Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Im Web ist heute Kreativität gefragt um aufzufallen. Die Konkurrenz ist in den allermeisten Branchen einfach zu groß und so gilt es Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Im Web gibt es immer wieder sehr gute Beispiele, wie virtuelle Mund- zu Mundpropaganda funktioniert und für einen großen Besucheransturm sorgt.
Kann das auch beim einem T-Shirt-Drucker funktionieren?
Shirthammer
Das grundsätzliche Geschäftsmodell von Shirthammer.de ist nun wirklich nicht neu.
Man kann online sein eigenes T-Shirt gestalten und davon dann eines oder mehrere drucken lassen. So können Einzelpersonen, aber auch Vereine, Verbände usw. bei Shirthammer individuelle Shirts bestellen.
Soweit so gut. Doch was unterscheidet Shirthammer von all den anderen T-Shirt-Druckern da draußen?
Es ist der eBay-Effekt: Bestimme deinen Preis selber.
Wo die anderen Anbieter feste Preise haben, kann man bei Shirthammer selber einen Stückpreis vorschlagen. Shirthammer prüft diesen Preis dann und druckt nur, wenn es bei diesem Preis auch die Qualität gewährleisten kann.
Das ist natürlich eine sehr gute Idee. Nicht zwingend, weil die Idee am Ende erfolgreich sein wird, denn das kann man jetzt noch nicht sagen. Aber dieser Ansatz hat natürlich das Zeug für Mund- zu Mundpropaganda.
Schauen wir uns aber erstmal das Angebot von Shirthammer genauer an.
Der erste Eindruck

Shirthammer.de hat eine schlichte, aber ansprechende Startseite. Obwohl das Layout nicht hundertprozentig fertig wirkt und oben im Header irgendwie etwas zu fehlen scheint, finde ich den ersten Eindruck gut.
Schwarz, rot und weis funktionieren zusammen einfach gut und sehen irgendwie cool aus.
Auch das Logo finde ich wirklich gelungen. Der Slogan “Du machst den Preis, wir machen die Shirts!” trifft das Geschäftsmodell auf den Kopf und die Besucher wissen sofort, was hier gespielt wird.
Der Button “weiter” könnte allerdings etwas deutlicher gestaltet sein. Man schaut erstmal herum, was es für Links gibt und schaut dann erst wieder in den Content.
Der Bestellprozess

Als erstes wählt man einen Artikel aus. Dazu hat man die Auswahl aus 14 verschiedenen T-Shirt- und Sweatshirt-Typen.
Dann wählt man die Anzahl, Größe und Farbe des gewählten Artikels. Wählt man mehr als 10 T-Shirts, dann entfallen die Versandkosten. Bei weniger werden 5 Euro fäliig.
Danach wählt man die Bilder aus, die auf das eigene T-Shirt oder Sweatshirt drauf sollen. Das können natürlich auch mehrere Bilder auf Brust, Rücken und Ärmel sein.
Die Vorschau der Bilder auf dem Artikel ist nicht so elegant gelöst wie bei anderen Anbietern. Von daher muss man Shirthammer da vertrauen und kann es nicht selber millimetergenau platzieren.
Hat man sein T-Shirt dann fertig gestaltet, geht es weiter.
Wählen Sie Ihren Preis!

Und hier kommt der eigentlich Witz von Shirthammer.
Nun hat man die Möglichkeit den Preis pro Stück anzugeben, den man bereit ist auszugeben. Shirthammer entscheidet dann innerhalb von 48 Stunden, ob man für diesen Preis die Artikel druckt.
Das ist auf den ersten Blick eine geniale Sache. Wer träumt nicht davon, seinen eigenen Preis auswählen zu können.
Es bleibt aber abzuwarten, wie die Jungs von Shirthammer wirklich reagieren, wenn man einen zu niedrigen Preis angibt. Das konnte ich leider nicht herausfinden.
Hier wird es also am besten sein, wenn man sich vorher schlau macht, was der Druck dieses Artikels mit diesen Bildern bei Wettbewerbern kostet und man dann einen günstigeren Preis angibt.
Sonst schlägt auch hier der schon genannte eBay-Effekt zu. Viele Leute ersteigern bei eBay Artikel, die sie woanders günstiger bekommen hätten und wissen das noch nicht mal.
Kann das funktionieren?

