Für den 20.März (es gibt auch Angaben zum 1.4.) ist die Version 2.5 der beliebten Blog-Software WordPress angekündigt. Viele schauen dem Datum mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.
Das liegt daran, dass es natürlich ein paar schöne neue Features geben wird. Zudem soll an der Performance gearbeitet worden sein, so dass nun alles etwas schneller läuft.
Andererseits bringt die Version 2.5 ein neues Backend mit sich, welches sich schon sehr von dem bisherigen unterscheidet. Doch wo genau liegen die Unterschiede und wie kann man die neue Version schon mal testen? Einfach weiterlesen …
Was erwartet uns in WordPress 2.5
WordPress 2.4 wurde ja von den Entwicklern übersprungen. Man wollte keinen Schnellschuss, sondern eine stabile Version mit möglichst wenig Bugs. Dass es natürlich kurz nach Release der Version 2.5 wieder Updates geben wird ist normal. Viel interessanter sind die geplanten Änderungen.
Am Code von WordPress soll geschraubt werden. So soll WordPress schneller werden, vor allem im Frontend, wo es bei vielen Plugins schon recht langsam werden konnte. Natürlich hängt hier auch viel von den Plugins ab, aber trotzdem sollte es besser werden.
Am Cache wird es ebenso Änderungen geben. Ich bin mit den bisherigen Cache-Möglichkeiten generell nicht sehr zufrieden, da man entweder alles cached oder nichts. Das Ausschließen von einzelnen Teilen der Website war nur durch Hacking möglich und selbst das hat bei mir nicht funktioniert.
Es wäre schön, wenn man einzelne Seitenbereiche bzw. einzelne Plugins vom Cachen ausschließen könnte. Na mal schauen, ob das möglich sein wird.
An den grundsätzliche Funktionalitäten im Admin hat sich nicht viel verändert. Zumindest in der aktuellen Demo.
Das Dashboard wurde verändert und es gibt auch eine halbwegs vernünftige Entwurfs-Übersicht.
Ansonten überwiegt eher die Enttäuschung.

WordPress 2.5 und die Optik
Während das Dashboard noch ganz gut aussieht und die neue Aufteilung sicher Sinn macht, fallen hier schon die gewählten Farben negativ ins Auge.
Ein verwaschenes Hellblau und hellgraue Rahmen sorgen nicht für den notwendigen Kontrast. Da hilft auch das dreckige Orange nicht mehr viel. Man sieht es schon auf diesen Vorschau-Bildern.

Richtig schlimm finde ich z.B. die wichtigste Seite von allen, die Seite “Schreiben / Write”. Die diversen Bereiche für den Text, Headline, Tags,Trackbacks usw. sind kaum voneinander zu unterscheiden. Wo fängt das eine an und wo hört das andere auf.
Hier sollte mal ein richtiger Interface-Designer dran, denn so ist es wirklich eher ein Rückschritt.
Ansonten gibt es derzeit nicht so viel neues im Admin zu entdecken. Das könnte sich aber noch ändern, da gestern der Feature-Freese vorgenommen wurde. Es werden also keine neuen Features mehr eingebaut. Das heißt aber nicht, dass in der Demo schon alle neuen Features drin sind. Wäre das der Fall, dann wäre auch das etwas enttäuschend.
Die WordPress 2.5 Demo
Es gibt die Möglichkeit, sowohl das Frontend, als auch das Backend der Version 2.5 in einer Demo anzuschauen. Diese wird täglich aktualisiert, so dass man immer den aktuellsten Stand sieht.
Zu finden ist die Demo unter wp.chrisjohnston.org. Den Admin betretet ihr über wp.chrisjohnston.org/wp-admin (User: admin Passwort: demo).
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- WordPress 2.3.1 erschienen
- WordPress Update 2.2.2
- WordPress Update Version 2.2.1
- Deutsche WordPress 2.2 Version erhältlich
- WordPress 2.2.3 Update
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Ich selbst nutze nicht einmal die aktuellste WP-Version, sehe da für mich auch gar keinen Bedarf.
Im Admin-Bereich nutze ich das Tiger Style-Plugin, was ich von der Strukur wesentlich angenehmer empfinde als die originale ‘Oberfläche’.
Dazu kommt noch, dass ich auch nicht den WYSIWIG-Editor benutze.
Ich habe ja auch schon einige WP-Installationen für Freunde, Bekannte und Verwandte hinter mir und damit auch die unterschiedlichen Versionen kennengelernt. Ich versuche dabei natürlich auch immer abzuschätzen inwieweit welche Features der neueren Versionen nötig sind und mache auch dann nur ein Upgrade, wenn es etwas marginales mitbringt.
Sicherlich muss man Abstriche machen, wenn man eine ältere Version nutzt, die zwar keine Probleme macht, aber eben nicht mehr mit Plugins erweitert werden kann.
Ich finde es nicht so schlimm.
klar sind die farben erst mal gewöhnungs bedürftig, aber wenn man an etwas gewöhnt ist, ist es erst immer eine umgewöhnung.
im backend ist alles schneller zu ereichen!
aufgeräumter ist es.
naja, die farben ist echt so eine sache:wink: schauen wir mal
Sieht sehr erfrischend aus, auch die Zusammenfassung der einzelnen Menü-Elemente finde ich ganz gut. Jedoch verstehe ich nicht, wieso die Plugins und Settings nun nicht mehr in der Haupt-Navigationsleiste zu finden sind.
Warum eigentlich dieses ganzes Bohei um verschiedene Features und Verbesserungen? Im Vordergrund steht doch wohl der Blog. Solang dieser funktioniert und nicht überladen ist mit diversen Plug-Ins/ Features, die eh nur Zierde sind und eigentlich kein Mensch braucht, scheint mir die Blogoshphäre noch weitesgehend zufrieden zu sein!
das design ist ja mal richtig schlecht, warum bleibt man nicht bei den alten blautönen?
