Montag Abend und endlich komme ich mal wieder dazu, am PC zu sitzen. Kranke Kinder und Kundenwünsche können manchmal doch ziemlich fordernd sein.
Wer nun dachte, dass der 7. Teil unserer Blog-Start-Serie ausfällt, der hat sich getäuscht.
Heute dreht es sich mal wieder um Inhalte. Die Texte eines Blogs sind das zentrale Element. Nicht nur für die Leser des Blog, sondern auch für die Vermarktung.
Sehr gute Artikel sorgen für viele Links von anderen Websites und Blogs und sorgen damit wieder für mehr Leser.
Heute geht es also um “Die besten Inhalte für Backlinks”.
Der natürliche Weg zu viele Backlinks
Es gibt viele Möglichkeiten zu Backlinks, also Links von anderen Blogs und Websites auf den eigenen Blog, zu kommen.
Manche davon sind clever, manche nicht gerade billig und manche auch nicht gerade besonders legal.
Der natürlichste und beste Weg ist aber immer noch, wenn ein Blogger oder Webmaster einen Link zu dir setzt, weil er einen Artikel einfach gut findet.
Diesen Prozess kann man beschleunigen, indem man einfach die “richtigen” Inhalte erstellt und damit viele Backlinks erhält.
In dieser Woche des Blog-Projektes möchte ich Julius von www.candy-college.com ein paar Tipps geben, wie er mit dem richtigen Content viele Backlinks bekommt.
Linkbaiting – SEO-Kram oder einfach nur guter Content?
Linkbaiting ist für viele schon fast wieder ein Schimpfwort. Es beschreibt die zielgerichtete Erstellung von Content, um damit möglichst viele Backlinks zu bekommen.
Nun ist es wie mit vielen Dingen im Leben. Das Maß ist entscheidend.
Andere, wie Yaro Starak, nennen sehr gute und Backlink-bringende Inhalte “Pillar Artikel”.
Nun gibt es keine Patentrezept für solche Inhalte. Je nach Branche und Thema unterscheiden sich die besten Inhalte deutlich voneinander.
Wo in dem einen Blog ein langer Artikel mit viel Text und noch mehr klugen Aussagen solch ein Backlink-Content ist, mag in einem anderen Blog ein kürzerer, mit Videos und Bildern gespickter Artikel der Knaller sein.
Im Grunde muss jeder Blogger selber herausfinden, was für seinen Blog der beste Content ist.
So findet man gute Post-Themen
Gute Blog-Posts-Themen fallen nicht vom Himmel.
Als erstes sollte man seine eigenen Posts analysieren. Welche Posts haben viele Backlinks bekommen und welche nicht.
Dafür kann man z.B. die Google Webmaster-Tools verwenden. Dort sieht man die externen Links für die einzelnen Blog-Posts. Welche Inhalte haben die meisten Backlinks bekommen?

Man kann auch die Top-Blogs des eigenen Themenbereiches analysieren. Welche Posts haben da am besten funktioniert?
Eine gutes Tool für diesen Zweck ist AideRSS.com. Populäre Posts sind oft auch sehr gute Backlink-Bringer.
Mit Umfragen kann man die eigenen Leser dazu befragen, welche Artikel sie sich wünschen.
In Social Websites findet man die populären Artikel sehr leicht. Was kann man von diesen erfolgreichen Artikel lernen? Wie kann man ebenso durchschlagende Artikel erstellen?
Tipps und Tricks für sehr gute Inhalte
Im folgenden ein paar Merkmale erfolgreicher Inhalte. Posts die eines oder mehrere dieser Merkmale besitzen, eignen sich oft sehr gut für die Gewinnung von Backlinks.
- Kontroverse Themen
Sehr gute Inhalte stechen hervor. Sie heben sich aus der Masse ab und das kann man unter anderem dadurch erreichen, dass man eine kontroverse Haltung vertritt. Diese sollte aber authentisch sein und nicht aufgesetzt wird, nur weil man Backlinks will. - Aktuell
Wenn man der erste ist, der über etwas neues, brisantes, aufregendes berichtet, hat man viele Backlinks schon abonniert. - Unique
Einzigartige Inhalte allein reichen sicher nicht. Aber wenn man schon sehr gute Inhalte erstellt, sollte es diese (in dieser Form) nicht schon geben. - Listen
Die Auflistung funktioniert immer sehr gut. Das kommt dem menschlichen Bedürfnis nach Ordnung und Klarheit entgegen. - Standardwerke
Referenzartikel zu einem bestimmten Thema sind oft Backlink-Garanten. - Neue Ideen
Man sollte nie einfach das wiederholen, was bereits von allen anderen vertreten wird. Einfach mal neue Denkwege gehen und dabei auch die Leser einbeziehen. - Extrem Hilfreich
Sehr guter Content ist oft auch sehr hilfreich. Und sehr hilfreicher Content wird auch viel verlinkt.
