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Neuer Service für bezahlte Blog-Beiträge
Peer Wandiger - 5 Kommentare - Geld verdienen - Ähnliche Artikel


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Mit Hallimash.com gibt es einen neuen Service für bezahlte Posts. Auch wenn die Domain anderes vermuten lässt, es handelt sich um einen deutschsprachigen Service. Dieser ist als Beta seit dem 8.November benutzbar und ich wage einen ersten Blick darauf.

Wer oder was ist Hallimash.com?

Hallimash.com definiert sich selbst als Blog-Marketing-Instrument. In den USA ist diese Form des Unternehmens-Marketing schon recht verbreitet, in Deutschland hat Trigami* das Feld bereitet.

Hallimash bezahlte Posts
Da Konkurrenz nie schaden kann, steigt Hallimash.com* in die selbe Branche ein. Unternehmen finden bei Hallimash.com eine große Auswahl an Blogs, bei denen sie bezahlte Posts ordern können. Wie auch bei Trigami, funktioniert dieses Prinzip langfristig nur, wenn die Blog-Rezensionen inhaltlich ehrlich sind.

Neben den “klassischen” bezahlten Rezensionen können Unternehmen auch Produkttests, Markt- oder Meinungsforschungen bei Hallimash.com ordern. Das ist eine interessante Ergänzung, die sicher von vielen Bloggern gern wahrgenommen wird.

Was sind die Vorteile von Hallimash.com?

Hallimash bezahlte PostsBei der Vorgehensweise orientiert sich Hallimash.com stark am Ablauf, den man bei Trigami gewohnt ist. Unternehmen stellen Kampagnen ein, Hallimash.com wählt eine Gruppe Blogger aus, das Unternehmen akzeptiert davon einen Teil und die Blogger schreiben ihren Post.

Am Ende gibt es für jeden bezahlten Post zwischen 10 und 300 Euro, wobei sich die Bezahlung, ähnlich wie bei Trigami, an der Popularität des Blogs orientiert. Wie genau der Preis kalkuliert wird, werde ich versuchen in einem Interview herauszufinden. Auszahlungen gibt es ab 25 Euro Guthaben.

Hallimash.com* selber hat sicher den Vorteil, dass man durch die Erfahrungen und Fehler von Trigami viel lernen konnte und viele der Probleme in der Startphase umgehen kann. Zudem ist das Prinzip nun bereits bekannt und man sollte schneller zu Bloggern und Unternehmen kommen.

Interessant ist auch die Glossar-Seite, auf der eine Reihe von Blog-Spezifischen Begriffen genauer erklärt werden. Vor allem für Unternehmen, die Rezensionen einkaufen wollen, sicher interessant.

Gibt es auch Nachteile?

Große Unterschiede gegenüber Trigami konnte ich bisher allerdings nicht erkennen. Es bleibt zu hoffen, dass Hallimash.com bestimmte Probleme (lange Wartezeiten auf Annahme bzw. Freigabe der Aufträge) besser in den Griff bekommt als Trigami.

Große Nachteile konnte ich bisher aber auch nicht erkennen. Allerdings stellen sich diese meist erst heraus, wenn man die ersten Aufträge abwickelt. Deshalb heißt es Abwarten und die ersten Erfahrungsberichte lesen.

Ein Problem, welches ich sehe, könnte die Kennzeichnung der Unternehmenslinks sein. Bisher konnte ich keine Aussage dazu finden, ob die Links mit “nofollow” gekennzeichnet werden dürfen/müssen. Nach den aktuellen Google-Erfahrungen, wäre dies für viele Blogger sicher wichtig.

Erste Erfahrungen

Bisher konnte ich noch keine Erfahrungen sammeln, da es noch keine Aufträge gab. Es dauert sicher eine Weile, bis Hallimash.com einen ausreichend großen Pool an Auftraggebern hat.

Die Website an sich und der Registrierungsprozess liefen bei mir aber problemlos, so dass es bisher nichts auszusetzen gibt. Allerdings gab es auch andere Blogger, die sich nicht registrieren konnten. Diese Probleme sind in einer Beta aber nicht so ungewöhnlich und werden sicher kurzfristig behoben.
Sobald ich den ersten Auftrag erhalten habe, berichte ich hier natürlich über meine Erfahrungen.

