Offline Marketing für Selbständige – 4. Visitenkarten

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Visitenkarten sind immer noch der Klassiker bei der Vermarktung des eigenen Geschäftes. Nicht nur Diensleister und Berater verteilen fleißig die kleinen Kärtchen, auch Geschäfte, Restaurants und andere stationäre Unternehmen nurzen Visitenkarten zur Kommunikation mit den (potentiellen) Kunden.

Doch wie setzt man Visitenkarten optimal ein und wie gestaltet man diese so, dass sie ihren Zweck erfüllen.

Ich werfe in diesem Artikel ein Blick auf inspirierenden Visitenkarten-Beispiele und schaue, wo man seine Visitenkarten günstig drucken lassen kann.

Die Geschichte der Visitenkarten

Früher waren Visitenkarten ein Bestandteil des (wohlhabenden) gesellschaftlichen Lebens. Vor mehreren Jahrhunderten stellte man sich so beim Besuch dem Hausherren vor.

Eine ebenfalls recht alte Visitenkarte seht ihr rechts auf dem Bild. Diese ist aus dem Jahr 1939 und zeigt eine Visitenkarte, die bereits von einem Geschäftsmann genutzt wurde.

Der Witz dabei war, dass dieser Geschäftsmann gerade für dieses Produkt, eine spezielle Metallegierung Werbung machen wollte. Das ist ein schönes Beispiel, was die “richtige” Visitenkarte für eine Message vermitteln kann, abgesehen vom Text darauf.

Das optimale Design einer Visitenkarte

Erstmal möchte ich klarstellen, dass es nicht DAS perfekte Design gibt. Die Gestaltung einer Visitenkarte hängt von vielen Faktoren ab, die man unbedingt beachten sollte. Aber auch wenn man diese Faktoren beachtet, würden 10 Designer wohl 10 unterschiedliche Visitenkarten designen.

Also versuchen Sie nicht krampfhaft das perfekte Visitenkarten-Design zu finden, sondern erstellen Sie einfach eines, welches Ihre Ziele optimal unterstützt.

Ich habe bereits in dem Artikel “10 Visitenkarten-Tipps” aufgeführt, auf was man bei der Gestaltung der eigenen Visitenkarte achten sollte.

Neben diesen grundsätzlichen Tipps lohnt es sich, einfach zu schauen, welche Visitenkarte einem selber am besten gefällt. Sammeln Sie Visitenkarten und suchen Sie auch im Internet regelmäßig nach neuen Beispielen für gelungene Visitenkarten.

Dadurch bekommen Sie am ehesten ein Gefühl dafür, was eine sehr gute Visitenkarte leisten kann und dass die überall angebotenen Fertig-Visitenkarten-Pakete nicht nur günstig, sondern auch billig sind.

Wer selber mit Photoshop seine Visitenkarte gestalten will, der sollte sich dieses Tutorial anschauen. Hier wird sehr gut die Erstellung einer grafisch anspruchsvollen Visitenkarte erklärt.

Aber auch die Message und der “Witz” einer Visitenkarte ist wichtig und sollte nicht vergessen werden, da es das ist, was meist den Aha-Effekt auslöst und die eigene Visitenkarte nicht in der Masse untergehen lässt.

Visitenkarten-Beispiele

Es gibt einige Stellen im Internet, wo man viele gute Visitenkarten-Beispiele finden kann. Das sind wunderbare Inspirationsquellen, die teilweise sehr schön zeigen, wie ein Visitenkartendesign den Inhalt und die Firmen-Aussage perfekt unterstützen kann.
Eine dieser Seiten ist faveup.com

Einige sehr nützliche Tipps zur Gestaltung der eigenen Firmen-Visitenkarte findet sich bei IttyBiz.com. Darin werden viele Punkte angesprochen, die beim Design genau das Problem sind.

Empfehlung 1 ist z.B. “Don’t be too similar” (Sei nicht zu ähnlich) und Punkt 2 lautet “Don’t be too different” (Sei nicht zu unterschiedlich). Dieser Konflikt zeigt schon deutlich, dass das Design von Visitenkarten nichts ist, was man mal so nebenbei machen sollte. Die richtige Balance zu finden ist nicht einfach.

Einige weitere sehr interessante und schöne Visitenkarten-Beispiele finden sich auf der Website David Airey. Auch hier zeigt es sich, dass oft die einfachen Ideen die besten sind. Es muss nicht so kompliziert sein. Sehr interessant ist z.B. die verbrannte Ecke, die ich einfach genial finde.

Eine weitere wirklich interessante Design-Lösung für Visitenkarten wird in diesem Video gezeigt. Das ist zwar eher etwas für den Bastelfreund, aber damit fällt man garantiert auf und das ist der erste wichtige Schritt, damit die eigene Message wahrgenommen wird.

Der richtige Einsatz von Visitenkarten

Visitenkarten sollte man immer bei sich tragen und bei (fast) jeder Möglichkeit an potentielle Kunden verteilen.

Natürlich ist eine persönliche Übergabe der Ideal-Fall, da der Empfänger dann auch ein Gesicht zuordnen kann.

Deshalb sparen Sie nicht bei der Menge der Visitenkarten. Sie sollten nicht zögern müssen, Ihre Visitenkarte zu verteilen.

günstiger Druck von Visitenkarten

Es gibt mittlerweile sehr viele Druckanbieter im Internet, die auch den günstigen Druck von Visitenkarten anbieten. Diese haben der Vorteil gegenüber der Druckerei vor Ort, dass sie oft deutlich günstiger sind.

