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Zukunft des Bloggens
3. Dezember 2008 - 25 Kommentare - Peer Wandiger

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Einer meiner ersten Artikel hier im Blog war “Modewort Blog“.

Vor mehr als 1 Jahr und 10 Monaten habe ich mir schon damals die Frage gestellt, ob Blogs nur ein Trend sind oder nicht.

Nun hat Jan vom Upload-Blog eine Diskussion zum Thema “Eure Meinung zur Zukunft des Bloggens” angestoßen, an der ich gern teilnehmen will.

Ist der Blog-Hype vorbei?

Laut Jan herrscht zumindest bei Teilen der Blogosphäre etwas schlechte Laune.

Man hat wohl das Gefühl, dass der große Hype vorbei ist und Blogs auf dem absteigenden Ast sind.

Ist das wirklich so? Erstmal möchte ich Jan’s Argumente auflisten und meine Meinung dazu geben.

Am Ende dann noch ein Ausblick auf die Zukunft des Bloggens von mir.

Der Untergang der Blogs?

Jan listet 5 Argumente auf, die dazu geführt haben, dass Blogs an Bedeutung verlieren.

Er bringt aber immer auch eine eigene Gegenmeinung und entkräftet diese Argumente.

  • Twitter und FriendFeed lösen Blogs ab
    Fast alle Argument zielen darauf ab, dass Blogs als technische Plattform von anderen Lösungen abgelöst werden.

    Das ist meiner Meinung nach aber der falsche Ansatz. Denn auch wenn Blogs bestimmte Merkmale und Vorteile haben, so steht, zumindest für mich, immer der Content im Vordergrund. Und wie dieser vermittelt wird ist mir da eigentlich egal.

    Auch Twitter und Friendfeed sind Modeerscheinungen, die aber sicher auch eine Daseinsberechtigung haben. Darüber werden vor allem sehr kurze Infos und Links getauscht.

    Für Blogs, die eher ausführliche Informationen verbreiten, wie meiner, sind diese Dienste keine Alternative. Höchstens zur Bekanntmachung.

  • Video schlägt Text
    Die Bedeutung von Video nimmt zu. Allerdings kosten Videos Bandbreite (welche gerade auf dem Land noch lange nicht so üppig vorhanden ist, wie in den Städten) und Zeit.

    Gerade der 2.Faktor wird oft unterschätzt. Ein kompakter Artikel ist meist schneller durchgelesen, als ein Video angeschaut. Zudem kann man beileibe nicht alle Infos per Video vermittelt.

    Auch hier steht für mich nicht die Technik, sondern der Content im Vordergrund. Und es gibt sicher Content, der in einem Video besser zu vermitteln ist, aber auch vieles, was weiterhin als Text publiziert werden wird.

  • Blogs zerbrechen an ihrer Professionalisierung
    Es wird sicher Blogs geben, die irgendwann zerbrechen, weil zu sehr auf die Professionalität und zu wenig auf den Spaß geschaut wurde.

    Allerdings gehen täglich genauso viele Hobby- und Spaß-Blogs ein, wie neu gestartet werden.

    Auch hier steht die Motivation der Blogger im Vordergrund. Wenn jemand Spaß hat über etwas zu bloggen, wird er das tun. Und wenn er keinen Spaß mehr hat, lässt er es eben. Blogs sind nichts für die Ewigkeit und für viele Blogger nur ein zeitweiliges Vergnügen.

    Ich hatte schon in meinem “Modewort Blog”-Artikel gesagt, dass die Konkurrenz größer werden wird. Und wer Wert auf viele Besucher legt, der muss halt eine gewisse Professionalität an den Tag legen. Das ist aber bei Websites etc. nicht anders. Auch bei Twitter und in Youtube muss man sich schon strecken, um auf Reichweite zu kommen.

  • Blogs bleiben ein Nischenthema
    Ja, und das ist nichts schlechtes. Massenmedien wird es weiter geben, aber viele User schätzen ja gerade den Fakt, dass Blogs sich nur mit einem Thema beschäftigen.

    In einer Welt, die in einer sehr großen Informationsflut zu ertrinken droht, sind gerade Blogs eine sehr gute Möglichkeit, nur die Infos zu erhalten, die ich möchte.

