Kreative Ideen im Netz – DeineGedanken.net

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Es gibt mittlerweile Millionen Websites und Blogs und täglich entstehen tausende neue.

Wie kann man da noch auffallen und erfolgreich werden?

Ein Möglichkeit ist es, einen kreativen Ansatz für seine Website zu finden. Ich staune immer wieder über die ein oder andere neue Site. Da werden Ideen umgesetzt, auf die ich nie und nimmer gekommen wäre.

Und oft sind diese Websites dann auch erfolgreich.

Heute möchte ich euch eine kleine Website vorstellen, die ein gutes Beispiel für so einen kreativen Ansatz ist.

Teile deine Gedanken

In Zeiten des Social Webs ist es mittlerweile sehr populär seine Gefühle, Meinungen, Ansichten etc. nach außen zu tragen.

Das mag seine positiven und negativen Seiten haben. Unbestritten ist, dass es heutzutage für viele Menschen schwer ist, jemanden zum Zuhören zu finden.

Oft ist das Netz die einzige Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen.

Genau an dieser Stelle setzt nun DeineGedanken.net an. Diese kleine Nischen-Website gehört Alexander. Er hatte zu mir Kontakt aufgenommen und so bin ich auf DeineGedanken.net aufmerksam geworden.

Hier kann man die Gedanken, die einem gerade durch den Kopf gehen, mit anderen teilen.

Offen, aber anonym

DeineGedanken.net ermöglicht es, dass man einfach das aufschreibt, was einem gerade auf der Seele liegt.

So finden sich aktuell z.B. ein paar Gedanken zum Thema “Bayern München”. Die Veröffentlichung erfolgt anonym und das ist einer der großen Unterschiede zu den Social Networks.

Bei StudiVZ und Co. lässt man die Hosen schon ganz schön runter. Das kann sich irgendwann mal rächen. Denn auch Personalchefs werden in Zukunft wohl erstmal schauen, was ein potentieller Bewerber denn so bisher im Netz von sich preis gegeben hat.

Auf DeineGedanken.net ist man dagegen, wie gesagt, anonym unterwegs.

Man kann zwar auf die einzelnen Gedanken antworten und sogar mit dem Schreiber Kontakt aufnehmen, aber das erfolgt nicht direkt, sondern über die Site. Damit wird die eigene Email-Adresse nie an andere User heraus gegeben.

Geheimrezept User Generated Content

Die Website mag dem ein oder anderen vielleicht zu klein und zu wenig profitabel erscheinen, aber da sollte man sich nicht täuschen.

Gerade solche kleinen Web-Angebote finden oft ihre kleine, aber feine Nutzerschaft. Hier kommt einer der Eckpfeiler der Web 2.0 zum tragen.

Der Betreiber der Website hat nicht so viel zu tun. Die Inhalte werden von den Usern erstellt. Das ist natürlich weniger stressig, als täglich Artikel schreiben zu “müssen”.

Der Start eines solchen Projektes ist zwar nicht einfach, aber nach und nach findet sich meist eine treue Nutzergruppe.

weitere Features und das liebe Geld

Der österreichische Betreiber dieser kleinen Site hat ein paar nette Features mit eingebaut.

So kann man z.B. per Script die letzten 5 Gedanken in seinen eigenen Blog einbinden. Eine gute Möglichkeit des Linkaufbaus und der Traffic-Generierung.

Ebenso gibt es einen RSS-Feed mit den aktuellsten Gedanken.

Aber sind wir mal ehrlich, ohne ein wenig Return on Investment kommt die kleinste Website nicht aus. Deshalb gibt es auf der Website auch ein paar Affiliate-Links und das ist meiner Meinung nach auch Okay.

Es wurde darauf verzichtet, Werbebanner einzusetzen, die das schlichte Layout zerstört hätten (Okay es gibt ein kleines Banner auf der Detailseite zu den Gedanken, aber das ist nicht störend).

Stichwort Layout. Das ist wirklich sehr einfach, meiner Meinung nach aber auch so gewollt. Damit vermittelt es eben nicht den Eindruck einer Profisite und ist damit für viele Nutzer gleich sympatischer.

