« Links der Woche - MacBook Air, ...
Das Thema "Abmahnungen" heute im TV »


Auf was Selbständige beim Notebook-Kauf achten sollten
Peer Wandiger - 15 Kommentare - Technik - Ähnliche Artikel


Werbung
Fastbill
Werbung

Viele Selbständige legen sich ein Notebook zu. Ob sie es brauchen oder nicht :-)

So ein Notebook ist schon eine sehr nützliche Sache. Man sollte aber nicht beim erstbesten Angebot zuschlagen, sondern sich genau überlegen, welches Notebook man eigentlich braucht.

Dieser Frage möchte ich heute nachgehen.

Wer braucht eigentlich ein Notebook?

Wer viel unterwegs ist, z.B. bei Kunden oder auf Reisen, wer mobil sein muss oder einfach gern auch außerhalb des eigenen Büros arbeitet, für den bietet sich der Kauf eines Notebooks an.

Aber auch der Büroarbeiter, der kein großes Desktop-System möchte, kann mit einem Notebook glücklich werden.

Doch nicht jeder braucht wirklich ein Notebook. Auf keinen Fall sollte man das Geld gerade zu Beginn der Selbständigkeit für ein teures Notebook ausgeben, nur weil jemand anderes einem das einredet.

Überlegt genau, ob ihr ein Notebook wirklich braucht. Glaubt mir, es hört sich cool an auf dem Balkon oder im Park mit dem Notebook zu arbeiten. Aber die Realität sieht meist anders aus, so dass man vor der blendenden Sonne und den nervigen Ameisen schnell wieder in die eigenen vier Wände flüchtet.

Kurz gesagt, man sollte das schon realistisch sehen.

Was gibt es für Notebooks?

Es gibt alle möglichen Arten von Laptops. Kleine, große, schwere, leichte, schnelle langsame. Jeder Hersteller hat dazu eine breite Palette im Angebot.

Neben den fertigen Notebooks, gibt es auch ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell, welche Dell etabliert hat. Das maßgeschneiderte Laptop. Da kann man sein Notebook individuell zusammenstellen. Das macht besonders dann Sinn, wenn man weiß, was man genau benötigt.

Die meisten wollen aber einfach ein fertiges Notebook, was am besten zu ihren Anforderungen passt.
Dazu möchte ich im folgenden Abschnitt ein paar Denkanstöße geben.

Auf was sollte man wirklich achten?

Jeder kennt sicher die Werbeblätter diverser Discounter, die weniger irgendwelche Lebensmittel, sondern immer häufiger Laptops und PCs bewerben. Doch auch wenn diese Angebote verlockend aussehen, sollte man sich als Selbständiger genau überlegen, was man für ein Notebook kauft.

Große GHz-Zahlen und riesige Festplatte werden häufig benutzt, um Notebooks zu verkaufen. Doch die in der Werbung oft groß angepriesenen Werte sind zwar wichtig, aber es gibt noch eine Reihe von weiteren Kriterien, die man sich unbedingt vor dem Kauf anschauen sollte.

Grundsätzliche Anwendung
Wichtig ist es erst einmal zu klären, was man mit dem Laptop machen will. Ein Grafiker, der unterwegs arbeiten will, hat ganz andere Ansprüche an sein Notebook als ein Buchhalter.

Will man das Notebook vor allem zur Textbearbeitung oder Tabellen-Kalkulation verwenden, benötigt man keinen Highend-Grafikchip. Da reicht ein On-Board-Grafik-Chip völlig aus.

Will man Grafik- und vor allem Videobearbeitung auf seinem Notebook machen. sollte es schon mehr Grafikleistung sein. Aber auch Arbeitsspeicher spielt hier ein wichtige Rolle.

Braucht man wirklich ein Laptop für den mobilen Einsatz oder doch eher einen Desktopersatz?

Akkulaufzeiten
Wer viel unterwegs ist und z.B. lange im Flugzeug oder im Zug sitzt, der weiß lange Akkulaufzeiten zu schätzen. Daran mangelt es den Discounter-Laptops oft, da die Komponenten nicht wirklich optimiert sind und dadurch relativ viel Strom fressen. Entsprechend schnell sind die Akkus leer.

Lautstärke
Wer schon mal ein Laptop hatte, welches zu laut war, der wird beim nächsten mal darauf achten, dass es leise ist. Es gibt viele Notebooks die, gerade wenn sie als Desktop-Ersatz gedacht sind und eine sehr leistungsfähige Grafikkarte haben, einfach zu laut sind. Die Lüfter arbeiten am Anschlag, besonders dann, wenn unter dem Notebook nicht sehr viel Luft ran kommt (z.B. Notebook auf dem Schoß).

