich habe ein eigenes Homeoffice in meinem Haus und vermisse mein Großraumbüro von früher nicht wirklich. Aber ich kenne auch die Büros meiner Kunden und muss sagen, dass es mich manchmal schon reizt, in ein eigenes Büro umzuziehen.

Vorteile des Homeoffice

  • die Kosten
    Es ist natürlich erheblich kostengünstiger in den eigenen 4 Wänden zu arbeiten. Ein Büro von annehmbarer Größe kostet je nach Standort mehr oder weniger Geld, belastet die eigenen Einnahmen aber auf jeden Fall. Das ist der Hauptgrund für viele Selbständige erstmal in den eigenen vier Wänden zu starten.
  • Familienfreundlich
    Ich war früher über 2 Stunden täglich unterwegs, um zum Arbeitsplatz und zurück zu kommen. Diese Zeit entfällt nun und das merke ich deutlich. Ebenso sehe ich meine Kinder nun deutlich häufiger als früher und kann die Arbeit problemlos für etwas Familienzeit unterbrechen.
  • Nachtarbeit
    Ist irgendwas dringend zu erledigen, kann ich problemlos Nachtschichten einschieben und habe es dann nicht so weit ins Bett ;-)
  • kurze Wege
    Wie schon erwähnt habe ich nun keine langen Wege mehr zur Arbeit. Das hat mich früher viel Zeit gekostet und diese kann nun entweder für sinnvolle Arbeit oder die Familie genutzt werden.
  • flexiblere Arbeitszeiten
    Man kann daheim wirklich arbeiten, wann man will. Mal eine Stunde am Sonntag? Kein Problem.

Vorteile eines Büros

  • Networking
    In einem Büro hat man mehr Kontakt zu anderen Selbständigen. So sind vor allem Gründerzentren eine sehr gute Möglichkeit sich täglich mit anderen Selbständigen auszutauschen. Von den daraus entstehenden Projekten und Kontakten gar nicht zu reden.
  • Professionalität
    Ein Büro wirkt i.d.R. professioneller, als ein Homeoffice. Potentielle Kunden werden oft einen Selbständigen mit Büro für erfolgreicher halten, als jemanden im Homeoffice (nicht alle, aber tendenziell ist das noch immer so). Für Kundengespräche und Vertragsverhandlungen eignet sich ein neutraler Ort wie das Büro einfach besser.
    Ebenso bekommt man von Verwandten und Bekannten oft erst mit einem Büro die richtige Anerkennung. Eine veraltete Einstellung, aber leider oft noch so.
  • weniger Ablenkung
    In einem Büro wird man weniger von trivialen Dingen wie Abwasch, Gartenarbeit oder der Familie abgelenkt. Viele können in einem Büro einfach effektiver arbeiten. Ich habe damit zwar weniger Probleme, aber für manch einen war es schon ein notwendiger Schritt.
  • eigene Einstellung
    Als Vorteil für das Homeoffice wird oft die Möglichkeit gesehen, im Bademantel zu arbeiten. Ich sehe das eher als Nachteil. Zumindest aus meiner eigenen Erfahrung. Für den Gang ins Büro muss man früh 0aus dem Bett raus und sich ordentlich fertigmachen. Das halte ich auch in meinem Homeoffice so.
  • Motivation
    Ein eigenes Büro zu haben, motiviert schon ungemein. Man fühlt sich oft auch erst dann als richtiger Selbständiger und agiert auch entsprechend gegenüber potentiellen Kunden. Das kann sich sehr gut auf Vertragsverhandlungen auswirken.
  • Feierabend
    Man kann das eigene Büro verlassen und Feierabend machen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Das verhindert auch, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit komplett verschwinden.

Wann sollte man was wählen?

Das hängt sicher von der jeweiligen Situation jedes Selbständigen ab. Folgende Punkte sollte man beachten:

  • Habe ich viele Kundenkontakte -> Büro
  • Wenig direkte Kundenkontakte -> Homeoffice
  • Kann ich diszipliniert arbeiten -> Homoffice
  • Lasse ich mich leicht ablenken -> Büro
  • Plane ich mein Business auszubauen und Mitarbeiter anzustellen -> Büro
  • Will ich wirklich Feierabend und frei haben -> Büro
  • Möchte ich flexibel arbeiten -> Homeoffice
  • Brauche ich Kontakt zu anderen Selbständigen -> Büro
  • Arbeite ich lieber alleine -> Homeoffice

Der Hauptgrund, warum Selbständige im Homeoffice arbeiten (die Kosten) sollte eigentlich kein Entscheidungskriterium sein. Es gibt so viele andere Faktoren, die man bei der Wahl beachten muss. Die Kosten sollten, wenn überhaupt, nur zu Beginn der Selbständigkeit eine Rolle spielen.

