Dieser Artikel wurde von Gastautor Fabian geschrieben, der unter anderem auf Gitarren-Freak.de regelmäßig bloggt.
In seinem Artikel geht er auf 2 Link-Building-Methoden ein, die über das normale Linkbuilding hinausgehen.
Ich bin gespannt, was ihr davon haltet, denn dem ein oder anderen wird das vielleicht schon zu weit geht.
Wer im Internet Geld verdienen möchte, der stößt unweigerlich auf Suchmaschinenoptimierung. Diese wird immer schwieriger, da der Algorithmus von Google immer besser wird und schon jetzt zu großen Teilen Linkkauf und übermäßigen Linktausch erkennt, und betroffene Websites im Ranking abstuft oder gar ganz aus dem Index wirft.
Ein guter Suchmaschinenoptimierer schaut voraus und wird feststellen, dass das in Zukunft wohl noch schlimmer, beziehungsweise Linkbuilding immer schwieriger werden wird.
Deswegen möchte ich hier zwei professionelle Methoden für Linkbuilding vorstellen, die von Google (fast) nicht entdeckt werden können.
Content Hosting
Beim Content Hosting wird Content gegen Links getauscht: Man schreibt einen Artikel oder lässt ihn schreiben, und bietet den Text dann einem Webmaster an. Dieser darf den Artikel auf seiner Website veröffentlichen, im Gegenzug dazu darf der Autor einen oder mehrere Links in den Artikel einbauen.
So haben beide einen Vorteil: der Webmaster erhält kostenlos einen Artikel für seine Website, was bedeutet er hat eine Unterseite mehr, über die er bei Suchmaschinen gefunden werden kann, außerdem bietet er seinen Benutzern einen Mehrwert an. Wenn der Artikel gut ist, kann das repräsentativ für seine Website sein, und die Besucher kommen wieder.
Für den Autor hat es den Vorteil, dass er mehrere Links direkt aus dem Content bekommt, noch dazu von einer (nach Möglichkeit) themenrelevanten Website. Und das beste ist: Google kann den Link nicht erkennen, da weder reziprok getauscht wurde, noch der Link irgendwo unter „Links oder „Partner“ steht oder sonst irgendwie zusammenhanglos in die Website integriert ist.
Wenn möglich sollte man zu mehreren verschiedenen Unterseiten der eigenen Website linken. Denn wenn nicht nur einmal sondern gleich mehrmals auf eine Seite gelinkt wurde, bedeutet das für Google, dass die Seite wirklich guten Content haben muss – und genau darauf kommt es Google beim Ranking an.
Ein Website Netzwerk
Ein Website Netzwerk ist eine aufwendige Sache, kann aber langfristig sehr effektiv sein. Sie können ein solches Netzwerk benutzen um viele verschiedene Websites zu pushen. Webhosting ist heutzutage nicht mehr teuer, deswegen entstehen auch keine großen Kosten beim Aufbau eines Website Netzwerks.
Ein Website Netzwerk besteht aus mindestens vier Websites (oder Blogs). Man sollte bestenfalls vier verschiedene Anbieter nutzen, da man sonst ähnliche IP-Adressen hat. Auf den Webspace installiert man dann je eine Website oder ein Blog. Man schreibt ein paar Artikel und verlinkt die anderen Websites des Netzwerks untereinander.
Allerdings nicht so, dass jede Website auf jede andere des Netzwerkes linkt, sondern nur auf zwei. Man kann sich das Ganze so vorstellen:

Jede Website verlinkt also nur seine beiden „Nachbarn“. Um die Linkpower zu erhöhen, sollte man auch auf jede Website ein paar Links von außen leiten.
Nun hat man beim Start eines Projekts gleich hochwertige Contentlinks von einigen Websites (so vielen, wie in dem Netzwerk fungieren).
Ausblick
Mit diesen beiden Methoden ist man in Zeiten, in denen Suchmaschinenoptimierung immer schwieriger wird und „Manipulation“ bald (Linktausch, Linkkauf, etc.) nicht mehr möglich ist gut gesichert.
Außerdem ist man vielen anderen Webmastern weit voraus, da beide Methoden noch recht unpopulär sind. Dann muss man nur noch zuschauen, wie das Geld auf das eigene Girokonto fließt.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Das Netzwerk habe ich noch nicht so ganz verstanden. Dabei linken doch jeweils die Nachbarn auf den anderen Nachbarn und zurück oder? Dann habe ich ja wieder einen 1:1 Tausch oder? Stichwort reziprok?
1:1 Verlinkung ist ja weder verboten, noch generell schlecht. Es ist eben ein Frage, welchen Anteil solche Links an der Gesamtzahl aller Links haben. Sind 80% aller Links solche Links, dann sieht das Google kritisch.
Ist es nur ein kleiner Anteil, dann ist es unproblematisch. Wie Julian im Artikel auch schreibt, zusätzlich sind Links von außen notwendig.
Na ja, ist ja beides nichts neues, oder?
Methode 1 hat man früher als Artikelverzeichnis bezeichnet. Heute werden Gastartikel in Blogs geschrieben. Wenn der Content wirklich gut ist und nicht von unterbezahlten Sekretärinnen aus wikipedia-Artikeln zusammengeschustert wird, ist das aber, so wie Du schreibst, eine empfehlenswerte Möglichkeit. Du selbst machst das ja auch gerade
Methode 2 ist empfehlenswerter als direkter Linktausch, auch da gebe ich Dir recht.