Ich bin von dem neuen Design nicht so begeistert. Aber das es verändert wird finde ich gut, das alte mit den blautönen ist schon so alt und es muss einfach mal was neues her, auch für die Admins
Aber ich hoffe sehr stark das die WP-Leute noch an den Farben arbeiten
Die Aufteilung finde ich aber gar nicht so schlecht…
Also ich finde die Farben nicht wirklich schlimm und wenn alles schneller gehen soll nur her damit
urgs, der Admin Bereich ist ja echt übel. :-/ Die Plugin- Userverwaltung ist unglücklich platziert und hätte so bleiben sollen, wie es jetzt ist. Dashboard ist ok so, aber auf jeden Fall muss da Kontrast rein, sonst gibts es Augenkrebs.
Von vorn siehts aus wie immer.
Ich geb Peer recht, da sollte mal einer ran, der das userfreundlich aufmöbelt.
Würg …
Ich schließe mich Peer an und hoffe das sich einer findet der das Admin-Design noch etwas benutzerfreundlicher macht!
Ansonsten muss ich wohl bei 2.3 bleiben, zu s9y wechseln oder selbst ein Blog-System schreiben!
Also der Aufbau selber ist nicht schlecht, aber die Farben und das lieblose untereinander gehänge auf der Schreiben-Seite. Da hätte ich einfach mehr vom WordPress-Team erwartet.
Es haben sich halt so viele Blogger an das Standard-Layout gewöhnt, da wäre ich mit solchen Änderungen sehr vorsichtig gewesen. Dann lieber Admin-Themes ermöglich, wo sich jeder der will, das dann ändern kann.
hoffen wir mal, dass das nur eine Demo ist und sich daran noch etwas ändert:neutral:
Die Farben sind mir egal. Aber bei einschneidenden Änderungen möchte ich nicht zu den ersten “Beta”-Testern gehören und werde daher auch nicht sofort nach dem Release Updaten.
Das ist ja das nächste Problem. Ich habe eine Menge Plugins, gerade auch für den Admin-Bereich im Einsatz. Ich werde sicher auch erstmal Version 2.5.1 oder 2.5.2 abwarten und schauen, ob es Updates für meine Plugins gibt.
Abwarten werden wir alle müssen
es sei den wir haben viel zeit zum basteln
Das Design ist ja nicht so prall. Da hätte ich mir in Hinblick Benutzerfreundlichkeit mehr Gewünscht. Die Farbübergänge sind mir zu fliessend, einzelne Bereiche werden nicht deutlich abgetrennt. Das mit der Geschwindigkeitsoptimierung klingt jedoch schon verlockend … nichts desto trotz: Updaten werde ich vorerst nicht.
Ich finde die Farben in Ordnung – wenn auch stark gewöhnungsbedürftig.
Viel gravierender Finde ich den kompletten Umbau der Menüstruktur. Nach einem ersten Blick habe ich den Eindruck, dass es eher unübersichtlicher geworden ist. Der jetzige Aufbau ist meiner Meinung nach klarer strukturiert. Mich beschleicht das Gefühl, dass dieser Eindruck auch nicht nach einer Einarbeitungszeit verloren geht.
Wenn die Verbesserungen in Hinsicht Geschwindigkeit und Sicherheit allerdings überwiegen, werde ich wohl schnell umsteigen und versuchen, mich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Eine wichtige Frage wäre ja noch, wie bisherige Themes und Plugins reagieren bzw. wie lange es dauert, bis es neue Versionen gibt.
Das ist es eben. Usability hin oder her, hat sich eine Navigation erstmal etabliert, sollte man ganz vorsichtig mit den Änderungen sein, da sich sehr viele Blogger eben schon an die Navigation gewöhnt haben.
Ich bin grundsätzlich schon für Verbesserungen, aber die Reaktionen scheinen ja eher negativ zu sein, auch im englischsprachigen Raum.
Die Adminoberfläche neu zu designen war wirklich mutig. dass da viele aufschreien werden ist klar. Ich selbst finde die neue Oberfläche nicht so schlecht, man gewöhnt sich sicher daran.
Man hätte durchaus die alte Oberfläche beibehalten können und stattdessen sich auf andere Dinge konzentrieren können, evtl. neue Features einbauen etc. Sicherlich haben sich die WP Entwickler etwas dabei gedacht und wer weiß, vielleicht finden die meisten die neue Oberfläche ja nach einer kurzen Eingewöhnung deutlich besser als die Alte. Ich gehe davon aus, so schlecht ist sie nicht.
Bestimmt haben die sich dabei etwas gedacht und vielleicht erfahren wir auch irgendwann was es war. Ich finde es nicht so sinnvoll die Energie in die Entwicklung vom Design zu stecken. Es ist sicherlich in ordnung, wenn man an Kleinigkeiten feilt aber eine komplette Änderung ist schon heftig. Naja bin mal gespannt, wie es denn dann aussieht, wenn es fertig ist.
Danke für den ersten Test-Bericht. Ich musste mir daraufhin gleich das Demo anschauen und war von der “Schreiben”-Seite etwas abgeschreckt. Im aktuellen WP kann ich meine kleinen Boxen so umsortieren, wie ich es brauche — so dass ich das wichtigste oben rechts habe. Das fehlt mir hier irgendwie. Außerdem gehen bei mir die “Alarmglocken” an, da ich einige Erweiterungen nutze, die sich eben in die rechte Spalte eingeklinkt haben. Entsteht hier noch ein Aufwand?