In diesem Monat findet ihr hier 16 Blogs und ein Blick auf deren Einnahmen. Es werden immer mehr Blogs, die ihre Einnahmen veröffentlichen. Doch da gibt es sehr große Unterschiede.
Schön ist, dass auch immer mehr deutsche Blogs darunter sind. Das war vor ein paar Monaten noch ganz anders.
johnchow.com – $30.615,35
Es wird langsam etwas langweilig oder? Wieder hat John Chow die meisten Einnahmen (zumindest von denen, die sie veröffentlichen). Im Januar hat er die 30.000 Dollar geknackt und damit seine Einnahmen von vor einem Jahr verzehnfacht.
Nachdem er, wie viele andere Blogger auch, im Dezember einen leichten Rückgang verzeichnen musste, zeigte sich der Januar von seiner starken Seite:
- verkaufte Werbung: $15.440
- Affiliate Einnahme: $6.147,45
- ReviewMe: $5.700
- Text Link Ads: $2.007,99
- Kontera: $1.000
- TTZ Media: $320,91
Das schöne an seinen Einnahmen ist, dass der größte Teil davon relativ stabil ist. Die verkauften Werbeplätze haben sicher nicht so eine große Fluktuation. Aber auch seine Affiliate- und bezahlte Posts-Einnahmen sind seit Monaten relativ stabil.
Hier zahlt sich die große Anzahl von Besuchern aus, da dies für relativ stabile Einnahmen sorgt. Hat man weniger Besucher, so schwanken die Einnahmen auch von Monat zu Monat stärker.
mixedmarketarts.com – $12.775,98
Zum ersten mal taucht hier mixedmarket.com auf. Es scheinen jeden Monat mehr Blogs zu werden, die ihre großen oder kleinen Einnahmen veröffentlichen.
mixedmarket.com steht aber auch nur deshalb hier soweit oben, weil der Blog-Author im Januar eine Website recht gewinnbringend verkauft hat. Eigentlich sind die Blogeinnahmen gar nicht so hoch. Aber schauen wir mal:
- Adsense: $109,03
- Private Ad Sales: $40
- WordHugger/rssHugger clients: $660
- WordHugger/rssHugger verkauft: $12.775,98
AdSense sieht ganz gut aus und die Steigerung gegenüber dem Vormonat ($12,08) ist deutlich.
Man wird nächsten Monat sehen müssen, wo der Blog dann liegt, wenn mal keine Website verkauft wird.
basicthinking.de – 3.500 Euro
Und da ist auch schon unser Robert, der Monat für Monat seine stabilen Einnahmen vorweisen kann. Da er keine nervenden AdSense-Anzeigen etc. in seinem Blog hat, sondern nur Werbeplätze vermarktet, hat er eben auch sehr stabile Einnahmen.
Diese liegen wieder bei rund 3.500 Euro. Nett, wenn man dafür den ganzen Tag bloggen darf. ![]()
Auch bei ihm ist zu sehen, das der Monat Januar vor allem Traffic-mäßig wirklich ein sehr guter Monat ist.
zacjohnson.com – $3.042,64
Zac Johnson blogt viel über Affiliate-Programme und das ist auch die Haupteinnahmequelle seines Blogs. Logisch irgendwie.
Und so konnte er seine Einnahmen gegenüber Dezember deutlich steigern:
- Affiliate Sales/Referrals: $1.681,10
- Private Ad Sales: $1.125,00
- ScratchBack Top Spots: $236,54
Neben den eigentlichen Affiliate-Verkäufen scheint er auch substanzielle Referral-Einnahmen zu haben. Das erscheint auch logisch, da sich viele seiner Posts mit neuen Affiliate-Programmen befassen, die er weiterempfiehlt.
Aber auch die verkaufte Werbung sieht gut aus und sorgt für einen guten Teil seiner Einnahmen.
bloggingexperiment.com – $2.111
Auch Ben macht große Schritte in Richtung seines Ziels von 5.000 Dollar monatlich. Dabei geht er aber einen etwas anderen Weg als seine Blogger-Kollegen. Neben den normalen Einnahmen, wie verkaufte Werbung und bezahlte Posts, macht er das meiste Geld mit verkauften Wordpress-Themes.
