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10 Anfänger-Fehler, die Sie bei Ihrer Firmen-Website vermeiden sollten
Peer Wandiger - 34 Kommentare - Webdesign - Ähnliche Artikel


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Eine Website zu erstellen und zu vermarkten ist nicht einfach. Es sind zwar mittlerweile rund 40 Millionen Deutsche im Internet unterwegs, aber die Zahl der Websites steigt noch rasanter.

Deshalb kommt es darauf an, auch auf der eigenen Firmen-Website möglichst keine Anfänger-Fehler zu machen. Deshalb möchte ich heute 10 Fehler vorstellen, die ich auf Firmen-Websites immer wieder finde und die Sie bei Ihrer Business-Website vermeiden sollten.

Update:
Es gibt nun einen zweiten Artikel, der 10 weitere Fehler bei Firmen-Websites auflistet.

10. Black Hat SEO

Unter Black Hat SEO-Methoden versteht man diverse technische und inhaltliche Tricks, um Suchmaschinen zu täuschen. Im Grunde geht es darum, die eigene Website in den Augen der Suchmaschine wichtiger und interessanter zu machen, als sie wirklich ist.

Es gibt Spezialisten, die die aktuellsten Black Hat Tricks kennen und einsetzen, um Websites kurzfristig bei Google und Co. ganz nach oben zu bringen. Deshalb dauert es meist auch ein Weile, bis diese von den Suchmaschinen dann wieder aus dem Index geschmissen werden. Doch das ist Okay, denn dann haben diese Leute mit anderen Tricks schon wieder viele andere Website bei Google ganz oben.

Die Black Hat Tricks, die von den “normalen” Webmastern eingesetzt werden, sind aber in der Regel längst veraltete Tricks (Doorway-Seiten, versteckter Text etc.), die durch Google und Co. heute sehr schnell entdeckt werden. Die Bestrafung folgt oft sehr schnell.

Für die eigene Firmen-Website sollte man auf Ehrlichkeit setzen, da man erstens nicht das Know How der Spezialisten hat und zweitens auf einen langfristigen Erfolg mit seiner Firmen-Website setzen sollte.

9. Angst vor Kontakt

Es ist schon merkwürdig. Viele Firmeninhaber wollen zwar eine Website und möglichst viele Besucher, aber wenn es um die Kontaktmöglichkeiten geht, scheinen Sie dann Angst zu haben.

Viele verzichten auf Kontaktformulare oder Telefonnummern oder andere Kontaktmöglichkeiten bzw. verstecken diese Angaben im Impressum. Warum dies so ist, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht haben Sie Angst vor Missbrauch oder wollen nur im eigenen Laden, aber nicht per Telefon oder eMail von Ihren Kunden “gestört” werden.

Man sollte möglichst viele Kontaktmöglichkeiten anbieten, da jeder Kunde andere Vorlieben hat, was die Kontaktaufnahme angeht. Verstecken Sie diese Angaben nicht, sondern bewerben Sie diese möglichst prominent auf Ihrer Website.

8. Alleine auf die Optik schauen

Eine schöne Website mit tollen Fotos, Grafiken und elganten Schriftzügen ist schon ein schöner Anblick. Wenn dann noch wunderbar animierte Flash-Elemente dazu kommen, ist der Designer-Traum perfekt.

Doch allzu oft vergessen diese Schöngeister darüber die anderen wichtigen Elemente einer erfolgreichen Website. Der Inhalte und die Usability spielen eine zentrale Rolle bei der Ansprache der Kunden. Was nützt eine schöne Verpackung, wenn der Inhalt nicht viel wert ist oder nur sehr schwer zugänglich.

Finden Sie eine ausgewogene Mischung aus Optik und Inhalt. Im Zweifel sollten Sie sich für den Inhalt bzw. die Usability entscheiden. Solche Sachen wie Texte als Grafiken sind jedenfalls Internet-Selbstmord.

7. Nicht auf die Optik schauen

Das andere Extrem sollten Sie allerdings auch nicht verfolgen. Es gibt Websites, die zwar ganz guten Inhalt haben, aber die Optik schreckt einfach nur ab. Die Optik Ihrer Website muss den Content unterstützen und ihm einen passenden Rahmen geben.

