Suchmaschinenoptimierung: Von den einen als Allheilmittel im Kampf um Spitzenpositionen in Google geschätzt, von anderen als Plage des Internets verschrien.
Solange die meisten Besucher von Google kommen und Google vollautomatisch die ersten Ergebnis-Plätze ermittelt, wird es auch Suchmaschinenoptimierung geben.
Es ist also weniger die Frage, ob man SEO gut findet oder nicht. Wer erfolgreich sein will, braucht nicht nur guten Inhalt, sondern auch eine gute Suchmaschinenoptimierung seines Blogs.
Das wpSEO-Wordpressplugin
In den letzten Wochen wurde eines der beliebtesten SEO-Plugins für WordPress noch intensiver diskutiert. Anlass war die etwas überraschende Ankündigung, dass die neue wpSEO* Version kostenpflichtig sein wird.
Das hat schon für einiges Aufsehen in der “alles ist frei” WordPress Community gesorgt. Nun kann man zu diesem Schritt stehen wie man will. wpSEO ist eines der besten WordPress-SEO-Plugins, das ich kenne. Natürlich hat man Alternativen, aber wpSEO ist schon eine sehr bequeme und ausgereifte Lösung.
Zudem hat die Tatsache, dass es kostenpflichtig ist auch den Vorteil, dass die Entwicklung daran stabiler sein wird, als bei vielen kostenlosen Plugin, die teilweise irgendwann einschlafen bzw. nicht sehr schnell auf neue WordPress-Version geupdated werden.
2 Fragen an Sergej Müller
Im Zuge der Ankündigung, dass wpSEO kostenpflichtig wird, habe ich Sergej kontaktiert und 2 Fragen gestellt.
1) Warum ist wpSEO lizenzpflichtig geworden und was versprichst du dir davon?
Eine professionelle Entwicklung und Promotion einer Anwendung ist immer mit viel Zeit, Energie und nicht zuletzt Kosten verbunden.
Das gleiche gilt auch für wpSEO: Im Laufe des Jahres wurde das Plugin permanent weiterentwickelt und verfügt derzeit über mehr als 50 Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten, die – einmal eingestellt – das Blog vollautomatisch besser ranken lassen.
Auch Promotion, internationales Hosting und Support beanspruchen Unmengen an Zeit und wollen bezahlt werden – die summierten Spendenbeträge konnten diese Kosten leider nicht decken.
Die Lizenzkosten von 19,99 Euro bzw. 49,99 Euro für eine unlimitierte Version des Plugins betrachte ich als angemessen, da wpSEO in erster Linie indirekt hilft, Geld mit einem Blog zu verdienen, indem es das Projekt in den Suchmaschinen nach vorne bringt und so für deutlich mehr Besucher und somit auch Umsatz sorgt.
Und wenn man sich SEO-Erweiterungen aus z.B. dem Foren-Segment anschaut, da wird man schnell feststellen, dass die für wpSEO verlangten Lizenzgebühren eher ein Schnäppchen sind und dazu noch kommende Updates abdecken.
2) Welche Vorteile hat das für die Nutzer von wpSEO? Wird die Entwicklung nun noch intensiver sein?
Ganz wichtig: Kompromisslose Unterstützung der aktuellsten WordPress-Version – veröffentlicht das WordPress-Team ein neues Release, so wird wpSEO auf Kompatibilitätsprobleme geprüft und – falls erforderlich – angepasst und zügig zum Download bereitgestellt.
Kompetenter Support per E-Mail plus Implementierung der Kundenwünsche in die Software gelten ebenfalls als überzeugende Vorteile.
Eine lohnende Investition
Aus meiner Sicht sind die 20 Euro schon eine lohnende Investition. Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, der benötigt auch gute Rankings in Google und Co. wpSEO* sorgt für deutlich bessere Rankings und das bei minimalem Aufwand.
