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Blog-Start-Serie – Woche 5: Tipps für optimale Posts
- 12 Kommentare - Peer Wandiger | Blogs, Content, Selbständig



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Nun ist fast Halbzeit unseres Blog-Projektes und wir widmen uns heute den Blog-Posts selber.

Die einzelnen Beiträge eines Blogs stellen das Kernstück dar und bedürfen damit natürlich einer besonderen Beachtung.

Viele Blogger schreiben ihre Blog-Posts einfach frei nach Schnauze und das ist gar nicht mal so schlecht. Allerdings kann man auch bei den eigenen Blog-Posts viel optimieren. Denn auch hier spielen viele Faktoren aus den Bereichen Psychologie, Usability, SEO etc. eine Rolle.

Schauen wir also mal, was der Julius evtl. noch für seine Blog-Posts umsetzen könnte.

Warum ist die Posts-Optimierung so wichtig?

Neben der Optik eures Blogs, die jeder Besucher ja als erstes wahrnimmt, stellen eure Beiträge den eigentlichen Grund dar, warum Leser bleiben oder nie wiederkommen.

Eure Blog-Posts sind der wichtigste Erfolgsfaktor eures Blogs und deshalb solltet ihr euren Posts die meiste Aufmerksamkeit schenken.

Nun mag evtl. der ein oder andere sagen, ich habe meinen eigenen Stil und schreibe so wie ich denke.
Das ist sicher nicht falsch. Im Gegenteil, eine eigene Schreibe ist wichtig, da sie den eigenen Blog unverwechselbar macht.

Allerdings sollte man den eigenen Schreib-Stil mit objektiven Optimierungsmaßnahmen kombinieren. Dann erhält man wirklich sehr gute Blog-Beiträge.

Schauen wir doch mal auf die einzelnen Optimierungsmaßnahmen.

Inhaltliche Optimierung von Blog-Posts

  • ein Thema
    Es ist sehr von Vorteil sich bei seinen Blog-Posts auf nur ein Thema zu konzentrieren.

    Es ist nicht nur für die eigenen Leser den Vorteil, dass sie nur über das eine Thema informiert werden, welches (idealerweise) die Headline verspricht.

    Auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung und des Geld verdienens ist es besser, sich pro Blog-Post auf ein Thema zu konzentrieren.

    Suchmaschinen, wie Google, können die eigenen Beiträge dadurch besser einordnen und ranken die Beiträge bei eben diesem einem Thema (und dessen Keywords) besser.

    AdSense schaltet Anzeigen auf Basis des Textes einer Seite. Behandelt man genau 1 Thema werden auch die AdSense-Anzeigen i.d.R. viel besser zum Text passen und dadurch die Klickraten höher liegen.

  • Text-Menge
    Ein paar Gedanken solltet ihr euch auch über die Textmenge eurer Beiträge machen.

    Natürlich ist es jedem Blogger selbst überlassen, wie viel Text er schreibt. Allerdings beeinflusst die Textmenge z.B. die Suchmaschinenoptimierung sehr stark.

    Für Google und Co. sollten es schon mindestens 200 bis 300 Wörter pro Post sein, damit der Google-Bot den Inhalt eines Posts optimal erfassen kann. Das hängt auch damit zusammen, dass man Schlüsselwörter in einem längeren Text besser und vor allem mehrmals unterbringen kann.

    Wer nur Beiträge mit 50-100 Wörtern schreibt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn diese bei Google nicht so weit vorne gerankt werden (auch wenn es natürlich noch weit mehr Faktoren für das Ranking gibt).

    Zum Thema “Lange oder kurze Blog-Beiträge” habe ich bereits einen ausführlichen Artikel verfasst.

  • Rechtschreibung
    Sehr wichtig und leider von vielen Blogger sträflich vernachlässigt. Eine gute Rechtschreibung erleichtert den Lesefluss der Blog-Besucher und sorgt dafür, dass der Inhalt eines Blog-Posts besser verstanden wird.

    Ich habe schon das Lesen von Blog-Posts abgebrochen, weil ich wegen Rechtschreibfehlern und fehlender Interpunktion einfach nicht den Sinn verstanden habe.