Das grundsätzliche Design sollte sich vor allem an die Nutzer richten. Ein modernes und sehr geschmackvolles Design kann auch falsch sein, wenn es dem Produkt und der Zielgruppe nicht entspricht.

Eine recht umstrittene Auswertung der Nutzerdaten von Yahoo und Google, hatte die grobe Aussage getroffen, dass Arme eher Yahoo nutzen und Reiche eher Google. Auch wenn die Studienergebnisse nochmals relativiert wurden und so eine Studie im “Alle sind Gleich”-Land Deutschland fast undenkbar wäre, so gibt es schon unterschiedliche Ansprüche an die grafische Gestaltung von Websites.

Wie im vorherigen Punkt schon gesagt. Die Optik einer Website ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpaketes. Man sollte dies weder über- noch unterschätzen.

6. Keine Ziele für die Website

Einen Fehler, den sehr viele Selbständige machen ist es, keine Ziele für die eigene Website zu haben. Viele haben eher eine diffuse Vorstellung davon, wie sie sich und ihre Dienstleistungen präsentieren sollen.

Ohne Ziele kann man jedoch weder die Inhalte und Maßnahmen der Website richtig planen, noch kontrollieren, ob man Erfolg gehabt hat.

Definieren Sie Ihre Ziele für Ihre Website vorher genau und optimieren Sie Inhalte, Optik und Vermarktung darauf. Und vergessen Sie nicht zu prüfen, ob Sie erfolgreich waren.

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5. Frames und andere technische Sünden

Es gibt immer noch ein paar Relikte aus der Anfangszeiten des Webs. Dazu gehören Frames, die gerne verwendet wurden und leider noch von vielen verwendet werden, um Teile einer Website, z.B. die Navigation in separate Dateien zu trennen.

Doch diese Technik hat viele Nachteile. Zum einen behindern die Frames Suchrobots von Suchmaschinen, so dass die Indexierung der Website behindert wird. Zum anderen ist es für Nutzer nicht möglich Unterseiten zu bookmarken oder z.B. bei Social News Websites anzumelden.

Vermeiden Sie Frames und setzen Sie möglichst aktuelle Techniken ein. Mit CSS kann man sehr viel Code sparen und die Website zudem sehr gut zugänglich machen. Von den erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten mal ganz abgesehen.


4. Splash-Screens

Noch so eine Plage aus der grauen Internet-Vorzeit, die leider immer noch anzutreffen ist. Seiten vor der eigentlichen Website, die solche wirklich nützlichen Dinge wie Flash-Animationen, Sounddateien oder Grafikorgien enthalten.

Warum sollte sich der Besucher Ihrer Website ein 5-minütiges Flash-Video ansehen? Am besten noch reine Selbstbeweihräucherung?

Geben Sie den Nutzern das was diese Suchen. Informationen dazu, wie Sie deren Bedürfnisse befriedigen bzw. deren Wünsche erfüllen können. Oder führen Sie den Kunden in Ihrem Geschäft erstmal ein 5-minütiges Imagevideo vor, bevor diese zu Ihren Produkten dürfen?


3. Fire and Forget

Während viele Unternehmen noch relativ viel Zeit in die Erstellung einer Website investieren, liegen viele Websites danach einfach nur brach. Doch gerade heute ist es wichtig, regelmäßig aktuelle und neue Inhalte einzubauen.

Das wirkt nicht nur bei Suchmaschinen Wunder, sondern gibt auch potentiellen Kunden immer wieder neues Lesefutter.
Aktuelle Aktionen, Produktneuheiten, aktuelle Referenzen, Branchennews, Kundenstimmen und vieles andere kann man auf seiner Firmen-Website veröffentlichen und damit regelmäßig für neuen Content sorgen.

Eine Firmen-Website bedarf ständiger Betreuung. Genauso wie Sie ihre Geschäftsräume, ihre Auslagen und alles andere pflegen, so müssen Sie auch Ihre Website regelmäßig optimieren und verbessern.


2. zu wenig Text

Einer der größten Fehler, den ich immer wieder sehe ist die Text-Armut auf vielen Firmen-Websites. Mehr als 2 oder 3 Sätze scheinen den Firmeninhabern pro Seite nicht eingefallen zu sein.

Dabei ist der Text der zentrale Punkt einer Website. Nicht nur, dass man mit den richtigen Worten sehr positiv auf seine Besucher einwirken kann, man sorgt mit möglichst viel Text auch für eine bessere Listung bei Google und Co.

