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Die richtigen Keywords (Suchbegriffe bzw. SchlĂŒsselwörter) spielen bei der Vermarktung einer Website eine wichtige Rolle. Genau die SchĂŒsselwörter auszuwĂ€hlen, die von den eigenen Kunden am meisten gesucht werden (und das am besten noch mit einer Kaufabsicht) versprechen den meisten Erfolg.
Doch Keywords sind nicht nur interessant, um mehr Traffic zu bekommen. Sie spielen auch fĂŒr Website-Betreiber und Blogger eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Geld zu verdienen.
Warum das so ist und welche Keywords am profitabelsten sind, erklÀrt der folgende Artikel.
Mit teuren Keywords mehr verdienen
Sehr viele Blogger setzen heute Context-basierte Werbung ein. Dabei handelt es sich in der Regel um Text-Werbe-Links, die aber nicht statisch eingebunden werden. Stattdessen wird der Inhalte dieser “Werbefenster” auf Basis des rundherum stehenden Contents ausgewĂ€hlt.
Hat man also auf einer Seite einen Artikel ĂŒber die Euro 2008 geschrieben, dann erscheint in den Google AdSense- oder Contaxe-Anzeigenblöcken Werbung zur Euro 2008.
Das Konzept ist natĂŒrlich sehr clever, denn die Wahrscheinlichkeit ist recht groĂ, dass jemand, der sich einen Text zu einem bestimmten Thema durchlieĂt, auch relativ offen fĂŒr Werbung zu diesem Thema ist.
Doch nicht alle Themen sind gleich. WĂ€hrend manche Blogger ĂŒber WerbevergĂŒtungen von nur wenigen Cents pro Klick auf so eine Werbung klagen, können sich andere ĂŒber die Einnahmen nicht beschweren.
Keyword-Auktionen
Das liegt unter anderem daran, dass z.B. Google AdSense auf einem Auktions-Ă€hnlichem System aufbaut.
Je mehr Unternehmen bei einem Keyword werben wollen, um so teurer wird die Angelegenheit und um so mehr fĂ€llt dann fĂŒr den Blogger ab, der diese Anzeigen bei sich geschaltet bekommt.
Wie weit die Unternehmen beim gegenseitigen Ăberbieten gehen, hĂ€ngt natĂŒrlich davon ab, wie viel man mit den potentiellen Kunden verdienen kann, die ĂŒber solche Anzeigen kommen. Ein Online-Shop fĂŒr Zahnpasta wird wohl weit weniger fĂŒr seine Keywords bezahlen, als eine Versicherung, die beim Abschluss eines Vertrages deutlich mehr verdient.
Die richtigen SchlĂŒsselwörter
Deshalb ist es fĂŒr Blogger nicht ganz uninteressant zu ĂŒberlegen, welche SchlĂŒsselwörter (Keywords) sie verwenden. Das kann sich deutlich auf die Einnahmen bei AdSense und Co. auswirken.
Immer wieder tauchen Listen auf, welche die teuersten SchlĂŒsselwörter auflisten. In einer leider schon recht alten Liste bei tomsjokes.com finden sich z.B. diese Begriffe als die teuersten auf den ersten PlĂ€tzen:
- mesothelioma $84.08
- mesothelioma attorneys $80.93
- mesothelioma lawyers $69.04
- malignant pleural mesothelioma $55.95
- Asbestos Cancer $54.17
- mesothelioma symptoms $53.66
- peritoneal mesothelioma $52.27
- trans union $51.91
- lung cancer $43.12
- search engine optimization $30.19
Man sieht an dieser Liste sehr genau, dass mit Gerichtsverfahren in den USA viel Geld zu verdienen ist. Und genau darauf spekulieren AnwÀlte. Um die Mandanten zu bekommen, die diese Krankheiten haben, bieten sie wahnsinnig viel Geld.
Doch es gibt in dieser Liste auch Keywords, mit denen die meisten mehr anfangen können. Erstaunlich finde ich z.B. das in den USA das Keyword “search engine optimization” 30$ wert sein soll oder zumindest mal war.
Weitere interessante Keywords, mit denen sich auch “normale” Blogs beschĂ€ftigen:
- register domain $15.74
- affiliate programs $14.33
- video conferencing $13.63
- credit card processing $11.75
- making money on the internet $11.58
- money magazine $11.27
- Adsense $11.13
- make money at home $10.84
- make money from home $10.35
- domain registration $10.19
- adwords $10.08
Es geht schon viel in Richtung “Geld verdienen im Internet”. Und da z.B. Google rund 75-80% der Keywords-Preise an die Publisher, also Blogger etc., ausschĂŒttet, kann man mit den richtigen Begriffen und genug Traffic schon sehr viel Geld verdienen.
