« AdLoft.de startet und enttäuscht!
Preissuchmaschinen in Nischen - Interview ... »


Die Traffic-Lüge
Peer Wandiger - 39 Kommentare - Bloggen, Blogs, Geld verdienen, SEO - Ähnliche Artikel


Werbung
DirectAds
Werbung

Ich schreibe ja hin und wieder auch gern über Methoden, mit denen man den eigenen Traffic erhöhen kann.

Und ich möchte gleich voraus schicken, dass die Steigerung der Besucherzahlen (Traffic) natürlich nicht unwichtig ist.

Doch wenn man sich viele Artikel im Web anschaut, dann scheint es kaum etwas anderes zu geben als Traffic. Es geht immer nur darum, mehr und mehr Besucher anzuziehen, egal mit welchen Mitteln.

Und genau hier machen viele Blogger und Website-Betreiber einen großen Fehler. Sie fallen auf die Traffic-Lüge rein.

Die Traffic-Lüge

Ich sehe leider immer wieder die Blogs, die für Traffic alles tun. Dabei wird oft auf Content gesetzt, der kurzfristig viel Traffic bringt, am Ende aber mehr schadet, als er hilft.

Denn was bringt es irgendwelchen Traffic auf den eigenen Blog zu ziehen. Dieser Traffic ist nicht langfristig, da die meisten Besucher einmal kommen und dann nie wieder.

Zudem ist dieser schnelle Traffic qualitativ oft nicht sehr hochwertig. Es handelt sich also nicht um eine bestimmte Zielgruppe, sondern um eine ganz heterogene Masse, die kaum mit Werbung, Affiliate-Angeboten etc. erreichbar ist.

Sehr problematisch ist ebenfalls, dass der Content, mit dem dieser Traffic generiert wird, in der Regel nicht sehr hochwertig ist. Wir kennen alle diese Themen, mit denen man mal die ein oder andere Woche viel Traffic bekommt.

Solche Inhalte schaden dem Profil und Trust eines Blogs, wenn es sich nicht gerade um einen Boulevard-Blog handelt.

Wenn ich sehe, wie SEO-Blogs z.B. bestimmte Promi-Themen verarbeiten, dann rate ich gleich zu Abmeldung der Domain, da das eh nichts werden wird. :-)

Woher kommt die Traffic-Lüge?

Es ist ja auch ganz normal, dass man mehr Leser möchte. In gewissem Rahmen wäre es auch sehr schlecht, wenn man bei seiner Leserschaft stagniert. Wenn die potentielle Leserzahl steigt, weil zum Beispiel immer mehr Senioren ins Web gehen, wäre es ein schlechtes Zeichen, wenn die Traffic-Zahlen im eigenen Senioren-Blog nicht steigen.

Die alleinige Anpreisung des Traffics als Allheilmittel hat seine Ursachen allerdings woanders.

Die meisten Inhalte im Web sind Müll. Und damit meine ich nicht die Sachen, die gut gemacht sind, aber mich nicht interessieren. Ich meine richtigen Müll, wie z.B. schnell dahingeschusterte “Made for AdSense”-Seiten.

Da geht es nicht um Content, der entweder sowieso geklaut ist oder gar nicht wirklich existiert. Da diese Seite keinen Trust haben und auch nicht zum wiederkommen verleiten, benötigen die Betreiber dieser Sites extrem viel Traffic.

Das ist ähnlich den täglich SPAM-Ladungen, die in mein Postfach gekippt werden. Auch hier sind die Conversion-Daten unterirdisch. Also versucht man mehr und mehr Traffic zu generieren, um wenigsten ein paar Sales zu haben.

Aus genau dieser Richtung kommt die alleinige Ausrichtung auf Traffic.

Doch wer langfristig erfolgreich sein möchte, der sollte sich von dieser alleinigen Ausrichtung auf Traffic lösen, denn diese führt in eine Sackgasse.

