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Neue SPAM-Welle rollt – Tipps zum Schutz vor bösen Mails
Peer Wandiger - 12 Kommentare - Tipps - Ähnliche Artikel


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Es ist wirklich nervig. In den letzten Tagen sind auf diversen meiner eMail-Accounts wieder eine ganze Reihe von SPAM-Mails eingetroffen.

Diesmal war es aber was neues und leider auch sehr gut gemachtes.

Worauf sollte man als Selbständiger achten, wenn merkwürdige Mails eintreffen? Hier ein paar Tipps.

Gut gemachter SPAM

Leider ist der aktuelle SPAM sehr gut gemacht.

Während in den letzten Monaten immer mal wieder Mails mit sehr, sehr merkwürdiger Übersetzung eintrafen, sind die neuen SPAM-Mails leider in sehr gutem Deutsch.

War man als deutschsprachiger in der Vergangenheit immer noch relativ sicher, so scheinen sich die Spammer nun einen guten Übersetzer zugelegt zu haben.

Das macht es besonders für nicht so interneterfahrene Nutzer schwierig. Dass eine Mail in gutem Deutsch ist, heißt nicht mehr unbedingt, dass es sich um reguläre Mails handelt.

Vorsicht vor diesen Mails

Hauptsächlich kamen 2 Arten von Mails. Zum einen angebliche Rechnungen.

So wurde zum Beispiel sehr frech eine Mail versendet, in der angeblich Stayfriends eine sehr hohe Summe in Rechnung stellt. Dreister Weise wird in der eMail auch die komplette Postanschrift und UstID von Stayfriends angegeben.

Als Anhang gibt es eine ZIP-Datei, was einen schon aufhorchen lassen sollte.

Dass die Mail nicht in einem Corporate Design gestaltet ist, ist ein weiterer Hinweis auf SPAM. Zudem ist die Absender-Adresse irgendeine merkwürdig Domain (z.B. .be). Und dabei kann man auch den Absender sehr einfach fälschen.

Da kann man eigentlich froh sein, dass die Spammer so weit nicht gedacht haben.

Zum anderen kommen auch Abmahnungen. Hier wurde sich z.B. auf irgendeine eBay Auktion berufen und dass es irgendeinen Rechtsverstoß dabei gab. Alles sehr echt und einschüchternd wirkend.

Dass die Mail von einem gewissen Günter Frhr. v. Gravenreuth kommt, lässt auch nur Insider schmunzeln. Sitzt dieser Mann derzeit doch hinter den berühmten schwedischen Gardinen. Aber das wissen nur wenige.

Trotzdem, auch diese Mail ist leider sehr gut gemacht und der unbedarfte Internet-Nutzer öffnet in der Aufregung bestimmt sofort den ZIP-Anhang. Aber das sollte man nicht tun!

Wie kann man sich schützen?

Die Spammer versuchen ja nicht die Internet-Experten und langjährigen Nutzer reinzulegen, sondern die eher unbedarften Internet-Neulinge.

Und bei denen dürften solche Mails mittlere Panik auslösen. Ich kenne da eine Menge Personen, die sicher sehr aufgeregt reagieren würden.

Im Grunde heißt es ruhig bleiben. Es gibt eine Reihe von Anzeichen, an denen man SPAM erkennen kann. Dies ist ein paar davon:

  • Nicht so perfektes Deutsch. Eine richtige Rechnung oder Abmahnung ist in einem guten Deutsch verfasst.
  • Abmahnung per Mail. Es ist nicht verboten, Abmahnungen per Mail zu versenden, aber es ist normalerweise auch nicht üblich.
  • Die Absenderadresse sollte in Deutschland liegen. Irgendwelche merkwürdigen Absender-Emails fallen auf.
  • Anhänge sind sehr kritisch. Einen ZIP-Anhang sollte man daher nicht öffnen.
  • Links in der Mail. Hier sollte man genau schauen, welche Adresse sich dahinter verbirgt, bevor man darauf klickt.