- ScratchBack: $130
- Private Advertising: $310
- Sponsored Reviews: $621
- Theme Sales: $1050
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass Ben eine Sache wirklich gut macht. Er nimmt einen Teil der Einnahmen und investiert diese wieder. So hat er jeweils 250 Dollar für Anzeigen bei JohnChow.com und unserem Problogger gebucht. Nach seinen Angaben, war dies wohl auch sehr erfolgreich und brachte viel Traffic und einige Sales.
caroline-middlebrook.com – $1.387,39
Caroline konnte ihre Einnahmen gegenüber Dezember deutlich steigern. Unter anderem ist dies auf ihr eBook zurück zu führen, welches für einen deutlichen Traffic-Anstieg gesorgt hat. Ein kostenloses eBook zu veröffentlichen scheint also wirklich eine gute Strategie zu sein. Gerade für den deutschen Markt, wo es so viele nützliche eBooks noch nicht gibt.
- BlueHost – $715
- Teaching Sells – $285
- Direct Advertising Sales – $143,25
- Blog Mastermind – $140
- Zen to Done ebook – $42,75
- SEO Book – $25
- Explosive Cash Flow System – $21,24
- Adsense – $10,26
- DealDotCom – $4,89
Ihre Einnahmen verteilen sich auf recht viele Quellen. Darunter befinden sich vor allem Affiliate-Provisionen, aber auch verkaufte Werbung. AdSense performt noch immer schlecht, aber das sollte Caroline bei den anderen starken Einnahmequellen nicht weiter stören.
tylercruz.com – $955
Tyler musste einen kleinen Rückschlag im Januar verkraften. Seinen Einnahmen gingen leicht zurück und das obwohl bei fast allen Bloggern der Januar besser aussieht, als der Dezember.
Den Großteil seiner Einnahmen hat er durch verkaufte Werbung erzielt, was wieder mal zeigt, dass diese eine der stabilsten und lukrativsten Werbeformen ist. Ein wenig Einnahmen haben auch seine Affiliate-Aktivitäten gebracht.
Weggefallen sind seine Einnahmen für verkaufte Links, da Google ihn mit einem PR0 bedacht hat.
cashmarble.com – $925,75
Cashmarble.com scheint nicht wirklich über so viele tolle Themen zu bloggen. Aber das reicht im englischsprachigen Raum wohl für Einnahmen von fast 1.000 Dollar pro Monat.
- Sponsoredreviews.com = $211,25
- Reviewme.com = $157
- Blogvertise.com= $25
- Smorty.com = $100
- Google Adsense= $25
- Textlinkads = $45
- Personal Ads= $93
- Payperpost.com = $269
Der Großteil seiner Einnahmen stammt aus bezahlten Posts. Nur wenige Dollar verdient er durch AdSense und ähnliche Anbieter.
Allerdings muss man noch darauf hinweisen, dass die Einnahmen aus 2 Blogs stammen.
sebbi.de – 500 Euro
Sebbi.de arbeitet sich wieder langsam an seinen Top-Monat November heran, wo er 810 Euro verdient hat. Auch er hat Probleme die alte AdSense-Einnahmen zu erreichen.
- Bannerwerbung (Adsense & X-Adservice): 264€
- Bezahlte Artikel (Trigami & ReviewMe): 90€
- Werbelinks (Text-Link-Ads & Linklift): 86€
- Affiliatelinks (diverse): 0€
- Kontextlinks (Amazon & Contaxe): 60€
Mit 70.000 Besuchern konnte er seinen Traffic etwas steigern gegenüber dem Vormonat und das ist doch ein positives Zeichen für die Zukunft.
Sehr interessant finde ich die Auswertung bzgl. der Stammleser. Das sind die Leser, die sehr oft bei ihm sind und auch viele Kommentare schreiben. Diese 2% sorgen hauptsächlich dafür, dass der Blog so lebendig ist.
Noch eine kleine Kritik von mir. Sein neues Layout gefällt mir gar nicht, da fand ich das alte deutlich schöner.
money-from-photos.blogspot.com – $558
Ein wenig zu kämpfen hat unser “Ireland”-Foto/Wallpaper Blogger. Die Einnahmen konnten sich gegenüber Dezember nur wenig verbessern. Er scheint wirklich deutlich unter den Änderungen zu leiden, die Google bei AdSense eingeführt hat.
558 Dollar sind halt doch nicht mehr ganz so viel, wenn man es mit den Einnahmen vom letzten September vergleicht. Damals konnte er 1.091 Dollar einnehmen.
Evtl. sollte er wirklich versuchen, Affiliate-Programme oder ähnliches zu nutzen. Allein auf AdSense können die wenigsten bauen.
blogaboutyourblog.com – $421,17
Die Jungs/Mädels von blogaboutyourblog.com scheinen auch ein wenig fest zu hängen. Die Einnahmen haben sich in den letzten Monaten kaum erhöht.
