Analyse der “14 Gründe warum AdSense Mist ist”

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Auf StefanJohne.de ist heute ein Artikel erschienen, der 14 Gründe auflistet, warum Google AdSense Mist ist.

Das ist natürlich ein wunderbarer Linkbaiting-Versuch. Kritisch über einen bekannten und viel genutzten Service schreiben und dann auch noch die Headline mit einer Zahl beginnen.

Die Post-Idee ist also schon mal clever, auch wenn es der Veröffentlichungszeitpunkt m.M.n. nicht ist. Freitag ist zumindest bei mir eher ein schwacher Tag. Solche Business-Themen finden an einem Freitag nicht so viele Leser.

Sei es drum. Ich möchte die 14 Kritikpunkte mal durchgehen und meine Meinung dazu abgeben.

Und evtl. finde ich ja auch noch positive Dinge an AdSense. :-)

Den Artikel von Stefan findet ihr hier.

Analyse der “14 Gründe warum AdSense Mist ist”

1. Geringe Klickpreise – Google steckt sich alles in die Taschen
So pauschal kann man das nicht sagen. Bei vielen Themen gibt es gute Klickpreise, wo sich auch mit relativ wenigen Klicks gute Einnahmen erzielen lassen.

Niemand weiß genau, wie viel Prozent Google behält und wie viel die Webmaster erhalten. Es kursieren Zahlen zwischen 79% und 50 % der Einnahmen für die Webmaster.

Wenn man sieht, dass man als Webmaster so gut wie keine Arbeit mit Google AdSense hat, so halte ich den Auszahlungsanteil insgesamt für Okay.

2. Man muss 100$ verdienen bevor man ausgezahlt wird
100 Dollar sind umgerechnet rund 63 Euro. Als sehr kleiner Blog, braucht man zwar 2-3 Monate, um diesen Wert zu erreichen. Ich sehe aber auch nicht, dass viele Blogger unbedingt jede 10 Euro ausbezahlt haben wollen.

Für Google selber ist es sicher auch ein Schutz vor zu viel Aufwand. Wenn jeder Blogger seine 8,69 Dollar ausgezahlt haben will, wäre der Aufwand für Google unverhältnismäßig hoch.

3. Auszahlungen nur in Dollar und in Checks
Der Dollar ist einfach die interne Google-Währung. Werbende Unternehmen überweisen einen Eurobetrag an Google (z.B. 100 Euro). Der wird dann intern umgerechnet in Dollar (159 Dollar). Dann wird der Betrag in Werbung umgesetzt und am Ende zumindest ein Teil davon (siehe Punkt 1) an die Webmaster überwiesen. Und natürlich kommt das Geld in Euro bei deutschen Bloggern an.

Der Grund, warum in den USA in Schecks ausbezahlt wird ist, dass es in den USA ein bargeldloses Überweisungs-System wie in Deutschland gar nicht gibt.

Ich weiß wovon ich rede. Ich wollte nach meinem letzten USA-Urlaub mein Speeding Ticket per Überweisung bezahlen. Das war einfach nicht möglich. Am Ende hat meine Schwägerin, die gerade in den USA war, die Strafe dort beglichen.

Deutsche Blogger können sich das Geld problemlos überweisen lassen.

4. Google kickt Publisher gern unbegründet und auf Lebenszeit
So ein Quatsch. Google wäre bescheuert, wenn es die Publisher, die für den größten Umsatz des Unternehmens sorgen, unbegründet kickt.

Viele der gekickten Publisher haben entweder selbst geklickt, irgendwie gegen die AdSense-Regeln verstoßen (z.B. Blending) oder AdSense Arbitrage versucht (Also User mit billigen AdWords-Anzeigen auf die eigene Seite holen und dort dann teure AdSense-Anzeigen einblenden).

Natürlich macht Google auch Fehler und es wurden sicher auch Publisher schon unberechtigt gekickt. Allerdings ist das eher selten. Viel mehr Sorgen macht mir die schlechte Kundenkommunikation von Google. Man hat kaum eine Chance mit Google die Sache zu klären.

Aber diese Mär von den vielen unschuldigen gekickten Publishern halte ich für Blödsinn.

5. Wird man gekickt wird das bereits verdiente Geld einbehalten
Das ist natürlich wirklich diskussionswürdig. Allerdings steht dies so in den AGBs von Google AdSense und ist damit wohl rechtens.