Es gibt also genug Anzeichen, an denen man SPAM erkennen kann. Allerdings ist das immer ein Gratwanderung.

Im Zweifel sollte man sich im Netz umschauen, ob auch andere solchen SPAM erhalten haben.

Bei mir war es unter anderem auch daran zu erkennen, dass ich gleich dutzende solcher Mails bekommen habe. Wäre es nur eine gewesen, hätte ich wahrscheinlich genauer hinschauen müssen.

Wer am Ende immer noch im Zweifel ist und keine der genannten Anzeichen für SPAM sprechen, der sollte seinen Anwalt kontaktieren. Denn ehe man gerichtliche Schritte und damit Kosten riskiert, sollte man sich beraten lassen.

Wie könnte man SPAM verhindern.

Es wurde ja schon mal darüber nachgedacht, eMails kostenpflichtig zu machen. Also für jede eMail z.B. einen Cent.

Dass würde theoretisch Massen-SPAM verhindern, da die Kosten zu hoch wären. Allerdings nur theoretisch. Bei solch einem heterogenen System wie dem Internet, wäre es kaum möglich zu verhindern, dass irgendwelche russischen SPAM-Farmen trotzdem diese Mails in Umlauf bringen. Verhindern kann man so etwas kaum.

Also heißt es selber aktiv werden. Eine Möglichkeit ist es ein gutes Antiviren-Programm zu installieren. So bieten viele Antiviren-Programme auch SPAM- und Phishing-Schutz an.

Die paar Euro im Jahr sollte einem das Wert sein.

Am wichtigsten ist in meinen Augen aber der Nutzer. Wer sich den Gefahren des Internets bewusst ist, kann mit solchem SPAM besser umgehen.


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Kommentare
12 Kommentare und Trackbacks zu 'Neue SPAM-Welle rollt – Tipps zum Schutz vor bösen Mails'

Kommentare zu 'Neue SPAM-Welle rollt – Tipps zum Schutz vor bösen Mails' mit RSS

  1. 1 Gerhard Zirkel kommentierte am 27.10.2008 um 20:10 Uhr

    Der beste Schutz vor bösartigen Mailanhängen ist immer noch ein MAC oder Linux-Rechner. Die Mails bekommt man zwar trotzdem aber sie richten keinen Schaden an :)

    Gerhard Zirkel

  2. 2 Holger kommentierte am 27.10.2008 um 20:58 Uhr

    Hier ein paar Tipps die “unerfahrenen” Nutzer vielleicht hilfreich sind:

    1. Emails sollten nicht im HTML-Format sondern als reiner Text gelesen werden. Damit schließt man schonmal versteckten schädlichen HTML-Code und Javascripte aus.

    2. Dateien, die als Anhang mitgesendet wurden nur dann öffnen, wenn man sich 100% sicher ist, das diese auch legitim ist und egal von wem dieser Anhang stammt immer (!) eine Virenprüfung durchführen. Bessere Antivirenprogramme erledigen dies automatiwsch. Kostenlose wie Antivir oder AVG jedoch nicht, weil diese nicht inkredimentell arbeiten!

    3. Antworte nie auf Junk bzw. Spam-Emails, wenn diese als solche enttarnt wurden.

    4. empfehle ich diesen Artikel speziell für E-mails im Business (aber auch für private) http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,182001,00.html

    Abschließend noch der Tipp, das man Links in Emails mit Vorsicht betrachten sollte. Grade in Spam-mails leiten die URI oft auf Phishing-Seiten um. Speziell bei Online-Banking sollte man niemals Verknüpfungen in Mails nutzen, sondern immer die Zieladresse selbst im Browser eingeben.