- Google Adsense: $13,05
- Sponsored Reviews: $156
- Direct Review: 45$
- Private Ads: $132
- Scratchback: 20$
- Kontera: 3.12$
- Project Wonderful: $12
- Pepperjam: $40
Google AdSense ist noch immer im nicht zählbaren Bereich. Die meisten Einnahmen wurden wieder mal durch bezahlte Posts und verkaufte Werbung erzielt.
Neu sind die Pepperjam-Ads, die offensichtlich etwas besser funktionieren als AdSense. Es scheint also so, als ob hier auch getestet wird und das ist das wichtigste auf dem Weg zu mehr Einnahmen.
donrivas.ch – 219,30 Euro
DonRivas konnte sich im Januar deutlich verbessern. Das liegt sicher auch an seinen deutlich gestiegenen Besucherzahlen, die rund 15% über den Zahlen von Dezember liegen.
- Trigami: ca. 148,45 Euro
- Google Adsense: ca. 16,70 Euro
- Tradedoubler: ca. 54,20 Euro
Obwohl bei ihm AdSense nicht wirklich viel einbringt, konnte er das mit bezahlten Posts und Affiliate-Einnahmen wegmachen. Es wird interessant sein zu sehen, wohin die Reise geht und ob sich seine Besucherzahlen weiter so stark erhöhen.
Ein Kritikpunkt auch hier. Ich finde einfach keinen RSS-Button. Vielleicht möchte er ja nicht, dass zu viele Leser seinen Feed abonnieren. Ansonsten sollte er eine gut sichtbaren RSS-Button einbauen.
blogtotal.de – 149,01 Euro
Der Blog “Blogtotal.de” ist erst 2 Monate alt und kann schon auf sehr gute Besucherzahlen (62.465 Unique Visitors im Januar) und Einnahmen zurückblicken. Hier hilft es sicher, dass die Themen sehr breit gestreut sind und auch teilweise recht populäre Themen darunter sind. Aber das ist voll in Ordnung und keine Kritik.
- Layer-Ads: 100,22 €
- AdSense: 26,74 €
- Trigami: 22,05 €
Die Einnahmen setzen sich aus Layer-Ads zusammen, die natürlich gerade bei höhen Besucherzahlen gut funktionieren (diese blendet er aber nur Lesern ein, die von Google kommen) und AdSense-Einnahmen. Diese sind auf Grund der schlechten Position am rechten Rand aber relativ niedrig.
blog.jenshellmeier.de – 136,12 Euro
Jens hat mal wieder die Statistik-Keule ausgepackt und präsentiert nicht nur schnöde seine Einnahmen, sondern auch eine Reihe von interessanten Zahlen.
So konnte er seine Besucherzahlen im Januar um nette 443% steigern auf 28.720. Die meisten davon kommen über Google, was bei den sehr aktuellen Themen, die Jens hat auch nicht weiter verwunderlich ist.
- Affiliate = 35,70 Euro
- Layer-Ads = 16,06 Euro
- bezahlte Artikel = 82,60 Euro
- Kontext-Links = 1,76 Euro
Den größten Sprung haben seine Einnahmen durch bezahlte Artikel gemacht. Das kenne ich ja auch. Allerdings geht es dann auch mal wieder schnell runter, wenn die Aufträge ausbleiben.
Bei den Besucherzahlen sollte er auch mal AdSense probieren. Da ist sicher der ein oder andere Euro drin.
Trotzdem ist die Entwicklung sehr gut, dafür das er erst seit 95 Tagen online ist.
webmasterwatchblog.de – 24,98 Euro
Der webmasterwatchblog entwickelt sich langsam aber gut. 2.656 Besucher im Januar ist eine Steigerung von fast 100%.
Die Einnahmen sehen dagegen aber noch etwas dürftig aus:
- Blogbeiträge = 19,40 Euro
- Content Ads = 5,58 Euro
Aber da der Blog ja einen Neustart Anfang 2008 hinter sich hat, wird es in den nächsten Monaten sicher weiter bergauf gehen.
christian-schlender.de – 7,04 Euro
Unser Bundeswehrsoldat Christian konnte seine Einnahmen im Januar verdreifachen. Allerdings war das nun auch nicht so schwer.
Mit AdSense und AdTube konnte er zusammen 7,04 Euro einnehmen.
Bei rund 4.500 Besuchern im Januar ist das schon eher eine Kunst, da hätte ich doch ein wenig mehr erwartet. Aber mal schauen, wie sich das weiterentwickelt.
Fazit
So das war es schon wieder mal für diesen Monat. Immer mehr Blogs veröffentlichen Ihre Einnahmen, was die Sache insgesamt etwas vergleichbarer macht.