Schön ist es aber nicht. Gehen wir aber mal von dem Fall aus, dass der Publisher wirklich selbst geklickt hat oder sonst wie AdSense missbräuchlich eingesetzt hat. Soll Google ihm das bis dahin (zumindest teilweise) missbräuchlich verdiente Geld dann auch auszahlen? Kein einfaches Thema.

Auch hier schlägt sich meiner Meinung nach die schlechte Kundenkommunikation von Google negativ wieder.

6. Man muss sehr viele Pageviews haben um Premium Publisher zu werden
Das ist korrekt. Aber es gibt so viele andere Werbe-Netzwerke, die Blogs und Websites erst ab 100.000 oder 200.000 PageViews aufnehmen. Das ist ganz normal.

Auch in Affiliate-Netzwerken gibt es spezielles Bonuszahlungen für Top-Affiliates. Das ist eben ein Bonus und den gibt es überall.

7. Die Anzeigen sind kaum individualisierbar
Dafür ist das System aber extrem einfach einsetzbar. Und genau diese Einfachheit hat AdSense so erfolgreich gemacht.

8. Es ist nicht klar, wie der Klickpreise zustande kommt
Es handelt sich um so etwas ähnliches wie ein Auktionssystem. Einfach gesagt, je mehr Werbetreibende sich um ein Keyword streiten und je mehr diese bereit sind dafür zu bezahlen, um bei diesem Keyword angezeigt zu werden, um so höher ist der Klickpreis. Natürlich spielen noch andere Faktoren eine Rolle.

Ich finde das Preisfindungs-System gut, aber das ist sicher Geschmackssache. Wenn man weiß (wie bei anderen Anbietern), man bekommt 10 Cent pro Klick, ist das sicher für viele Blogger besser planbar.

9. Der AdSense Support kennt nur Standard Antworten (Roboter? Chinesen?)
Ja, keine Frage. Der direkte Kundenkontakt ist eine Katastrophe.

10. Technische Limitierungen der Google Ads (z.B. bei Verwendung von AJAX)
Auch hier ist sicher etwas dran. Aber auch hier wieder der Hinweis auf die Einfachheit. Google AdSense wurde zudem schon vor AJAX eingeführt. Aber Google muss hier in nächster Zeit sicher aktiv werden.

11. Advertiser werden bevorteilt (Klick auf Text wird nicht gewertet)
Der Punkt verstehe ich nicht ganz, da sich Google damit ja eigentlich sogar selbst schädigt. Es spricht doch eher für Google, wenn man versucht, die Fehlklicks zu minimieren.

Wie im November letzten Jahres, als der klickbare Bereich der AdSense-Anzeigen verändert wurde. Vorher war die ganze Anzeige anklickbar, also auch der weiße Bereich. Das wurde dann verändert und seitdem sind nur noch die Anzeigen-Headline und die URL anklickbar. Damit hat Google die Umsätze erstmal gesenkt, aber die Qualität der Klicks deutlich verbessert. Das ist langfristig für alle Beteiligten positiv.

12. Das Statistik Interface ist unübersichtlich (oder Gewöhnungssache?)
Bitte? Ich finde die Google Interfaces mit die Übersichtlichsten überhaupt. Hast du schon mal das Interface des Yahoo SEM Services gesehen. Da rollen sich einem die Fingernägel hoch.

13. Es gibt keine Möglichkeit direkten Kontakt zum Advertiser herzustellen
Einfach URL abtippen, auf die Website gehen und die eMail-Adresse suchen. :-)

14. Es ist verboten die eigenen AdSense Statistiken zu veröffentlichen
Tja, das ist so eine Sache. Ich würde die Daten auch gern ausführlicher in meinem Blog analysieren.

Leider ist Google mit den eigenen Daten bei weitem nicht so freigiebig, wie mit den Daten aller anderen. :-)

Fazit

Wie ihr sehen könnt, kann ich die meisten Kritikpunkte nicht nachvollziehen. Sicher gibt es einiges was man Google vorwerfen kann. Aber inzwischen scheint es eine Hexenjagd auf Google zu geben. Zumindest sind viele der Punkte in der Liste einfach nicht korrekt.

Nachdem lange Jahre Microsoft der Buhmann war, hat man sich nun scheinbar auf Google eingeschossen.