  3. 3 Sebastian kommentierte am 27.10.2008 um 21:50 Uhr

    Die besagte eBay-Mail vom Freiherrn hatte ich heute im Briefkasten. Habe aber auch Nachricht von eBay deswegen bekommen. :lol:

    Ich bekomme zur Zeit 10x am Tag einen Flaggenmast angeboten. 6,20 Euro mit Fahne für 89 Euro. Wer interessiert ist, der kann sich bei mir melden. Ich leite eure Mail-Adresse weiter. :twisted:

    :mrgreen:

  4. 4 Dirk kommentierte am 27.10.2008 um 22:02 Uhr

    Also ich hab vor einiger Zeit umgestellt. Die Email-Accounts meiner Webseiten leiten inzwischen alle auf eine Email bei Googlemail weiter und dort wird schon mal sehr gut vorsortiert. Die ein oder zwei Spammails die da noch durchkommen kann man dann schon verschmerzen.

    :wink:

  5. 5 Henri kommentierte am 27.10.2008 um 22:28 Uhr

    Auch ich leite auf Googlemail weiter und bin sehr zufrieden mit der Vorsortierung.

  6. 6 Ahmet Topal kommentierte am 28.10.2008 um 09:25 Uhr

    Ich benutze auch Googlemail bin zufrieden, aber die Idee mit dem cent wäre garnicht so schlecht… Ist echt logisch und praktisch

  7. 7 Sebastian kommentierte am 28.10.2008 um 10:16 Uhr

    Ich benutze auch GMail. Die sortieren wirklich extrem gut zum Vergleich zum Freenet Mailservice. Aber man guckt ja trotzdem mal die Subjects an, was einem so angeboten wird. :mrgreen:

  8. 8 Peer Wandiger kommentierte am 28.10.2008 um 12:50 Uhr

    @ Holger
    Ja, das sind auch sehr gute Tipps. Fies ist es z.B., wenn es in SPAM-Mails einen Link gibt: “Hier abmelden”.

    Natürlich kann man sich dort nicht von diesen SPAM-Mails abmelden. Das dient einzig und allein dazu, festzustellen, ob die eMail-Adresse noch aktiv ist. Also niemals auf SPAM-Mails antworten, auch nicht um sich abzumelden oder so.

  9. 9 Sebastian kommentierte am 28.10.2008 um 13:11 Uhr

    Wer darauf klickt, ist selber Schuld. :wink: Und spätestens nach dem zweiten Mal sollte es auch jeder nicht netzaffine Surfer gelernt haben. :neutral:

    Man sieht doch schon an den Absendern, ob es Schrott ist.

  10. 10 Hainmd kommentierte am 28.10.2008 um 13:53 Uhr

    Ja Spammails sind wirklich ein Horror, ich empfehle dazu auch erstens sich ein gutes Rechnersystem anzuschaffen (Mac&Linux) um erstmal vor den Virusgefahren sicher zu sein, denn die Rechtevergabe bei Rechnern mit UNIX-Unterbau sind sehr sicher. Zweitens der gesunde Menschenverstand, also bei Abmahnmails generell nicht reagieren, was nicht zu Hause im Briefkasten landet in Bezug auf Rechnungen, Abmahnungen etc. etc. wird nicht beachtet und gelöscht!
    Und zu guter letzt hilft es auch sehr den entsprechenden Filter im Mailprogramm vernünftig einzustellen und Ihn nach Schlagwörtern vorfiltern zu lassen.

    Mit ein wenig geschick ist man so sehr schnell Spamfrei und zudem ja auch ich leite meine Mails über Google weiter und Google filtert wirklich fantastisch vor!

    Gruss

    Henrik

  11. 11 Peter kommentierte am 29.10.2008 um 10:47 Uhr

    Ich muss an dieser Stelle aber auch mal was positives schreiben. Die Spam Filter werden immer besser. Trotz deutlich höherem Spamaufkommen, benötige ich max. die gleiche Zeit, gefühlt eher weniger, um den Spam der durch kommt, per Augen-Auswahlverfahren zu beseitigen. Aber es stimmt schon. Die guten Spam-Mails kann man schon fast überhaupt nicht mehr auf den ersten Blick erkennen.

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