Auch bei der Qualität muss man da kaum Abstriche machen. Allerdings sind die angebotenen Möglichkeiten recht beschränkt.

Bei Flyerwire.de, meinem Lieblings-Online-Drucker finden sich zwar eine ganze Reihe von Visitenkarten-Materialien, von normal bis gänzend und in verschienden Farbvorlagen. Aber Sonderformate, ausgestanzte Bereiche etc. sind da nicht möglich.

Habt ihr also eine Visitenkarte gestaltet, die vom Format oder dem Material aus dem Rahmen fällt (ausgestanzte Bereiche etc.), werdet ihr kaum um den Weg zur regionalen Druckerei herumkommen.

Liegt der Witz eurer Visitenkarte eher in dem Inhalt und der farblichen Gestaltung, dann sind Onlinedruckereien, wie auch Flyerheaven.de eine günstige und gute Alternative.

Eure Meinung

Setzt ihr Visitenkarten ein und wenn ja, wie kreativ seid ihr dabei?

Nutzt ihr eines dieser “250 Gratis-Visitenkarten”-Angebote, habt ihr eure Visitenkarten selbst designed oder habt ihr einen Profi damit beauftragt?

Ich bin gespannt auf euer Feedback hier in den Kommentaren.

In vorherigen Artikel dieser Serie ging es um Zeitungsanzeigen.
Im nächsten Blog-Beiträge dieser Offline-Marketing-Serie geht es um Autowerbung.


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Kommentare

  1. meint

    Hallo Peer, ich muß gestehen – ich bin ein Visitenkartenmuffel. Das rituelle “Kartentauschen” im Vertrieb hat dazu geführt – und bereits einen konservativ eingestellten Kunden, der offensichtlich ein Visitenkartenfan war, vergrault. Ich hatte das Korpus Delikti beim Kundentermin vergessen … Bis jetzt sind wir mit unserer “Hausdruckerei” was Qualität, Preis und Geschwindigkeit anging sehr gut gefahren – unterm Strich preiswerter als im Internet.

  2. meint

    Mal wieder ein sehr ausführlicher und informativer Beitrag, auch wenn ich mit Visitenkarten ebenfalls nichts anfangen kann.

  3. meint

    Wenn man lange mit einer “Hausdruckerei” zusammenarbeit, dann sind die Kondition meist schon sehr gut geworden. Da kann ich die nur zustimmen Andrea.

    Nicht alle Selbständigen werden allerdings ständig etwas drucken lassen. Und dann wundert man sich schon mal über den Kostenvoranschlag.

  4. meint

    Danke für den sehr informativen Artikel! Von diesen Gratis-Angeboten halte ich nichts, da die Versandkosten solcher Angebote den Gratis-Effekt meist zunichte machen. Ich persönlich war noch nicht Kunde bei Online-Druckereien, da mir bei solchen Sachen ein Face-to-Face-Kontakt sehr wichtig ist. Aber testen werde ich das bei Gelegenheit einmal.

  5. meint

    Ich nutze schon lange keine Visitenkarten mehr sondern nur noch Postkarten. Die werden dann im Büro an den Rechner geklebt oder stehen auf dem Schreibtisch. Kunden bitten mich um weitere Exemplare, um sie zu verschicken. Das kommt super gut an und hat nicht viel gekostet bei einer Internet-Postkarten-Druckerei.

  6. meint

    Ja Monika, es wäre schön, wenn du etwas genauer darüber berichten könntest. Für solche Infos bin ich immer sehr dankbar… :oops:

  7. meint

    Thema Visitenkarte… eigentlich würde es mich ja nicht interessieren, aber in letzter zeit komme ich des öfteren in Verlegenheit das ich meine tel. oder E-Mail Adresse weitergeben muss.
    der erste schritt war meine E-Mail Adresse so kurz und einfach wie möglich zu machen, mein Name war natürlich schon vergriffen :roll: picardtux@gmail.com (meine Domains sind zu lang kuckst-du-hier.com & pcservice-friesland.de)
    okay eine kurze Adresse habe ich… aber muss es nun sein eine Visitenkarte zu vergeben?
    hat jemand eine innovative Idee :shock:

  8. meint

    Insbesondere auf Messen oder bei Konferenzen sind Visitenkarten immernoch ein gutes Mittel, um Daten auszutauschen.

    In meinen Augen sollte man also neben innovativen Ideen auch immer Visitankarten dabei haben. Wirkt einfach seriös und teuer sind sie auch nicht. Und wieso muss eine Mailadresse kurz sein? Da ist doch Platz genug!

  9. meint

    Es wäre wirklich super, wenn mal jemand herausfinden könnte, wo man denn diese extravaganten Visitenkarten drucken lassen kann. Ich seh immer nur diese schicken Dinger im Internet, aber wo man sie bestellen kann steht nie dabei. :sad:

  10. meint

    @Picard: Und eben weil man sie sich so schlecht einprägen kann, gibt es ja die Visitenkarten.

    Was meinst du wieviel E-Mail-Adressen ein professioneller Key-Account im Kopf hat? Vielleicht gerade mal seine eigene…

    Gut, das Beispiels ist natürlich ein bisschen extrem. Aber E-Mail-Adressen hat doch kein Mensch im Kopf.

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