    Und die wenigsten Leser haben die Zeit und die Nerven einen Text so oft zu lesen, bis sie ihn verstanden haben. Das heißt nicht, dass euer Text perfekt sein muss, aber wenigsten einmal Kontrolle lesen sollte drin sein.

  • Headlines
    Die Überschriften der einzelnen Blog-Posts sind eigentlich ein Thema für sich. Ich will und kann hier gar nicht auf alle Aspekte einer optimalen Headline eingehen.

    Insgesamt kann man aber sagen, dass eine gute Headline den Leser in den Beitrag zieht. Eine gute Headline macht Lust auf mehr und baut ein Versprechen auf (das der Beitrag dann auch halten sollte.)

    Eine Headline sollte aber auch die richtigen Schlüsselwörter enthalten, da diese Headline in Blogs oft auch gleich der Titel der Seite ist.

    Zu Headlines werde ich mich aber nochmal in Zukunft in einem separaten Beitrag auslassen.

Der optimale Aufbau von Blog-Posts

  • Post-Aufbau
    Neben den eigentlichen Inhalten eines Posts, spielt auch die Struktur eines Blog-Beitrages eine wichtige Rolle.

    Denn fast genau so wichtig wie der Inhalt eines Beitrages ist die Darstellung dieses Inhaltes. Im schlimmsten Falle ließt niemand einen wirklich sehr guten Text, nur weil dieser schrecklich präsentiert wurde.

  • Post-Struktur
    Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die Strukturierung eines Posts.

    Ich kenne Blogs, die einfach hintereinander weg den Text raushauen. Das ergibt am Ende ein fast nicht lesbares Buchstaben-Meer.

    Mit Absätzen, Zwischenüberschriften, Einrückungen und Listen erzeugt man nicht nur ein übersichtlicheren Text, sondern man hebt damit auch wichtige Teile des Textes hervor.

  • interne Verlinkung
    Ganz wichtig ist auch die interne Verlinkung. Sobald ihr eine gewisse Anzahl von Blogs-Posts in eurem Archiv habt, solltet ihr passende Artikel im Text verlinken.

    Ein Beispiel seht ihr oben bei dem Punkt “Text-Menge”. Dort habe ich auf einen passenden weiterführenden Artikel in meinem Blog verlinkt.

    Dies sorgt einerseits wieder für Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung. Auf der anderen Seite führt es eure Leser auf interessante und thematisch passende Artikel innerhalb eures Blogs. Und das ist ja, was ihr wollt.

weitere Blog-Post-Aspekte

Es gibt natürlich noch viele weitere Dinge, die man beachten oder zumindest bedenken sollte. Dazu gehören unter anderem:

  • Ich setze gern und viel das Attribut “target=_blank” in meinen externen Links ein. Das sorgt dafür, dass sich ein neues Fenster öffnet, wenn jemand auf diesen Link klickt. Damit verliere ich weniger User, die sonst auf einen externen Link klicken würden und nicht mehr zurück zu meiner Site kommen.
  • Die Schriftgröße und -art ist nicht nur eine Frage des Designs. Es kommt vor allem auf Lesbarkeit an. Hier sollte man im Zweifel lieber an die Leser denken und weniger an das Layout.
  • In letzter Zeit bin ich auf einige Blogs gestoßen, die ihre Beiträge im Blocksatz veröffentlichen. Ich gebe zu, ganz zu Beginn, hatte ich das bei mir auch so eingestellt. Allerdings macht der Blocksatz das Lesen der Texte sehr schwer. Tut euren Lesern einen Gefallen und richtet eure Texte linksbündig aus.
  • Bilder und Videos lockern lange Texte sehr gut auf und sorgen dafür, dass Leser einen Text besser aufnehmen können. Setzt also, wo es geht, Bilder und Videos gezielt ein.

Ein älterer Artikel von mir über besucherstarke Blog-Artikel enthält weitere Tipps für optimale Blog-Posts.

Was gibt es bei candy-college.com zu verbessern?

Candy-College.com macht schon viele dieser Dinge richtig. Aus meiner Sicht kann Julius aber seine Blog-Posts in zwei Bereichen auf jeden Fall noch optimieren.