Wer allerdings nur aus Spaß blogt und nicht viel Wert Auf Suchmaschinen-Positionen legt, der kann wpSEO ignorieren und auf kostenlose Alternativen setzen oder eben gar keine SEO-Plugins verwenden.
Für Viel-Blogger, die mehr als 2 (kommerzielle) Blogs im Einsatz haben, lohnt sich der Kauf der unlimitierten Lizenz für 50 Euro. Damit könnt ihr dann auch 10 oder mehr eigene Blogs ausstatten.
Grundsätzlich sollte es meiner Meinung nach aber bei Einzelfällen bleiben. WordPress ist ja nicht nur wegen seiner Fähigkeit so erfolgreich, sondern weil es auch eine riesige Community hat und tausende kostenlose Plugins bietet.
Eine zu starke Kommerzialisierung könnte dem Projekt “WordPress” insgesamt schon schaden.
Was haltet ihr davon?
Mich würde natürlich interessieren, was ihr von der Thematik haltet.
Ist es Okay für WordPress-Plugins Geld zu verlangen. Wie seht ihr das in diesem speziellen Fall?
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Update auf WordPress 2.3
- Blogupdate auf WordPress 2.2.1
- WordPress tritt ins Fettnäpfchen und ändert Version 2.3
- 14 nützliche WordPress-Plugins für Selbständige
- Wird WordPress 2.5 ein Reinfall? Hier ist die Demo.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Da kann man nur dazu raten, bei der alten Version zu bleiben. Die funktioniert prächtig.
Hier gibt es übrigens eine praktische Anleitung zu wpSEO:
http://www.rankingcloud.de/blog/2008/02/25/wpseo-plugin/
Ich hoffe alle haben die Maifestivitäten überstanden.
Ich habe das Plugin bereits getestet und für mich festgestellt, dass es für meine Zwecke zu überladen. Hunderte Optionen sind zwar schön aber ich verliere da leicht den Überblick. Da ich trotz allem nicht alles manuell regeln möchte, habe ich das kostenlose “Konkurrenzprodukt” im Einsatz. Ich weiß zwar nicht, ob ich den Namen hier nennen darf
, aber es heißt “All in one SEO”. Für andere ist wpSEO sicher die optimale Lösung. Das kommt sicher drauf an.
Zum Thema “kostenpflichtig” teile ich die Meinung vom Seonauten und anderen. Wenn das Plugin einen wesentlichen Vorteil – außer dem Bekanntheitsgrad – gegenüber anderen hat, dann ist das sicher in Ordnung und gerechtfertigt. Aber ich denke, solange es kostenlose gleichwertige Alternativen gibt, werde ich garantiert kein Geld ausgeben. Aber Sergej Müller wird sicher wissen was er tut. Ich persönlich finde das im OS-kostenlos-Umfeld von WordPress allerdings einen sehr gewagten Schritt, zumal es ja wie gesagt gleichwertige Alternativen gibt.
Ja, das muss jeder für sich selbst wissen. Man sollte den Support und die Updates nicht unterschätzen. Ob 20,- Euro gerechtfertigt sind, hängt sicher von Einsatz und den bisherigen Erfahrungen an.
Das stimmt, Support und Weiterentwicklung machen das schon interessant. Aber im Moment kann ich da keinen Vorsprung gegenüber den kostenlosen Alternativen erkennen. Sollte das einmal der Fall, denke ich vielleicht auch über eine Lizenz nach. Aber mal abwarten.
Der Vergleich mit dem Forenbereich von Sergej Müller hinkt in meinen Augen etwas. Da bekommt man für sein Geld wesentlich mehr. Nimmt man z.B. Beispiel das Woltlab Burning Board so hat man für glaube 99 Euro ein abgerundetes Gesamtpaket. wpSEO deckt dabei nur einen kleinen Teil ab, wenn für einige auch wichtigen. Das ist alles nicht böse gemeint von mir. Ich kann verstehen, dass man uns wpSEO schmackhaft machen will.
