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Teliad bohrt Linkverkauf auf
Peer Wandiger - 11 Kommentare - Geld verdienen, Link-Building - Ähnliche Artikel


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Teliad.de ist einer der bekanntesten Linkvermittler in Deutschland.

Und Teliad ist auch ganz erfolgreich. Über 7.000 Websites sind derzeit im Link-Katalog von Teliad zu finden.
Von Pagerank 0 bis Pagerank 8 ist alles dabei.

Allerdings sollte man nie einfach auf der Stelle stehen bleiben, sondern sein Geschäft weiterentwickeln. Und was für Selbständige gilt, das nimmt sich natürlich auch Teliad zu Herzen.

Und genauso wie Trigami erst vor kurzem sein Angebot ausgebaut hat, präsentierte Teliad vor ein paar Tagen neue Features.

Ich werfe mal einen Blick auf die neuen Angebote und ob da interessante Sachen dabei sind.

Der Content-Link von Teliad

Teliad Linkverkauf
Die erste Neuerung ist der “Content-Link”. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich nur um einen einfachen Link.

Der Linkkäufer schreibt einen Text, in dem er seinen Link platzieren kann. Diesen Text baut dann der Linkverkäufer in seine Website oder seinen Blog ein.

Damit erhält der Linkkäufer einen Link im Content und wenn er es gut kann (oder gut machen lässt), dann steht dieser Link auch in einem optimalen Textumfeld.

Meine Meinung zum Content-Link
Die Idee ist gut, auch wenn ich gerade bei Blogs da große Umsetzungsschwierigkeiten sehe. Jeder Blogger hat seine eigene Handschrift und ich denke, dass diese Werbetexte sehr oft auffallen werden.

Nur wenn der Text wirklich gut geschrieben ist und qualitativ wirklich zum Blog passt, kann die Sache gut gehen.
Ein Nachteil ist sicher auch, dass der Link dann nur auf einer Seite steht.

Der InLink von Teliad

Der “InLink” funktioniert etwas anders. Auch hier steht der Link in einem Text, der allerdings nicht vom Käufer geschrieben wird.

Der Käufer sucht sich in bestehenden Texten bestimmte Wörter oder Phrasen raus und lässt diese mit seiner URL verlinken.

Meine Meinung zum InLink
Der InLink funktioniert sicher problemloser aus der Content-Link. Da der Käufer Links in bestehende Posts und Texten kauft, bleibt der Charakter des Blogs gewahrt.

Da die Links zudem eingebaut werden, wenn der Text schon eine Weile existiert, werden auch die Stammleser nicht mit diesen gekauften Links belästigt.

Werbung muss gekennzeichnet werden

Große Diskussionen gab es schon bzgl. der Kennzeichnungspflicht von Werbung. Viele Blogger kritisierten, dass Teliad damit endgültig eine Grauzone betreten hat.

In Deutschland muss Werbung auf Websites oder Blogs als solche gekennzeichnet sein. Und gekaufte Links sind auch Werbung, wenn man es genau nimmt.

Doch das Problem ist nicht neu. Auch die normalen gekauften Links wurden bisher nicht markiert. Hier bewegt man sich sicher auch auf dünnem Eis, aber anders würde dieses Geschäftsmodell auch nicht funktionieren.

Ich würde dem InLink insgesamt deutlich bessere Chancen einräumen, als dem Content-Link, da der InLink “nur” Links in bestehende Texte setzt.

Die fertigen “Content-Link”-Texte würde ich auf jeden Fall nicht einbauen. Das habe ich bisher auch immer bei Trigami abgelehnt.

Keine neuen Ideen

Die beiden neuen Features von Teliad sind aber keine “Neuheiten”. Beide Modelle werden auch schon von anderen Anbietern angeboten.

So bietet Trigami * seit einiger Zeit auch die Möglichkeit, fertige Werbetexte im eigenen Blog zu veröffentlichen.

Aber auch das Affiliate-Netzwerk “AdButler” hat einen ähnlichen Service. “Ad-Commercials” nennt sich das Feature und auch hier kann man in seine Website oder seinen Blog fertige Texte gegen Geld einbinden.