Am besten testet man das Wunsch-Notebook in einer ruhigen Ecke im Normalzustand und unter Last.

Tonqualität
Viele Laptops sparen bei den Lautsprechern. Wer wirklich wert auf einen guten Sound legt, muss schon etwas suchen.

Anschlüsse / Laufwerke
Je nach Verwendungszweck benötigt man mehr oder weniger Anschlüsse. USB-, Firewire-, Ethernet-, In-/Out-Sound-, PS2-, Monitor- und andere Anschlüsse (z.B. für Speicherkarten) werden heute bei den meisten Notebooks angeboten. Aber z.B. das MacBook Air von Apple spart hier radikal und bietet nur einen USB-Anschluß.

Man sollte wissen, was man mit dem Notebook machen will und entsprechend darauf achten, dass die Anschlüsse vorhanden sind.

Aber auch bei den DVD-Laufwerken bzw. -Brennern sollte man genau hinschauen und prüfen, was man jetzt und in der nächsten Zeit wirklich braucht.

WLAN / Bluetooth
WLAN ist heute in fast jedem Notebook fest eingebaut. Damit steht der Internet-Nutzung über Funk nichts im Wege. Bluetooth eigenet sich hervorragend, um das eigene Handy oder seinen PDA über das Notebook zu aktualisieren. Auch kleine mobile Drucker oder ähnliches lassen sich mit Bluetooth hervorragend nutzen.

Gewicht
Wer viel unterwegs ist und dabei auch zu Fuß einige Meter zurücklegt, der benötigt vor allem ein leichtes Notebook. Auch wenn man das Notebook lange auf dem eigenen Schoß hat, merkt man jedes zusätzliche Kilo.

Nutzt man das Notebook vor allem als Desktop-Ersatz spielt das Gewicht kaum eine Rolle.

Bildschirm
Will man auch im Freien mit dem Notebook arbeiten, sollte der Bildschirm entspiegelt sein. Zudem muss der Monitor sehr gut sein und ein kräftiges Bild liefern, wenn man bei Sonne noch etwas erkennen will.

Speicher
Im Gegensatz zum Festplattespeicher, der in der Regel völlig ausreichend ist, sparen manche Laptophersteller beim Arbeitsspeicher. Doch da der Notebook-Arbeitsspeicher nicht so einfach nachzurüsten ist, sollte man hier nicht sparen. Ich würde heute kein Notebook mit weniger als 2 GB kaufen. Schon deshalb nicht, weil Windows Vista viel Speicher schluckt.

Bei der Schnelligkeit des eigenen Notebook spielt genügend Arbeitsspeicher eine wichtige Rolle.

Preis
Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Doch man sollte aufpassen, dass man nicht zu knauserig ist. Die Nachrüstung eines Notebooks ist deutlich problematischer als beim PC. Zudem kosten Einzelelemente relativ viel. Da wird aus dem Schnäppchen schnell eine teure Angelegenheit.

Werbung

Das “Gesamtkunstwerk”
Der Unterschied zwischen einem qualitativ hochwertigen Business-Notebook und einem Home-Notebook liegt meisten nicht bei den nackten Zahlen. Oft haben die Home-Notebooks sogar mehr Rechnerpower, Speicher oder Festplatten-Platz. Doch ist das meist nur auf dem Papier ein Vorteil.

Business-Notebook haben in der Regel ein deutlich bessere Abstimmung der einzelnen Komponenten aufeinander, so dass hier die Leistung der Einzelteile optimaler genutzt wird und zudem noch Strom gespart wird. Auch findet sich meistens eine bessere Qualität bei Business-Notebooks, so dass diese den Arbeitsalltag besser wegstecken.

Und Spezialnotebook, z.B. für den Einsatz auf der Baustelle, gibt es eh nur für Business-Kunden. Und dementsprechend teuer sind diese dann auch.

Aber das ist meist auch gerechtfertigt und Geschäftsleute geht es vor allem um Zuverlässigkeit und nicht darum, ob das aktuellste Computerspiel darauf läuft. Wer einmal sein Festplatte beschädigt hat und Daten verloren hat, weil er das Notebook unsanft behandelt hat, der weiß was ich meine.

Das individuelle Notebook


Neben der individuellen Auswahl der Notebook-Bestandteile bei Dell bieten auch immer mehr Anbieter die optische Individualisierung des eigenen Notebooks an.

Websites wie www.tortoise-design.com oder www.toshiba.coovz.com bieten Klebefolien für das eigene Laptop an.