Suchmaschinen-Robots können nur Texte auswerten (Okay sie können seit neuestem auch Flash-, und Bild-Datein analysieren, aber noch nicht perfekt und ich würde mich da noch nicht drauf verlassen). Auf Basis diese Auswertungen wird Ihre Website bzw. die einzelnen Seiten Ihrer Website, den Suchbegriffen der Suchmaschinennutzer zugeordnet.

Schreiben Sie pro Seite 200-300 Wörter über möglichst nur ein Thema. Also anstatt alle 10 Teesorten, die Sie verkaufen auf einer Seite abzuhandeln, sollten Sie 200-300 Wörter pro Teesorte auf jeweils eine eigene Seite stellen. Und bitte wirklich als Text und nicht als Grafik!


1. auf den großen Besucheransturm warten

Sie denken, dass eine Website ausreicht, damit Ihnen potentielle Kunden die virtuelle Tür einrennen. Sorry, dass ich Sie enttäuschen muss. Das wird nicht passieren. Ein paar User werden sich in den ersten Monaten auf Ihre Website verirren und auch danach wird die Zahl nur langsam steigen.

Niemand wartet auf Ihre Website und steht Schlange, damit er endlich drauf darf. Sie müssen Ihre Website vor die Augen potentieller Leser/Kunden bringen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, wobei aktuell besonders die sogenannten Social Websites sehr angesagt sind.

Schreiben Sie gute Texte, die sich auf die Probleme und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe konzentrieren und vermarkten Sie diese bei Social Websites. Werden Sie aktiv in themenverwandten Foren oder auf Blogs. Tauschen Sie aktiv mit themenverwandten Websites Links. Ohne Schweiß und harte Arbeit gewinnen Sie auch im Internet keinen Blumentopf. Sie sehen, so sehr unterscheidet sich die virtuelle Welt nicht von der realen Welt. :-)


Fazit

Natürlich sind diese 10 Tipps nicht abschließend und die Antwort auf alle Website-Probleme. Es fallen mir eine Reihe weiterer Fehler ein, die ich vielleicht in einem Folge-Artikel verarbeiten werde. Aber wer diese 10 Tipps beherzigt, der hat schon eine bessere Websites als 95% seiner lokalen Konkurrenz.

Mich würden eure Erfahrungen interessieren. Welche Fehler seht ihr immer wieder oder habt ihr sogar selbst gemacht?


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
34 Kommentare und Trackbacks zu '10 Anfänger-Fehler, die Sie bei Ihrer Firmen-Website vermeiden sollten'

Kommentare zu '10 Anfänger-Fehler, die Sie bei Ihrer Firmen-Website vermeiden sollten' mit RSS

  1. 1 doktora kommentierte am 26.02.2008 um 09:26 Uhr

    Hallo Peer, wir bearbeiten jetzt seit ca. 10 Jahren Webseiten von kleineren und mittelständischen Firmen und einige Deiner Hinweise sind mir auch aus dem Herzen gesprochen.
    Ich weiss aber auch wie schwer es ist, Kunden, also Firmeninhaber davon zu überzeugen, Texte zu verarbeiten die für Suchmaschinen UND potentielle Kunden interessant sind.
    Und auch die Kunden davon zu überzeugen, das der User mitunter andere Anforderungen an eine Webseite hat, wie sie selbst an ihre Firmendarstellung.
    Was mich aber auch heute noch verblüfft, ist die Verwendung von Frames. Ich habe gerade mal wieder einige Webseite umgestellt auf einen framelosen Aufbau mit HTML und CSS und habe im Prinzip kaum Änderungen am Layout vornehmen müssen.
    Es lassen sich ja heute die meisten Dinge auch durch CSS darstellen, selbst kleine Flashsequenzen lassen sich ja so integrieren, immer vorausgesetzt, es ist trotzdem noch genügend Text vorhanden.
    Also ich denke da ist immer noch eine weites Feld….:wink:

  2. 2 Peer Wandiger kommentierte am 26.02.2008 um 10:01 Uhr

    Ja, es ist immer wieder erstaunlich. Aber das hat 2 große Vorteile. Zum einen haben gute Webdesigner und -programmierer dadurch ein großes Kundenpotential. :-)

    Zum anderen hat man vor allem regional gute Chancen die schlechte Konkurrenz-Websites abzuhängen. Es ist also alles eine Frage der Perspektive.