Verbesserungsvorschläge

Ich hätte es besser gefunden, wenn man bei der Eingabe der eigenen Gedanken auch Tags verwenden könnte. Derzeit ist nur die Einordnung in einzelne Kategorien möglich.

Ebenso wichtig wäre es meiner Meinung nach, eine Benachrichtigungsfunktion einzubauen, damit man über Reaktionen von anderen Usern informiert wird.

Zu guter letzt würde ich auch den Link “schick uns deine Mitteilung” größer und deutlicher gestalten. Ich habe eine ganze Weile gesucht, bis ich den Link gefunden habe.

Fazit

Diese Website wird Facebook und StudiVZ nicht vom Thron stoßen. :-) Dafür ist der Ansatz aber neu und Alexander beschreitet damit den Weg der Blauen Ozeane.

Anstatt ein bekanntes Konzept einfach zu kopieren und damit gegen etablierte Website um Leser zu kämpfen, ist es oft die bessere Idee, neue Ansätze zu wählen.

Das man dabei nicht immer Cutting Edge Technologie und den Feature-Overkill einsetzen muss, sieht man an vielen kleinen erfolgreichen Sites im Web.

Da ist der Markt (am Anfang) zwar kleiner, aber dafür hat man keine lästige Konkurrenz.
Und es bedarf auch nicht zu viel Aufwand und Kosten, solch ein kleines Projekt zu starten.


Eure kleinen kreativen Projekte

Welche kreativen kleinen Websites habt ihr in letzter Zeit gestartet. Ich würde gern von euch hören und das ein oder andere Projekt hier vorstellen.


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Kommentare

  1. meint

    Hallo,
    meine Seite ist zwar nicht ganz so klein, aber so wie ich festgestellt habe in Bezug auf Blogs doch noch recht jungfräulich.
    Der Gedanke hinter http://www.radtouren-verzeichnis.de ist im Prinzip analog zu den “Gelben Seiten”.
    Eine große Sammlung von Tourenanbietern vereint unter einem Dach mit den wichtigsten Informationen zu den Touren.
    Musste aber leider auch feststellen, dass viele (vor allem größere) Tourenseitenbetreiber der Idee ein wenig kritisch gegenüber stehen.
    Meist habe ich bei kleineren Seiten mehr Glück.
    Um das alles noch etwas abzurunden hab ich noch ein paar Dinge rund ums Radfahren mit eingebaut.
    Gestern habe ich meine erste Blogparade gestartet und bin mal sehr gespannt was daraus wird.

    Also drückt mir mal die Daumen und vielleicht verirrt sich der ein oder andere gar auf meine Seite.
    Und mit etwas Glück schreibt ja Peer in seinem Blog was darüber…..:wink:

    Detlef

  2. meint

    Ich plane ein eigenes kleines Portal das dann in meinen Blog eingebaut wird. Bin aber der Meinung, das Projekte wie das mit der Gedanken Sache auf Dauer nichts bringen. Die meisten werden auf Dauer wohl dann doch nicht reinschauen wie bei einem Blog. Aber als Abwechslung ist sowas in Ordnung. Dafür muss man diese Projekte nicht ganz so stark Pflegen wie einen Blog.

    P.S. Wie heißt das Plugin um die Smileys in WordPress einzubinden über dem Textfeld? Will ich haben :razz:

  3. meint

    Eine nette Idee, wie ich finde…

    mich würden aber vielmehr innovative Ideen interessieren, um seinen eigenen Blog voran zu treiben. Neuartige Möglichkeiten, um Traffic oder Aufmerksamkeit zu erzeugen…ganz neue Einkommensquellen für Blogger…

    Mir schwirren da schon 2-3 Sachen im Kopf rum. Ich glaub die erste Idee werd ich in den nächsten Tagen umsetzen.

  4. meint

    Ist ja eine ganz interessante Idee, das Gedankenprojekt, obwohl ich wahrscheinlich nie verstehen werde, warum Leute so was nutzen.

    Bin schon gespannt auf weitere Projekt-Vorstellungen, finde ich eine gute Idee.

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