  • Blogs sind nichts für die breite Masse
    Dem Otto-Normal-Internetnutzer ist es völlig egal, ob er gerade einen Blog-Artikel oder eine Webseite oder ein Portal vor sich hat. Ihm geht es um den Inhalt.

    Von daher funktionieren auch Blogs für den Massenmarkt, indem Leser über Google zu Blog-Artikeln kommen.

    Ob natürlich jemals die breite Masse RSS-Feeds abonnieren wird, ist dagegen wirklich fraglich. Aber das muss ja in meinen Augen auch nicht sein.

Der Hype ist vorbei!

Was viele Blogger vielleicht wirklich stört und zu anderen Web-Entwicklungen strömen lässt, ist die Tatsache, dass der Hype wirklich vorbei ist.

Blogs sind nichts neues und nichts aufregendes mehr. Zumindest nicht mehr so, wie vor 2-3 Jahren.

Gerade Blogger der ersten Stunde sind oft auch Leute, die neue und angesagte Technik nutzen wollen. Und für diese Zielgruppe werden Blogs deshalb auch “langweilig”.

Von daher ist es ganz normal, dass neue Entwicklungen auftauchen, die dann erstmal wieder im Mittelpunkt des Interesses stehen.

Auch die Tatsache, dass Blogs nicht mehr pauschal sehr gut in Google ranken und die höhere Konkurrenz durch andere Blogs, hat manchen Bloggern den Spaß verdorben.

Blogs werden bleiben

Doch Blogs bieten genügend Vorteile, um einen festen Platz im Internet zu behalten.

Gerade für Menschen wie mich, denen es vor allem darum geht, ausführliche Informationen zu veröffentlichen, bieten Blogs viele Vorteile gegenüber anderen älteren oder neueren Publikationsformen im Internet.

Deshalb werden Blogs bleiben, zumindest vorerst. Denn wer weiß schon, was in ein paar Jahren für neue Trends kommen werden. Wenn sich da etwas entwickelt, was mir bei meinem Ziel hochwertigen Content zu veröffentlichen, besser hilft als Blogs, dann würde ich nicht zögern zu wechseln.

Denn wie schon oben gesagt, ist die technische Plattform für mich nur zweitrangig.

Eure Meinung

Wie wird sich Google 2010 entwickeln?

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Kommentare

25 Kommentare und Trackbacks zu ' Zukunft des Bloggens '

Kommentare zu 'Zukunft des Bloggens' mit RSS oder TrackBack abonnieren.

  1. 1 Erfolg-Im-Internet-Blog.com kommentierte am 03.12.2008 um 11:43 Uhr

    interessanter Artikel … kann mich deiner Meinung eig. anschließen …

    ich habe für “Blogs werden noch populärer” gevotet, weil viele Personen die ich kenne noch nicht mal wissen was ein Blog ist und die mich dann immer recht begeistert anschauen wenn ich es ihnen erzähle … ich denke Blogs haben noch große Wachstumschancen …

  2. 2 Jan kommentierte am 03.12.2008 um 12:46 Uhr

    twitter ist ganz sicher keine modeerscheinung, genau so wenig wie blogs es jemals waren. im prinzip ist twitter ein blog, der einfacher zu führen ist und mehr und vor allem schnellere kommunikation zulässt und schneller eine leserschaft aufbauen lässt. fast alle berichten inzwischen, dass ihre follower anzahl ihre feedabonenten übersteigt.
    Allerdings sehe ich zwischen blogs und twitter keine konkurierenden faktoren, man kann beides gut und dauerhaft betreiben. ich denke blogs haben eine ausgezeichnete zukunft.
    ich glaube das problem vieler blogger ist ihr albernes verhältnis zu werbung und seo. wenn man gute inhalte hat darf man die auch promoten. kein wunder, dass einem irgendwann die lust vergeht, wenn die besucher nie ansteigen und man nie geld mit nem blog verdienen kann.