Also die erste Variante ist nun wirklich nichts anderes als eine schöne Umschreibung für Artikelverzeichnisse. Bei einem Netzwerk halte ich 4 Seiten zu wenig. Auch müssen nicht unterschiedliche Anbieter wegen den IPs gewählt werden. Das Gerücht scheint scheint sich hartnäckig zu halten
Es ist immer eine Frage das Maßes. Wenn man natürlich ausschließlich anderen Content verwendet, dann ist das evtl. kritisch. Aber bei John Chow ist auch jeder zweite Artikel ein Gastartikel und es funktioniert.
Ich glaube, die 4 Seiten waren nur ein Beispiel. Mehr ist natürlich schon besser, inkl. noch ein paar zufälliger Querverlinkungen.
Die unterschiedlichen IP-Adressen sind nicht mehr wichtig? Woher stammt diese Erkenntnis? Meines Wissen ist dies noch so.
Beide Methoden sind interessant und auch bekannt. Und trotzdem gut.
Die erste Methode erfordert Vertrauen in den oder die Partner. Sonst könnte es sein, dass ein Beitrag, auch wenn er gut ist, langsam an Linkkraft verliert.
Der Aufbau und die Aktualisierung eines Netzwerkes erfordert auch einen, nicht zu unterschätzenden, Aufwand. Günstig ist es sicher, beide Methoden zu kombinieren.
Spätestens wenn ein Quality-Rater sich die Optimierung genauer ansieht , könnte es eng werden
Peer, die großen Hoster haben zig Tausende Seiten auf der selben IP laufen. Würden Links zu anderen Seiten von den selben IPs abgewertet werden, wäre das für fatal.
An der Stelle möchte ich sagen, dass ich kein Statement oder Quellen von Seiten Google habe, wo dies belegt wird. Nach meiner Erfahrung ist es zumindest so und verschiedenste Blogs und Foren spiegeln das Selbe wider.
Zwei sehr nette Tipps, wenn auch der Aufwand relativ hoch ist.
2 Links für diesen kurzen Artikel sind ja schon ganz ok, ich hätt aber andere Linktexte gewählt. Zumindest bei dem ersten.
Das mit den Blogartikeln ist eine Möglichkeit, aber dann müßte man in Blogs die auch recht “stark” sind. Klar, viele Kleine bringen auch einen gewissen Effekt.
Angeblich doch recht gute Möglichkeit soll doch sein z. B. YahooClever zu nutzen, wenn Jemand irgendwie Hilfe sucht und man das gerade auf seinem Blog oder Seite erwähnt
Ansonsten leider nicht wirklich Neues, trotzdem nett zu lesen
Die Methoden sind bekannt und werden oft angewendet.
Hier zeigt sich allerdings eine wenig beachtete Seite des SEO-Geschäftes: Es ist ein Fulltime-Job. Es ist nicht damit getan, eine Seite auf den Server zu übertragen. So kann man lange auf Besucher warten – aufs Geld sowieso.
Ja, richtiges SEO ist ein Fulltime-Job. Aber auch ein wenig SEO in der Freizeit kann für Selbständige schon einiges bringen.
Solche Artikel mögen nun nicht die allerneuesten Erkenntnisse hinsichtlich SEO bringen, aber das hier ist ja auch kein SEO-Blog
Von daher finde ich solche grundlegenden Tipps sehr interessant.
Naja das mit dem Linknetzwerk ist ja recht optimistisch geschrieben. Zu einem halte ich 4 Seiten für kein Netzwerk, zum anderen wird man mit dem erstellen von zwei drei Unterseiten und dem anschließenden setzen eines Links kein wirklichen Erfolg erzielen können.
Denn mal ehrlich, was für eine Linkstärke bringt so eine Netzwerk-Seite, wie es im Artikel beschrieben worden ist, mit? Richtig – keine erwähnenswerte!
Also muss neben einer höheren Anzahl von Seiten, für jede einzelne Netzwerkseiten auch wieder nach Backlinks gesucht werden. Sie brauche auch wieder etwas Alter und Content kann auch nie schaden.
So von wegen einmal kurz 5 Blogs aufmachen und nach ein Tag dann groß ranken ist halt leider nicht mehr.
Dennoch sind solche Netzwerke sehr effektiv, wenn aber ehrlich ist, braucht man für den Aufbau schon mehrere Monate bis Jahre. Dann kann man damit aber schon viel anstellen!
Hallo,
danke erstmal für die Kommentare.
@Michael und Tekka: Es ist keine schöne Umschreibung für ein Artikelverzeichnis, da man seine Artikel ja nicht in dafür vorgesehene Verzeichnisse einträgt. Natürlich funktioniert es nach dem selben Prinzip, aber da laut einiger SEOs Artikelverzeichnisse ja der Vergangenheit angehören, ist es eine sicherere Methode.
@Christian: Danke für die Kritik, von schnell hatte ich aber auch nichts geschrieben. Ich bin überzeugt davon, dass das ganze eine sehr aufwendige Sache ist. Vielleicht habe ich mit “minimal 4 Websites” ein wenig zu niedrig gegriffen – es sollte aber auch nur eine Minimalangabe sein.
Ein guter Artikel und das Netzwerk ist eine schöne Methode um Links aufzubauen. Allerdings scheut mich doch der hohe Aufwand um soetwas ernsthaft anzugehen.
An sonsten wäre ich sehr an weiteren Artikeln zu dem Thema interessiert.
Sorry, ich finde den Artikel über das Website Netzwerk eher bescheiden. Um ein vernünftiges Netzwerk aufzubauen braucht es wirklich mehr als 4 Seiten auf 4 Hostern. Google ist auch nicht dumm und erkennt die meisten solcher halbherzigen Netzwerke. Schon an den identischen WhoIs Daten kann [G] das Netzwerk enttarnen.