Schluss mit der Traffic-Jagd

Wie schon gesagt, Traffic ist nicht unwichtig, aber viel wichtiger ist, was für Traffic man hat.

Ich habe pro Monat hier im Blog rund 29.000 Visits und 58.000 PageViews. Das ist natürlich nicht schlecht, liegt aber weit unter den Zahlen anderer Blogs oder Websites.

Trotzdem verdiene ich mit dem Blog mehr als viele Blogs und Websites mit deutlich mehr Traffic.

Der Grund dafür liegt unter anderem an der Qualität meines Traffics. Nicht einer meiner rund 750 Artikel war der Versuch mit themenfremden Inhalten auf Traffic-Jagd zu gehen. Hätte ich das getan, dann hätte ich wahrscheinlich auch mehr Besucher und PageViews, wahrscheinlich aber auch weniger Einnahmen.

Werbung

Guter Traffic ist die Basis für den Verkauf von Werbeplätzen. Firmen möchten sicher sein, dass sie ihre Zielgruppe in einem Blog oder auf einer Website ansprechen. Und da ist ihnen meist Qualität wichtiger als Quantität.

Auch Affiliate-Programme funktionieren bei einer genaueren Zielgruppe deutlich besser, da man die Inhalte und Argumente auf genau diese Zielgruppe anpassen kann.

“Aber bei mir funktioniert die Traffic-Jagd”
Nun wird der ein oder andere sagen, dass er mit massig Traffic vielleicht eine viel schlechtere Conversion hat als ich, durch die Masse aber trotzdem mehr verdient.

Und da kann ich dann auch gar nicht widersprechen. Doch im Gegensatz zu solchen Projekten, hat ein Blog oder eine Website mit hochwertigen Inhalten für eine bestimmte Zielgruppe eine deutlich längere Lebensdauer.

Und ehrlich gesagt fühle ich mich auch besser, wenn ich das Web nicht mit Müll, sondern halbwegs sinnvollen Inhalten erweitere. :-)

Am Ende muss aber jeden seinen Weg finden, den er gehen will.

So findet ihr den richtigen Traffic

Es ist eigentlich ganz einfach, den richtigen Traffic zu bekommen. Das ist keine Zauberei.

Wählt ein Thema für euren Blog und bleibt bei diesem Thema. Wenn ihr vorher gut recherchiert habt und wisst, dass es dafür eine Zielgruppe gibt, dann wird sich das auch auszahlen.

Natürlich solltet ihr euch auch schlau machen, wie stark die Konkurrenz ist, welche Monetarisierungsmöglichkeiten es in diesem Themen-Bereich gibt und was ihr besser als die Konkurrenz machen könnt.

Mit den folgenden Tipps und Hinweisen werden ihr zwar nicht über Nacht zum Großverdiener, schafft euch aber auf lange Zeit ein wertvolles Standbein im Web:

  • Bleibt beim Thema. Natürlich entwickelt sich ein Blog und so kann sich auch das Blog-Thema weiterentwickeln. Sorgt trotzdem dafür, dass alle Posts zum Thema des Blogs passen.
  • Verlinkt auf passende Websites (auch bei möglichen verkauften Links) und sorgt auch für passende Backlinks.
  • Nutzt Social Websites, aber achtet auch dort auf Themenrelevanz.
  • Monetarisiert entsprechend eurer Zielgruppe. Werbepartner, Affiliate-Programme etc. müssen zum Thema und zu eurer Zielgruppe passen.
  • Habt eine Vision für euren Blog/ eure Website, aber hört auch in eure Community rein. Nicht jeder Leserwunsch muss und sollte umgesetzt werden, aber oft bekommt man wertvolle Hinweise.
  • Beschäftigt euch mit Usability und Conversion-Rate. Regelmäßiges Testen ist die Basis von Erfolg.

