Blog-Editoren

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Diese Blogparade ist zwar schon vorbei, aber das Thema ist für Blogger so interessant, dass ich trotzdem einen Beitrag dazu schreibe: “Blog Editoren”. Mit welchem Tool schreibe ich meine oft sehr langen Blog-Posts?

Die “Blog-Editoren” Blog-Parade

Der Prinzess-Blog hat die ganz interessante Frage gestellt, mit welchem Blog-Editor denn die Blogger so ihre Beiträge schreiben. Die Blog-Parade findet ihr hier.

Da gibt es ja eine ganze Menge Möglichkeiten. Entweder man macht es ganz klassisch und nutzt den WordPress-eigenen Editor zum schreiben. Man kann aber z.B. auch in Word oder Open Office Writer seine Beiträge vorschreiben und dann per copy and paste in WordPress einfügen.

Für diesen Zweck haben auch einige findige Programmierer Tools programmiert. So bieten Plugins wie ScribeFire, die Möglichkeit, direkt im Firefox einen Editor zu verwenden. Das hat den Vorteil, dass man zusätzlich eine Website offen haben kann und beides gleichzeitig sieht.

Ich bin wieder bei der klassische Variante gelandet

Für meine Blogs habe ich in der Vergangenheit ScribeFire verwendet. Dieses Tool ist wirklich gut, da es erlaubt, in einem Teil des Firefox-Fensters zu bloggen und in einem anderen eine Website anzuschauen.
Gerade für News-Blogger mit nur einem Bildschirm eine gute Lösung. Da entfällt das hin und her tabben.

Allerdings habe ich nach und nach bemerkt, dass ich ein paar Dinge dabei vermisse. So fehlt natürlich eine Möglichkeit zwischendurch eine Vorschau des Posts anzuschauen. Ebenso konnte ich die Buttons nicht anpassen, um häufig verwendete Code-Teile auf Knopfdruck einzufügen.
Und da ich mit 2 Monitoren auch bequem 2 Browserfenster nebeneinander aufhaben kann, bin ich mittlerweile wieder von Scribefire abgekommen.

Ich nutze wieder die klassische Editoransicht in WordPress. Die Vorschaufunktion, das automatische Zwischenspeichern, die Möglichkeit eigene Buttons mit dem Plugin “Add Quicktags” anzulegen und der schnellere Zugriff auf meine Entwürfe tragen einfach zur deutlich bequemeren Arbeitsweise bei.

Allerdings habe ich den WYSIWYG Modus deaktiviert. Habe ich schon mal gesagt, dass ich diesen Modus hasse. Geht euch das auch so?

Editoren für News- und Kurzblogger

Etwas anders sieht das bei Blogs aus, die nur kurze bzw. News-Posts veröffentlichen. Da ist nicht so viel Recherche notwendig und auch kein aufwendiger Post-Aufbau mit diversen Headlines, Listen, Bildern etc.

Da habe ich auch einen Blog, bei dem ich nur relativ kurze Beiträge verfasse und da greife ich öfters auf ScribeFire zurück. In letzter Zeit habe ich immer wieder von LiveWriter gehört. Damit werde ich mich wohl mal beschäftigen. Evtl. bietet er ja wirklich ein paar Vorteile.

Auswertung der Blog-Parade

Und da die Blog-Parade schon vorbei ist, kann ich auch gleich einen Blick auf die Auswertung werfen.

Neben dem WordPress-Editor, den die meisten verwenden, kommen auch LiveWriter und Blogdesk zum Einsatz. Beide werde ich mir während der Feiertage mal genauer anschauen. Allerdings sehen beide nach WYSIWYG aus und das mag ich ja nicht so. Hatte ich das schon erwähnt ;-)

Wie schreibt ihr denn eure Posts? Das würde mich wirklich interessieren.


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Kommentare

  1. meint

    hallo,
    danke für die nachträgliche teilnahme.
    btw: blogdesk, livewriter und den wp-editor kannst du auch als html-editoren verwenden, bzw. das wysiwyg ausschalten/umschalten.
    :D
    viele grüsse!

  2. meint

    Hihi, das passt ja wie die Faust auf’s Auge.

    Ich bin gerade dabei, einige Blogeditoren – allerdings mit Fokus auf WYSIWYG-Editoren – auf Ihre Tauglichkeit zu testen. Also SEO Blogger spielt die SEO-Tauglichkeit natürlich eine große Rolle.

    Vielleicht werde ich dabei ja mal auf dich zurückkommen und dir einige Fragen bezüglich der Usability stellen. :)

    Liebe Grüße,
    Constantin

  3. meint

    Ich schreibe überwiegend direkt im WordPress (ohne WYSIWYG).
    Beiträge die ich länger vorbereite schreibe ich in Notepad++ vor, kommt aber eher selten vor *g*.

    Ich hatte auch mal eine Weile das o.g. Plugin für Firefox benutzt (damals noch Performancing), bin aber wieder davon ab. Weiß gar nicht mehr genau warum, aber es gab halt den einen oder anderen Haken an der Sache.

  4. meint

    @ Prinzzess
    Danke für den Hinweis. Werde die Tools auf jeden Fall mal anchecken.

    @ Constantin
    Die SEO-Tauglichkeit ist natürlich wichtig. Alt- und Title-Tag, korrekte Artikel-Struktur (H1-H6), Unterstützung bei Link-Eingabe (z.B. nofollow) etc.
    Am besten wären ja noch solche Dinge wie automatische Anzeige der Keyword-Density oder ähnlicher SEO-Kennzahlen.

    Wenn du Fragen hast, kannst du dich gern bei mir melden.

    @ Max
    Der WP-Editor scheint wirklich von den meisten genutzt zu werden.
    Das Problem von ScribeFire ist, dass sich da kaum was tut. Die letzte Version ist von August 2007. Das sind über 4 Monate und das ist bei einem solchen Community-Projekt schon fast zu lange.

  5. meint

    Hab mir grad nochmal ScribeFire angesehen. Jetzt weiß ich auch, warum es mir jetzt gar nicht passt *g*. Zum ‘einfachen’ Schreiben eines Beitrags geht es zwar, aber wenn man z.B. ein Tagging Plugin nutzt und evtl. noch Benutzerfelder setzen möchte, geht das ja nicht damit, soweit ich das gesehen habe.

    Prinzipiell sehe ich auch den Vorteil des WP-Editors darin, dass ich dort meine Beiträge vorschreiben und zwischenspeichern kann und so eben von jedem PC darauf zugreifen kann.

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