Man sollte allerdings beachten, dass diese Werte nur grobe Anhaltspunkte sind und stÀndigen Schwankungen unterworfen sind.
Eine anscheinend aktuellere Liste bei Spyfu.com zeigt eine Menge andere Suchbegriffe an, allerdings in Àhnlichen Preislagen. Die Top-Ten dort sind:
- conference calling companies $51.29
- home owner secured loan $50.33
- mesothelioma patient $50.23
- austin texas dwi lawyer $50.03
- phoenix dui lawyers $50.01
- insurance auto $50.00
- secured loans $50.00
- phoenix dui attorney $50.00
- car free insurance online quote $49.96
- secured loans calculator $49.88
Wie man sieht, sind die teuersten Suchbegriffe natĂŒrlich zum Teil auch TrendabhĂ€ngig. Wenn gerade ein Thema in der Ăffentlichkeit sehr wichtig ist, gehen auch die Preise fĂŒr die Keywords hoch. Andere Keywords dagegen sind immer teuer.
Warum die teuersten Keywords nicht immer die besten sind
Doch nur weil ein Keyword teuer ist, muss es nicht das beste sein. Es kommt genau so darauf an, dass genug Leute danach suchen. Was bringt ein Keyword, welches pro Klick 20 Dollar abwirft, wenn pro Monat gerade mal 100 Leute danach suchen.
Bei einer Klickrate von 2% macht das Einnahmen von 40 Dollar. Da verwende ich doch lieber Suchbegriffe, die sehr viel hÀufiger gesucht werden, auch wenn sie weniger pro Klick einbringen.
Man kann die das Potential eines Keywords wie folgt einschÀtzen:
Keyword-Traffic * Klickrate * Einnahmen pro Klick = Profit
(Aber auch hier Vorsicht, alle 3 Variablen schwanken natĂŒrlich.)
deutsche Keywords
Eine aktuelle Liste konnte ich gar nicht finden. Allerdings sind Begriffe wie “Detektei”, “AdSense”, “Rechtsanwalt”, “Krankenversicherung” Klassiker, die immer noch recht groĂe Einnahmen versprechen, auch wenn hier in Deutschland die amerikanischen Preise selten auch nur annĂ€hernd erreicht werden.

Selber kann man das Einnahme-Potential von Keywords mit diversen Online-Tools checken. So bietet Google gleich mehrere Tools an. Das frei zugĂ€ngliche Google Keywords Tool External berechnet den geschĂ€tzten AdWords-Preis. Das ist zwar nur eine Richtung und man muss da ja noch 20-25% Provision fĂŒr Google abziehen, aber man bekommt schon einen recht guten Eindruck ĂŒber das Potential der Suchbegriffe.
Die Top-Ten meines kleines Checks der eben genannten 4 Begriffe:
- gĂŒnstige private krankenversicherung Euro 8,97
- private krankenversicherung gĂŒnstig Euro 8,71
- private krankenversicherung online Euro 7,21
- private krankenversicherung Euro 7,09
- detektei hamburg Euro 6,90
- gĂŒnstigste krankenversicherung Euro 6,68
- krankenversicherung online Euro 6,60
- private krankenversicherung preisvergleich Euro 6,48
- krankenversicherung privat Euro 6,43
- detektei mĂŒnchen Euro 6,33
Das hört sich nicht unbedingt schlecht an. 50 Klicks pro Tag mit solchen Klickpreisen und die Welt sieht deutlich positiver aus ![]()
Eure Meinung
Eine Frage an alle Leser, die aktiv versuchen mit Ihrem Blog oder mit Websites Geld zu verdienen. Wie geht ihr an diese Sache ran. Checkt ihr wirklich einzelne Keywords nach ihrem Potential oder schreibt ihr eure BeitrÀge frei Schnauze und schaut dann, was dabei rauskommt?
Ich gehe hier im Blog eher nach den Themen die mich interessieren und recherchiere nicht nach den besten Suchbegriffen. Bei Nischen-Websites sieht das schon anders aus.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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Hallo Peer,
woher hast Du die Information, dass 75 – 80 % an die Publisher von Google ausgeschĂŒttet werden???
Bisher hieĂ es immer, niemand weiĂ, wieviel Google einbehĂ€lt.