Wer diese Grundregeln beachten und ein vernünftiges Wachstum hinlegt, der wird meist auch Erfolg haben. Aber wie im Leben, gibt es auch im Web keine Garantien.

Ein Wort an die Traffic-Liebhaber

Ich wollte mit diesem Artikel eine Alternative aufzeigen, nicht pauschal Websites mit viel Traffic schlecht machen.

Doch es gibt nach meinen eigenen Erfahrungen viele Blogs und Websites, die so krampfhaft nach mehr Besuchern jagen, dass sie die wichtigeren Dinge (Zielgruppe, Conversion Rate, Trust) aus den Augen verlieren.

Allerdings: Von gutem Traffic kann es gern auch mehr sein. :-)


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

Die besten Artikel zum Thema 'Bloggen'
Werbung
Werbung

Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den Feed! Die Artikel gibt es auch per Mail



Kommentare
39 Kommentare und Trackbacks zu 'Die Traffic-Lüge'

Kommentare zu 'Die Traffic-Lüge' mit RSS

  1. 1 Peter kommentierte am 09.12.2008 um 10:22 Uhr

    Endlich einer der es kapiert worauf es wirklich ankommt.

    Längerfristigen Aufbau von ein wirklich guten Blog mit möglichst breit gestreuten Besucher Profilen. Auf dauer wird dann so ein Blog besser sein als wenn ich mit irgendwelchen Zeug auf schnellen Traffic setze.

  2. 2 Mark kommentierte am 09.12.2008 um 10:34 Uhr

    Dieser Artikel hat mich darin bestärkt weiter auf “guten Traffic” zu bauen. Als Bloganfänger ist man so manchen Versuchungen ausgesetzt, doch irgendwie schneller zu wachsen. Da meine Zielgruppe aber genau definiert ist, werde ich mich auf den Inhalt meiner Artikel konzentrieren.

  3. 3 Carlos kommentierte am 09.12.2008 um 10:35 Uhr

    Usability ist eines der Stichwörter in diesem Artikel. Besucher nicht abschrecken mit komplexen Menüs und Navigationsstrukturen.

    Wer einen qualitativ hochwertigen Blog führen will, wird nicht um den guten Content herum kommen und wird schnell feststellen, dass auch wenig Besucher zu sinnvollen Einnahmen führen können. Wobei wenig hier in Relation zum Gesamtvolumen der potenziellen Besucher des Internets gesehen werden muss.

  4. 4 Alexander Langer kommentierte am 09.12.2008 um 10:36 Uhr

    Im Grunde ist dein Artikel eine Variante des “content is king”-Credos. Aber es gibt eben Wahrheiten, die haben sich noch nicht überall gesetzt.

    Worüber ich aber immerwieder treffe ist die Annahme, Blogs wären stets monothematisch. Da wird geraten “beim Thema zu bleiben” und selbst wenn ich mein Blog irgendwo anmelden möchte, werde ich genötigt, es entweder zu einem Thema zuzuordnen, welches ich eben nur als eines von vielen mal behandle, oder aber ich lande in der Ecke “privat”, “diverses”.

    Dass Weblogs entwicklungstechnisch eher aus dem Ansatz eines Online.tagebuches entsprangen und damit alle Themen zugleich behandlen können, die dem Autor / den Autoren unter kommen, wird da oft vernachlässigt. Liegt da vielleicht eine andere Lüge, nämlich die “Business-Blog-Lüge” zugrunde, welche davon ausgeht, dass jedes Blog strategisch jung ist, strategisch geplant wird und daher ganz speziell auf Thema und Zielgruppe geshapet wird?

    Wäre doch langweilig… Und was machen Leute wie ich, die seit Jahren über Gott und die Welt bloggen und eine solche Zielgruppenoptimierung nicht vornehmen können, weil irgendwie jeder und niemand in diese Ziuegruppe fallen würden? Sollen wir dichtmachen, oder für jedes Thema das halbwegs geht ein eigenes neues Blog schnitzen und meterlange .htaccess Dateien mit 301er Redirects tippern?

