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Die eigenen Blog-Einnahmen zu veröffentlichen, ist ja mittlerweile zu einem beliebten monatlichen Ritual geworden.
Dutzende Blogs, vor allem aus dem Themenbereich “Geld verdienen”, veröffentlichen ihre Blogeinnahmen.
Das finde ich grundsätzlich natürlich sehr interessant, vor allem, wenn auch die Statistiken dazu genannt werden.
Allerdings sollte man sich genau überlegen, wann man die eigenen Blogeinnahmen veröffentlichen sollte und wann nicht.
Blogeinnahmen im Zwielicht
Gerade heute habe ich zu diesem Thema wieder einen Artikel gelesen. Das ist auch der Grund, warum ich das Thema noch einmal aufgreife (ich hatte dazu schon letztes Jahr einen Artikel geschrieben).
Das Problem stellt sich in 2 Varianten dar:
- Sollte man Blogeinnahmen überhaupt veröffentlichen?
- Wenn ja, ab welchem Betrag macht dies Sinn?
Sollten Blogger ihre Einnahmen veröffentlichen?
Die erste Frage ist, ob man überhaupt seine Blogeinnahmen veröffentlichen sollte.
SEO-Blogger Baynado hat dazu einen wie immer sehr herzhaften Artikel
veröffentlicht.
Darin gibt er zwar seine Statistiken und Steigerungsraten an, verurteilt aber die Veröffentlichung von Blogeinnahmen.
Vor allem bei kleinen Blogs mit Einnahmen im ein- und zweistelligen Bereich hält er das für völligen Quatsch.
Meiner Meinung nach hat grundsätzlich jeder Blogger das Recht, die eigenen Einnahmen zu veröffentlichen.
Ich bin immer wieder erstaunt, dass gerade Blogger, die doch so viel Wert auf freie Meinungsäußerungen legen, hier anderen vorschreiben wollen, was sie tun dürfen und was nicht.
Ob es sinnvoll ist, Einnahmen (egal wie hoch) zu veröffentlichen, das steht auf einem anderen Blatt.
Anderen vorzuwerfen, dass diese herumprollen wollen und dann die eigenen Statistiken samt den wirklich guten Steigerungsraten zu veröffentlichen, ist aber auch nicht gerade ohne “Schaut mal her”-Effekt.
Wie auch immer, ich lese sowohl Statistik- als auch Einnahmeartikel immer sehr gern.
Was sollte man nicht tun
Auch wenn es jedem natürlich freigestellt ist, ob er seine Einnahmen veröffentlicht, sollte man es sich in einigen Fällen wirklich gut überlegen.
In meinen Augen sollte man seine Einnahmen nicht veröffentlichen:
- wenn diese zu niedrig sind
Wer 4,50 Euro im Monat verdient, erntet damit eher Mitleid, als das diese Veröffentlichung etwas positives bewirkt. Ich danke, dass man Einnahmen unter 100 Euro nur dann veröffentlichen sollten, wenn man wirklich gute Gründe dafür hat. - wenn man keine Firma hat
Auch regelmäßige Websiteeinnahmen muss man normal versteuern. Wer damit zu offen umgeht und dies nicht macht, der könnte bald Ärger bekommen. - wenn man zu hohe Einnahmen hat
Leider gibt es auch viele Neider, die ihre eigene Unfähigkeit damit verdrängen, dass sie erfolgreichen Blogs schaden. - wenn es nicht zum Blog passt
Leser eines Strick-Blogs werden sich nicht für die Einnahmen interessieren und davon vielleicht sogar negativ beeinflusst werden. - wenn das eine Lüge ist
Man sollte bei seinen Einnahmen nie lügen. Erstens gehört sich so etwas nicht und zweitens fällt es einem irgendwann auf die Füße. Und wer das Vertrauen seiner Leser so missbraucht, steht bald ohne da. - wenn es sich um Linkeinnahmen handelt
Google mag keine Linkverkäufer. Wer diese Einnahmen offen angibt, der riskiert Pagerank- oder Rankingabstrafungen. Hier muss ich Baynado zustimmen. Wenn man schon solche Einnahmen hat, dann sollte man sie höchstens unter “Werbeeinnahmen” veröffentlichen.
Das sind aber nur meine subjektiven Ansichten.
Fazit
Alles in allem steht es, wie gesagt, natürlich jedem frei, seine Einnahmen zu veröffentlichen. Allerdings sollte man sich die Konsequenzen vorher genau überlegen.
Wenn ein Blogger über das Thema “Geld verdienen im Web” schreibt und dann Einnahmen in Höhe von 28,59 Euro veröffentlicht, dann könnte man als Leser an den Fähigkeiten des Bloggers zweifeln.