    Kommentier meine Kommentar auf Twitter: http://www.twitter.com/baramunchies

  3. 3 Benni kommentierte am 03.12.2008 um 13:01 Uhr

    Man muss es ja auch mal aus seiner persönlichen Sicht sehen.
    Also mir ist es ehrlich gesagt schnuppe ob irgendwelche Leute keine Lust mehr haben sich mit Blogs zu befassen. Das wird ja schließlich meinen Spaß nicht dämpfen.

    Das Modewort ist wohl nicht “Blog”, sondern “Hype” .. :shock:

  4. 4 kopfbunt kommentierte am 03.12.2008 um 13:06 Uhr

    Ich war bei der Session auf dem Barcamp in HH dabei. Wir diskutierten das Thema in größerer Runde und es waren interessante Meinungen zu hören, die allerdings genauso oder ähnlich in dem Artikel von Jan wiedergegeben werden.

    Ich für meinen Teil denke, dass Blogs in Zukunft immer mehr kommen werden. Twitter und andere Systeme werden auch populär werden, denn sie bedienen ebenfalls eine Nische. Ich hab auf dem Barcamp das Beispiel mit dem »LongTail« gebracht. Ich denke das in Zukunft noch mehr Systeme das Licht der Monitore erblicken werden.

    Aber Blog ist nicht gleich Twitter. Blogs kann man lesen und Twitter ist eher ein Digitales rauschen. Ich denke Twitter wird die SideBlogs aus der Sidebar eines Blogs verschwinden lassen – mehr aber auch nicht. Man wählt sein Mittel im besten Fall nach dem Zweck.

    SMS hat das Telefonieren ja auch nicht verdrängt.

  5. 5 Kroatien Fan kommentierte am 03.12.2008 um 13:15 Uhr

    Mein Bruder hat mir diesen Blog empfohlen, und damals wußte ich noch nicht einmal den Unterschied zwischen Blog oder anderen Seiten im Internet.
    Es ist selten, das ich so regelmässig eine Homepage Besuche wie diese, und auch wenn ich nicht viele Kommentare abgebe, schätze ich diese Artikeln sehr und habe auch schon viel gelernt. Ich denke mir wenn ein Blog so geführt wird, mit immer neuen interessanten Artikel, und vor allem mit regelmässigen (jeden Tag) Content, dann wird es immer einen Platz geben.
    Und natürlich man merkt, das da einfach wirklich gerne geschrieben wird.
    Die wirklich guten, halten sich auch nach den Trend (egal ob Blogs, Forum, Rss, Artikel, Nachrichtenportale,usw..) das zeigen ja einige andere Seiten schon von der Vergangenheit.

  6. 6 Andi kommentierte am 03.12.2008 um 13:20 Uhr

    Ich finde nicht das Blogs aussterben. Wie du geschrieben hast es kommt einfach auf den Inhalt er Blogs an.

    Das Videos Texte schlagen finde ich stimmt auch nicht genau so wenig wie Podcast. Ich schaue mir zwar auch gerne ein Video mal an oder höre Podcast. Aber oft ist es ja so man mag kurz etwas lesen. So ist es z.B. auch so das Fachbücher nicht durch Videos ersetzt werden können. Denn allein schon aus dem Grund wenn man kurz etwas nachschlagen möchte ist ein Buch einfach geschickter als ein Video.

  7. 7 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 03.12.2008 um 13:28 Uhr

    Ich binde in meinem Blog auch Videos ein, das ist also kein Argument gegen Blogs :wink:
    Und wenn jemand etwas zu einem Thema lesen will ist Ihm doch egal auf was für einer Plattform der Text geschrieben steht. Solange es Menschen gibt, die gerne regelmäßig etwas im Internet veröffentlichen wollen, wird es Blogs geben. Vielleicht werden sie sich verändern/ bzw funktional erweitert werden, vielleicht stirbt der eine oder andere Anbieter von Bloggersoftware, vielleicht wird sogar der Begriff “Blog” sich verändern(warum auch immer) aber die Hauptfunktion die ein Blog übernimmt wird bleiben! Aber vielleicht kommen wir auch irgendwann zur Frage: Wann ist ein Blog kein Blog mehr (wenn Ihr versteht was ich meine) :wink:

  8. 8 Monika Meurer kommentierte am 03.12.2008 um 13:37 Uhr

    Twitter und Facebook sind eine Ergänzung zu Blogs. Ein weiterer Kanal um Menschen zu erreichen und darüber kann ich auch wieder Leute auf meinen Blog holen. Ich habe auch abgestimmt, dass Blogs noch populärer werden.