    Deine Grundaussage bleibt natürlich richtig und gut. Guter Content ist das A und O. Aber fpr jemanden, der als einziger die eigenen Einträge liest, ist sein Content vielleicht auch das Maß aller Dinge.. ;-)

  5. 5 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 11:21 Uhr

    @ Alex
    Natürlich ist “beim Thema bleiben” Definitionssache und wie oben geschrieben, muss jeder wissen, wie und was er bloggt.

    Ich wollte nur einen Erklärungsansatz für viele Blog-Beispiele liefern, die zwar viel Traffic haben, aber daraus nur wenig machen können.

    Und dass es hier um Business-Blogs und nicht um Hobby-Blogs geht, wurde ja auch schon ausführlich diskutiert. :-)

  6. 6 Askold kommentierte am 09.12.2008 um 11:52 Uhr

    Gefällt mir echt gut der Artikel und schliesse mich deiner Meinung an.
    Guter Content ist das A und O um langfristig Besucher auf die Seite zu ziehen.

  7. 7 Sascha kommentierte am 09.12.2008 um 12:17 Uhr

    Prima Artikel! Die wichtigsten Kommentare/ Aussagen wurden ja bereits geliefert. Als regelmäßiger RSS-Leser kann ich nur sagen: weiter mit dieser Philosophie!

    Gruß aus Münster

  8. 8 Stefan kommentierte am 09.12.2008 um 12:18 Uhr

    Interessanter Artikel aber eine Spur zu einseitig: Werbung, die in kurzer Zeit möglichst viele Blicke auf sich ziehen soll (Awareness), ist mit einem qualitativ guten Blog mit wenigen Besuchern nicht gedient.

  9. 9 Trends kommentierte am 09.12.2008 um 12:19 Uhr

    Dem Grundgedanken stimme ich voll zu.
    Es gibt jedoch auch im realen Leben nicht nur Fachbücher sondern auch den Stammtisch oder das Kaffeekränzchen, um über Gott und die Welt zu plaudern. Da wird eben, wie beim Frühstückstisch in der Firma auch über frauensuchende und singende Bauern gesprochen;-)
    Und in der nächsten Woche ist die Thematik dann wieder völlig verschieden.

  10. 10 Ralf Engels kommentierte am 09.12.2008 um 12:52 Uhr

    Ein Artikel der mal wieder zeigt, mit was für eine Qualität auf diesen Blog gearbeitet wird.
    Es ist immer das gleiche, nur wer Qualität liefert, bekommt auch qualitativen Traffic dafür.
    Schnelle 08/15 Lösungen bringen langfristig garnichts. Ich verdiene lieber jeden Monat kontinuierlich einen drei stelligen Betrag, mit vernüftigen Themen und Content, als ein Paar Monate 4 stellige Beträge und danach platzt die Blase. (Schlechter Content und nur auf schnellen Traffic gerichtete Webseiten und Blog`s geraten schneller in die Versenkung, wie mein Computer startet. :lol:

    Grüße vom
    Niederrhein

  11. 11 Benni kommentierte am 09.12.2008 um 12:55 Uhr

    Danke Peer. Du sprichst mir wirklich aus dem Herzen. *daumen hoch*

  12. 12 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 13:00 Uhr

    Ich würde das mit dem Themen-Bereich gar nicht so eng definieren.

    Ein Boulevard-Blog hat eine Zielgruppe und beschäftigt sich mit bestimmten Themen. Die sind recht unterschiedlich, aber innerhalb eines gewissen Rahmens.

    Ein Boulevard-Blog sollte aber z.B. keine Artikel über Suchmaschinen-Optimierung schreiben, da dies eine völlig andere Zielgruppe ist.

    Für Blogs die Werbung verkaufen wollen und ähnliches, gilt es einen Themen-Rahmen zu finden, der in sich logisch geschlossen ist und nicht dutzende verschiedene Zielgruppen anspricht.