Ansonsten halte ich es mit dem Kredo “Leben und leben lassen”.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger. Ich blogge seit einigen Jahren und erstelle Websites seit Mitte der 90er.








“Wenn ein Blogger über das Thema “Geld verdienen im Web” schreibt und dann Einnahmen in Höhe von 28,59 Euro veröffentlicht, dann könnte man als Leser an den Fähigkeiten des Bloggers zweifeln.”
Besser hätte ich es nicht formulieren können. Diese Leute sind einfach nur eine Persiflage auf eure Zunft und schaden auch Deinem Image.
Umgekehrt stimmt das mit den Neidern. In den USA erntet ein Blogger mit hohen Einnahmen Respekt und bei uns werden ihm unlautere Mittel und was weiß uch nicht alles unterstellt. Ich gönne jedem seine Einnahmen und dem Finanzamt die Steuern dazu
.
Größere kommerzielle Weblogs werden unter anderem deshalb ihre Einnahmen, Statistiken und Details zu Werbepartnern nicht veröffentlichen, weil dies im Normalfall vertraglich untersagt ist, wenn mit größeren Agenturen kooperiert wird.
Ein schwieriges Thema. Aber was, wenn der Blog, der gerade nur so wenig verdient hat, seine Einnahmen nur veröffentlicht hat, um seinen Lesern die Entwicklung zu zeigen? Meiner Meinung nach ist da GeldKrieg Vorreiter. Von 1,50 Dollar (oder so ähnlich) innerhalb von 4 Monaten auf mehr als 300 Dollar zu steigen ist ganz schön gut.
Dass man die Zukunft nicht selber in der Hand hat, ist ein anderes Thema. Hier ist meiner Meinung nach die Einstellung des Bloggers relevant!
Jeder Blogger sollte selbst entscheiden, ob die Einnahmen veröffentlicht werden oder nicht. Ich finde es grundsätzlich interessant diese Info´s zu lesen, um seine eigene Position und den
Blog-Erfolg etwas besser einschätzen zu können.
@ Holger
Sicher ein guter Punkt.
@ wired
Ja, im Einzelfall ist das sicher hilfreich. Evtl. sollte man aber auch warten, bis man sicher ist, dass die eigenen Einnahmen wirklich steigen. Es gibt viele Blogs die seit Monaten den selben kleinen Betrag veröffentlichen.
Nicht, dass das nicht Okay wäre, aber dann kann man keine Entwicklung verdeutlichen.
Aber insgesamt kann ich auch nur sagen, dass es jeder so machen sollte, wie er es für richtig hält.
@Henry: Ganz so pauschalisieren kann man das für den Amerikanischen Markt nicht. Es gibt auch dort ebenso Neider. Nur – ich formulier’s mal so – ist der Mainstream nicht ganz so in Richtung Neider und Miesepeter orientiert
Uppps, sorry @Henri, hab Deine Namen mit y geschrieben, war ein Versehen, tut mir leid!
Ich persönlich finde das Blogger die nur zweistellige Beträge verdienen dies nicht veröffentlichen sollten. Sollte so ein Blog nach ein paar Monate in Bezug auf Einnahmen steigen (sagen wir mehr wie € 100) dann kann man dies dann veröffentlichen mit eine Rückschau auf die Entwicklung seit beginn vom Blog.
Noch ein paar Punkte sollten angemerkt werden.
Nicht jeder Leser von ein Blog (auch ein Geldverdienen Blog) hat viel Interesse an die Einnahme höhe vom Blog. Also wenn veröffentlichen dann nur ein Beitrag im Monat und nicht das man dies vielleicht auf mehrere Beiträge verteilt.
Bei Blogs deren Thema nicht so sehr übers Geldverdienen geht, würde es vollkommen ausreichen die Einnahmen vielleicht einmal im Quartal zu veröffentlichen.
Wer wirklich große Summen mit Bloggen verdient sollte sich überlegen ob er dies veröffentlicht. Es gibt halt viele Neider.
Das man nie Flunkern (lügen) soll über die Einnahmen sollte selbstverständlich sein. Trotzdem habe ich zumindest den Verdacht das ein paar Blogger (sicherlich sind es nicht viele) hier uns ein Bären aufbinden wollen. Das ist No Go.
Zum Schluss was über mein Blog.
Gut diese ist recht neu und daher sind die Einnahmen noch recht überschaubar. Obwohl mein mittelfristige Ziel darin besteht mit Hilfe von Blog Einnahmen zu generieren, werde ich diese wenn überhaupt höchstens in längerfristige Abstände veröffentlichen. Warum? Weil ich wie sicher manche andere Leser finde das Beiträge über Blog einnahmen sicherlich nicht immer die lesenswerteren sind im Blog.