Die Idee ist, wie schon gesagt, genial. Sie ist neu und zumindest in dieser Branche meines Wissens noch nicht dagewesen.
Das sorgt für Aufmerksamkeit und Mund- zu Mund-Propaganda.
Und auch die Jungs von Shirthammer.de machen einen sympatischen Eindruck. Ich finde es gut, dass sie sich auf einem Foto präsentieren.
Auch wenn die Gestaltung des eigenen Shirts mit Bildern nicht besonders modern gelöst ist und das wirklich ein Nachteil gegenüber den Wettbewerbern ist, macht die Website und der Bestellprozess insgesamt einen guten Eindruck.
Ob das Geschäftsmodell auf lange Sicht funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich befürchte etwas, dass viele Leute enttäuscht sein werden. Entweder ihr Preisvorschlag ist zu niedrig und es wird dafür nicht gedruckt oder man hat zuviel angegeben und sieht dann später, dass es woanders billiger gewesen wäre.
Da bleibt nur abwarten und Tee trinken. Mal sehen wie sich der Service entwickelt. Potential ist auf jeden Fall da.
Was können Selbständige im Netz daraus lernen
Kreativität ist gefragt und Mut. Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle sind oft aus nicht wenig Mut und viel Kreativität entstanden. Allerdings sind viele dieser Geschäftsmodelle auch gescheitert.
Wer aber auffallen will, muss über den Tellerrand hinausblicken und die üblichen Marketingmethoden hinter sich lassen.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Nett, den selben Auftrag habe ich vor eine Woche erledigt. Bei mir ist der Artikel etwas kürzer ausgefallen..woran das liegt:mrgreen:
Wie immer halt ein schöner Paid Blogging Beitrag, wie von dir gewohnt!
Ja, auch ich kenne keinen zweiten Anbieter dieser Art.
Den Tipp erst anderswo nachschauen und dann gezielt den Preis vorschlagen finde ich sehr gut
Danke !
Hab ich dir schon gesagt, dass ich deine Ppaid-Blogging-Beiträge nie lese?
Max, das ist reine Verkaufspsychologie. Im Grunde zahlt der Kunde dabei immer zuviel, außer, er trifft genau den vom Hersteller intern gesetzten Mindestpreis. Und das ist der normale Preis, zu dem er auch ohne diese Auktionsspielchen verkaufen würde. Aber dann wärs ja langweilig und man könnte über Blogbeiträge keine Interessenten ködern.
interessant, hallimash kannte ich gar nicht. darf man den backlink auf die auch auf nofollow setzen oder muss der follow sein?
@ Jan
Der Artikel wurde so akzeptiert, wie er ist.
@ fdb
Es sind halt Paid Blogging Beiträge. Aber ich versuche das beste draus zu machen.
Und wie ich im Artikel geschrieben habe, wenn du ihn gelesen hättest
, sehe ich den Punkt “Preis selber vorschlagen” durchaus zwiegespalten.
Es ist ein guter Werbeaufhänger. Aber die Frage ist, wie viel man wirklich sparen kann und wie viele Kunden draufzahlen (der genannte eBay-Effekt).
“Was können Selbstige im Netz ..”
Da fehlt ein “e”
@fdb Kann sein. Aber ich bestimme dann quasi die Margenhöhe mit. Ja, bei einem Stück würde ich wahrscheinlich auch nicht soo genau recherchieren.
Naja, die wollen halt auch Geld verdienen und haben nichts zu verschenken. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.
Interessant, dass es außer Trigami noch andere Angebote zum Paid-Blogging gibt
Zum Posting selbst:
Auch bei einem solchen Service ist für mich immer die Leistung und die Qualität entscheidend. Preiswertes kann gut sein, billiges hat fast jeder schon zweimal bezahlt und eine gute Leistung hat oft auch einen guten Preis. Und Probieren geht über Studieren.
Wenn man’s getestet hat, dann weiß man, ob es gut ist!
Und für diejenigen, die einfach lieber zum nächsten entsprechenden Shop um die Ecke gehen, ist shirthammer wie auch spreadshirt eh nix ..
Gut, dass man die Wahl hat.
@Trends
Ich bin zwar kein Profi, aber die Fotos in der Galerie sorgen zumindest für Transparenz in puncto Qualität. Ich sehe da auch Lupenansichten.
Ich bin mal auf die ersten Testberichte und Bewertungen sehr gespannt.
Evtl. taucht Shirthammer ja einmal in http://www.testberichte.de und den anderen auf
http://www.2wid.net/Kaufen/Kaufberatung/Testberichte/kt652.php
Ja, leider trifft “billiges hat fast jeder schon zweimal bezahlt” sehr oft zu. Dann wirds teurer als sofort auf Qualität zu setzen.
Ein Umkämpfter Bereich da muss man sich kreativ zeigen.
Schöner Beitrag und ein schönes Projekt. Aber ich bin etwas am zweifeln ob sie sich dabei durchkämpfen können, die Konkurrenz ist einfach zu groß und die Preise müssten wirklich tief liegen, um gegen die großen anzukommen. Ich drücke trotzdem die Daumen, die Leute sehen nett aus!
Für einen Paid-Blogging Beitrag sehr schön gemacht. So viel Mühe machen sich die Wenigsten.