Damit kann man sein Laptop z.B. in den Farben der eigenen Firma dekorieren. Neben dem Deckel, kann man auch die Tastatur bekleben. Das wird zwar nicht ewig halten, aber es ist eine wirklich individuelle Sache. Zwischen 30 und 40 Euro kostet der Deckel-Aufkleber für das eigene Notebook und das sogar mit eigenem Motiv.

Aktuelle Trends

Es gibt natürlich auch bei Notebooks immer wieder neue Ideen und Trends. Gerade sehr angesagt ist der Eee PC von Asus. Sozusagen ein Mini-Notebook zu einem wirklich günstigen Preis.

Allerdings sollte man dieses vorher wirklich testen, da auch die Tastatur sehr klein ist und der Monitor etwas den Charm eines Kinder-Laptops hat (wegen dem dicken Rand).

Über das MacBook Air habe ich hier ja erst vor kurzem geschwärmt. Für den wirklich mobilen Nutzer sicher eine sehr gute und sehr ansehnliche Wahl. Der Trend zum wirklich schönen Notebook ist damit eingeleutet und viele werden hier sicher Apple nacheifern.

Alles in allem sollte man sich vorher genau überlegen, was man eigentlich möchte. Die Angebote der Discounter sind zwar oft verlockend, doch gerade für Selbständige sind diese nicht immer die beste Wahl.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Die besten Artikel zum Thema 'Technik'
Werbung
Werbung

Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Feed! Die Artikel gibt es auch per Mail



Kommentare
15 Kommentare und Trackbacks zu 'Auf was Selbständige beim Notebook-Kauf achten sollten'

Kommentare zu 'Auf was Selbständige beim Notebook-Kauf achten sollten' mit RSS

  1. 1 Guitargeorge kommentierte am 25.02.2008 um 10:05 Uhr

    Es macht schon Sinn als Selbständiger mit einem Notebook zu arbeiten. Immer wieder möchte man Weiterbildung oder Kurse belegen und da ist ein Notebook im Gepäck perfekt. Mein Macbook Pro ist eine geniale “Brücke” zwischen Büro und zuhause. Ich möchte die Arbeit am Notebook nicht missen.

  2. 2 Tom Schultz kommentierte am 25.02.2008 um 12:18 Uhr

    Auch ich arbeite viel unterwegs und mit dem Notebook aber ohne einen “festen” Arbeitsplatz-Rechner komme ich nicht aus. Was meiner Meinung noch bei den Kriterien fehlt, wäre die Auswahl an verfügbarem Zubehör wie z.B. Dockingstation oder größere Akkus.

  3. 3 Christian Schlender kommentierte am 25.02.2008 um 13:25 Uhr

    Schöner Post, hätte mir aber gewünscht, dass du mal aktuelle Geräte für die einzelnen Zielgruppen (Grafik- und Videobearbeitung, Textbearbeitung / Tabellen-Kalkulation, Blogger) vorgeschlagen hättest. :cry: :wink:

  4. 4 Peer Wandiger kommentierte am 25.02.2008 um 13:46 Uhr

    Hi Christian,
    das wäre natürlich schön gewesen. Aber da müsste ich diese Geräte kennen und am besten noch selbst getestet haben. Und da sind die Laptop-Hersteller leider nicht so großzügig :wink:

    Und da es alle paar Wochen sowieso wieder neue Notebooks gibt, macht das auch nicht so viel Sinn.

  5. 5 picard kommentierte am 25.02.2008 um 19:53 Uhr

    das einzige was hier fehlt… es muss nicht immer neu sein :wink:

  6. 6 Nils kommentierte am 25.02.2008 um 20:21 Uhr

    Was natürlich noch fehlt ist der Hinweis, dass man das Notebook nicht für private Zwecke sondern nur gewerblich einsetzen darf. :-)

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 25.02.2008 um 20:38 Uhr

    Stimmt Nils,
    wie konnte ich das nur vergessen :wink:

  8. 8 Florian kommentierte am 26.02.2008 um 11:32 Uhr

    Kann man eigentlich noch neue Notebooks mit XP statt mit Vista kaufen?
    Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden, lieber ein altes Betriebssystem, dafür läuft der Rechner schnell und problemlos …

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 26.02.2008 um 11:52 Uhr

    Bei Dell kann man auch XP Professional wählen. Wie es bei anderen Anbietern aussieht, kann ich spontan nicht sagen. Das müsste man im Einzelfall prüfen.
    Bei den Discounter-Notebooks wird es aber nur eine Variante geben und die mit Vista.

  10. 10 picard kommentierte am 26.02.2008 um 12:18 Uhr

    laptop ohne betriebsystem kaufen

  11. 11 blogfeuer kommentierte am 27.02.2008 um 16:54 Uhr

    Beruflich setze ich auf IBM Thinkpads. Ohne dazu viel Werbung zu machen überzeugen diese Teile durch schnellen Austausch bei seltenem Defekt, XP ist möglich und keine spiegelnden Kosmetik-Displays.