Diese redaktionell wirkenden Werbemittel werden aber nicht zu einem Festpreis abgerechnet, sondern, wie bei einem Affiliate-Programm üblich, nach Klicks, Leads oder Sales.

Teliad ändert Vergütungen

In diesem Zusammenhang hat Teliad.de * auch die Vergütungsstruktur geändert.

Statt pauschal 20% der Linkkaufsumme an Teliad staffelt sich dies nun.

So sieht die neue Staffelung aus:
4-6 Euro: 50%
6-20 Euro: 30%
20-50 Euro: 20%
ab 50 Euro: 10%

Das begünstigt die großen Blogs mit den teuren Links, da hier Teliad nur noch 10% bekommt.
Kleine Blogs mit billigen Links müssen dagegen mehr an Teliad abgeben.

Die Staffelung ist jedoch tricky. Es wird nämlich jeder Linkpreis in seine Bestandteile zerlegt und diese einzeln berechnet.

Verkauft also jemand einen Link für 60 Euro, dann fällt dieser Link nicht einfach in die Kategorie 50+ und wird mit 10% Aufschlag berechnet (was 5 Euro für Teliad wären).

Stattdessen wird der Preis zerlegt:
6*1,5 + 14*1,3 + 30*1,2 + 10*1,1 = 74,20 Euro (aufgerundete = 75 Euro)
9 + 18,20 + 36 = 63,20

Teliad bekommt also 25 Prozent Provision und damit mehr als vor der Gebührenänderung.

Bei einem Link von 25 Euro (für den Verkäufer), bekommt Teliad eine Provision von knapp 33%. Das ist schon ganz schön heftig.

Aber mal ganz ehrlich. Hat irgendjemand damit gerechnet, dass eine Gebührenänderung zu Gunsten der Käufer und zu Ungunsten von Teliad ausgeht?

Erst ab Verkaufspreisen von netto (rund) 80 Euro sinkt die Provision von Teliad unter 20%.

Was denkt ihr

Die neuen Features sind Okay, aber nicht weltbewegend. Das Risiko beim Linkverkauf bleibt.

Was haltet ihr von den neuen Features bei Teliad.de?
Sind das sinnvolle neue Möglichkeiten oder sinnlose Erweiterungen?
Was würdet ihr euch von Teliad wünschen?


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
11 Kommentare und Trackbacks zu 'Teliad bohrt Linkverkauf auf'

Kommentare zu 'Teliad bohrt Linkverkauf auf' mit RSS

  1. 1 Peter kommentierte am 21.08.2008 um 09:06 Uhr

    Meine Meinung dazu.

    Wenig neues dabei. Jeder Blogger sollte sich überlegen ob er wirklich auf die paar Euro setzt. Es gibt sicher andere Möglichkeiten mehr Geld zu verdienen…..

  2. 2 EinFisch kommentierte am 21.08.2008 um 10:07 Uhr

    Das denke ich auch.

  3. 3 Christian kommentierte am 21.08.2008 um 10:08 Uhr

    In anderen Blogs wurde ja über die neue Provisions-Struktur schon gesprochen. Leider hat Teliad diese nicht eingeführt, damit der Käufer im Durchschnitt spart, sondern mehr ausgibt. Wäre auch zu schön gewesen, wenn man wirklich was vom Kuchen abgegeben hätte :???:

  4. 4 Sebastian kommentierte am 21.08.2008 um 11:07 Uhr

    Grundsätzlich war die Entwicklung zu den Content-Links für Teliad natürlich folgerichtig. Die Trends gehen in diese Richtung. Ob die Features nun neu sind oder nicht, ist mir egal, denn es soll eigentlich nur funktionieren. :lol:

    Das Provisionsmodell spiegelt leider unsere heutige Politik wieder. Die Großen werden entlastet und die Kleinen werden immer mehr belastet. Entschuldigt bitte diese Stammtischparole, aber sie trifft es in diesem Fall ganz gut.

