erfolgreiches Affiliate-Marketing – Interview mit Karsten Windfelder

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Karsten Windfelder dürfte den meisten Affiliates ein Begriff sein. Auf seiner Website listet er eine riesige Zahl an Partnerprogrammen auf, was für angehende Affiliates eine große Orientierungshilfe ist.

In meinem Interview mit Karsten wollte ich genauer wissen, was es mit Affiliate-Marketing auf sich hat und wie Karsten die Sache angeht. Eine der wichtigsten Fragen ist sicherlich: Kann man von Affiliate-Marketing leben?

Die Antwort dazu und viele nützliche Tipps und Links findet ihr in dem folgenden Interview.

1. Stell doch bitte dich und deine Website www.100partnerprogramme.de kurz vor.

Karsten Windfelder - Affiliate-Marketing
Mein Name ist Karsten Windfelder und ich bin seit gut sechs Jahren im Bereich Affiliate-Marketing tätig. In den 80er Jahren hatte ich bereits meine erste „Homepage“ auf Bildschirmtext (BTX). Ich habe Public-Domain-Software und Shareware online verkauft. Alles rund um Computer und jetzt Internet haben mich schon immer interessiert.

Das Affiliate-Expertenportal 100partnerprogramme.de entstand aus meinen Erkundungen und Erfahrungen, die ich selbst mit Partnerprogrammen gemacht habe. Hier können sich Affiliates, Merchants, Netzwerke und Agenturen rund um Partnerprogramme informieren und in der großen Online-Community www.Affiliate-People.de austauschen. Permanent kommen weitere Websites rund um Affiliate-Marketing dazu, zu finden auf www.Affiliate-Links.de.

2. Wie bist du zum Affiliate-Marketing gekommen?

Erste Erfahrungen mit Partnerprogrammen habe ich im Jahre 2002 gemacht. Ich startete nebenberuflich mit einer Buchempfehlungsseite und verdiente die ersten Provisionen über Amazon. Dazu kamen dann relativ schnell 100partnerprogramme.de und einige Websites im Reisebereich. Im zweiten Jahr hatte ich dann bereits mehr auf dem Konto als im gut bezahlten Job zuvor.

Eines muss man beim Start in die Selbstständigkeit wissen: die 40-Stunden-Woche gehört der Vergangenheit an. Dafür gibt es dann unendlich viel Spaß an der Arbeit, Möglichkeiten, seine Kreativität ausleben zu können, Arbeit ohne Chef und praktisch unbegrenzte Einkommensmöglichkeiten.

3. Kann man vom Afiliate-Marketing leben?

Absolut, doch sollte man sich klar sein, dass das Affiliate-Marketing keine Geldmaschine ist, die von heute auf morgen sprudelt. Da steckt viel Arbeit dahinter, dazu eine gute Portion Optimismus und Durchhaltevermögen.

Es braucht dazu Geduld und beständiger und sauberer Arbeit. Ich rate deshalb jedem zu einem Start nebenbei. So können ohne großes Risiko die ersten Erfahrungen gesammelt werden.

4. Welche Vergütungsmodelle sind am attraktivsten und warum?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Der eine Affiliate bevorzugt Click- oder Lead-Programme, weil er dann sofort seine Provision erhält und es weniger Stornos gibt. Andere erhalten lieber Sales-Provision, da der Betrag meist höher liegt. Andererseits müssen diese Affiliates auch mit Stornos rechnen und die Provisionsauszahlung kann sich über Wochen hinziehen. Erfreulich ist es, wenn der Merchant eine lifetime-Provison zahlt.

Das Vergütungsmodell hängt natürlich auch vom jeweiligen Produkt ab. Nicht jedes Vergütungsmodell passt mit jedem Produkt oder Dienstleistung zusammen. Da der Merchant das Modell vorgibt, hat der Affiliate jedoch keine Wahl.

5. Welche wichtigen Tipps kannst du Einsteigern in das Affiliate-Marketing geben?

Ich empfehle Einsteigern, sich ein solides Basiswissen zu Affiliate-Marketing und Suchmaschinen anzueignen. Dazu finden sie auch umfassendes Wissen auf den Seiten von 100partnerprogramme.de und können sich im Forum mit anderen austauschen.