Klar kann jeder es handhaben wie er will. Von mir aus schon. Nur sollte auch daran gedacht werden das es sicherlich Leser gibt wie ich die, diese Beiträge nicht gerade als die besten erachten…
Hi,
ich finde der wichtiges Punkt ist der, dass es in den meisten Blogs einfach total am Thema vorbei ist.
Artikel über Statistiken und etwaige Blogeinnahmen in einem völlig themenfremden Blogs werden ja offensichtlich als “Fremdelement” von den Stammlesern aufgefasst und ob das nun im Sinne des Erfinders ist?
Bei vielen ist es glaube ich die Hoffnung, in so Listen, wie Peer sie hier auch manchmal veröffentlicht, aufgenommen zu werden, um entsprechenden Traffic abstauben zu können.
Gerade bei themenfremden Blogs bringt das aber nicht wirklich etwas, weil die zusätzlichen “Leser” ja nicht am eigentlichen Thema (in meinem Fall ein einziger Fußballverein) interessiert sind, sondern nur an dem Beitrag zu den Einnahmen!
Ich finde es sollte jedem selbst überlassen bleiben, welche Zahlen er veröffentlicht oder nicht. Ausser meinem Steuerberater weiss niemand die Zahlen.
lg carsten
Ich glaube nicht, daß es für das veröffentlichen der eigenen Blogeinnahmen besondere Regeln gibt. Wer lügt, tut dies sowieso gegenüber anderen. Allenfalls die Thematiken Linkverkauf und Neid sehe ich so wie du.
Was die Sache mit der “Firma” (gemeint ist wahrscheinlich Gewerbe?) angeht: Die ist auch bei hohen Einnahmen nicht nötig. Bloggen zähle ich unter freiberufliche Tätigkeit. Man muß die Einnahmen eben einfach versteuern. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, wie hoch diese sind!
Mein Apell an alle Listenveröffentlicher lautet, achtet mehr auf die Qualität der Blogs die ihr Listet.
Achtet da drauf, dass Artikel mit Angaben zum Linkverkauf in diesen Listen nicht vorkommen. Hebt die Schwelle für diese Listen an, 400 € im Monat sollte das absolute Minimum sein, um in solch eine Liste aufgenomen zu werden.
Dann überprüft die Angaben. Ich kann mir auch irgendwelche Fantasiewerte ausdenken. Ein Screenshot vom Adsense Check oder verweise auf diese trigami-Artikel helfen der Kontrolle. Das macht das ganze doch glaubwürdiger.
Ich bin der Meinung dass man so ein Thema auch totdiskutieren kann.
Wer seine Einnahmen veröffentlicht soll dies tun (mache ich ebenfalls), sollte sich dann aber auch über die Tragweite der Veröffentlichung im Klaren sein. Wer monatlich mit zighundert Euros an Einnahmen protzt und das ganze am Fiskus vorbei macht ist natürlich selber schuld.
Auch finde ich es nicht “peinlich” Einnahmen im zweistelligen Bereich zu veröffentlichen, v.a. wenn es NICHT um Geldverdien-Blogs geht. Nicht jeder betreibt die Blogmonetarisierung bis zum Exzess, und da ist es auch mal interessant zu sehen was mit vergleichsweise geringem Blog- und Optimierungseinsatz möglich ist.
Sascha
Letzteres sehe ich auch so.
Für mich sind Blogs, die halt Geldmaschinen sein sollen, nicht wirklich interessant für einen Vergleich.
Es gibt ja auch Leute, die nicht wegen dem Geld, was man damit verdienen kann, bloggen, sondern weil sie halt Informationen weitergeben möchten, die jetzt nicht wirklich etwas mit “Geld verdienen im Netz” zu tun haben.
Diese schalten dann aber trotzdem ein wenig Werbung, um halt die Ausgaben wieder reinzubekommen. Wenn es nicht klappt, geht die Welt nicht unter, da es halt wirklich ausschließlich ein Hobby ist.
Sobald man Geld verdienen will ist es eben kein reines Hobby mehr.
Was ich sagen will ist, dass ich es durchaus interessant finde, wie andere “Teilzeit-Geldverdien-Blogger”
es schaffen ihre Ausgaben zu begleichen.