  3. 3 Robert kommentierte am 26.02.2008 um 14:14 Uhr

    Als Unterpunkt zu Kontaktmöglichkeiten könnte man noch Formulardesign nenen, welches auf Usability Regeln zurückgreift. Ich meine, wer füllt schon gerne in dem doch sonst recht unverbindlichen Medium Internet ein 10-15 Felder haltiges Formular aus, am besten noch mit Geburtsdatum und voller Adresse, nur um eine kurze Mail Anfrage zu schreiben…

  4. 4 picard kommentierte am 26.02.2008 um 14:28 Uhr

    klasse geschrieben… mir gibt es ein paar tips für meine projekte! danke peer

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 26.02.2008 um 19:42 Uhr

    Hallo Robert,
    das Thema Usability ist natürlich nochmal eine ganz eigene Baustelle. Aber du hast schon recht.

  6. 6 Ash kommentierte am 26.02.2008 um 19:52 Uhr

    Endlich mal wieder ein richtig interessanter Artikel. Für mich hat die Qualität der Blog Artikel in letzte Zeit stark abgenommen, aber dieser ist wieder mal richtig gut!

  7. 7 Peer Wandiger kommentierte am 26.02.2008 um 20:10 Uhr

    Freut mich doch, dass der Artikel die Qualitätskontrolle geschafft hat :wink:

  8. 8 paul kommentierte am 26.02.2008 um 23:23 Uhr

    Qualitätskontrolle Check? Prozess…… check —–> Der Computerleser bestätigt – 99 % Qualität –

    Scherz bei Seite, wirklich ein guter Artikel, ich hoffe, das gerade solche Artikel die für Startups wie mich sehr wichtig sind, noch öfters erscheinen werden.

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 27.02.2008 um 08:08 Uhr

    Ich werde versuchen ein ausgewogene Mischung zu finden.

    Basis-Artikel über die Selbständigkeit an sich, Websites/Shops/Blogs für Selbständige und Geld verdienen direkt mit Websites.

    Ich hoffe, dass diese Mischung Okay ist für die meisten.

  10. 10 Mark Ralea kommentierte am 27.02.2008 um 11:34 Uhr

    Einer der größten Fehler ist, dass die meisten Unternehmer relativ unbedarf an das Thema gehen. Anstatt sich zu informieren und verschiedene Dienstleister sich anzuschauen, werden meist der genommen der im engeren Umfeld der Firma zu finden ist. Zum Beispiel das Unternehmen welches auch für die Infrastruktur zuständig ist. Was dabei rauskommt ist meist nicht brauchbar… hat aber relativ viel Geld gekostet.

    Deshalb idealerweise an das Thema Webseite gehen, wie an auch an eigene Aufträge.

  11. 11 Webdesigner kommentierte am 27.02.2008 um 15:46 Uhr

    Fehler Nummer 11: Schlechte Monetarisierung der Inhalte.

    Die meisten Firmen vergessen bei aller Präsentation Ihrer Projekte und der Firma, dass über die Internetseite ein zusätzlicher Vertriebsweg genutzt werden kann. Da machen sich die wenigsten Gedanken drüber.

  12. 12 blogfeuer kommentierte am 27.02.2008 um 16:53 Uhr

    Hallo,

    Ich denke, die Tipps die du genannt hast, sollten für fast JEDE Webseite, ob privat oder kommerziell, gelten!

  13. 13 Peer Wandiger kommentierte am 27.02.2008 um 18:43 Uhr

    Hallo Mark,
    das ist einerseits zwar richtig, aber regionale Nähe hat auch Vorteile. Der Support (vor allem später) ist oft besser, als wenn die Agentur in der Nähe ist.
    Aber im Grunde hast du natürlich recht. Ausschlaggebend ist die Qualität der Arbeit. Da sollte die Nähe nur eine untergeordnete Rolle spielen.

    Aber wie erkennt eine Firma, die sich mit dem Thema bisher kaum auseinander gesetzt hat, was eine qualitativ gute Agentur ist und was nicht. Da sehe ich doch schon wieder einen Artikel vor meinem inneren Auge. :smile:

    @ Webdesigner
    Das meinte ich ja mit “Ziele definieren”. Eine Website muss kein Vertriebsweg sein. Aber man sollte sich vorher darüber im Klaren sein, was eine Website bringen soll.