  9. 9 Peer Wandiger kommentierte am 03.12.2008 um 13:56 Uhr

    Ja, die neuen und “alten” Techniken ergänzen sich ganz gut. Langfristig wird es aber sicher auch Gewinner und Verlierer geben. Das wird dann aber die Zeit zeigen.

  10. 10 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 03.12.2008 um 15:07 Uhr

    Irgendwie kann ich den Vergleich von Facebook,Twitter etc und den Blogs nicht nachvollziehen. Die haben doch völlig unterschiedliche Ziele bzw Zielgruppen, oder hab ich da was falsch verstanden? :???:

  11. 11 Paul kommentierte am 03.12.2008 um 16:16 Uhr

    Hallo,

    also ich glaube auch das Blogs nicht mehr so begehrt sind wie früher einmal. Viele interessiert es einfach nicht, was einer macht. Blogs werden mehr dazu genutzt, Wissen zu vermitteln oder geben Firmen die Möglichkeit, etwas zu ihrem Unternehmen zu sagen, was es neues gibt. Hier werden Blogs immer anzusiedeln sein.

    Daher habe ich auch keine privaten Blogs, sondern Themenblogs (www.allthemedia.de zu Medien, Internet, Games und http://www.webmasterwatchblog.de zu Blogs, Websites und vieles mehr).

    Blogs als Tagebuch von personen werden demnächst wohl wegfallen, denn kaum einen interessiert so etwas noch. Zudem “sterben” viele Blogs, da es sehr aufwendig ist, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben.

    Daher setzte ich auch auf WordPress als CMS – also es Newsseite. Da ist man nicht dran gehalten, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben.

    WordPress ist DIE Plattform, aber auch diese entwickelt sich langsam aber sicher weg von dem was sie früher einmal war: ein Weblog System. Jetzt wird sie bei allen Sachen eingesetzt, auch als Newsseite.

    Paul

  12. 12 Peter kommentierte am 03.12.2008 um 17:10 Uhr

    Blogs so glaube ich haben durchaus eine gute Zukunft vor sich.

    Videos können bei passende Gelegenheit in ein Blog eingebunden werden, wie auch evtl. Podcasts.

    Ich schätze eher das die Inhalte bzw. die Umsetzung davon bei Blogs sich in Zukunft ändern wird. Manche Technik gibt es heute schon wie Videos und Podcast, andere werden kommen.

    Vielleicht sehen die Blogs in 5 Jahren vollkommen anders aus wie heute?

  13. 13 Henri kommentierte am 03.12.2008 um 17:26 Uhr

    Gerade Themenblogs werden ihre Bedeutung behalten. Man kann doch locker Videos, Podcasts etc. einbinden; sich mit Twitter und weiß der teufel :evil: noch allem verbinden. Wer halt langweilig wird oder nur den Müll von anderen wiederholt, verliert halt!

  14. 14 fdb kommentierte am 03.12.2008 um 17:26 Uhr

    Ich denke, dass sich das Internet zum fernsehähnlichen Medium hin entwickeln wird, wahrscheinlich sogar mit dem TV verschmelzen. Nicht in der nächsten Zeit, aber auf lange Sicht. Das Aufkommen der Videoformate weist klar in diese Richtung. Reines Konsummedium. Sich berieseln lassen rulez. Rein textbasierte Formate, wie z.B. Blogs, werden wie die Zeitungen im Real Life das Nachsehen haben, d.h. in Nischen abwandern oder sterben. Weil sie nicht die Massen anziehen und damit auch kein Geld.

  15. 15 Peer Wandiger kommentierte am 03.12.2008 um 18:08 Uhr

    @ fdb
    Na, ich hoffe doch nicht. :grin:
    Das Sterben des Buches wurde ja auch schon oft verkündet, aber es ist immer noch sehr lebendig. Na schaun wie mal.