Hallo Monika,
solche Zahlen geistern immer mal wieder durch (vor allem amerikanische) Blogs. Da ich diese Prozentzahlen schon so oft gelesen habe, mĂŒssen Sie doch stimmen.
So hundertprozentig weiĂ das natĂŒrlich keiner, aber ich denke, das wird schon so ungefĂ€hr hinkommen.
Ich habe schon festgestellt, dass es je nach Keyword teilweise erhebliche Schwankungen gibt. Einige Keywords bringen 50 bis 80 Cent pro Klick, und das ist schon ganz ordentlich.
Ich schaue neuerdings erstmal nach, was so grad am GĂ€ngigsten ist und schreibe dann. Manchmal ist es mir aber auch einfach egal und ich schreib einfach drauf los.
zZ. habe ich 4 Blogs und bin irgendwie noch in der Testphase.
Hiho!
Mein Vorgehen unterscheidet sich von Site zu Site. In meinem persöhnlichen Blog schreibe ich eher was mir so gerade in den Sinn kommt oder ĂŒber den Weg lĂ€uft.
Es gibt aber durchaus Projekte, die ich aufgrund einer vorherigen Keyword-Recherche starte. Aber auch dann ist es meist so, dass ich zwar am Anfang schaue, welches Thema sich lohnt, dann aber nach Festlegung der Richtung einfach drauf los schreibe. Hm… sollte ich vieleicht auch mal Ă€ndern…
Also hier wurden ja einige Beispiele gebracht. Allerdings waren die meisten Keywords, die hier benutzt wurden und sehr hochpresig waren in englisch. Dazu muss man wissen, dass auch bei deutschen Suchworten wie “private Krankenversicherung” ĂŒber Google kaum Traffic zu ziehen ist, da der Markt von Suchmaschinenoptimieren ĂŒberflutet ist. Das geht bei fast allen hochpreisigen Adsense Begriffen so.
Hi Sven,
da hast du natĂŒrlich recht. Die Keywords waren sicher nicht so glĂŒcklich gewĂ€hlt. Allerdings habe ich ja darauf hingewiesen in der Gleichung, dass der Traffic stimmen muss. Und hier ist natĂŒrlich der Traffic gemeint, den ich bekomme.
Wenn ich bei bestimmten Keywords auf Position 89 stehen, dann können noch so viele Leute danach suchen, ich werde kaum Traffic bekommen.
Ich habe jetzt einen interessanten Artikel gelesen, was im Entfernten auch mit Keywords zu tun hat und werde mal ein Experiment starten. Mal sehen, ob man so wirklich etwas Kohle machen kann. Problem an der sache ist nur, dass es etwas dauert, bis diese Seiten erstmal besser ranken.
Wenns klappt, schreib ich mal ein Artikel darĂŒber, wenn nicht wohl auch.
Dank die fĂŒr die Keywords, hoffentlich steigern sich dadurch mal meine Adsense einnahmen.
Wurde ja von Monat zu Monat immer weniger.
GruĂ Toni
Bisher habe ich das Google-Keyword-Tools primĂ€r vor Projekt-Beginn eingesetzt! Ich prĂŒfe im Vorfeld, welcher Name und welche (Sub-)Domain fĂŒr das jeweilige Projekt am sinnvollsten erscheint. Aber auch Kategorie-Namen und Beschreibungen werden gegen das Tool geprĂŒft
Christian, das hört sich ja interessant an. Ich warte dann mal auf den Artikel, irgendwann.
@ Stefan
Ich denke die meisten nutzen solche Tools vor Projektbeginn und nicht stÀndig. Das wÀre sonst auch ein wenig zu viel Aufwand.
Jo, “irgendwann” trifft es wohl auf den Kopf. Dauert ja leider immer etwas, bis man gescheit rankt.
Also bisher habe ich mich mit dem Thema Klickpreise noch nicht richtig befasst aber falls ich mal Zeit habe mir das ganze anzusehen könnte ich mir gut vorstellen evtl. mal den einen oder anderen Beitrag speziell fĂŒr hohe Klickpreise zu schreiben. Klickpreise gröĂer 5 Euro hören sich doch schon sehr profitabel an
Auch wenn man wirklich sagen muss, dass die teuren Keywords schon recht umkĂ€mpft sind. DafĂŒr Traffic zu bekommen sich sicher das schwierigste.
Hmm also zumindest bei einem der oben genannten deutschen Keywords weiss ich das man pro Klick mit einem knappen $ dabei ist … Schade eigtl.
Immerhin
Hm, nun mĂŒsste man eigentlich eine Seite zum Thema Detekteien in Hamburg machen, oder Peer?