Also der Umfang des wpSEO-Plugins ist deutlich größer als der Konkurrenz. Klar, die wichtigsten Funktionen sind da und hier vertreten, doch bei wpSEO steckt viel Liebe im Detail und in zahlreichen Checkboxen, welche die Ausgabe weiter verfeinern lassen.
Man sollte wpSEO und die Gebühren auch nicht mit der kompletten Forensoftware vergleichen – was auch absolut nicht gerecht wäre – sondern mit SEO-Plugins für die Forensoftware, z.B. vBSEO. Da liegen Lizenzgebühren deutlich höher. Plus Updates.
Zu SEO gehört nicht nur ein SEO-Plugin sondern weitaus mehr. Es gibt etliche Themes, die es einfach nicht erlauben ganz oben mitzuranken. Da muss man als jemand, der wirklich viele Besucher über Suchmaschinen auf dem eigenen Blog haben möchte, schon manuell die Themes anpassen.
Ein Plugin macht noch keinen SEO-Sommer, das stimmt. Aber ein gutes SEO-Plugin trägt einen sehr wichtigen Teil dazu bei.
Wpseo ist ein sehr gutes PLugin und würde ich bisher immer wieter empfehlen. Dennoch seit dem Update scheue ich mich ein wenig auf das neue Update von Wpseo umzusatteln. Nicht wegen des Preisen sondern einfach des machens. Nun das Ergebniss, ich bin bei meinen meisten Blog bei der alten version geblieben oder habe andere Plugins eingesetzt.
Meiner Meinung nach sollte man vielleicht doch eine andere Art aufssuchen. Dennoch sind es aber faire Preise.
weiter so…
Wpseo kann viel, ohne jedoch “im Hintergrund” noch etwas Hand anzulegen, kann ein Blog mit den meisten Themes nicht die vorderen Plätze in den SERP’s belegen. Das ist wie in der Formel 1, da muss einfach alles passen.
Die geforderten Gebühren sind sicher nicht zu hoch, bei anderen Plugins würde dann auf’s Plugin verzichten oder auch in der Größenordnung bezahlen.
Die beste Altenative ist selbst zu lernen und ein gutes Plugin zu schreiben.
Nutze selber auch wpSEO und finde die hier verlangten Lizenzpreise absolut in Ordnung! Für 50 Euro, kann man beliebig viele Blogs mit dem Plugin ausstatten. Zusätzlich trägt zumindest bei mir, dass Plugin teilweise für besseres Ranking hinzu.
Wer brauch das? Es gibt das All-in-one-SEO-Pack weiterhin kostenlos, und das kann genau so viel!
Ich nutze ebenso bei 2 Seiten, einem Blog und einem ARtikelverzeichnis, immer noch All-in-one-seo-pack und bin ganz gut soweit zufrieden.
Ich kann auch keinerlei Vergleiche hinzuziehen, um zu sagen, dass wpSEO den beiden Blogs ein besseres Ranking verpasst.
Gerade habe ich im AV wpSEO kurz aktiviert und den Quelltext überprüft. Alles ist in Ordnung.
Natürlich muss man dann nach jedem veröffentlichten Beitrag die Metas manuell eingeben. Ich sage mal, genervt hat mich das, als eine Zeitlang täglich 20 neue Artikel im AV verfasst wurden. Da kann man schon auf die automatisierten Plugins zurückgreifen.
Der Preis, ist meiner Ansicht nach, nur dann gerechtfertigt, wenn der Nutzungsumfang auch stimmt.
In einem persönlichen Blog kann man auch diverse Alternativen nutzen. Sicherlich, dass einige SEO-Kenntnisse vorhanden sein müssen, um manuelle Tags optimal erstellen zu können.
wpSEO hat definitiv deutlich größeren Funktionsumfang als All-in-one-SEO-Pack.