Wie haltet ihr das?

Mich würde ja interessieren, wie Ihr das seht. Arbeitet ihr zu Hause und wenn ja warum? Oder sitzt Ihr tagsüber im Büro?

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema findet ihr hier. Dort gibt es auch gleich noch ein paar sehr gute Tipps für die Bildung von Bürogemeinschaften, der Alternative zum Einzelbüro.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Die besten Artikel zum Thema 'Selbständig'
Werbung
Werbung

Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Feed! Die Artikel gibt es auch per Mail



Kommentare
11 Kommentare und Trackbacks zu 'Büro oder Homeoffice für Selbständige im Netz?'

Kommentare zu 'Büro oder Homeoffice für Selbständige im Netz?' mit RSS

  1. 1 Tom Schultz kommentierte am 12.11.2007 um 11:40 Uhr

    Ich halte es eigentlich so das ich mir momentan beide Optionen offenhalte. Ein Arbeitsplatz im Büro und zusätzlich ein Homeoffice-Arbeitsplatz. So habe ich mit dem Büro einen Ort an dem gewisse Gesetzmäßigkeiten wie z.B. geregelte Arbeitszeiten gelten aber auch die Möglichkeit wenn nötig im Homeoffice flexibel Aufgaben zu erledigen. Natürlich habe ich auch die Nachteile von beiden Optionen wie die Kosten fürs Büro und die manchmal mangelnde Disziplin im Homeoffice, aber das ist alles eine Frage der entsprechenden Gewöhnung und Planung.

    Inzwischen kommt aber noch eine zusätzliche Variante dazu, denn ich mußte in den letzten Monaten feststellen, das viele Auftraggeber es bevorzugen, wenn man beim Kunden vorort arbeitet woran ich mich persönlich noch etwas gewöhnen muss.

  2. 2 Andreas Kostner kommentierte am 12.11.2007 um 11:59 Uhr

    Ich kenne das Szenario selbst, bin ich doch seit 2004 selbständig.
    Zuerst in einem winzigen Zimmer in unserer Wohnung für ein Jahr lang, als wir noch in Österreich wohnten. 2005 sind wir dann zurück nach Südtirol und dort gab’s dann ein richtiges Bürozimmer für mich.
    Sicher hat das arbeiten im Homeoffice seine Vorteile: der Weg zur Arbeit ist kurz etc.
    Leider aber hatte es für mich auch immer große Nachteile bei Kundenbesuch. Es war mir jedesmal unangenehm, wenn ich Kundenbesuch hatte, deshalb bin ich oft zu den Kunden hingefahren –> mehr Zeitaufwand.
    Seit heuer im Sommer bin ich nun in einem kleinen Büro. Mir gefällts sehr gut, ich hatte auch einen Praktikanten über die Sommermonate, dies hat den letzten Ausschlag pro Büro gegeben.
    Und wer sagt denn, dass ich nicht zuhause arbeiten kann ? Ich benutze einen Laptop mit Docking Station und so ist es auch von zu Hause aus möglich weiterzuarbeiten ;).

  3. 3 Tom Schultz kommentierte am 12.11.2007 um 12:29 Uhr

    Beim “verteilten” Arbeiten, also wenn man zwei oder mehr Standorte hat, an denen man arbeitet, muß man sich relativ schnell überlegen, wie man mit Daten, an denen man arbeitet, umgeht. Aufs Laptop und mitnehmen ist ein weg aber auch entsprechende Datenserver oder Online-Systeme, können hier eine Lösung sein.

  4. 4 Peer Wandiger kommentierte am 12.11.2007 um 12:42 Uhr

    @ Tom
    Beide Varianten zu verbinden ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Allerdings würde ich, glaube ich, versuchen den vollen Schritt in das Büro zu gehen und daheim nicht mehr zu arbeiten.