Im Blog von 100partnerprogramme.de z. B. gibt es eine mehrteilige kostenlose Schulungsreihe „Einführung Online-Marketing“, das hilfreiches Wissen rund um Online- und Affiliate-Marketing gibt.

6. Wie sieht deiner Meinung nach der optimale Weg von einer Idee oder einem Thema zu einer erfolgreichen Affiliate-Website aus?

Grundsätzlich ist es, wie bei jeder Unternehmensgründung, wichtig, dass man sich ein Konzept für seine Affiliate-Website überlegt. Einfach drauf los legen und sehen was kommt, funktioniert nicht.

Wichtig ist auch, ein klares Ziel vor Augen zu haben: Was möchte ich wann und wie, mit welcher Website, erreichen?
Dann geht es an die Planung:

  • Ein Thema für die Seite finden (am besten ein persönliches Hobby oder Interessengebiet)
  • Zielgruppenbestimmung (wer fragt mein Produkt nach)
  • Mitbewerberanalyse
  • passende Partnerprogramme auswählen
  • Seitenaufbau und Layout planen
  • Seiteninhalte recherchieren
  • Seitenoptimierung usw.

An einem strukturierten Vorgehen führt kein Weg vorbei, um mit einer Affiliate-Seite erfolgreich zu sein.

Inspirieren lassen können sich Affiliates auf www.Affiliate-Kalender.de, der Affiliate-Themen im Jahresverlauf aufbereitet und Anregungen gibt.


7. Wie gut eignet sich ein Blog für Affiliate-Marketing?

Ein Blog für Affiliate-Marketing ist grundsätzlich eine Alternative für eine komplexere Contentseite. Auch in dieser Form kann eine Website mit Affiliate-Programmen aufgezogen werden. Außerdem werden Blogs derzeit von Google recht gut gerankt. Das Blog kann aber auch an die Seite angebunden werden.

Bloggen hat den Vorteil, dass der Affiliate ohne großen Aufwand und von jedem Rechner aus (z. B. Weltreiseblog) neue Inhalte einpflegen kann. Verknüpft mit Partnerprogrammen eine gute Sache. Zusätzlichen Content erhält er durch Leserkommentare.


8. Wirken allein Affiliate-Banner oder gibt es bessere Affiliate-Methoden (Content, Landing Pages, Newsletter …)?

Die Erfahrung zeigt, dass User mittlerweile andere Werbeformen dem Banner vorziehen. Allein mit Bannerwerbung ist heute nicht mehr das große Geld zu machen.

Deshalb ist es sinnvoller, z. B. Textlinks, die dem User einen weiterführenden Nutzen bieten, einzusetzen. Das kann man direkt im Content tun oder auch im Newletter oder Blog.


9. Was unterscheidet die wirklich guten Affiliates von der Masse an eher erfolglosen Partnern?

Ganz einfach, die Provision, die er verdient. Ein guter Affiliate geht mit Konzept an die Sache ran und weiß, was er erreichen will.

Er verfügt über das notwendige Handwerkszeug, um bei den Suchmaschinen gut positioniert zu sein. Er weiß, an welchen Schrauben er zu drehen und was er zu beobachten hat, um sein Projekt nach vorne zu bringen.


10. Wie bekommt man als Affiliate den Traffic, der notwendig ist?

Dafür kann der Affiliate grundsätzlich zwei Wege einschlagen oder auch beide kombinieren: Search-Engine-Optimization (SEO) oder Search-Engine-Marketing (SEM).
Will er den kurzfristigen Erfolg, so kann er z. B. Google AdWords schalten (SEM). Wer langfristig mit der Seite Erfolg haben will, der sollte auf individuellen Content setzen und permanent an der Seite arbeiten (SEO).

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Außerdem sollte er dem User einen Nutzen bieten, der ihn immer wieder auf die Seite zurück holt. Z. B. Produkttests, Preisvergleiche etc.