    @ blogfeuer
    Stimmt, wobei eine private Website aber in der Regel nicht erfolgsorientiert ist und sich deshalb die 10 Sünden nicht in der Geldbörse negativ niederschlagen.

  14. 14 anna preis kommentierte am 29.02.2008 um 11:26 Uhr

    toll gescgrieben! ich eben sammle solche Tipps für die erfolgreichen Webseiten!

  15. 15 asto-logisch kommentierte am 29.02.2008 um 16:40 Uhr

    :cry: …als ich “gelernt” habe, wozu viele Internetseiten benutzt werden, habe ich das www mit neuen Augen kennengelernt. Und das macht mich nicht wirklich glücklich!!!

  16. 16 AMUNO kommentierte am 01.03.2008 um 17:51 Uhr

    Man muss sagen, schade, dass nicht mehr Leute im Netz diese Tips beachten. Wäre glaube ich wirklich vorteilhaft. Zumindest würde es viele Nerven schonen ;)

  17. 17 Stefan kommentierte am 02.03.2008 um 19:02 Uhr

    Aua Aua Aua,

    Den Firmenchef von KMU´s muss man heute immernoch erklären wozu eine Internetseite, Firmenauftritt im Internet gut ist.
    Ich habe mich früher (vor 4 Jahren) mal damit Hauptberuflich herumgeschlagen. -Neukundenaquise für eine Firma die Internetseiten für KMU`S erstellt und betreut-
    Bei einem Unternehmertreff letzten jahres hatte ich mich iinteressehalber nochmal umgehört.
    Es ist ein Witz, die meisten halten einen Eintrag in Branchenbücher für wichtiger.
    Oder noch besser der Spruch:”Mein Enkel/Sohn kann mir eine erstellen” und wenn man sich eine solche Seite ansieht, steht da meist nicht mehr als ein Anprechpartner und eine Telefonnummer… keine Referenzen.. nichts informatives

    Den Leuten sollte man ersteinmal klarmachen wozu das Internet dient und das es durchaus sinnvoll ist eine Informative Seite zu haben.
    DANACH sollte man sich um die Pflege der Seite kümmern und SEO zum Schluss.

    Deutschland ist einfach noch nicht soweit :mrgreen:

  18. 18 Peer Wandiger kommentierte am 03.03.2008 um 00:30 Uhr

    Also die meisten Tipps dieses Artikels sind schon für den Durchschnitts-Firmenchef gedacht.

    Ich muss dir etwas widersprechen. Weder (Basis)-SEO, noch Website-Pflege sind Sachen, die man auf später verschieben darf. Genau das ist es, was halbwegs bis gut funktionierende KMU-Websites von toten Internet-Auftritten unterscheidet.

    Nur einfach eine Website mit ein paar informativen Infos reicht leider nicht, um irgendwas zu gewinnen.

    “Highend”-SEO und tägliche Updates sind aber wirklich was für “Fortgeschrittene”. Da hast du sicher recht.

  19. 19 Bürobedarf kommentierte am 18.03.2008 um 11:58 Uhr

    Leider ist gibt es viel zu viele Balyck Heat SEO´s. Aus diesem Grund sollte man sich immer eine Liste der aktuelle Optimierungs-Schritte mit Nachweisen geben lassen. Und ganz wichtig immer slebst mitmachen!

  20. 20 Bier Blogger kommentierte am 18.03.2008 um 17:39 Uhr

    @ “Bürobedarf”: Bist du nun ein SEO oder derjenige der selber mitmacht?

  21. 21 Internetagentur Weblike kommentierte am 18.03.2008 um 18:05 Uhr

    Dieser Aufzählung kann nur zugestimmt werden.
    Wer mit dem nötigen Engagement & Enthusiasmus an die Sachen rangeht hat Erfolg im Internet – wie in der “realen Welt”!