Nun finde ich zwar nicht alles gut was Google macht, aber vieles. Deshalb nun mal ein paar Gründe, warum AdSense toll ist.

Gründe warum AdSense toll ist

Im folgenden mal ein paar Gründe, warum Google AdSense toll ist.

Einfach
Es gibt kaum eine andere Einnahmequelle die so einfach zu verwenden ist. 10 Zeilen Code einbauen und das war es.

Flexibel
Die vielen Formate und die Farb-Einstellungsmöglichkeiten machen die AdSense-Anzeigen sehr individuell.

Keine Einstiegs-Barrieren
Jeder kann AdSense einsetzen. Es gibt keine Mindestvoraussetzungen.

Anzeigen-Vielfalt
Es gibt zu fast allen Themen auch Werbeanzeigen in AdSense. Für viele Nischenthemen findet man in Affiliate-Netzwerken oder bei der Direktvermarktung viel schwerer Alternativen.

Skaliert gut
AdSense ist sehr Trafficabhängig. Steigt die Besucherzahl, steigen in der Regel auch die Einnahmen.

Sehr einfach zu optimieren
Durch die leichte Pflege und den relativ zeitnahen Statistiken, kann man in kürzester Zeit die Anzeigen mit Split-Tests optimieren.

Google AdSense ist nicht perfekt, aber auch kein Mist

Gerade für kleine Blogs ist es eine sehr gute Einnahmequelle.

Für größere Blogs gibt es dann teilweise aber ertragreichere Einnahmequellen.

Wer seine AdSense-Einnahmen optimieren will, der findet in meinen Artikeln “15 Google AdSense Tipps für mehr Klicks und höhere Klickpreise” und “AdSense-Einnahmen verdoppeln – ein AdSense-Erfolgsrezept” viele Tipps.

So, aber nun geht es wirklich ins Wochenende.


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Kommentare

  1. meint

    Peer hat es mal wieder sehr treffend ausgedrückt und auch gute Gründe gefunden, wie die Preise zustandekommen “könnten” Jedoch komme ich vom Trichter nicht runter, dass meine Clicks auf gewisse Anzeigenbereiche mit fast kontinuierlich gleichbleibender Werbung mal mehr mal weniger Wert sind, je nachdem wieviel Besucher in welchem Zeitraum auf der Seite waren und geklickt haben.
    Wenn man mir das mal verdeutlichen könnte….

  2. meint

    »Der Grund, warum in den USA in Schecks ausbezahlt wird ist, dass es in den USA ein bargeldloses Überweisungs-System wie in Deutschland gar nicht gibt.«

    Peer, das stimmt aber nicht.

    Was Du allerdings brauchst ist die sogenannte “Fedwire”, wird auch “ABA” genannt. Dann geht das schon.
    Eine Überweisung in die USA ist aber ziemlich teuer.

    Lieber Gruß
    Rata

  3. meint

    Mag sein, dass es Alternativen gibt. Aber nicht umsonst werden viele Transaktionen per Scheck durchgeführt.

    Das ist eben ein anderes Finanz-System als in Deutschland. Jedenfalls ist das Argument “Scheck” für Deutschland völlig unerheblich.

  4. meint

    @ Hainmd
    Das System ist dynamisch. Die Preise werden für jeden Klick neu berechnet.

    Das liegt unter anderem am Biet-System. Da man als Werbetreibender zum ein max.Tagesbudget angeben kann, bieten Abend in der Regel weniger Unternehmen bei einem Keyword -> der Klickpreis sinkt.

    Das selbe am Wochenende, wobei es bei anderen Keywords gerade am Wochenende teuer werden kann.

    Alles in allem ist das System extrem dynamisch. Das sieht man ja z.B. auch im AdWords-Account. Da kosten die Keywords auch nicht immer das gleiche.

  5. meint

    Ja, das Non Disclosure Agreement, das sich aus den AGB von AdSense ergibt, ist shcon so eine Sache. Ich würde mich auch gerne ausführlich mit Leuten über ihre Erfahrungen unterhalten, aber so gehts nunmal nicht.

    Ich selbst bin zum Glück nicht drauf angeweisen und setze AdSense mehr aus Spaß an der Freude ein, um darüber Erfahrungen mit dem System, auch im Hinblick auf den Einsatz auf Kundenwebsites, zu sammeln.