Zusätzlich kann der Affiliate seine Website noch durch Kommentare in anderen Blogs etc. bekannt machen. Es gibt weitere Möglichkeiten für Affiliates.


11. Kannst du gute Websites, Blogs oder Podcasts zum Thema Affiliate-Marketing empfehlen?

Interessantes rund um Affiliate-Marketing findet man auch auf affiliateboy.de, AffiliateGuyPodcast.com, law-podcasting.de, pp-blogsberg.de und natürlich bei 100partnerprogramme.de mit den weiteren Seiten, die auf www.Affiliate-Links.de zu finden sind.


12. Dein ultimativer Tipp für Affiliates?

Ich empfehle die Konzentrationsstrategie. Ein Affiliate sollte sich auf ein Nischenthema spezialisieren, in dem er sich selbst gut auskennt und Spaß daran hat. Darum permanent guten Content schreiben und gezielt Partnerprogramme einbinden.


Vielen Dank Karsten

Das Interview mit einem Profi im Bereich Affiliate-Marketing war sehr aufschlussreich und interessant. Wieder einmal wurde die Strategie “Nischen-Sites” bestätigt und Karsten hat sehr schön dargelegt, worauf es wirklich ankommt.

In Zukunft werdet ihr hier auf www.selbstaendig-im-netz.de weitere Artikel zum Thema Affiliate-Marketing finden. Das Thema interessiert mich selbst sehr stark und ich konnte da in letzter Zeit auch viele Erfahrungen sammeln.

Falls ihr Fragen und Wünsche zu dieser Thematik habt, dann schreibt diese einfach in die Kommentare. Ich greife diese dann in den kommenden Artikeln gern auf.


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Kommentare

  1. Gerhard Spannbauer meint

    Besten Dank für die tollen Infos. Ich hatte mit Herrn Windfelder zu tun und kann ihn als Geschäftspartner sehr empfehlen.

    Das obige Interview gibt mir nun die entscheidenden Anhaltspunkte, um das Affiliatemarketing auch für meine Seite anzugehen. Besten Dank.

  2. meint

    Sehr gute Tipps und wertvolle Links, denke das wird mich vorranbringen. Hat mich auch motiviert nochmal einen ausführlichen Artikel zum Thema zu schreiben.

  3. meint

    Sehr schönes und interessantes Interview!
    Das Interview hat mir nun einen guten Einblick in sein Leben und die Welt der Affiliates gebracht.
    Vielen Dank dafür.

    Grüße

  4. meint

    Beosnders anregend finde ich die Antwort auf die Frage Nr. 9! Diese Antwort läßt mich um diese Zeit doch schmunzeln ;-)
    Nischen sind sicher gut, wenn ich jedoch an die “Geld…”- und “Kredit..”-Seiten denke, ist mit einer guten Strategie dort sicher auch ein sehr guter Euro zu verdienen.
    Sehr wichtig dabei die genannte Konzentration!

  5. meint

    Für die meisten Affiliates werden reine “Geld” und vor allem “Kredit”-Websites nicht viel bringen. Da ist der Wettbewerb zu stark.
    Ansonsten sehe ich es aber genauso wie Karsten.

  6. meint

    Meiner Meinung nach kann es auch sehr profitabel sein Trends und Methoden aus den USA zu übernehmen, die dort schon bekannt sind aber bei uns noch nicht die Runde gemacht haben.

  7. Stefan meint

    Sehr gutes und interessantes Interview!
    Wenn man nun eine gute Affiliate-Page zu einem Thema aufgebaut hat, ist es dann sinnvoll mehrere Anbieter, die gleiche oder ähnliche Produkte haben, zu bewerben? Oder sollte man sich auf einen beschränken?

  8. meint

    Vielen Dank für das interessante Interview.

    Im Internet ist es wie im “waren Leben” auch – es nicht nicht leicht Geld zu verdienen, sondern man muss einiges dafür tun :lol:

    An Tipp (12) “Konzentrationsstrategie” ist sicher richtig. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit einige Projekte über Bord geworfen, um mich meinem Thema zu widmen. Bis jetzt hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Man verzettelt sich nicht mehr, sondern kümmert sich um ein Thema.

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