Die zweite Woche des Blogprojektes ist nun vorüber und Julius hat pünktlich seinen Wochenrückblick veröffentlicht.
Diesmal ging es ja um WordPress-Plugins und welche ich für den Start eines neuen Blogs für wichtig halte.
Schauen wir doch mal, was Julius so die Woche über gemacht hat. ![]()
Die empfohlenen WordPress-Plugins
In meinem Artikel zur 2. Woche des Blogprojektes habe ich Julius von www.candy-college.com eine große Anzahl von, in meinen Augen sehr sinnvollen, WordPress-Plugins vorgeschlagen.
Diese Plugin-Liste habe ich auf Basis meiner eigenen Erfahrungen zusammen gestellt. Dabei ging es nicht nur um eine bessere Vermarktung, sondern auch zum Beispiel um eine einfachere und schnellere Arbeit im WordPress-Admin.
Die Umsetzung
Julius hat nun einen Auswertungs-Artikel veröffentlicht, in dem er meine Vorschläge durchgeht und umsetzt.
Erfreulicherweise übernimmt er die Vorschläge aber nicht 1:1, sondern macht sich seine eigenen Gedanken.
Aus diesem Grund hat er einen Teil der Plugins installiert, wiederum andere aber nicht.
Ein Plugin, welches er z.B. nicht installiert hat, ist das “DoFollow”-Plugin. Es entfernt den “nofollow”-Tag aus den Kommentaren. Seine Begründung dafür ist in Ordnung, da er nicht möchte, dass die Leute nur wegen eines Backlinks einen Kommentar hinterlassen.
Gleichzeitig sagt er aber etwas später, dass für Ihn das Kommentar-Schreiben in anderen Blogs das beste Marketing-Instrument aktuell ist. Er kommentiert also durchaus auch wegen des Backlinks. Aber daran ist ja auch nichts auszusetzen, wenn man trotzdem auch einen sinnvollen Kommentar setzt.
Diese Methode ist auf jeden Fall für neue Blogs sehr effektiv und darauf komme ich ich in der nächsten Blogwoche am Montag auf jeden Fall nochmal zurück.
Interessanterweise hat er auch noch ein paar eigene Plugin-Tipps aufgelistet, die ich mir auch mal anschauen werde. Man lernt ja nie aus.
Fazit
Obwohl guter Content natürlich die Basis eines erfolgreichen Blogs ist, kann man mit den richtigen WordPress-Plugins auch sehr viel für den Erfolg des eigenen Blogs tun. Content alleine reicht in den seltensten Fällen aus. Dafür ist die Konkurrenz im Web einfach zu groß.
Es ist also wichtig, dass ihr euch mit den vielfältigen WordPress-Plugins beschäftigt. Immer wieder gibt es wirklich gute neue Plugins, die einen Blick wert sind.
Für Julius scheinen sich die ersten Optimierungen auf jeden Fall gelohnt zu haben. Seine Besucherzahlen steigen und auch die Feedleser-Zahl geht hoch. Ich denke allerdings, dass wir da in den nächsten Wochen noch einige mehr erreichen können.
Ausblick auf Woche 3 des Blogprojektes
Nach den Vorbereitungen und Grundeinstellungen, geht es nächste Woche um eine der Grundsäulen des Internet-Erfolges, die Backlinks.
Wie bekomme ich gerade zu Beginn neue und vor allem gute Backlinks? Was sollte ich beachten und was sollte man möglichst sein lassen?
Also “schaltet” Montag hier wieder ein!
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Blog-Start-Serie – Woche 1: Analyse, Ziele und Grundeinstellungen
- Blogprojekt – Rückblick Woche 1
- Blogprojekt Woche 2 – wichtige WordPress-Plugins
- Blog-Editoren
- Update auf WordPress 2.3
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Aktueller Feed-Peak ist übrigens 76! Viele Grüße aus dem CandyCamp
Hi,
ich verfolge deinen Bericht mit großem Interesse, kann ja nichts schaden, von einem Profi zu lernen
Allerdings denke ich, dass der Erfolg von Candy eventuell mehr von der Werbung auf Deinem Blog als von den vorgeschlagenen Maßnahmen profitiert?!
Vielleicht sollte man den Blog erst am Ende verraten und vorher prüfen, ob die Empfehlungen erfolgreich waren – wäre auch interessant. Trotzdem werde ich Deine Berichte interessiert weiterlesen!
Grüße aus Göhren,
Klaus
Wow, das liest sich alles sueprspannend und interessant. Ich sehe schon, ich muss mir mehr Zeit dafür freischaufeln
Ist eine erfolgreiche Monetarisierung des Blogs deiner Meinung nach in allen Nischen möglich? Oder hat man nur mit Technik und IT eine reelle Chance?