Allerdings ist davon auszugehen, dass gerade viele gut verdienende Blogs Ihre Einnahmen nicht veröffentlichen. Da ist bei vielen sicher eine Hemmschwelle vorhanden bzw. sind Bedenken da.
Es gibt aber auch einige, gerade amerikanische Blogs, die nicht mehr ihre Einnahmen veröffentlichen. Ob es daran liegt, dass die Einnahmen zurück gegangen sind oder das diese Veröffentlichungen nicht den Traffic gebracht haben, den sich die Blogger gewünscht haben? Wer weiß.
Im Forum von Selbständig im Netz diskutieren
Der Eintrag hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Blog-Feed!
Ähnliche Einträge:

















Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.







Wenn ich mal die vierstellige Marke knacke, veröffentliche ich auch einen Beitrag.
Oh, was für eine Ehre in dieser Liste aufzutauchen. Nächstes mal werde ich das wohl etwas ausführlicher machen (für februar). Ich hab nämlich etwas mehr verdient als ich angegeben habe.
@Freetagger:
Hoffentlich entwickelt sich das so weiter, das auch deutsche Blogger mal etwas höhere Einnahmen beziehen können
Hallo Paul,
also das manche Blogger mehr angeben, als sie eigentlich verdient haben, verstehe ich ja noch (auch wenn ich es nicht gut finde).
Aber das Blogger weniger angeben, also Sachen gibts
@ Yannick
doch nicht so schüchtern. Du kannst auch dreistellige Beträge veröffentlichen
Peer, dieses “neue” Design hat ja einen Grund. Ich bin diesen Monat 10 Jahre online und habe deshalb das allererste Layout des Blogs (bei archive.org ausgegraben) an Wordpress angepasst und will es den ganzen Monat Februar verwenden. Allerdings geht es mir schon jetzt etwas auf die Nerven. Dieses lila
Das nächste Design wird etwas werbefreundlicher und auch augenfreundlicher … versprochen
Oh sorry Sebbi,
den Hintergrund des Layouts habe ich irgendwie verpasst. Na dann herzlichen Glückwunsch und ich freue mich schon auf den März und das neue Layout
Macht nichts. Ich bin froh, dass ich mich nicht für das Layout meiner allerersten Geocities Homepage entschieden habe
Das lila stammt ja aus dem Jahr 2001, aber nunja … alles davor könnte man als Verbrechen an der Menschheit betrachten, so schlecht sieht das aus
Ach ich weiß nicht. Bei den ganzen Web 2.0 Layouts finde ich manches Old School-Layout schon wieder ganz erfrischend. Aber du hast recht, manche sind auch wirklich …. ooaaahhhh
Schöne Übersicht, da vom “hauptberuflichen” Blogger bis zum Minimalverdiener alles dabei ist. Denke die Einnahmen für Februar/März könnte ich auch preisgeben, wobei das mit der Ad Optimierung ja eine langatmige Sache ist, bis man seine Traumfrau gefunden hat.
Mal sehen. Weiß nicht so recht, ob es wirklich so viele Leute interessiert. Aber wenn ich sehe, wieviel hier immer kommentiert wird, muss es ja interessant sein.
Sehr interessant mal wieder.
Da sieht man mal wieder deutlich, wie weit das alles doch auseinander liegt.
btw. ich finde ja John Chows Titel immer noch am Besten. “Ich verdiene Geld online, indem ich den Leuten erzähle wieviel Geld ich online verdiene”.
Muhahaha
Ich werde mir mühe geben um mal das dreistellige zu knacken, damit auch ich dabei sein kann
Ich habe meine Einnahmen nun veröffentlicht.
Hi Yannick,
das sieht doch nicht schlecht aus. Wenn es so weitergeht, wäre das doch schön.
Ich nehme dich dann beim nächsten mal mit auf.
@ Christian
Und genau das tut er auch. Seine Artikel sind, zumindest für mich, selten interessant. Aber es ist ein Selbstläufer und alle wollen sehen, wie viel er verdient. Es wird aber kaum gelingen das noch mal nachzumachen, zumal man in Deutschland da auch viel kritischer wäre.
Jeder muss seine Nische finden und irgendwie besonders sein. Der 20te John Chow-Klon interessiert niemand.
Hi, thanks for the plug and mentioned about my blog income. Thou i don’t understand any single words..from your post..but i know you are here to tell people that others people making money..online.. thanks a million…
Wäre wirklich sehr nett, wenn ihr nächsten Monat auch mal mein Blog mit auflistet.
http://www.duckeldanny.com
Hoffentlich geht diese Ausbeutung der Blogidee bald ein wenig zurück. Ist doch nicht mehr schön, wie manche Blogs voll mit Werbung sind…
Hallo Timo,
Gott sei Dank leben wir in einem freien Land, wo jeder mit seinem Blog machen kann, was er für richtig hält. Nicht das ich deshalb jeden Blog gut finde, aber man muss sie ja nicht lesen.