    So stark wie bei mir die Klickraten schwanken, wundere ich mich aber auch einfach oft nur, ob das Ding nicht vielleicht spinnt und “vergisst” zu zählen. Vielleicht hat AdSense auch einfach Schnupfen, erschnüffelt meinen Content nicht richtig und bietet demzufolge auch keine wirklich dufte passende Werbung an.

    Oder gibt es auch bei Werbenden eine Art Sommerloch?

  6. meint

    Also ich finde es echt toll, dass sich so ein großer Blogger die Zeit nimmt meinen Artikel zu diskutieren =). Schön, dass jemand meinen Aufruf angenommen hat mal was positives über AdSense zu schreiben!

    “Das ist natürlich ein wunderbarer Linkbaiting-Versuch. Kritisch über einen bekannten und viel genutzten Service schreiben und dann auch noch die Headline mit einer Zahl beginnen.”

    Na dann warte mal auf die echten Linkbaits ;-p. Es ist aber auch Clever das Thema eines Mini-Linkbaits aufzugreifen und selber einen Post zu schreiben :-).

    8. Es ist nicht klar, wie der Klickpreise zustande kommt

    Schön wäre es doch, wenn wirklich die Advertiser über den Preis entscheiden würden… aber da fummelt Google noch kräftig mit drin rum.

    10. Technische Limitierungen der Google Ads (z.B. bei Verwendung von AJAX)

    Also AJAX ist jetzt glaube 8 Jahre alt, keine Ahnung wie lange es schon AdSense gibt? Sorry aber das ist echt furchtbar :( gerade bei großen Portalen absolut katastrophal, habe erst letztens für eine Site AdSense empfohlen und wir konnten AdSense nicht wirklich einbinden wegen technischen Problemen Seitens Google.

    13. Es gibt keine Möglichkeit direkten Kontakt zum Advertiser herzustellen

    Nicht immer ist der Website Besitzer auch der Anzeigen Schalter =) Stichwort SEM.

    Zwecks Individualisierbarkeit / Flexibilität lob ich mir doch Contaxe – da könnte Google noch viel lernen. Leider stimmen bei Contaxe andere Sachen nicht ;-).

    Btw. du hättest ruhig auch die URL zu meiner Website verlinken können :D.

  7. meint

    Hi Stefan,
    sehe ich im Grunde ähnlich wie du.

    Allerdings haben einige der Kritikpunkte auch direkt mit der Erwähnten Einfachheit zu tun.
    Auch für Advertiser ist es einfach. Man gibt einen Max. CPC an und dann ist gut.

    Mag sein, dass sich einige Blogger und Advertiser mehr Möglichkeiten wünschen, aber gerade dieses automatische System hat AdSense erst erfolgreich gemacht.

    Gäbe es mehr Einstellungsmöglichkeiten, wäre es nie so erfolgreich geworden. K.I.S.S. = Keep It Simple and Stupid.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass Google davon lebt, dass die Anzeigen über Google AdSense laufen, kann man sicher nicht verlangen, dass Google auch noch den direkten Kontakt zwischen Advertiser und Publisher herstellt, nur damit diese dann etwas ohne AdSense machen.

  8. meint

    Klar, für Google wäre es Selbstmord direkten Kontakt zwischen Publishern und Advertisern zu ermöglichen =). Aber man muss ja auch mal träumen… im Bereich Werbenetzwerke / Performance Marketing ist in Deutschland sowieso tote Hose :(.

  9. meint

    Linkbait ist gut und Adsense ist gut;-)
    Während der Einsatz von Adsense sehr einfach ist, bekommt nicht jeder viele Linker an seine Angel. Und so einen großen Fisch wie Peer nur selten.
    Wer clever ist nimmt das Thema auf und sucht nach Alternativen, die die 14 Gründe gegen Adsense nicht beinhalten.

  10. meint

    “Wer clever ist nimmt das Thema auf und sucht nach Alternativen, die die 14 Gründe gegen Adsense nicht beinhalten.”

    Ach das ist doch langweilig =) ich mag es nicht wenn 20 Blogs auf dem selben Thema rumreiten ala Yigg – dann lieber jeden Tag ein One-Way Linkbait :).

    Peer das wäre auch mal ein toller Post – professionelle Vermarktungsmöglichkeiten für Websites > 1 Mio PIs/Monat.

