Es gibt viele Arten mit Blogs Geld zu verdienen.
Eine davon ist es, bezahlte Beiträge zu schreiben. Es gab bisher 3 deutschsprachige Anbieter, die in diesem Bereich tätig waren.
Die bekannteste und sicher am besten funktionierende Plattform ist Trigami*.
Daneben gibt es noch Hallimash* und Blogpay.
Nun gibt es einen weiteren Anbieter, der versucht Fuß zu fassen.
Bloggerwave nennt sich der Service. Ich schaue mir diesen mal genauer an.
Anmeldung bei Bloggerwave.de

Bei Bloggerwave handelt es sich nicht um einen deutschen Anbieter.
Zwar ist die Startseite unter www.bloggerwave.de auf Deutsch, aber schon auf der nächsten Seite erwartet uns englisch.
Der Service ist in Dänemark beheimatet und bietet als Grundidee das selbe wie Trigami und Co.
Nach einer kurzen Registrierung kann man sich auch schon einloggen.
Danach muss man einen Blog eintragen (wie bei Trigami bis zu 5 Blogs möglich) und kann sich dann bei den vorhandenen Schreib-Aufträgen umschauen.
Aufträge und Vergütung

Die Aufträge kann man einfach auswählen und es sieht nicht nach einem Bewerbungsprozess wie z.B. bei Trigami aus.
Derzeit finden sich dort 2 Aufträge (wobei einer von Bloggerwave selbst ist). Beide Aufträge beinhalten das Schreiben eines Textes von mind. 50 Wörtern und eine Vergütung von 10 Dollar.
Das ist nicht viel, aber 50 Wörter sind auch schnell geschrieben.
Das Guthaben wird dann per PayPal ausgezahlt, wobei mir nicht klar ist, ab welchem Auszahlungsbetrag.
Das ist auch generell ein Problem dieses Services. Es gibt keine Hilfe und man bekommt kaum etwas erklärt.
So finden sich auch keine Angaben darüber, wie der Preis entsteht. Es sieht nach einem festen Preis aus, egal wie groß oder klein der Blog ist.
Das ist für größere Blogs natürlich nicht so gut.
Für wen ist dieser Service und was kann man erwarten?
Da es bisher nur 2 Aufträge gibt, ist eine wirkliche Beurteilung von Bloggerwave nicht möglich.
So ein Service steht und fällt mit der Anzahl der Aufträge. Und da hapert es schon bei den bestehenden Anbietern teilweise heftig.
Grundsätzlich denke ich, dass dieser Service eher für kleinere Blogs Sinn macht. Wenn der Preis sich nicht nach der Größe des Blogs richtet, sind große Blogs eher benachteiligt.
Sollten die Preise so niedrig bleiben, sehe ich auch ein Problem in der Häufigkeit der bezahlten Posting. Um ordentlich was zu verdienen, müsste man dann schon 10 solcher Beiträge im Monat schreiben.
Das möchte ich zumindest meinen Lesern nicht zumuten. Dann lieber nur 1-2 Trigami-Posts pro Monat.
Ebenfalls negativ fällt auf, das der Link zur Privacy Policy nicht erreichbar ist.
Alles in allem macht der Service einen unausgereiften Eindruck. Sollte man allerdings genügend Kunden finden, dann kann der Service erfolgreich werden.
Ob er allerdings eine Altenative zu Trigami werden kann? So sieht es derzeit nicht aus.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Hm, hm, danke für den Bericht. Mein Eindruck beim Besuch der Seite war ähnlich.
Ich hatte der Seite auch mal einen Besuch abgestattet, aber was soll ein “Beitrag” mit 50 Wörtern sein? Das wird dochnichts sinnvolles. Mehr zu schreiben für diese Bezahlung lohnt sich auch nicht, also läßt man es lieber.
Trigami enttäuscht mich momentan auch, da geht der Trend von bezahlten Posten zur Vermittlung von Produktproben.
Also ist es doch sinnvoller, zur Selbstvermarktung zu greifen;-)
Ich denke ich werde Bloggerwave in näherer Zukunft mal testen.
Sollte sich der Dienst verbessern und mein Interesse wecken können, so würde ich ihn auch testen.
Der Auszahlungsbetrag ist egal, da nach jedem abgeschlossenem Artikel das Geld automatisch ausbezahlt wird.
Das finde ich persönlich ganz gut, denn so kriegt man sein Geld immer zeitnah. Gerade für kleinere Blogs ist das von Vorteil, da diese sonst rel. lang warten müssen um die Auszahlungsgrenze zu erreichen.
Da muss ich meinem Vorredner recht geben, für kleine Blogs ganz praktisch. Daher werd ichs testen.
Was mich auch stört ist, dass kein Impressum zu finden ist. Und was soll die Auszahlung in Dollar. Auch wenn die Dänen keinen Euro haben ist doch bei den anvisierten Kunden die Euro Währung sinnvoller.
@Trends: Ja die Produktproben bei Trigami nerven mich auch. Bin in letzter Zeit nur dabei die Aufträge da abzulehnen. Da ist es nur eine Zeitverschwendung sich das durchzulesen.
Eigentlich kann man nur auf noch mehr Konkurrenz für Trigami und Co. hoffen, da diese sich schon seit geraumer Zeit auf ihren Lorbeeren ausruhen.
Von Halimash hört man gar nichts mehr und Trigami kann scheinbar mit steigenden Blog-Anmeldungen nicht mehr genügend zahlungswillige Advertiser für ihr Projekt begeistern. Testprodukte, Display Ads ect. machen die Preise kaputt – da ist Selbstvermarktung auf jeden Fall lukrativer.