  12. 12 zeitblueten.com kommentierte am 27.02.2008 um 23:28 Uhr

    Sehr nützlicher Beitrag!
    Ich bin ja mit meinem ersten Laptop ziemlich eingefahren. Lies mir von einem Verkäufer etwas aufschwatzen und hatte dann ständig Probleme und Ärger damit.
    Vor kurzem habe ich mir einen neuen zugelegt. Diesmal wusste ich genau, was ich brauchte und wollte. Aber auch wenn man das weiß, gibt es eine Riesenauswahl an in Frage kommenden Laptops.
    Aber da war mir das Internet wieder eine große Hilfe. Es gibt ja zu ziemlich jeden Gerät Tests und Erfahrungsberichte. Die waren mir dann eine große Orientierungs-Hilfe bei meiner Entscheidung.
    Bis jetzt bin ich voll zufrieden mit meinem neuen Gerät. Hoffe, ich habe das jetzt nicht zu früh verschrien :wink:

  13. 13 Stefan Schreinert kommentierte am 29.02.2008 um 13:32 Uhr

    Beim Preis gibt es schon etwas zu beachten … seit diesem Jahr gibt es ja einen “GWG-Pool”, sprich wenn das Notebook zwischen 150 und € 1000 kostet, so kann es nur auf fünf Jahre abgeschrieben werden. Kostet es mehr, so sind die üblichen 3 Jahre (AfA) möglich …. tsss

  14. 14 Peer Wandiger kommentierte am 29.02.2008 um 13:47 Uhr

    Das ist natürlich kein unwichtiger Gesichtspunkt. Allerdings macht der nur Sinn, wenn ich eh schon ein teures Notebook im Auge habe, dass 950 Euro kostet.

    Wenn ich eines für 600 Euro kaufen will, würde ich nicht 400 Euro drauflegen nur wegen der Abschreibung.

    Aber der Punkt ist nicht unwichtig, da hast du recht.

  15. 15 picard kommentierte am 29.02.2008 um 13:57 Uhr

    also war es doch nicht so gut das apple die macbooks gesenkt hat (auf 999€) :???:



Werbung





Twitter Selbständig
5.019
Follower
Facebook Selbständig
887
Fans
Google+ Peer Wandiger
5.680
Kreise
WER SCHREIBT HIER?
Peer Wandiger Mein Name ist Peer Wandiger. Ich bin selbstständiger Webentwickler und Blogger. Hier im Blog findest du mehr als 3.000 Fachartikel, die besten Artikel aus über 6 Jahren und alles über den Blog und mich.
Alle neuen Artikel als RSS-Feed (mehr als 5.000 Leser) oder als Newsletter.
Impressum & Datenschutz
AKTUELLE ARTIKEL
BELIEBTESTE ARTIKEL
WERBUNG
Backlinkseller - SEO
Market Samurai kostenlos testen
Website-Tooltester
AKTUELLE ANGEBOTE
AKTUELLE UMFRAGE

Geschäftsideen - Lieber gut klauen als schlecht selber ausdenken?

Ergebnis anschauen

Loading ... Loading ...
TOP 5 EINNAHMEQUELLEN*
  1. Backlinkseller.de
    Geld verdienen mit Backlinks.
  2. Adiro.de
    Geld verdienen mit Text-Anzeigen.
  3. Finanzen.de
    Versicherung- und Kredit-Partnerprogramm.
  4. Everlinks.net
    Linkverkauf und bezahlte Artikel.
  5. Superclix.de
    Affiliate-Netzwerk mit Sofortfreischaltung.
TIPPS
ARTIKELSERIEN
BLOG NETWORK
WERBUNG
auxmoney.com - Kredit von Privat an Privat
LINK-EMPFEHLUNGEN
AKTUELLE KOMMENTARE
Nikki
Mein Beitrag zu “Sommer – Sonne- Büro” http://selbstaendig-al...
31. Juli 2014

Hanno
Danke für diesen Beitrag zu verschiedenen CMS! Ich habe mich kürzlich auch für ein...
31. Juli 2014

Julian
Sehr informativer Artikel, hätte auch nicht gedacht dass bspw. die...
31. Juli 2014

Andreas
Du nennst > 6000 Dollar Einnahmen “durchwachsen” ;? Was verdienst...
31. Juli 2014

Thomas
Etwas Offtopic, aber was mir gerade auffällt: Wieso benutzen Amis (ich nehme...
31. Juli 2014

SOCIAL NETWORKING
*

View Peer Wandiger's profile on LinkedIn

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

INFORMATIONEN