  11. meint

    Hi Stefan,
    ich schreibe in der Regel nur über ein Thema, wenn ich selber Erfahrungen darin sammeln konnte. Bis ich also über Vermarktungsmöglichkeiten schreibe, die es ab 1 Mio. PIs/Monat gibt, muss ich selber erstmal dahin kommen.

    Allerdings kann man ja auch Interviews führen mit Blogs/Websites, die diese Grenze bereits erreicht haben.

    Ich notier es mir mal.

  12. meint

    Adsense hat sicher seine Vor- und Nachteile. Das hat aber jedes Partnerprogramm. Adsense spricht sicher eine breite Masse an und deshalb ist es berechtigterweise sehr einfach gehalten. Es gibt zwar Konkurrenz wie Contaxe, aber darüber konnte ich nicht annähernd die selben Umsätze erzielen.

    Dazu sagen muss ich, dass ich die Marktstellung von Google und die Macht, die Google auf das Internet ausübt, schon sehr bedenklich finde. Google hat in meinen Augen etwas zuviel Einfluss auf das Internet. Ich finde da den Gedankengang von Baynado in der letzten Radio4Seo-Ausgabe für durchaus angebracht. Die ständig immer weiter fortschreitende Durchdringung des Internet in allen Bereichen nimmt langsam Ausmaße an, wo man schon regulierend eingreifen sollte.

    Aber wie gesagt: Adsense ist für den schnellen Dollar gut. Reich wird man damit nicht. Für den Anfang ist es in meinen Augen die beste Lösung, jedoch stagnieren in meinen Augen irgendwann die Umsätze. Dann sind andere Formen gefragt.

    Schönes Wochenende. :cool:

  13. meint

    Die Welt verbessert man meist dann, wenn man es sich leisten kann. Wenn es schafft seinen Blog ohne AdSense zu vermarkten, kann man sich auch eine kritische Position gegenüber Google eher leisten. Mit einem themenspezifischen Blog hat man es da sicher einfacher.

    Grundsätzlich bekomme ich aber Magengrimmen, wenn ich die Wörter “Internet” und “Regulierung” in einem Satz lese. Mal so nebenbei: Gibt es eigentlich Schäuble-Fanclubs?

    Die meisten der obigen Kritikpunkte bewerte ich ebenso wie Peer. Gerade in Bezug auf die Preisbildung kann habe ich Probleme, Stefans Probleme nachzuvollziehen. Im Grunde genommen bestimmen die Werber über das, was sie pro Klick zahlen wollen, die Rangfolge in der sie für ihre Keywords erscheinen. Dazu kommen natürlich noch eine Menge Verfeinerungen im Vorgehen, die Google und dessen Erfolg nunmal ausmachen. Das ist nicht anders als bei deren Suchtechnologie. Im Grunde wissen wir wie Googles Suche funktioniert, aber dennoch kann kein SEO den Erfolg seiner Maßnahmen vorausberechnen.

  14. meint

    Zuerst sollte bevor zuviel Schelte gegen Google gestartet wird, das AdSense beim Publisher (fast)keine arbeit macht. Auch bekommen die Einnahmen wo eigentlich keine direkte Einnahmequellen sind.

    Zum Preis per Klick.

    Google ist darauf angewiesen was die Advertiser bereit sind zu zahlen. Kein Unternehmen/Unternehmer sind Wohlfahrtsvereine.

    Das eine bestimmte Untergrenze bei der Auszahlung vorhanden ist, liegt nur wie Peer geschrieben hat mit die kosten die eine Auszahlung mit sich bringt.

    Mag sein das AdSense nicht die beste Einnahmequelle für Publisher ist, wer aber genügend Besucher hat kann bei geschickten vorgehen immerhin Einnahmen ohne große eigen Aufwand erreichen.

  15. meint

    Hallo Peer,

    Wenn man sieht, dass man als Webmaster so gut wie keine Arbeit mit Google AdSense hat, so halte ich den Auszahlungsanteil insgesamt für Okay.

    Es verwundert mich doch ein bisschen, dass du deine Tätigkeit als Blogger so gering einschätzt. Weil die Arbeit besteht nicht nur aus AdSense-Code einbinden sondern auch aus testen, Optimieren und vor allem daraus den Inhalt zu produzieren.

  16. meint

    Ich selbst hab Web-Projekte mit und ohne AdSence. Ich denke, dass beides in Ordnung ist und kann eigentlich als Webmaster nicht’s negatives über AdSence berichten.