Beispiele für guten Backlink-Content auf Selbständig im Netz
Im folgenden ein paar Beispiele für Posts, die mir allesamt sehr viele Backlinks eingebracht haben.
Blogparade
Meine Blogparade zum Thema “Traffic-Tipps für neue Blogs” kam sehr gut an. Das Thema beschäftigt sehr viele Blogger.
HowTo
Viele Leser (und eben auch Blogger und Webmaster) lieben klare HowTo-Artikel. Also Artikel, die genau sagen, was man tun muss. Deshalb überraschte es mich nicht besonders, dass mein HowTo-Artikel “Optimale Vorbereitung auf die Selbständigkeit” sehr gut ankam und viele Backlinks brachte.
Auch andere HowTo-Artikel, wie z.B. zu den “AdSense-Tipps” brachten viele Backlinks.
Liste
Listen funktionieren immer sehr gut. So z.B. auch meine Liste zu “10 Statistik-Plugins und -Tools für WordPress“. Auch meine eBook-Artikel haben sehr viele Backlinks bekommen.
Kontrovers
Kontroverse Blog-Posts, wo man allerdings nie übertreiben sollte, bringen viele Leser und auch viele Backlinks. Mein Artikel über “Digg auf deutsch und das Ende für Yigg, Webnews und Co.” hat mir viele Links eingebracht.
Natürlich ist das hier keine abschließende Liste. Genau so wenig wie die Liste im Absatz davor.
Jeder Blogger muss hier seinen eigenen Weg finden und da heißt es testen, testen, testen.
Tipps für candy-college.com
Julius sollte sich genau anschauen, was bestimmte Top-Blogs in seinem Themenbereich (Design) so veröffentlichen und was davon wirklich erfolgreich ist.
Auch hat er sicher schon selbst den ein oder anderen Blog-Post gehabt, der wirklich eingeschlagen hat und viele Backlinks gebracht hat. Hier sollte er ansetzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass wirklich gute Listen-Artikel bei ihm funktionieren könnten. Aber auch kontroverse Artikel zu populären Themen sollte gut funktionieren.
Man sollte nicht vergessen, dass solche Artikel auch vermarktet werden müssen, damit sie möglichst vielen Leser unter die Augen kommen. Aber das haben wir ja bereits in den letzten Teilen dieser Serie gelernt.
Wie immer gibt es dann am Freitag die Auswertung der Woche.
Die Blog-Start-Serie
Hier geht es zu den bisherigen Teilen der Serie:
Woche 1: Ziele und Grundeinstellungen
Woche 2: wichtige WordPress-Plugins
Woche 3: Erste Backlinks bekommen
Woche 4: Erste Vermarktungs-Schritte
Woche 5: Tipps für optimale Posts
Woche 6: Das Social Web nutzen
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Blog-Start-Serie – Woche 3: erste Backlinks bekommen
- Blog-Start-Serie Woche 2 – Der Rückblick
- Blog-Start-Serie – Rückblick auf Woche 6 “Das Social Web nutzen”
- Blog-Start-Serie – Woche 6: Das Social Web nutzen
- Blog-Start-Serie – Woche 1: Analyse, Ziele und Grundeinstellungen
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Lustig, dass ich gerade noch in den Google Webmaster Tools nach externen Links stöberte und dein Artikel gerade nun dazu rät..
Jedenfalls ist bei mir ganz deutlich, dass die meisten Backlinks in mein Weblog hinein in deine Kategorie “Extrem Hilfreich” fallen. Nun, ein paar davon haben es auch in sich und könnten mal bei Ulrich Meyer in Akte 3040 auftauchen…
Meine Film- und Musik-Rezensionen dagegen bringen nicht viel. Klar, der Markt ist gesättig und andernorts viel besser besetzt. Ich bin kein Profi-Kritiker und will auch keiner sein, dafür gibts eben etwas Suchmaschinen-Traffic und dieser läppert sich mit den Jahren.
So stelle ich fest: Verbraucherschutz und technische Hilfe / Anleitungen rulen bei mir in Sachen Backlinks. Daneben muss ich anhand der nächsten Artikel zum Thema mal antesten, ob die relativ vielen Backlinks, für noch sehr junge Artikel zum Thema CMS Drupal, ursächlich in meinem inzwischen verstärkten Marketing begründet liegen, oder im Drupal-Boom, an dem ich auch beruflich partizipiere.
servus,
zuerst einmal ein riesen dankeschön für die informativen tipps. Hab auch einen Post geschrieben der eng mit diesem Thema zusammenhängt, wens interessiert kann ihn sich gerne auf meiner Homepage durchlesen.
