Und wieder eine Blogparade, die ich ganz nett finde. Diesmal geht es um eine psychologische Frage, die sicher genau so viele verschiedene Antworten bringen wird, wie es Blogger gibt.
Aber ich will mal versuchen darzulegen, warum ich blogge. Gespannt bin ich auch auf eure Kommentare.
Die Frage der Blogparade lautet “Was motiviert dich zum Bloggen?“. Diese Frage ist noch interessanter, da sie von dem Initiator der Website Bloggerjobs.de kommt. Dazu habe ich gerade heute einen Artikel geschrieben.
Gerade in diesem Zusammenhang kommt zu den üblichen Antworten evtl. auch der finanzielle Aspekt hinzu. Zumindest könnte man dies sowohl Blog-Betreibern unterstellen, die gar nicht selber bloggen wollen, sondern jemanden dafür anheuern.
Aber auch Bloggern, die für Geld in anderen Blogs Ihre Beiträge veröffentlichen, scheint es nicht nur um den Spaß an der Freunde zu gehen.
Nun aber mal zu meiner Motivation.
Was motiviert dich zum Bloggen?
Das ist eine gute Frage und die lässt sich gar nicht so einfach beantworten.
Ich fühle mich mittlerweile gar nicht mehr so gut, wenn ich mal einen Tag nicht blogge. Es gehört mittlerweile einfach dazu.
Natürlich motiviert auch das Feedback der Leser und die guten Besucherzahlen. Ich weiß nicht, ob ich vor “leerem Haus” genau so intensiv bloggen würde.
Es macht Spaß etwas aufzubauen, was dann so viele andere interessiert und was dazu führt, dass sich mittlerweile über 800 Leute den Blog abonniert haben.
Wie stehst du zu professionellem Bloggen, also auch “Bloggen-für-Geld”?
Damit habe ich grundsätzlich kein Problem. Ich bin Selbständig und da bekommt man sowieso ein anderes Verhältnis zum “Geld verdienen”. Kein schlechtes oder “Ich mach alles für Geld”-Verhältnis!
Aber man merkt, dass es ein Unterschied ist, ob ich jeden Monat am selben Tag einen Betrag X überwiesen bekomme oder ob ich um jeden Auftrag kämpfen muss.
Da ist der eigene Blog (oder auch eigene Websites) natürlich auch erstmal ein Möglichkeit Geld zu verdienen. Ob nun direkt oder indirekt sei mal dahingestellt.
Aber ich sehe einen Blog und andere eigene Websites als ein Weg von der Projektarbeit wegzukommen und wieder näher an ein geregeltes Einkommen ranzurücken.
Ob ich allerdings für andere Blogs gegen Bezahlung Beiträge schreiben würde, kann ich nicht sagen. Ich muss Interesse an einem Thema haben und das Schreiben muss mir auch Spaß machen.
Allein wegen des Geldes würde ich nicht woanders bloggen. Wenn aber das Thema stimmt und ich Spaß habe, dann habe ich auch nichts dagegen, damit Geld zu verdienen.
Wie glaubst du wird sich Blogging in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln?
Auch das ist schwer zu sagen. Es wird sicher noch weiter wachsen, aber wo die Wachstumsgrenze liegt, vermag ich nicht abzuschätzen.
Der deutschsprachige Markt ist einfach viel kleiner als der englischsprachige Internet-Markt. Dementsprechend steckt auch weniger Geld-Potential im deutschen Blog-Markt.
Aber ich denke, dass es weiter aufwärts gehen wird. Wenn es, ähnlich wie in den USA, mehr Möglichkeiten gibt, Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen, dann wird es auch mehr professionelle Blogs geben und auch mehr Jobs für Blogger.
Fazit
Ich finde die Frage nach der Motivation sehr interessant.
Mich würde ja mal interessieren was euch motiviert, euch täglich vor den Rechner zu setzen und zu bloggen.
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Ich schreibe über Dich! – Ein Erfolgsrezept für Blog-Posts
- Blogparade: Erfahrungen mit Trigami und bezahlten Posts
- Diskussion zur Blogmonetarisierung
- Für das Handy bloggen und damit Geld verdienen
- Overblog – Ganz einfach Geld verdienen mit Blogs?
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Anfangs war der Sinn auf “Reichtum”, ganz ehrlich.
Jetzt ist es fast schon wie eine Sucht, die ich aber irgendwie nicht mehr so richtig schön find, aber nicht damit aufhören kann.
Ist schwer zu beschreiben, Einerseits ja ich schreib heute was und dann doch wieder “Komm, nutz die Zeit mal für was Anderes, Spaß zu haben oder einfach nur rumsitzen”
Aber auch der gewisse “Kick”, der Erste zu sein der etwas über das Thema postet und dann langsam sich das Ganze in der ganzen Blogwelt verteilt…
Sind viele Faktoren die zusammenspielen und doch am Ende des Tages sich seinen Blog anzuschauen und sagen “Doch wieder Einiges gepostet”, Rechner aus und beruhigt zu Bett
Hört sich total krank an, also ich sitzt jetzt keine 24 Stunden vor dem Kasten und hau in die Tasten
Aber die Wachstumschancen sehe ich in Deutschland nicht annähernd, Englisch ist halt mal Weltsprache, Deutsche sind “beschränkt” auf ihr Land und wenn 100 Leute über ein Thema schreiben, verteilt sich das mehr auf Deutschland als wenn 100 Leute auf der ganzen Welt über ein Thema schreiben.
Hi Markus,
erst letztens war ein interessanter Bericht im Netz über den Stress bei Bloggern zu lesen. Gerade News-Blogger leiden mit der Zeit stark darunter immer der Erste sein zu müssen.
Deshalb bin ich auch lieber ein Content-Blogger als ein News-Blogger. Das ist deutlich stressfreier.
Der Blogroll ist interessant und ich habe auf meinem Blog ebenfalls den ersten Blogroll gestartet, indem ich ebenfalls auch die Motivationsfrage auffasse. Ich denke es ist eine Verbindung aus Spaß und dem Zwang sich vor dem Bloggen erst gut informieren zu müssen, was es bei mir ausmacht. Ich denke nicht, dass ich sonst dermaßen viel lesen würde, wenn ich mir damit keine Aufgabe verbinden könnte. Ich werde später auf meinem Blog auch eine Auswertung schreiben und darstellen, somit sollte bei einer regen Teilnahme die Frage geklärt sein.
Ich denke jedoch, nachdem ich einen Beitrag darüber gelesen habe, dass das Bloggen bald bezahlt werden könnte oder bezuschüsst, dass es vielleicht eine Spaltung geben könnte zwischen komerziellen Bloggern und unkomerziellen, was dann insgesamt meiner Meinung nach nicht schön wäre
.
Ich meinte natürlich Blogparade. Habe anscheinend zu wenig geschlafen…
Blogger sind halt die wahren “Ehrenamtlichen” unter den Internetuser.:smile:
Wäre auch mal an der Zeit zu fragen ob Bloggen nicht unter Gesundheits Aspekten nicht mit ein Risiko Zuschlag bei der Versicherung zur Buche schlägt.