    @ Andreas
    Das mit den Kundenterminen und der Zeit dafür stimmt natürlich. Ein Laptop mit Dockingstation ist auch die Lösung für das Problem, welches Tom beschreibt. Sobald man natürlich Mitarbeiter oder Praktikanten hat, wird es Zeit für eine ordentliche Multi-User-Lösung.

  5. 5 Matthias Lehming kommentierte am 12.11.2007 um 13:13 Uhr

    Mein Vater arbeitet auch zu Hause. Einerseits ist es zwar ganz schön, dass er da ist, aber andererseits wäre man ihn manchmal auch gerne los. :D
    Ein Nachteil vom Homeoffice ist auch, dass es Probleme mit der Deklarierung als Arbeitszimmer beim Finanzamt geben kann. Und natürlich auch die evtl. fehlende Motivation.

  6. 6 Andreas Kostner kommentierte am 12.11.2007 um 13:17 Uhr

    Stimmt, mit Mitarbeiter wird’s natürlich komplizierter.

    Ich habe meine Files im Büro auf einem Server und kopiere – wenn ich mal abends etwas geplant habe – die benötigten Files auf meinen Laptop.

    Bringt mich direkt zu Thema 2 Abendarbeit. Ich kenne da folgende Szenarien:

    – Um 18:30 ruft ein Kunde an, dass er dies und das noch umbedingt bis morgen früh braucht. Ok, dann wird eben zuhause noch bis spät nachts gearbeitet
    – Ich mach um 17:30 Feierabend und triff mich mit meiner Frau, danach gibts noch zuhause gemütliches Abendessen und beisammensein und um 20:00 wird dann weitergearbeitet während sie TV guckt und bügelt. Jaja, Arbeitsteilung ;-)
    – Ach und nicht zu vergessen: Abends zuhause ist Zeit zum bloggen, zum lesen, zum lernen über Affiliate Marketing und und und :cool:

  7. 7 Claudia Klinger kommentierte am 12.11.2007 um 15:08 Uhr

    Ich bin seit über zehn Jahren selbständig und habe mich noch nie nach einem extra Büro gesehnt. Es wäre für mich nur ein “Klotz am Bein”. Bekomme ich mal Kundenbesuche, empfange ich sie in meinem Arbeitszimmer, das aber auch nicht aussieht wie eine super-gestylte Business-Landschaft, sondern eher nach gemütlich-kreativem Chaos. Sie wollen ja MICH und meine Arbeit, zudem auch meine Preise – mit externem Büro müssten die spürbar höher sein.

    Da ich meine Arbeit sowieso nicht säuberlich zwischen “Brotjobs” und “Spass-Bereich” aufteile, sondern es ein fließend ineinander übergehendes Feld ist, würde ein externes Büro mich von meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen trennen – ein Horror-Gedanke! Arbeiten wann ich will, unterbrechen wann ich möchte, mal im Früh- und mal im Spätrhytmus leben, wenn ich Lust habe auch mal Sonntags oder Nachts aktiv sein – nicht gegen viel Geld würde ich darauf verzichten wollen. Arbeiten WAS ich mag, WO ich will und WANN ich möchte: DESHALB bin ich ja selbständig und nicht “angestellt”. Doppeltes Equipment finanzieren und fortlaufend auf gleichem Stand halten, würde mich sinnlos Geld und vor allem Zeit kosten.

    Über das Netz pflege ich vielfältige Kontakte zu anderen Selbständigen, auch viel persönlichen Austausch entlang an diesem oder jenem Projekt. Dass jemand denken könnte, nur jemand mit Büro sei “richtig selbständig” war nie mein Problem. Ich habe genug Existenzgründer miterlebt, die offenbar glaubten, das Wichtigste sei das Büro, der Laden, die sichtbaren Zeichen der Selbständigkeit (Visitenkarte, Briefpapier etc.) – und als sie all das hatten, haben sie sich gewundert, das nichts weiter passierte! :-)

    Homebüro oder nicht kommt aber sicher auch auf die Art der Tätigkeit an – wer im Grunde froh ist, die Tagesarbeit hinter sich zu haben, hat vermutlich mehr Lust auf externes Büro als jemand, der sich beraubt fühlt, wenn er eine Idee nicht gleich umsetzen kann, und sei es nach Mitternacht.

  8. 8 Constantin kommentierte am 12.11.2007 um 19:16 Uhr

    Jetzt wollen wir aber auch ein Bildchen sehen. ;)

    Da ich nicht selbstständig bin, kann ich nicht wirklich viel dazu sagen.