    Das bedeutet aber nicht, dass ein Blog nur über “Bauer sucht Frau” bloggen darf. Es gibt Blogs, die nur darüber bloggen und es gibt Blogs, die über TV-Sendungen im allgemeinen Bloggen.

    Beide sollten aber nicht anfangen über Wurst-Rezepte zu bloggen. :wink:

  13. 13 SantaCruze kommentierte am 09.12.2008 um 13:16 Uhr

    Ich stimme Dir dabei zu :-)

    Obwohl manche Beiträge natürlich auch zur Traffic Schleuder werden können , wenn man aus seinem Gebiet zufällig ein Thema hat , was gerade für Aufsehen sorgt.

  14. 14 Firstdayblack kommentierte am 09.12.2008 um 13:26 Uhr

    Traffic allein ist nicht alles, aber ohne Traffic ist alles nichts ;-)

  15. 15 Henri kommentierte am 09.12.2008 um 13:47 Uhr

    Guter Artikel, danke. Er bestärkt mich auf meinem Weg und auch meine Besucherzahlen steigen – langsam :razz:

  16. 16 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 13:53 Uhr

    @ SantaCruz
    Das ist natürlich optimal.
    Viel hochwertiger Traffic = $$ :wink:

  17. 17 Max kommentierte am 09.12.2008 um 14:07 Uhr

    Naja, ich denke mal gerade die SEO-Blogs oder auch andere stärkere Seiten machen es einfach, weil sie es können, denn bei neu aufkommenden Hype-Themen brauchen sie halt nur das Keyword schreiben und ranken wie nichts für den Begriff ohne das ganze Linkbuilding und Co. Und sind wir ehrlich, wenn man so einfach Besucher bekommt, würden sie viele Blogger mitnehmen, wenn sie es könnten, denn für AdSenseklicks nicht arbeiten müssen finden wir alle schön. Das wir so die (Themen-)Kuh nur (aus-)schlachten, anstatt sie vernünftig zu melken bin ich mir bewusst, aber wer denkt schon gern langfristig heutzutage? :???:

  18. 18 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 14:55 Uhr

    Nur macht bei mir AdSense nur noch rund 1/5 der Einnahmen aus. Von daher sind ein paar AdSense-Klicks bei mir und bei anderen guten Nischenblogs sicher auch, nicht so ausschlaggebend.

    Ich denke schon langfristig. Wer noch? :smile:

  19. 19 Max kommentierte am 09.12.2008 um 15:26 Uhr

    Tja, vermutlich alle die deinen Blog lesen und die Kommentare aufmerksam lesen, die kurzfristigen sind ja bereits vorher abgesprungen. ;-)

    Ja, es ist ja nicht nur AdSense. Es macht ja auch bei Trigami einen Unterschied, ob ich 10.000 Besucher eintrage oder nur 1000, obwohl die 1000 vermutlich viel besser zum Thema passen. Ähnliches Problem natürlich auch per TKPs usw.

    Außerdem kann man “Einwegtraffic” so schön mit Layern und Popups zuknallen und muss nicht all zu viel nachdenken über das “wie” der Monetarisierung.

  20. 20 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 16:51 Uhr

    Keine Frage, dass Traffic auch wichtig ist. Das habe ich ja nicht bestritten. Doch wird man bei der Direktvermarktung deutlich bessere TKPs bekommen, wenn man eine klare Zielgruppe bedient.

    Und natürlich kann man “Einwegtraffic” schön mit Layern vollknallen. Nur ob das eine langfristig Strategie und ob man das überhaupt möchte, ist die andere Frage.