Hallo Peer,
wieder jede Menge Tipps für alle Neulinge. Die besten Inhalte können natürlich populäre Themen sein, aber da ein Blog einen auch vor allem persönlich anspricht und man sich mit dem Inhalt identifizieren möchte (das gilt jetzt für den Blog-Autor und die Leser), will ich als Leser in erster Linie Wissenswertes/Informatives/Lesenswertes/Erfahrungen des Autors bezogen auf MEINE Bedürfnisse.
Deshalb halte ich nicht unbedingt etwas davon, auf Biegen und Brechen Backlinks zu erhaschen, auch wenn diese natürlich vorteilhaft sein mögen. Dauerhaft kann ich als Blogbetreiber nur erfolgreich sein, wenn das Thema, über das ich schreibe, für die Leser authentisch ist, damit auch ein Teil von mir ist. Es fällt mir halt verdammt schwer, über Gina-Lisa zu schreiben…
Und da wir mit unseren beiden Blogs gerne dauerhaft schreiben wollen, beschränken wir uns auf die Themen, die uns selbst interessieren. Wenn wir dabei noch die Leserzahl ausbauen können und etwas unserer investierten Zeit in Form einer finanziellen Entlohnung dabei herum kommt, dann ist das umso schöner.
Viele Grüsse von uns
das Team von hilfe-beim-leben.de
TOlle Infos für meinen Blog, ich weiß schon warum ich dich im Feed habe:lol:
Werde mich die nächsten Tage mal versuchen, auch einen solchen Artikel zu verfassen. Mal schauen, was dabei rumkommt.
@ Hilfe-beim-Leben
Ich stehe immer auf dem Standpunkt, vor allem thematisch passende Artikel zu veröffentlichen, die mich auch interessieren. Solche Linkbaiting-Aktion mit den freizügigen Videos gewisser TV-Sternchen würde ich nie machen.
Aber das muss jeder selbst wissen.
Gute Artikel, ich versuche auch zumindest bei schon erfolgreichen Blogger (@Peer du gehörst auch dazu) Anregungen zu finden über welche Themen ich posten könnte.
Nur nehme ich dies als Anregung und versuche nicht ein bereits beschriebenen Thema zum Xten mal zu wiederholen…..
Hallo Peter, schreibe über die Themen, die Dich interessieren. Das ist zwar ein langsamerer Weg, aber ein dauerhafter.
Bei mir kommt es bezueglich des Contents immer wieder vor, dass dieser schon auf anderen Webseiten vertreten ist, insb. schreibe ich was un finde danach an anderer Stelle einen aehnlichen Artikel bei Yigg und Co. Trotz allem werde ich weiter an Backlinks arbeiten, ein harter aber stetiger Weg steht mir wohl noch bevor, momentan achte ich eher darauf jeden Tag 1-2 Atikel mit Inhalt zu produzieren und hoffe, dass die anderen auf mich aufmerksam werden!
Ich denke Peer hat durchaus auch klar gemacht, dass es nicht darum geht irgendwelche Patentrezepte die er “erfunden” hat nachzukochen und sich dabei selbst zu verbiegen. Es geht um Tipps & Tricks, um Erfahrungen anderer Blogger, aus die man seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Man sollte derartige Tipps nicht als in Stein gemei´ßelte Gesetze á la “Du sollst es nur so machen und nicht anders.” missverstehen.
Natürlich geht es auch nicht darum sich thematisch komplett umzuorientieren. Letzten Endes kommt es auf die Qualität an und die kann man ehesten in Themen einbringen, von denen man etwas versteht.
Nichts desto trotz, schließt das Eine ja nicht das Andere aus. Wenn ich das nächste mal ein Thema beackere, kann ich ja durchaus darüber nachdenken, ob ich z.B. ein persönliches Ärgernis nur schildere, mich darüber kontrovers auskotze, Lösungswege / Alternativen recherchiere und anbiete, etc. Ich denke jeder kann sich auch innerhalb seiner Lieblingsthemen vorhandener Stilmittel bedienen und die Inhalte in unterschiedlicher Darreichungsform anbieten. Dann sieht man auch, was für einen selbst und die eigenen Leser eher besser und eher weniger gut funktioniert….
@Monika,
Keine Angst ich bleibe meine Linie treu. Nur schaue ich nach Anregungen in andere Blogs gerne nach….
hmm mit der Auswertungs siehts wohl schlecht aus oder?
:cry:
@ SchmaR
Tja, keine Ahnung.
Ich schreibe Julius mal eine Mail, ob er die Auswertung noch schreibt.
Hi,
ich finde deinen beitrag auch sehr informativ, vorallem da ich ein anfänger bin und mir ein kleines netzwerk aufbauen möchte. Ich denke mal das mir vorallem auch gut der Tipp mit AideRSS helfen wird.
vielen dank