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 13.11.2007 um 11:01 Uhr

    @ Andreas
    Von der Zeitplanung sieht es bei mir ähnlich aus. Um 8 Uhr Abends sind dann die Kinder im Bett und Abendbrot ist gegessen. Dann geht es wieder an die Arbeit.

    @ Claudia
    Danke für deine Meinung und ich kann mich nur anschließen. Die Vorteile die du aufgezählt hast, sind sicher gerade für Dienstleister die Hauptgründe daheim zu arbeiten. Und wenn Beruf dann auch noch = Hobby ist, dann macht das Homeoffice mehr Sinn.

    @ Constantin
    Da muss ich aber erstmal aufräumen :oops:
    In den nächsten Tagen “präsentiere” ich dann mal mein Büro.

  10. 10 Constantin kommentierte am 13.11.2007 um 11:11 Uhr

    Super!

    Und Ordnung schaffen ist immer gut. Mit etwas Glück, stößt du dabei ja sogar auf eine untergegangene Blogidee. ;)

    Und so eine Fotosession wird bestimmt ein Linkbait. :)

    Constantin

  11. 11 Andreas Herrmann kommentierte am 14.11.2007 um 00:47 Uhr

    Ich denke die Frage ist aus meiner Sicht, mit fast 5 Jahren Homeoffice, sehr schnell zu beantworten!

    Ein Home-Office birgt für einen jungen Existenzgründer deutlich weniger Risiken, da hierbei weniger bis keine zusätzlichen Verpflichtungen auf dich zu kommen.

    Nimm Dir einfach ein wenig gut organisierten Raum zu Haus und dann starte durch!

    Wenn Deine Geschäfte sich etablieren und Gewinne abwerfen, ist schnell für gewerblichen Büroraum gesorgt.

    Sollte das Gegenteil eintreffen biste schnell wieder frei …

    Liebe Grüße!

    Andreas



wpSEO, das Plugin fuer WordPress SEO Werbung





Twitter Selbständig
5.137
Follower
Facebook Selbständig
1.033
Fans
Google+ Peer Wandiger
6.242
Follower
WER SCHREIBT HIER?
Peer Wandiger Mein Name ist Peer Wandiger. Ich bin selbstständiger Webentwickler und Blogger. Hier im Blog findest du mehr als 3.000 Fachartikel, die besten Artikel aus über 7 Jahren und alles über den Blog und mich.
Alle neuen Artikel als RSS-Feed (mehr als 5.000 Leser) oder als Newsletter.
Impressum & Datenschutz

AKTUELLE ARTIKEL
BELIEBTESTE ARTIKEL
WERBUNG
Backlinkseller - SEO
Mittwald Hosting
Affiliate Booster
AKTUELLE ANGEBOTE
AKTUELLE UMFRAGE

Ideen für den Nischenseiten-Challenge Podcast bzw. Videos

Ergebnis anschauen

Loading ... Loading ...
TOP 5 EINNAHMEQUELLEN*
  1. Backlinkseller.de
    Geld verdienen mit Backlinks.
  2. Adiro.de
    Geld verdienen mit Text-Anzeigen.
  3. Finanzen.de
    Versicherung- und Kredit-Partnerprogramm.
  4. Everlinks.net
    Linkverkauf und bezahlte Artikel.
  5. Superclix.de
    Affiliate-Netzwerk mit Sofortfreischaltung.
TIPPS
ARTIKELSERIEN
BLOG NETWORK
WERBUNG
LINK-EMPFEHLUNGEN
AKTUELLE KOMMENTARE
Speedy
Musterbrand beobachte ich auch schon länger, aber mal ehrlich, die Klamotten...
24. Oktober 2014

Franz
Jaja, die “Texter” haben es heutzutage nicht leicht mit diesen...
24. Oktober 2014

Bernhard von Gut oder schlecht
Ich denke, dass der Job des Texters bzw. Content...
24. Oktober 2014

samuel schneider
sehr cooles redesign von linkedin. saubere arbeit. mal gucken ob...
24. Oktober 2014

Antje Berg
Sehr interessanter Artikel.. Ein Journalist bei einer Tageszeitung zu sein...
24. Oktober 2014

SOCIAL NETWORKING
*

View Peer Wandiger's profile on LinkedIn

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

INFORMATIONEN