  21. 21 FirstDayBlack kommentierte am 09.12.2008 um 17:08 Uhr

    Klar macht das bei Trigami einen Unterschied. Und nicht nur da. Stammleser sind toll, aber sie klicken nicht auf Werbung. Sie nehmen sie nicht einmal wahr. Stammleser bekommt man höchstens dazu, ein $Buch über einen Affiliate-Link zu bestellen, das man positiv besprochen hat. Oder das man selber geschrieben hat, wie der Problogger. Aber TKP- und CPC-Umsatz macht man mit Leuten, die falsch gelandet sind und den Werbelink als Gelegenheit sehen, wieder wegzukommen.

  22. 22 Max kommentierte am 09.12.2008 um 17:28 Uhr

    Nicht das wir uns falsch verstehen, ich betrachte es auch lieber von der langfristigen Seite.

    Mir geht es bei den Schilderungen eher um die Ergründung, warum so viele lieber mit der Traffic Lüge leben. Aber vermutlich ist die Wahrheit einfach zu unschön/anstrengend.

    An sich ist es wie zu Schulzeiten im “Reallife”, ich kann Briefkästen mit Werbung vollstopfen oder versuchen, ein paar Abos für die Regionalzeitung zu verkaufen. Die Werbung werd ich schon irgendwie los…beim Abo muss ich mich anstrengen und eben auch die richtige Zielgruppe ansprechen, was sogesehen etwas mehr (Denk-)Leistung abverlangt.

  23. 23 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 17:32 Uhr

    Ich verurteile das ja auch nicht, sondern möchte eher Bloggern und Website-Betreibern einen Denkanstoß geben, auch mal über andere Erfolgsfaktoren nachzudenken, als nur über “mehr Traffic”.

  24. 24 Jan kommentierte am 09.12.2008 um 20:28 Uhr

    Guter Artikel, das entspricht auch meiner Richtung. Allerdings hat Max auch Recht, wenn er sagt, dass man nach einer gewissen Zeit auch durch bloße Nennung eines Keywords wie blöd dafür rankt – und warum dann den Traffic nicht mitnehmen und durch Trash-Werbung (böse Layer zB) ausweiden?

    Klar, das ist wohl eher für Misch- und Boulevardblogs geeignet, aber solange man sich der Tatsache bewusst ist, dass das kein dauerhafter Traffic ist, darf man die Gelegenheit auch nutzen. Ich bin auch kein Fan der Youporn/GinaLisa/…-Hype-Blogger, aber wenn ich schnell mal 20.000 Besucher mit 3€ TKP mitnehmen kann, warum nicht.

  25. 25 Gause kommentierte am 09.12.2008 um 21:40 Uhr

    Ich bin geteilter Meinung. Ich selber lebe seit 7 Jahren von meiner Webseite. Ich selber kann nur sagen, dass am Ende des Tages die Anzeigenkunden hohe Besucherzahlen sehen möchten. Man kann den besten Content haben, wenn die Besucherzahlen nicht stimmen, bringt es einem kaum bis nichts. Wer unter 1 Million Seitenaufrufen (PIs) im Monat liegt, kommt erst gar nicht in den Genuss von fairen Deals bei den großen Vermarktern. Direkte Deals mit den Firmen sind am Anfang ausgeschlossen. Ich lese kaum Blogs und bin auch eigentlich kein Fan, aber das man gerne regelmässige Leser haben möchte, ist doch klar. Man kann die Zahlen auch ohne “schnelllebige” Inhalte pushen.

  26. 26 Peer Wandiger kommentierte am 09.12.2008 um 23:06 Uhr

    @ Gause
    Das ist sicher richtig, aber wir reden hier ja nicht von Projekten mit Millionen PageViews. Zudem habe ich ja nicht gesagt, dass ich was gegen viel Traffic habe. :smile:

    Ich habe direkte Deals mit Firmen. Das ist also alles eine Frage des Niveaus. Kleinere Website/Blogs = kleinere Firmen.