  16. 16 Wortsuche kommentierte am 04.12.2008 um 00:33 Uhr

    Twitter ist genauso eine Modeerscheinung wie Blogs an sich auch.
    Bei Twitter handelt es sich dabei nicht mal um etwas wirklich neues, da es ne Mischung aus Chat und Blogs sind nur halt in ein anderes Format gepackt.
    Meiner Meinung nach wird es Blogs und auch Twitter Systeme immer geben, doch diese werden wie fast alles weiter evoluieren, sich dementsprechend neuen Umgebungen und Gegebenheiten anpassen und sich dementsprechend auch verändern.

    Es ist auch ähnlich zu sehen wie das Buch, das eines Tages sterben wird und von der digitalen Technologie eingeholt wird, es mag zwar noch eine gute Zeit lang dauern, doch das Buch in der alten Form hat einfach ausgedient. Ich schreibe das so, da das Buch an sich ja nicht Tod sein wird, doch es hat sich mit dem Beginn des Computers einfach verändert, genauso wie Zeitschriften und Zeitungen…alles ändert sich hin zu digitalisierung, ist auch normal die normale technologische Entwicklung, es wird zwar noch sehr lange an traditionellen Dingen festgehalten doch wirkliche Chancen wird das gedruckte nicht haben, dazu ist es einfach zu schwer, zu teuer und zu unpraktisch und deren Haltezeit einfach zu beschränkt….

  17. 17 Peer Wandiger kommentierte am 04.12.2008 um 08:33 Uhr

    @ Wortsuche
    Im Grunde stimme ich dir zu.

    Was die “Haltezeit” angeht, möchte ich aber Zweifel anmelden. Bücher überstehen Jahrzehnte und noch länger, wenn sie gut gepflegt sind.

    Bei digitalen Datenträgern ist dies nicht der Fall. Da muss auf jeden Fall etwas passieren.

  18. 18 fdb kommentierte am 04.12.2008 um 10:42 Uhr

    Die leider nur wenig bekannte DVD-RAM wurde für eine Lebensdauer von 30 Jahren ausgelegt. Ob sie die auch wirklich erreicht, dafür steht der Beweis noch aus. Die 30 Jahre sind noch nicht um. ;-)

  19. 19 Peer Wandiger kommentierte am 04.12.2008 um 10:50 Uhr

    Ja, es gibt Ansätze. Aber die DVD macht es auch nicht so lange, wie Anfangs verkündet wurde.

    Derzeit scheint wohl eine externe Festplatte die beste Lösung zu sein.

  20. 20 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 04.12.2008 um 15:22 Uhr

    Informationen auf den momentan verbreiteten digitalen Datenträger haben eine kürzere Halbarkeit als Bücher bzw Papier. Jedenfalle kenne ich Bücher, die wesentlich älter sind als 30 Jahre. Aber es gibt da einen viel wichtigeren Punkt:
    Die digitalen Daten benötigen auch ein System, dass die digitalen Informationen interpretieren kann: Also Hardware als Laufwerk und Software zum Interpretieren der Einsen und Nullen. Und wie schnell sich Datenformate, Datenträger etc ändern brauch ich wohl niemandem erzählen.

  21. 21 Michael kommentierte am 04.12.2008 um 15:54 Uhr

    Hoi, dein Trackback System scheint nicht wirklich zu funktionieren. Hab auch eine Meinung zu dem Thema verfasst ;-) Grüße

  22. 22 lorxsion kommentierte am 08.12.2008 um 22:37 Uhr

    Nun, ich sehe das auch alles nicht ganz so düster. Vom technischen her gibt es keine Alternative aktuell. Twitter und Friedfeed sind nur Fragmente und Aneinanderreihung von Bloginahlten (Friendfeed) – was Content anbelangt, ist der Blog noch ungeschlagen. Auch die Nische sehe ich etwas anders. Klar, jeder Blog sucht sich seine Nische sonst würden ja auch alle über dasselbe Thema bloggen. Aber: Die Blogosphäre als Ganzes ist viel mehrdimensionaler und vielschichtiger als andere “Medien” und erreichen heute schon ein Massenpublikum.

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 08:03 Uhr

    Ich sehe das ja auch nicht düster. Veränderungen wird es immer geben. Und wenn man alle Blogs zusammen nimmt, hast du sicher Recht mit dem Massenpublikum.

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