Das Fernsehen schalte ich ja auch kaum noch ein.
Hi Duckeldanny
dein Blog ist schon irgendwie ein ziemlicher John Chow Klon, kann das sein? Aber na gut, ich schau mal.
Jo, aber es ist trotzdem nicht gut. So hats ja bei den “alten Medien” auch begonnen. Irgendwann waren viele Abhängig von Werbeeinschaltungen, was wiederum zu Lasten der Neutralität geht. Davor warne ich.
Grrrrr, da werd ich ja gleich ganz neidisch
Die Einnahmen von John Chow sind ja echt der Hammer. Der kann sich ja mittlerweile fast jeden Monat nen schicken Wagen für kaufen.
John Chow ist von niemandem mehr abhängig
John Chow ist von niemandem mehr abhängig
Ansonsten teile ich die Meinung von Peer – diese ganze Grundsatzdiskussion ist einfach nur sinnlos. Wer weiß, wie man mit einem Blog Geld verdient bzw. wer die Möglichkeit hat, der soll es machen, wenn er es will. Es ist der beste Job, den man haben kann. Egal, ob haupt oder nebenberuflich.
John Chow hat ein Blog, das einfach nur überladen und nicht besser als die ganzen Layer-Ads ist. Sorry, aber dieser Typ hat mehr blinkende und nervende Werbung als Conent.
Er weiß, wie man mit Bloggen Geld macht, aber man sollte nicht bloggen des Geldes wegen, wie Chow es macht. Er ist ein schlechtes Vorbild und es wundert mich nicht, dass die meisten, die ihn lesen, ebenfalls Pseudo-”Yeah, so verdiene ich auf deine Kosten Geld”-Typen sind, die sozusagen auf die “schnelle Mark” aus sind.
Hi Timo,
ich verstehe deinen Standpunkt ganz gut. Auch mich kotzen manche Websites an, weil dort die Werbung wichtiger ist als der Inhalt. Auch wenn es sich dabei meistens um klassische Websites handelt und nicht um Blogs.
Und dass das John Chow’s Prinzip nicht einfach wiederholbar ist, ist ja auch klar. Man sollte realistisch sein und das sieht man auch am Großteil der Einnahmen da oben.
Trotzdem sollte man tolerant sein. Das Internet ist gerade deshalb so toll, weil jeder sich hier austoben kann. Wenn einem eine Website nicht gefällt, dann besucht man diese eben nicht.
Andersherum wird man halt Stammleser und empfiehlt die Website/Blog durch Links weiter.
Zitat:
“aber man sollte nicht bloggen des Geldes wegen”
Warum? Wer verbietet es? Es wird Musik gemacht, programmiert, Filme gedreht, gedichtet und vieles anderes. Manche tun es des Geldes wegen und andere nicht. Das Internet und auch die Blogosphäre ist nichts anderes als die reale Welt da draußen vor unserer Tür.
Ob einem das nun gefällt oder nicht.
“Warum? Wer verbietet es? Es wird Musik gemacht, programmiert, Filme gedreht, gedichtet und vieles anderes. Manche tun es des Geldes wegen und andere nicht. Das Internet und auch die Blogosphäre ist nichts anderes als die reale Welt da draußen vor unserer Tür.
Ob einem das nun gefällt oder nicht.”
Ich sehe schon, wir sind auf einer Wellenlänge, Peer
Wenn Chow es machen will, soll er es machen. Du musst ihn ja nicht besuchen. Dann nerven dich die Banner auch nicht.
Und ich denke, dass es mit der “Geld verdienen mit Blogs-Geschichte” in den nächsten Jahren erst richtig losgehen wird. Die Budgets steigen immer mehr, wenn es um Werbeausgaben im Internet geht. Davon werden auch Blogger profitieren – wenn sie denn wollen
Sorry für den doppelten Kommentar, hier ist, wie bei mir, leider kein Edit Button.
“Wenn Chow es…” Das und das was danach kam, richtete sich an Timo.
Meinen Einnahmenreport findeste hier: http://www.netgestalter.de/netgestalter-media/blogauswertung-januar-2008.html
Mmh, ich mache fast gar kein Geld mit meinem Blog und das ist auch gut so. Es reicht gerade so für die Hosting Kosten, aber mehr will ich auch gar nicht. Vielleicht sollten wir noch so eine Art Negativcharts machen? Und dann nicht nur direkte Kosten wie Hosting veranschlagen, sondern auch die Arbeitsstunden, die in die Erstellung der Beiträge etc fließt?