„Wenn ein Blogger über das Thema “Geld verdienen im Web” schreibt und dann Einnahmen in Höhe von 28,59 Euro veröffentlicht, dann könnte man als Leser an den Fähigkeiten des Bloggers zweifeln.“
Ich will ja nicht den Oberlehrer spielen
, aber das ist sogar bei aller Ironie ein eindeutiger Mißbrauch des Konjunktivs als sprachliches Gestaltungsmittel
SCNR!
Lieber Gruß
Rata
Ich bin halt ein böser Blogger Rata
Meinungsfreiheit: Jeder sollte seine Einnahmen veröffentlichen dürfen! Jedoch muss man an sein eigenes Image denken, sehr gute Punkte Peer die du dort angesprochen hast.
Also ich zweifel nicht an den Qualitäten eines Blogs, selbst wenn der Blogger wenig verdient. Heißt doch nur so viel, dass er es noch nicht genug mit der Materie beschäftigt hat- sprich Marketingmaßnahmen, Platzierungs-Optimierung usw.
Ich selbst verdiene auch keine Beträge im 3-stelligen Bereich- würde aber nicht zögern meine Einnahmen zu veröffentlichen, wenn ich das Gefühl hätte es könnte jemanden interessieren.
Gerade wenn man sein Blog von oben bis unten monetarisiert, könnte es für manche eine gute Maßnahme sein den Betrag zu veröffentlichen. Und wenn es nur die besagten 28,95€ sind, dann sieht der Leser wenigstens, dass man dadurch nicht reich wird, sondern nur Beträge zur Refinanzierung des Webspaces erhält.
Das macht Werbung gleich weniger bedrohlich und unsympathisch.
Meine Meinung auch: Jeder wie er mag. Klar!
Guter Artikel – brachte mich zum Nachdenken und zurückziehen meines Artikel über die Blogeinnahmen
. Bringt in manchem Fällen wirklich nichts positives.
Andreas
Hallo Peer, guter Artikel!
jeder, welcher Handlungen begeht, welche auf eine Gewinnorientierung herauslaufen hat ein Gewerbe anzumelden … das ist gesetz!
@x-stream: Bei allem Respekt, diese Aussage ist schlichtweg falsch. Ich weiß nicht woher du diese Information hast, aber selbst die hiesigen Finanzämter oder gar der lokale IHK-Ansprechpartner gibt diese Binsenweisheit oft zum Besten.
Sascha
Nun ja wie einige hier meinen, dass es dem Image schade, wenn man kleine Einnahmen veröffentlicht, das weis ich nicht. Ich veröffentliche sie immer, seien sie noch so kleine, das hat zwei Gründe. Erster ist, meine Leser interessiert es und zweitens bietet es mir selbst einen guten Rückblick über die Entwicklung.
Hatte aber auch schon Kommentare drinnen, die meinten das meine Einnahmmen, beim Titel des Blogs, schneller steigen müssten. Sorry müssen sie nicht, ich schreibe nicht zwangsläufig des Geld verdienens wegen, sondern über das was mich interessiert.
Es ist, wie gesagt, immer die Entscheidung des Bloggers, ob er seine Einnahmen veröffentlicht oder nicht.
Wer aber über das Steigern von Blog-Einnahmen schreibt, sollte diese Steigerung auch selber vorweisen können.
Wenn jemand z.B. einen Blog über gute Rechtschreibung veröffentlicht, der sollte auch keine Rechtschreibfehler in seinen Texten haben. Hier geht es also um Glaubwürdigkeit.
Ich habe nun einige deiner Texte gelesen. Eines wurde mir aber jedoch bis jetzt nicht klar. Was sind Linkverkäufe?
Vielen Dank für deine Antwort!
PS: Extrem interessanter Blog!
Linkverkauf ist ein Versuch Google zu beeinflussen.
Da die eingehenden Links ein wichtiger Faktor sowohl für den Pagerank und ganz wichtig für das Ranking in Google sind, versuchen viele neue Websites durch das Mieten von Links in anderen Websites ihre eigene Website zu pushen.
Will ich z.B. meinen neuen Online-Shop für Fussbälle in Google ganz nach oben bringen, könnte ich warten, bis das von allein passiert. Oder ich miete mir auf diversen thematisch passenden Websites/Blogs Links, die auf meinen Shop zeigen.
Damit soll Google denken: Das ist eine tolle und wichtige Website, die wir gleich auf der ersten Suchergebnisseite anzeigen müssen.
Google möchte aber möglichst ehrliche Suchergebnisse und mag deshalb keine bezahlten Links. Man soll sich also nicht in die “Suchergebnisse einkaufen können”.
Man sol gefälligst Google AdWords schalten.
google sollte den linkhändlern und käufern danken, denn ohne diese wäre viel mehr mehr spam auf den vorderen plätzen!