    Klar wäre es schön, wenn man wissen würde, was es für einen Klick gibt. Wenn man jedoch über einen Zeitraum mit AdSence mal arbeitet hat man genügend Daten, was es für einen Klick gibt (bei manchen Themen ist das sehr mager :sad:).

    Was ich in einem Projekt jedoch festgestellt habe ist, dass sich mein Hauptprodukt sehr viel besser verkaufen lässt, seit dem ich auf AdSence verzichte. Oft denke ich, lenkt die Google-Werbung auch vom eigentlichen ab.

  17. meint

    2. “100 Dollar sind umgerechnet rund 63 Euro. Als sehr kleiner Blog, braucht man zwar 2-3 Monate, um diesen Wert zu erreichen[...]”
    Was das umgerechnet ist, ist hierbei irgendwie gleich. Dass ein sehr kleiner Blog das in 2-3 Monaten erreicht (vielleicht alle Werbemittel zusammen, aber nicht AdSense allein) bezweifel ich anhand der hier monatlich veröffentlichten Einkünfte (und der lächerlich kleinen Rolle, die AdSense bei mir selber spielt) dann aber doch stark.

    Im übrigen schaffen andere Systeme es auch durchgehend zweistellige Quota anzusetzen – 25 Euro (Linklift) ist die höchste, die ich da bisher gesehen habe. Das kann aber an der Scheck-Auszahlung liegen – man sieht ja etwa bei amazon die Grenze stark nach Auszahlungsmethode schwanken.

    3. Für deutsche Kunden ist allerdings Google Ireland zuständig. Das letzte Mal, als ich nachgeschaut habe rechnete man in Dublin noch in Euro. das ist aber wohl ein Organisationsproblem – oder Absicht, hat Google doch so vom fallenden Dollarkurs der letzten Jahre wahrscheinlich nicht schlecht profitiert.

  18. meint

    @ Perun
    Die Arbeit direkt an den Bloginhalten ist beim Einsatz von AdSense oder Direktvermarktung die selbe.

    Es ging um die Arbeit beim Einbau der Werbung. Und da hat man bei der Direktvermarktung deutlich mehr zu tun, als beim einmaligen Einbau von AdSense.

    Das hat nichts damit zu tun, meine Arbeit als Blogger (die mit der Art der Werbung überhaupt nichts zu tun hat), gering einzuschätzen.

    @ Thomas
    Es kann ja sein, dass sich Blogger 10 Euro Auszahlen lassen wollen, aber deshalb finde ich nicht, dass Google auch 10 Euro ausbezahlen muss.

    Auf meine erste Auszahlung musste ich auch ein paar Monate warten, aber die Zeiträume verkürzten sich und irgendwann kam jeden Monat was.

    Und das ist doch auch das Ziel der kleinen Blogs, die bisher nicht viel mit AdSense verdienen.

  19. meint

    AdSense ist gut, könnte aber um Längen besser sein.
    Mich stört es vor allem, das ich meine Statistiken nicht öffentlich zeigen darf.
    Leider gibts keine ernsthafte Alternative auf dem Markt.

    4. Google kickt Publisher gern unbegründet und auf Lebenszeit
    So ein Quatsch. Google wäre bescheuert, wenn es die Publisher, die für den größten Umsatz des Unternehmens sorgen, unbegründet kickt.

    Naja, soviel Quatsch scheint es wohl nicht zu sein.
    Im Internet liest man von vielen Webmastern, die zufällig kurz vor der Auszahlungsgrenze gekickt worden sind. Vielleicht wirklich nur Zufall, vielleicht auch gewollt – wer weis? ;)

  20. Igan meint

    Hey Peer,
    auch wenn dieses Kommentar nicht zu dem Post passt. Vielleicht beantwortest du meine Frage ja. Ich habe auch meinen eigenen Blog gestartet und möchte die beliebtesten Artikel anzeigen.

    Verwendest du dafür ein Widget? Welches?

    Danke.

  21. meint

    “…Keine Einstiegs-Barrieren…”
    Hier stimme ich dir zu. Bevor ich zum ersten mal Google Adsense bnutzte, dachte ich an lange Wartezeiten, hohe Anforderungen und befürchtete eine Nichtannahme. Nebenbei dachte ich auch nicht, dass man so schnell einsetzen kann und damit noch recht einfach Geld verdienen kann.