Danke für die klasse Einnahmen-Dokumentation. Ist macht immer mal wieder Spaß die Potenziale der diverser Blogs mit denen der eigenen Blogs zu vergleichen!
Danke für die Erwähnung meines Blogreports
Zwar sind es nicht mal 10 Euro, aber jeder fängt mal klein an. Ich werde versuchen in den nächsten Monaten mein bestes zu geben, je nachdem wie es die Zeit zulässt. Habe da noch ein paar schicke Idee, die ich gerne ausprobieren würde:smile:
@ Sebastian
Also wenn man die Arbeitsstunden rechnen würde, dann wären wohl die meisten Blogger schon entlassen wurden, um es mal so zu sagen.
Und darum geht es bei den meisten ja auch nicht. Jemand, der 1000 Euro bei 1-2 Stunden täglicher “Arbeit” macht, mag vielleicht einen ordentlichen Stundenlohn haben. Aber sonst sind Blogs doch eher Studentenjobs oder vergoldete Hobbies. Mir würde es vermutlich auch reichen nur die Hostingkosten reinzubekommen, aber ist doch auch schön sich immer mal wieder was von dem Überschuss leisten zu können
Also Jungs ich verstehe das ganze nun wirklich nicht. Einige jungen blogger verdienen durch Google Adsense so wenig, das ich mich wirklich frage, was machen die mit ihren Besucher, bzw. was waren das einfach nur für Besucher? Donrivas.ch oder Blogtotal, die hohen Besucheraufkommen durch Suchmaschinenbekommen haben durch gute SERPS im januar, haben zum teil wenige erwirtschaftet als ich, ich will damit mich nicht prüsten. SOndern mich wundert es irgend wie?! Da sehe ich doch, das meine paar Besucher (werde die Tage statitik veröffentlich, grund war Urlaub warum das erst jetzte folgt) gut monetisiert wurde. Das ganze sollte man echt mal analysieren, was der Grunddafür ist.
Donrivas.ch oder Blogtotal hätte bestimmt mehr als 10-20 Euro erwirtscahften können.
mfg
Also was Adsense betrifft ist bei mir momentan auch absolute Flaute. Die eCPM hat sich im Februar halbiert (und das nicht wegen meines Themes, denke ich) und hat sich auch schon von Dezember auf Januar mehr als schlecht entwickelt. Mich wundert es ja ein wenig wie es überhaupt Anzeigen geben kann die nur 1-2 Dollarcent bringen. So wenig kann man bei Adwords doch gar nicht bieten. Oder bekomme ich als PR0 Blog nur noch Werbung ab, für es überall anders zu teuer ist?
Danke für den Beitrag. Wie ich es sehe, würde ich hier in dieser Runde einen guten 5. Platz erreichen.
Grüße
@ Paul
AdSense Einnahmen sind extrem Keyword-Abhängig. Wie genau Googles System die Anzeigen verteilt ist ja nicht bekannt. Zudem können auch kleinere Platzierungs- und Gestaltungsänderungen große Unterschiede bei der Klickrate machen.
@ Sebbi
Ob jemand wirklich jemand das System der AdSense-Werbung durchschauen wird ist fraglich. Bei mir sind die Einnahmen pro Klick durchaus in Ordnung. Die Klickrate ist halt etwas eingebrochen.
@ Perun
Na das hört sich doch interessant an. Details, Details
wo landen den die trackbacks hier?
schade werden nicht angezeigt
@Duckeldanny
neben der werbung gibt es ja doch noch content, nur habe ich diesen nicht gefunden
@ 26 yannick kommentierte am 09.02.2008 um 15:55 Uhr
ohne uns alle ist er auch nichts
Warum sollte Adsense nervig sein? Gerade dies kann zu passenden Artikel schöne Werbung generieren.
Flashanimation, Layer-Werbung und das übliche Popup empfinde ich als störend.
@ Picard
Der Trackback ist mal wieder bei Askimet hängen geblieben. Ich habe ihr nun freigeschalten.
@ blogfeuer
Das mit dem “nervig” war ein wenig aus Spaß.
Es kommt natürlich immer auf die Art und Weise, wie man es einbaut an.
Aber du hast recht, Layer und Popups sind in der Regel deutlich nerviger.
Hallo,
naja ziemlich interessant, die Einnahmen verschiedener Blogger und meiner Meinung nach, gibt es immer Webseitenbetreiber, die es aus Gaudi tun und die anderen möchten nun mal damit etwas Nebeneinkommen generieren.
Darin besteht nämlich die Kunst und warum auch nicht.