  22. 22 Stefan kommentierte am 28.03.2008 um 10:24 Uhr

    Während das Thema Suchmaschinen und Usability nach meiner Erfahrung durchaus mehr Bedeutung bei den Betreiber von Websites gewinnt, werden Texte oft noch sehr stiefmütterlich behandelt.
    Viele Texte sind beliebig austauschbar, so dass man ohne eine Firma zu kennen den gleichen Text teilweise für eine Unternehmensberatung oder eine Bäckerei nehmen kann. Eine Aneinanderreiehung von Sätzen wie “Wir möchten uns als kompetenter Dienstleister auf unserer Homepage präsentieren” findet man leider noch sehr häufig. Hier bietet sich für etliche Websites Potential indem die Website dazu genutzt wird nutzerrelevante Informationen zu vermitteln.

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 29.03.2008 um 13:14 Uhr

    Die Texte sind bei vielen halt noch genau das selbe, was auch Broschüren, Flyern etc. veröffentlicht wird. Austauschbar und meist ohne Inhalt.

    Zudem besteht gerade im Internet die Herausforderung Texte für Menschen und für (Such-)Maschinen zu schreiben.

  24. 24 nehemia kommentierte am 05.05.2008 um 15:59 Uhr

    Endlich mal wieder ein richtig interessanter Artikel. Für mich hat die Qualität der Blog Artikel in letzte Zeit stark abgenommen, aber dieser ist wieder mal richtig gut!

    Danke dafür :)

  25. 25 Peer Wandiger kommentierte am 21.05.2008 um 18:41 Uhr

    Danke für den Hinweis Matthias,
    ich habe dem Kollegen mal eine nette Mail geschickt.

  26. 26 Matthias kommentierte am 21.05.2008 um 18:23 Uhr

    Texte für Menschen und Suchmaschinen scheint man auch bei ———-.de zu suchen. Dieser Beitrag hier ist dort gerade 100% identisch erschienen, deshalb habe ich auch nochmal einen identischen Trackback bekommen und mich schon gewundert, was Selbständig im Netz denn jetzt vor hat… ;-)
    Vielleicht sollte man den Herrn mal auf das Urheberrecht aufmerksam machen. :roll:

  27. 27 Internetagentur AUYANA kommentierte am 27.08.2008 um 11:58 Uhr

    Vielen Dank für die ausgezeichnete Zusammenstellung!

    Ein weiterer Fehler, den viele machen ist, dass sie sich keine Gedanken über das Marketing machen.

    Folgende Fragen sollte man sich vorher stellen:
    1. Warum eine Webseite? –> Was sind die Ziele?
    2. Für wen? –> Wer ist die Zielgruppe?
    3. Was soll präsentiert werden? –> Produkte, Dienstleistung, Infos, …
    4. Wie soll präsentiert werden? –> Design, Flash, Bilder, RSS, …

  28. 28 Ralf kommentierte am 26.04.2009 um 09:11 Uhr

    Ein guter Artikel, alle Achtung.

    Jedoch denke ich, dass viele den Sinn (und vor allem den Aufwand) deiner Anmerkungen nicht nachvollziehen können. Viele ahnen nicht, was mit guten Seiten Möglich ist … :???:

    Anders kann ich mir so manche ‘schlechte’ Seite nicht erklären.

  29. 29 Peer Wandiger kommentierte am 26.04.2009 um 12:12 Uhr

    Hi Ralf,
    viele beschäftigen sich auch einfach nicht mit dem Web und können dadurch auch nicht wirklich beurteilen, ob ihre Website gut oder schlecht der Konkurrenz gegenüber abschneidet.

    Und manche Punkte sind einfach Erfahrungswerte, die eine Firma, die sich ansonsten mit anderen Dingen beschäftigt, gar nicht haben kann.

    Aber das ist ja auch in vielen anderen Bereichen so. Deshalb gibt es ja auch Dienstleister, die genau solches Know How anbieten.

  30. 30 Michael kommentierte am 14.04.2010 um 09:04 Uhr

    Tolle Hinweise, aber das Problem ist doch, dass die meisten Firmen wirklich nur eine Website anbieten wollen. Der Verkauf (bei Ladengeschäften) steht immer noch im Vordergrund. Das Bewusstsein, dass eine Website auch ein wichtiges Marketinginstrument ist, muss bei vielen erst noch wachsen.

  31. 31 barbara kommentierte am 14.05.2010 um 18:55 Uhr

    gute Tips!

    gerade das mit den Zielen, die genau definiert sein müssen – eigentlich selbstverständlich, aber irgendwie immer so ein Ding das leicht verloren geht…

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