Auf jeden Fall sollte man bei bezahlten Posts einige Dinge beachten, um weder die eigenen Leser zu vergraulen, noch um gute Aufträge durch schlechte Bewerbungen zu verlieren. Dazu habe ich in der Vergangenheit bereits einige Artikel geschrieben:
Trigami und Co. Teil 1 – Geld verdienen durch bezahlte Posts
Trigami und Co. 2 – Lohnen sich bezahlte Aufträge zur Vermarktung der eigenen Website?
Trigami und Co. 3 – Warum bezahlte Posts wichtig sind
Trigami und Co. 4 – So verärgern Sie Ihre Leser nicht mit bezahlten Posts

Konkurrenz tut gut

Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass es mit Hallimash.com nun endlich einen ähnlich professionellen Wettbewerber für Trigami* gibt. Es belebt einen Markt immer, wenn es Wettbewerb gibt und ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Situation dafür sorgt, dass beide Anbieter noch ein paar schöne neue Features in Zukunft anbieten werden.

Für den Blogger bietet sich damit natürlich ein weiteres Standbein, welches zur Stabilisierung der Einnahmen insgesamt beiträgt. Es wird sicher noch ein Weilchen dauern, bis Hallimash.com genügend Kunden und Blogger hat, um genauso regelmäßig Aufträge vergeben zu können, wie dies derzeit Trigami tut. Aber das wird recht schnell gehen, denke ich.

Trigami ändert Link-Politik

In diesem Zusammenhang ist eine aktuelle Mail von Trigami interessant. Man hat auf die (wahrscheinliche) Bestrafung von Google gegen Blogger mit bezahlten Posts reagiert. Bisher hatte man ja optional die Möglichkeit angeboten, Links in den bezahlten Posts mit dem “nofollow”-Tag zu kennzeichnen.

Von nun an sind alle Links in den Trigami-Angeboten von vornherein mit dem “nofollow”-Tag bestückt. Man hat diesen Tag also nun zum Standard gemacht. Laut Trigami gab es wohl eine Rücksprache zu Google und die betroffenen Blogger sollen nach dem Einbau des “nofollow”-Tags ihren Pagerank wieder zurück bekommen.

Also heißt es jetzt für alle betroffenen Blogger die Links in den alten bezahlten Posts zu ändern.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
5 Kommentare und Trackbacks zu 'Neuer Service für bezahlte Blog-Beiträge'

Kommentare zu 'Neuer Service für bezahlte Blog-Beiträge' mit RSS

  1. 1 Constantin kommentierte am 04.12.2007 um 14:09 Uhr

    Sehr schöner uns ausführlicher Artikel!

    Besonders die Möglichkeit, Produkttest zu machen, führt bestimmt schnell zu einer großen Anmeldewelle durch Blogger.

    Bleibt nur zu hoffen, dass auch Unternehmen nachziehen und dann sehe ich hier einen neuen Marktführer heranwachsen.

    Constantin

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 04.12.2007 um 14:12 Uhr

    Es wäre wirklich schön, wenn man in Deutschland bald eine ähnlich große Auswahl bei den Einnahmequellen hat, wie in den USA. Das ist ein erster Schritt in diese Richtung.

  3. 3 Constantin kommentierte am 04.12.2007 um 14:20 Uhr

    Natürlich können wir uns diesem Level nur annähren, alleine schon aufgrund der Userzahlen und den sprachlichen Differenz.

    Aber es gibt trotzdem noch eine ganze Menge Potenzial. Selbst in Unternehmen, die sich als jung und dynamsich bezeichnen, dürfte das Wissen um solche Dienste noch sehr begränzt sein.

  4. 4 Max kommentierte am 04.12.2007 um 22:21 Uhr

    Sagt mal ihr zwei, habt ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht auch oder nur auf englisch zu bloggen?

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 04.12.2007 um 23:32 Uhr

    Hi Max,
    ich arbeite gerade an der englischen Version dieses Blogs. Aber das ist natürlich schon ein großer Schritt. Auch wenn ich relativ fließend englisch spreche und problemlos lese, das Schreiben von englischen Artikeln ist meiner Erfahrung nach nochmal deutlich schwerer.

    Und natürlich sitzt man als Nicht-Muttersprachler auch länger an englischen Artikeln. Aber das Potential eines englischsprachigen Blogs lohnt die Mühen in meinen Augen :-)



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