    Warum man bei einem Linkpreis von 6 Euro ganze 3 Euro Provision zahlen soll und zum Beispiel bei 100 Euro nur 10 Euro erschließt sich mir nicht. Linkverkauf lohnt sich damit nur ab 20 Euro (also nur bei größeren etablierten Websites). Ich denke da wird das Angebot erstmal ordentlich aufgeräumt. Die ganzen PR0 Angebote für nen paar Euro werden meiner Meinung nach wegfallen. Das Angebot wird übersichtlicher werden und insgesamt wird sich dieses wohl zukünftig auf die großen Fische konzentrieren.

    Aber sind wir mal ehrlich. Wer verkauft schon für 10 Euro Links? Das hat sich doch auch vorher nicht gelohnt. Der Spaß geht bei Teliad doch erst ab PR5 so richtig los. Da kann man gute Preise erzielen. Darunter (PR) würde ich nie Links (naja vielleicht ab PR4) verkaufen.

    P.S.: Ich weiß, dass der PR nicht alles beim Linkverkauf ist. Trotzdem ist er immernoch der beste Orientierungspunkt. :wink:

  5. 5 Hobby kommentierte am 21.08.2008 um 12:44 Uhr

    @ Sebastian: Dein Beispiel stimmt nicht.
    Man sollte sich genau die Teliad-Beispielrechnung anschauen:
    Will ein Verkäufer 60 Euro für einen Textlink haben, ist laut Teliad folgende Rechnung anzuwenden:
    “(6*1,5+14*1,3+30*1,2+10*1,1) = 74,20 €”
    Das ganze wird dann noch auf 75 € aufgerundet.

    Folglich bekommt Teliad für einen Textlink im (Verkäufer-)Wert von 60 Euro: 75/60 = 125 % => 25 % Provision und nicht nur 10% wie aus dem Blogbeitrag herauszulesen ist.

  6. 6 igor kommentierte am 21.08.2008 um 13:20 Uhr

    Es ist sicherlich richtig das es bei Linkverkäufen erst ab PR 4 oder 5 richtig Spass macht. Trotzdem werden die Links mit kleinerem PR auch gebucht und (wie ich von einigen Webmastern hörte) Buchungen auch verlängert. Das finde ich bemerkswert, die neue Strategie von Teliad scheint (Stand 21.08.08) zu funktionieren.

    Igor

  7. 7 trends kommentierte am 21.08.2008 um 16:35 Uhr

    Die Meinung von Suchmaschinen zur Thematik ist ja allen bekannt, ob ich es nun Grauzone oder dünnes Eis nenne.
    Wenn der Contentlink nicht gut bezahlt wird, läuft der Käufer Gefahr, dass der Blogger sich nur wenig Mühe mit der internen Verlinkung gibt und extern auch nicht viel macht. Damit sehe ich den Effekt in Frage gestellt. Sowas würde ich wohl nicht buchen. Irgendwie erinnert es mich an Artikelverzeichnisse?!

  8. 8 Stefan Johne kommentierte am 21.08.2008 um 18:56 Uhr

    Artikelverzeichnisse sind doch eine tolle Sache – in DE vielleicht weniger – aber im Englisch sprachigen Raum kann man sich mal eben 5000 PLR Artikel kaufen und die AVs bombardieren. Bringt sogar echten Traffic ;-).

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 21.08.2008 um 20:31 Uhr

    @ Hobby
    Du hast recht.

    Nachdem ich mir die Teliad-Mail nochmal durchgelesen habe, verstehe ich dieses merkwürdige Berechnungssystem. Das finde ich ja Schwachsinn.
    Wer berechnet denn so die Gebühren?

    Ich werde den Artikel mal aktualisieren.

  10. 10 Igor kommentierte am 22.08.2008 um 12:15 Uhr

    @Stefan Jone
    Wo kann man mal eben 5000 PLR Artikel kaufen???

    Igor

  11. 11 holger kommentierte am 23.08.2008 um 15:44 Uhr

    Ich denke all diese automatischen Systeme beinhalten die Gefahr, dass google sich sehr an ihnen ärgert und diese platt macht. So gesehen ist es besser sich selber Arbeit zu machen, “linkverkäufer” zu finden und mit diesen individuell zu verhandeln und auch den Einbau individuell zu gestalten.



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