Gelungenes Webdesign – Jason Beaird

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Webdesign ist so eine Sache. Ich kenne den einen oder anderen Webdesigner, der sich vor allem als Künstler versteht. Das ist mir immer etwas suspekt, da ich doch mehr ein Handwerk darin sehe, als eine Kunst.

Auf der anderen Seite gibt es viele Programmierer, Webmaster und Blogger, denen das Händchen für ein gelungenes Webdesign offensichtlich fehlt.

Für letztere gibt nun das Buch Gelungenes Webdesign*, welches Schritt für Schritt und sehr anschaulich, die Erstellung eines modernen Webdesigns erläutert.

Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.

Gelungenes Webdesign

“Haben Sie (schon wieder) eine Website erstellt, die fantastische Dinge tut und fehlerfrei funktioniert – die aber trotzdem niemand mag, weil sie nicht gut aussieht?”

Diese recht treffende Aussage findet sich auf der Rückseite des 180 Seiten starken Buches “Gelungenes Webdesign” von Jason Beaird. Nun mag es noch weitere Gründe geben, warum eine Website trotz sehr guter Funktionen nicht durchstartet, aber ein hässliches Design ist definitiv ein Grund.

2007 ist das Buch im recht bekannten Sitepoint-Verlag erschienen. Dort gibt es eine Reihe weiterer sehr empfehlenswerter Bücher, wie etwa die “PHP Anthology” und auch die “CSS Anthology”.

Um so erfreulicher ist es, dass dpunkt das Buch auf den deutschen Markt gebracht hat.

Für Webdesign (Quer-)Einsteiger

gelungenes Webdesign
Das Buch richtet sich an Webdesign-Laien, die das Thema bisher eher stiefmütterlich behandelt haben. Aber auch Einsteiger in die Materie werden sich hier gut aufgehoben fühlen.
Für Webdesign-Experten ist dagegen wenig neues zu finden.

Das Buch unterteilt sich in die großen Bereiche

  • “Layout und Komposition”
    Von den ersten Entwürfen, über die Komposition der einzelnen Elemente, bis hin zur Erstellung einer Beispielseite.
  • “Farbe”
    Farben können große Wirkungen erzielen und so wirft das Kapitel einen Blick in die Farbenlehre und hilft dabei, harmonische Farbkombinationen zu finden.
  • “Textur”
    Von “normalen” Websites oft vernachlässigt, kann man mit den richtigen Texturen bleibende Effekte erzielen.
  • “Typografie”
    Hier geht es um alle Aspekte der Schrift auf einer Website.
  • “Bilder”
    Zu guter letzt widmet sich dieses Kapitel den Bildern. Von den Basics der Bildbearbeitung, den gestalterischen Möglichkeiten bis hin zur Frage, wo man legal Bilder bekommt.

gelungenes Webdesign
Ein Stichwort, welches mir zu diesem Buch immer wieder einfällt ist “Praktisch”. Die Amerikaner schaffen es, wie kaum ein deutsches Buch, ihre Bücher lebendig werden zu lassen. Mit den vielen Beispielen und praktischen Tipps macht das Lesen einfach Spass und man möchte einfach alles sofort ausprobieren.

Und das ist sicher auch das Geheimnis jeden guten Buches. Das Lesen reicht meist nicht, man muss es selber probieren und umsetzen.

Dazu gibt dieses Buch reichlich Möglichkeiten. Die Schritte der Beispiel-Website kann man auch sehr gut an einem eigenen Projekt nachvollziehen.

Jason Beaird

Jason Beaird ist ein ganz normalen Designer, der neben Webdesign auch noch andere Dinge, wie etwa Print-, Logo-, T-Shirt- und Verpackungs-Design macht.

Seine Referenzen finde ich zwar nicht alle so sehr gelungen, aber teilweise gefallen sie mir auch sehr.

Fazit

Für alle, die sich mit den Grundlagen guten Webdesigns beschäftigen wollen, ist dieses Buch wirklich eine ideale Lösung. Selten hat man so viele grundlegende Dinge so anschaulich in einem Buch gefunden. Auf 180 werde die wichtigsten Punkte genannt und das kurz und präzise ohne langweilige theoretische Exkursionen.

Daumen hoch.
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Review-Zusammenfassung
Reviewer:
Peer Wandiger
Datum:
Artikel:
Gelungenes Webdesign
Bewertung:
5

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Kommentare

  1. meint

    Danke nochmal für dieses Buch ;)
    Zum Buch kann ich nur sagen: sehr interessant aufgemacht mit guten Tipps für Typographie und Gestaltung.

  2. meint

    Die Originalausgabe ist natürlich genauso gut, wenn man denn des englischen mächtig ist. Und selbst für die Leser, die englisch können, ist es meist entspannter, die deutsche Version zu lesen.

    Aber ich werde in Zukunft, wenn möglich, auch auf die englischen Ausgaben verlinken. Diese sind oft ja auch etwas günstiger.

  3. meint

    “Ich kenne den einen oder anderen Webdesigner, der sich vor allem als Künstler versteht.” Das sind dieselben, die gehäkelte Topflappen auf einem Kleinkünstlermarkt verkaufen *G*

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