    Also ich sehe Google Adsense noch immer als eine hervorragende Einnahmequelle an. Aber jedem das seine.

  22. meint

    Hi Igan,
    dafür verwende ich eine Funktion des Statistik-Plugins Semmelstatz.
    So richtig zufrieden bin ich damit aber nicht.

    Deshalb werde ich wohl bald eine andere Lösung verwende. Aber dafür muss ich erstmal genau recherchieren.

  23. meint

    Hi!

    Ich nutze zwar kein ADsense, aber trotzdem – entweder man nutzt es oder nicht.
    Wems nicht passt, der muss es nicht benutzen – aber allemal besser als “in 3 tagen bist du tot” – “bist du klüger als einstein” usw..

  24. meint

    Es gibt sicherlich für gewisse nieschenseiten bessere Werbepartner als Google Adsense. Aber insgesamt gesehen ist Adsense halt einfach der standart mit dem man zwar nicht reich wird aber in den meisten Fällen seine Hostingkosten decken kann. Und das praktische ist ja daß man sich nicht mit jeder neuen Seite extra bewerben muss. Da ist die Verwaltung bei anderen Werbenetzwerken wie affili.net doch deutlich aufwändiger.

  25. meint

    Sehr guter Artikel – ich finde auch, dass gerade Google Adsense dafür gesorgt hat, den Einstieg ins Online-Geschäft für die Massen einfacher zu machen. Es ist einfach schön zu sehen, dass es reintröpfelt anstatt wie bei vielen Partnerprogrammen wo garnichts passiert, wenn man sie in einem kleinen Blog einsetzt.

    Weiters muß ich Dir in dem Punkt Skalierbarkeit recht geben: in einer Nischenseite sind die Werbeeinblendungen sehr passend und bringen auch etwas. :mrgreen:

    Andreas

  26. volki777 meint

    hi @ all,

    ich finde den beitrag sehr gelungen und bin seit langer zeit Fan von Google AdSense.
    Hab auch einen kleinen Beitrag dazu geschrieben der sich mit den lukrativsten Themen von Google AdSense beschäftig. Würde mich freuen wenn ihr ihn mal durchlest und mit Feedback dazu gibt.

  27. meint

    Also…
    ich bin ehrlich… über den Zeitraum der letzten paar Monate hat mich AdSense NUR ENTTÄUSCHT…

    Mir wurde nahezu in 3 Wöchentlicher Regelmäßigkeit Guthaben wegen angeblichen “Klickbetrugs” abgezogen…
    (Teilweise war ich während dieser Zeit im Urlaub!!!!)

    Die Statistiken sind aller andere als Aussagekräftig…
    mal gibts 1500 Views/Tag, mal 500 Views/Tag
    Mal 20 Klicks, mal 0 Klicks…
    mal 10€ bei 20 Klicks, mal 2€ für die gleiche Anzahl…
    Ich hatte sogar schon 0€ bei 7 Klicks :/

    Es ist traurig, dass es keine vernünftige Alternative zu Google gibt,
    allerdings bin ich mir in einer Sache 100%tig sicher…
    Mit der neuen Version meiner Seite wird diese 100%tig Google frei sein!

    Denn neben obigen Punkten erhöhen die Google Werbeblöcke die Ladezeiten meiner Seiten enorm.

    Ich habe bereits testweise affili.net eingesetzt…
    hier fällt nicht nur der schwache Dollar Kurs weg,
    sondern vielmehr steigt die Anzahl der Klicks und vorallem meine Einnahmen ;)

    Sobald ich die Zeit finde, mir die “guten” Programme dort rauszusuchen…
    ist Google AdSense weg ;)
    Glücklicherweise ists nicht mehr allzulang bis zu den Semesterferien :)

  28. meint

    Ich finde Adsense wegen der simplen Einbaumöglichkeiten klasse… allerdings bin ich schon etwas frustriert, wenn ich bei über 3000 echten Pageviews nur ca. 3-5 Klicks habe und pro Klick dann nur 10-20 Cent bekomme. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, das sich das auch mal etwas steigert ;)

  29. meint

    Das sind wirklich niedrige Klickraten.

    Aber du versteckst AdSense ja auch ganz weit unten. AdSense muss direkt in oder zumindest direkt unter dem Content sein.

    Also z.B. unter der Artikel-Überschriften, aber zumindest direkt unter den Text.

    Da werden die Klickraten deutlich höher sein.

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