Das sind zum einen die Headlines, die manchmal nicht die richtigen Keywords enthalten. Im Einzelfall könnte man das sicher besser machen.

Zum anderen betrifft meine Kritik die Textmenge. Gut, ich weiß, dass sein Blog hauptsächlich ein Newsblog ist. Aber trotzdem würde es seinem Blog gut tun, wenn er teilweise mehr Text (samt den Keywords) schreiben würde. Das könnte wahrscheinlich auch bei seinem Problem mit Google helfen.

Schauen wir mal, ob Julius noch andere Kritik-/Optimierungspunkte findet und wie er meine Tipps in dieser Woche umsetzt. Am Freitag gibt es dann wie in jeder Woche die Auswertung.

Die Blog-Start-Serie

Hier geht es zu den bisherigen Teilen der Serie:
Woche 1: Ziele und Grundeinstellungen
Woche 2: wichtige WordPress-Plugins
Woche 3: Erste Backlinks bekommen
Woche 4: Erste Vermarktungs-Schritte



weiterführende Artikel zu diesem Thema
  1. Blog-Start-Serie – Woche 1: Analyse, Ziele und Grundeinstellungen
  2. Blog-Start-Serie Woche 4 “Erste Vermarktungs-Schritte” – Und der Rückblick auf Woche 3
  3. Blog-Start-Serie Woche 2 – Der Rückblick
  4. 15 Tipps mit denen Sie Ideen für Ihre Blog-Posts finden
  5. Blog-Start-Serie Woche 4 “Erste Vermarktungs-Schritte” – Auswertung
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Kommentare

12 Kommentare und Trackbacks zu ' Blog-Start-Serie – Woche 5: Tipps für optimale Posts '

Kommentare zu 'Blog-Start-Serie – Woche 5: Tipps für optimale Posts' mit RSS

  1. 1 Geldkrieg kommentierte am 07.07.2008 um 10:54 Uhr

    Hallo…bezüglich target_blank:
    Die Absicht mit Hilfe von target_blank keine Leser zu verlieren ist nachvollziehbar. Allerdings ist fraglich, ob die Leser die bei einem Aufruf einer neuen Seite im gleichen Fenster nicht mehr zurückkommen, dies bei Aufruf in einem neuen Fenster dann aber tun.

    Mir persönlich geht es so: wenn ich einen Artikel interessant finde und einem Link folge, dann kehre ich per “Zurück-Button” auch wieder auf den Ursprungsartikel zurück.

    Wenn ich einen Artikel nicht so toll finde und ich einen Link anklicke der ein neues Fenster öffnet, schaue ich mir diese Quelle an. Währenddesen bleibt der nicht so tolle Artikel zwar geöffnet, wenn ich jedoch fertig bin schließe ich die beiden Fenster und kehre nicht auf den nicht so tollen Artikel zurück.

    Ich weiß, dass das nicht bei jedem so ist. Dennoch würde ich dem target_blank für die Besucherbindung nicht allzuviel Bedeutung beimessen.

    Wusstest du, dass das Verwenden von target_blank negative Auswirkungen auf die Google-Rankings hat?

    Habe dazu einen kurzen Artikel geschrieben (weiß jetzt nicht ob ich den Link setzen darf, wenn nicht lösch ihn einfach):

    http://www.geldkrieg.de/archives/link-in-neuem-fenster-offnen/

  2. 2 Steffen Geyer kommentierte am 07.07.2008 um 11:16 Uhr

    Ola!

    Der Einsatz von target=blank ist aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Ich überlasse es als Seitenbetreiber lieber dem Nutzer, wie er einem Link folgen will. Als Nutzer ist mir das auch viel lieber, als unfreiwillig neuöffnende Fenster.
    Davon abgesehen ist das Atribut in aktuellen Webstandards auch nicht mehr gültig. Wer eine XML oder XHTML-Seite hat, darf es z.B. eh nich verwenden.