Speziell zu der Werbung: Mich nerven diese PopUps, die auf jeder Unterseite das Bild versperren und wenn man auf Schliessen klickt, wird die ganze Seite aufgerufen. Aber wie hier schon erwähnt wird, werden solche Seiten nur einmal besucht und mehrmals nur, wenn der Inhalt mich interessiert. Also aufdrängen muss man das keinem Besucher.
Grüsse Alex…
Hallo Alex,
mich nervt diese Art von Werbung auch. Wenn ich solche Sites ansurfe und das vorher weiss, nutze ich den “Admuncher”. Der Filtert das weg. Idr hab ich das Tool aber aus, da auch ich gerne Werbung angucke, wenn sie die Kriterien: Interessant und hilfreich – hat.
Für Mich Persönlich soll die Werbung nur die Hostingkosten decken. Das langt.
Es ist halt immer eine Gradwanderung. Aber so ganzseitige Layer oder ständig aufgehende Popups, hasse ich auch wie die Pest.
Hallo@blogfeuer,peter wandiger,
ja das sehe ich nämlich genau so. Die ganze Werbung kommt eben bei jeder Seite vor, man will ja auch die Kosten decken, die mit der Seite zu tun haben.
Werbung in Maßen ist auch nicht schlimmes, schliesslich macht das schon jeder im Internet. Und solange es einen Besucher nicht allzu doll stört, soll doch jeder Webmaster machen, wie er das für richtig hält.
Grüsse Alex..
Mich würde der googlewatchblog so brennend intressieren
Btw.: Gibts eig. auch Zahlen für TechCrunch?
wirklich toll, da kann man schon etwas neidisch werden was so an Geld verdient wird. Ich habe zwar auch schon die 100,- Euro Marke geknackt aber nicht mit meinen Blog(s).
igor
@Dom
würde mich auch interessieren was die Jungs von TrechCrunch so monatlich einnehmen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die über die 30.000 Dollar von John Chow nur lächeln können.
Da gibt es mehrere Zahlen die kursieren. Zwischen 120.000 und 240.000 Dollar im Monat, aber auch das nur geschätzt. Allerdings dürften auch die Kosten weit höher als bei John liegen und wie du schon sagst: “Die Jungs”. Bei Techcrunch sind bedeutet mehr Leute am werkeln, was die Einnahmen pro Personen natürlich entsprechend verringert.
jungs jungs es ist recht einfach… wer die gier hat noch millionen wird sie nicht bekommen.
vor die millionen gibt es den schweiß oder das totale glück
arbeit macht nicht reich, aber ohne arbeit kein geld
Also mit Bloggen wird man sicher nicht Millionär
Aber auch Websites wie Techcrunch sind sicher eher Einzelfälle als die Regel.
Aber man sollte natürlich ambitionierte Ziele haben, die aber auch halbwegs realitisch sein sollten.
ich habe seit einiger zeit (das sind nun schon 2 jahre) das ziel. Jeder 8te deutsche soll mir doch bitte 50Cent überweisen, damit ich euch glücklichen machen kann.
Ich Arbeite bekomme Hartz4 aufstockend und muss meinen Sohn glücklich machen. Naja bis dato hat es noch nicht geklappt
axso… btw. peer ein teil deiner einnahme gehört mir, ich trage ja zu deiner bei
Ich merke alle setzen sich das krasse Ziel Millionen zu verdienen. Verstehe ich. Aber ich frage mich, ob ihr schon von anfang an dieses Ziel hattet? oder waren es anfangs nur 100€?
ich z.b. denke nicht an millionen, sondern wünsche mir pro monat vllt. 300€ nebenzu mit dem webbusiness zu verdienen. An die Millionen würde ich erst denken, wenn ich mit dem bloggen & co. pro monat 3000€ verdienen würde.
Also wer wirklich denkt, er könne mit einem Blog Millionen verdienen, sollte wirklich ernsthaft über seine Geschäftsidee nachdenken.
Nebenverdienst ist sicher am realistischsten. Wenn man wirklich viel Arbeit rein steckt, ist sicher auch ein Vollzeiteinkommen möglich, aber da braucht man viel Ausdauer und ein wenig Glück.
Man sollte schon mehr als zufrieden sein, wenn man es schafft aus seinem Blog oder Webprojekt ein Vollzeiteinkommen zu erzielen. Wenn man die ganzen Vortiele sieht, freie Zeiteinteilung, arbeiten unabhängig vom Standort etc. sollte man sich auch schon mit weniger zufrieden zeigen können. Sicher müssen es nicht gleich Millionen sein.