@ Klaus
Ja, dieses Problem war uns bewusst. Allerdings haben wir das in Kauf genommen. Ich hoffe es ist trotzdem interessant für alle Leser.
@ Lilly
Grundsätzlich erstmal ja. Natürlich muss man jeweils schauen, welche Verdienstmöglichkeiten es gibt. Aber ich habe schon die merkwürdigsten Nischen-Websites gesehen, die auch Geld verdienen. Im Zweifel muss man es halt testen.
Ich würde sogar sagen das gerade (gut) gemachte Blogs zur Nischen Themen mehr Chancen hätten ein guten wirtschaftlichen Basis zu bringen als wenn man nur auf Themenfelder wie IT setzt.
Wenn es schon z.B mehrere hundert Blogs zum Thema WordPress gibt wozu braucht man noch ein zusätzlichen?
Viele Nischen Themen haben zwar nicht so hohe Zahl an möglichen Lesern,aber da in viele von diese Themen es noch wenig oder gar keine gute Blogs gibt, sind die Chance mit ein Nischen Thema auf dauer möglichst viele Lesern zu gewinnen deutlich höher als bei den Standard Themen wie Blog Software WordPress & Co….
Ich kann immer nur wieder sagen, dass ich diese Serie echt klasse finde. Für Leute wie mich die kaum Ahnung haben ist das Gold wert.
Kann mich Willin nur anschließen. Ich verfolge Eure Serie mit großem Interesse, da ich gerade dabei ein Blog ins Leben zu rufen. Einige Tips waren schon nützlich und ich hoffe natürlich, dass noch viele interessante Details hier erläutert werden. Also immer weiter so!!
Ich kann mich den beiden nur anschließen. Beim Lesen bleibt mir manchmal der Mund offen und ich denke: Was alles geht und vor allen Dingen, wie einfach! Weiter so, Peer!!!
@Peter: Was Lilly meint ist glaub ich etwas anderes.
Viele Blogleser bedeuten nicht gleichzeitig auch eine gute Möglichkeit daraus finanziellen Nutzen zu ziehen. Zum Beispiel lassen sich bestimmt bei vielen Themen einfach nicht soviele willige Werbepartner finden bzw sind die Besucher evtl. nicht so Klickwütig bei den Adsense-Anzeigen.
@ Carsten:
Genau. Ich habe ein Literaturblog (bin gerade dabei es umzubauen- war vorher zu mädchenhaft) – und allein die Google Anzeigen sehen schon traurig aus. Manchmal wird nur ein einziger Link angezeigt, obwohl ich den größten Banner ausgewählt habe.
Liegt am Content, sicher. Aber im Bereich Literatur gibt es nunmal nicht den großen Spielraum …
Natürlich gibt es Nischen, die sich einfach nicht so gut monetarisieren lassen, wie andere. Das sollte einem bewusst sein. Allerdings habe ich auch schon von Bloggern gehört, die mit Amazon-Sales von Büchern viel Geld verdienen.
Gerade zum Start eines Blogs sollte man mit Werbung aber vorsichtig sein. Das schreckt eher neue Leser ab, als das es wirklich Geld bringt.
Das manchmal nur ein Banner angezeigt wird, ist normal. Das kommt bei mir auch vor.
In wie weit das Thema Literatur nun so gut geeignet ist, damit Geld zu verdienen, ist aber auch eine Frage. Gerade im künstlerischen Bereich ist oft wenig Geld da. Das kenne ich als Web-Designer aus eigener Erfahrung.
Ich habe rein aus Spaß mit dem Bloggen angefangen und da kam mir diese Artikelserie gerade recht. Spannend zu lesen. Dies vorab. Nur schreibe ich mit dem Bewusstsein, das interessiert eigentlich kein Mensch. Ich blogge für mich und ich freue mich darauf, in vielen Jahren mal nachlesen zu können, was ich alles so gemacht habe. Ich bediene eine Nische (LKW-Ausbau) und sähe noch ein paar andere Themen aus meinem beruflichen und privaten Umfeld aus. Ob ich damit Geld verdienen kann, interessiert mich gar nicht. Falscher Ansatz beim Bloggen? Ist man mehr motiviert, wenn man die Dollars in den Augen hat?? ich befürchte tatsächlich, dass ich es nicht durchhalte.
Mit Sicherheit nicht der falsche Ansatz. Die Mehrzahl der Blogger verdient kein Geld und will das auch nicht. Und das finde ich sehr gut so. Ich habe selbst kleine Blogs, die ich aus Spaß betreibe und wo ich keinen Cent verdiene.
Wer allerdings Geld verdienen möchte, der braucht auch viele Besucher und muss sich neben dem eigentlichen Inhalt eben auch mit Marketing, SEO usw. beschäftigen.