    Viel wichtiger sind aus meiner Sicht “logische Zusatzinfos” also: Arkürzungen erklären (abbr und acronym), Urheber von Zitaten kennzeichenen (cite, quote, blockquote) und logisch gestaffelte Überschriften (genau eine h1, die mehrere h2 enthält, die wiederum zum Teil h3 enthalten) u.s.w. Diese Dinge nehmen Nutzer mit einem Lächeln als kostenlose Serviceleistung wahr und auch in den SERPs hilft ein weing Tag-Arbeit weiter.

    Mit hanfigen Grüßen
    Steffen

  3. 3 Peer Wandiger kommentierte am 07.07.2008 um 11:39 Uhr

    Ola Steffen :grin:
    das es zu dem Thema “target=_blank” kontroverse Meinungen geben wird, damit habe ich gerechnet. Zumal “target=_blank” ja deprecated ist, also eigentlich nicht mehr verwendet werden sollte. Ihr habt also grundsätzlich recht.

    Solche Aussagen wie “darf es z.B. eh nicht verwenden” finde ich aber immer lustig. Sicher sollte man sich an die aktuellen Standards halten, aber mir kommt es mehr auf den Inhalt an, als auf 100% Standard-Konformität. Ich bin da halt eher praktisch veranlagt :-)

    Wie auch immer, der Test ist interessant. Aber auch hier bezweifle ich, dass das Ergebnis so aussagekräftig ist. Es wurden jeweils nur 50 Links getestet, was für eine statistisch sichere Aussage viel zu wenig ist. Mal abgesehen davon, dass der Test von 2005 ist.

    Ich wüsste auch keinen nachvollziehbaren Grund, Links mit “target=_blank” schlechter zu bewerten. Das würde ja bedeuten, dass Google die Technik wichtiger ist als die Inhalte. Das bezweifle ich stark.

    Aber wie auch immer, ich bin mir selber auch nicht so sicher, wie ich es in Zukunft handhaben werde. Meinen PageViews / Visits hat es eher gut getan, seitdem ich den “target=_blank” konsequent einsetze.

  4. 4 Rick kommentierte am 07.07.2008 um 19:17 Uhr

    So wie Google dzt vor allem blogger.com-Blogs indizier,t könnte man aber auch alle guten Ratschläge in den Wind schlagen, es würde genau keinen Unterschied machen *hüstel*…

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 07.07.2008 um 19:49 Uhr

    Das halte ich für übertrieben. Die derzeitige Aufregung wird sich wieder legen, wie das schon immer der Fall war. Guter Content ist noch immer das beste Argument.

  6. 6 Mark Ralea kommentierte am 08.07.2008 um 09:53 Uhr

    Finde die Aufregung zu “target=_blank” auch etwas übertrieben. Ich lese zum beispiel immer erst den kompletten Artikel bevor ich auf irgend einen Link klicke. Machen denke ich die meisten Leute so

  7. 7 trends kommentierte am 08.07.2008 um 11:07 Uhr

    Das war mir noch gar nicht aufgefallen, dass hier das “target=_blank” so konsequent eingesetzt wird. Es stört also zumindest keinesfalls!!
    Ich selbst setzte es meist case-by-case ein.

  8. 8 Peter kommentierte am 08.07.2008 um 23:19 Uhr

    Das Thema Rechtschreibung wird meiner Meinung nach viel zu oft vernachlässigt. Es scheint so, als ob sich viele Autoren das eigene Werk nicht einmal mehr durchlesen, bevor der Button betätigt wird. Personen die nicht einmal der deutschen Sprache mächtig sind, nehme ich kaum ernst, von daher ist das für mich eines der wichtigsten (Grund-)kriterien!

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 09.07.2008 um 08:57 Uhr

    Ja, die Rechtsschreibung. Es muss ja nicht perfekt sein, aber viele lassen auch jegliche Komma- und Punktsetzung aus Acht. Das sieht man dann schön an vielen eMails, wo ich teilweise wirklich Probleme habe zu verstehen, was man von mir will. :shock:

    Wenigstens einmal noch drüber weg lesen, sollte eigentlich nicht das Problem sein.

  10. 10 Christoph@LG kommentierte am 11.07.2008 um 16:54 Uhr

    @ Stimme Mark (8) zu, Ich lese auch immer erst den ganzen Artikel. Kommt aber auch auf die Länge an.

    Danke ochmla für die tolle Serie.

    Christoph

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