Traumjob Bloggen? Schminkt es euch ab. Das ist bestensfalls ein nettes Zusatzeinkommen für Studenten. Vielleicht schaffen es manche Studenten auch nur mit Bloggen, aber als Beruf taugt das doch nur, wenn es nach der Ausbildung schon Vollzeiteinkommensniveau hat, sonst ist man doch blöd, wenn man sich nach einem Studium vierstellige Gehälter durch den Lappen gehen lässt um etwas so unstabiles wie ein Blog mit dreistelligem Einkommen zu betreiben. Nene …
Von Werbung können nur einige wenige Leben. Der Rest lebt von Arbeit bzw. Dienstleistungen, die man nicht umsonst anbietet.
Grüße
Also abschminken würde ich nicht sagen. Man kann durchaus mit einem Nischenthema mit seinem Blog Geld verdienen. Ein dreistelliges Nebeneinkommen ist da leicht möglich. Klar, wenn jemand einen Blog macht und über sein Leben schreibt, oder was er so den lieben langen Tag treibt wird sich das nicht monetarisieren lassen und vermutlich nur wenige interessieren. Spezialisiert man sich aber auf ein ganz bestimmtest Thema ist das nicht so abwegig.
ihr diskutiert ja immer noch über meine millionen
Bloggen kann schon ein schöner Job sein. Der grösste Vorteil ist, dass man sein eigener Chef ist und das wäre es schon wert auf etwas Geld zu verzichten. Freie Arbeitseinteilung und niemand, der einem sagt, was man machen soll. Und wenn du gut bist machst du einen Monat Urlaub und verdienst trotzdem Geld.
Hey Peer,
interessanter Beitrag. Check auch mal connectedinternet.co.uk
http://www.connectedinternet.co.uk/2008/01/03/myblogearnings-for-december-2007/
Der macht auch immer einen monatlichen Report. Und auch ziemlich ausfuehrlich. Nur fuer Januar hat er komischerweise noch keinen. Hier hat er auch noch ein Guide wie man mit bloggen Geld macht: http://www.connectedinternet.co.uk/2007/04/01/guide-to-making-money-online-with-blogging/
Es waere auch mal interessant von Darren Rowse (problogger.net) die Einnahmen zu erfahren. Der hat zumindest sehr gute Beitraege, ein echter Experte und seine Banner sind nicht so viel Bling Bling, verdient aber trotzdem fast so viel wie John Chow. Da sieht man, mit sehr gutem Inhalt kann man auch Geld machen.
Dagegen ist John Chow oder auch Shoemoney.com Laberkoepfe mit viel bla bla und heisser Luft. Wobei manchmal, zwar selten, kommt ein exzellenter Beitrag raus. Aber eins muss man den beiden lassen. Auch wenn ihr Blog nicht qualitativ so toll ist und nur Werbebanner nach dem anderen angereiht sind. Die Jungs machen dick Kohle und dafür muss man Respekt zollen. Alles andere wäre nur blanker Neid.
Hey Peer,
sorry, dass ich dir nochmal schreibe. Aber du solltest vielleicht das Plugin Chunk URL nutzen
http://www.village-idiot.org/archives/2006/06/29/wp-chunk/
Das verkürzt die langen URLs, wie in meinem Kommentar z.B. und sieht dann nicht so bloede aus, wenn der Link aus dem Kommentarfeld herausragt. Nur ein kleiner Tipp
Connected Internet hatte ich in den Vormonaten schon mehrmals in meinen Reports. Diese waren wirklich sehr ausführlich und interessant.
Das Plugin schaue ich mir mal an.
Uh, ich bin erst jetzt auf diese Liste gestossen. Ist wirklich interessant, vom Mini-Betrag bis zum kapitalen Monstrum ist alles dabei. Danke für die Einsichten!
Diese Liste ist enorm interessant, finde ich. Insbesondere der Trend weg von AdSense, hin zu eigenvermarkteter Werbung wirft ein trauriges Licht auf den einstigen Werbe-Riesen. Sind die Adsense tatsächlich mittlererweile so schlecht bezahlt?
@ Martin
Ich glaube, man kann nicht pauschal negativ über AdSense urteilen. Ich bin sehr zufrieden mit AdSense.
2 wesentliche Vorteile hat “verkaufte Werbung” gegenüber AdSense.
- keine Zwischenhändler, der Mitverdienen will
- man ist nicht von einem Dritten abhängig
Allerdings hat AdSense den Vorteil, dass man sich um nichts kümmern muss. Wer selber Werbung auf seiner Website oder seinem Blog verkauft, der weiß, dass das nicht so einfach ist.
Bei diesen Einnahmen kann man echt neidisch werden O_o