    @ Gause
    Allein das Wort “ausweiden” ist für mich Bestätigung, dass dies nicht der Weg ist, den ich gehen möchte. :wink:

  27. 27 helmeloh kommentierte am 09.12.2008 um 23:41 Uhr

    Bloggen ist für mich noch nie als Einnahmequelle in Betracht gekommen, da sammle ich mir nur Zitate mit Quellen, damit ich es später wieder finde und mache mir Notizen. Aber ich habe zwei Projekte mit annähernd gleich vielen Zugriffen. Bei einem kann ich nicht einmal den Server und den Internetzugang damit bezahlen und vom anderen könnte ich sogar leben, wenn mir nicht andauernd das Finanzamt und die Sozialversicherung einen Strich durch die Rechnung machen würde. :wink:
    “Traffic” kann ich euch jederzeit soviel generieren wie ihr wollt, dazu braucht ihr mir nur Rechner und Bandbreite geben. Damit kann ich das Internet verstopfen und Mist (Toplinklisten usw.) verbreiten ohne Limit nach oben, aber was sollte das für einen Sinn haben? Damit ist wohl klar was ich von der ganzen “Traffic Geschichte” halte. :wink:

  28. 28 Christian kommentierte am 10.12.2008 um 13:31 Uhr

    Mehr Fahrräder und der Problem mit dem Traffic und die Traffic-Lüge selbst wird Geschichte sein.

  29. 29 Peer Wandiger kommentierte am 10.12.2008 um 14:24 Uhr

    :lol:

  30. 30 Stefan, Linkbait kommentierte am 11.12.2008 um 09:50 Uhr

    Also was du in deinem Beitrag beschreibst stimmt absolut – ehrlich gesagt seit einiger Zeit gucke ich kaum noch in mein Statistk Menü… mich interessieren dann eher Sachen wie Conversion Rates und natürlich das Wichtigste: Umsatz :p.

  31. 31 Peter kommentierte am 23.01.2009 um 17:46 Uhr

    Hallo,
    dem Beitrag kann ich nur zustimmen. Ich habe ca. 10 Webseiten. Umsatz habe ich auf den Webseiten gemacht, wo ich nur ein (1) Thema behandelt habe. Viele Links zu den unterschiedlichsten Themen (auch gleiche Themen mit anderen Anbietern – wenn man über Partnerprogramme wirbt, verringern den Umsatz – dies eine Tatsache! Denn ich habe da viel Erfahrung sammeln müssen (können, dürfen).
    Grüße Peter
    PS Da ich Erfahrungsaustausch liebe – zum Nutzen aller Beteiligten – hier meine Emailadresse: pkschulze@gmail.com
    Viel Erfolg allen welche im Internetmarkting tätig sind.

    PSS Kennen Sie Twitter? Wenn, ja welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Hiier mein Link:
    http://twitter.com/pkschulze (Gratis Ebook auf Deutsch, wenn gewünscht)

  32. 32 Peter kommentierte am 24.01.2009 um 18:49 Uhr

    Zu Kommentar 35 von mir – der Fehlerteufel hatte sich eingechlichen!
    Bitte unbedingt den Link von Twitter entweder löschen oder austauschen mit http://twitter.com/pkschulze
    Danke Peter

  33. 33 topjob01 kommentierte am 20.01.2010 um 14:32 Uhr

    Ehrlich gesagt: bis mich mein Sohn “gezwungen” hat, mich mit Online-Marketing zu beschäftigen, hab’ ich ehrlich geglaubt, die ersten 3 Plätze in den Suchergebnissen wären die Wahrheit…:lol::lol::lol:

Trackbacks

  1. hype.yeebase.com
  2. Webnews.de
  3. Joaquins Musikblog
  4. Werbung um jeden Preis, nein danke! | MAXIMAL-REICH.DE
  5. 7 Dinge, die ihr nicht für Traffic tun solltet > Traffic > Blog, Fehler, Traffic, Traffic-Tipps
  6. Als ich einen Tag lang ein A-Blogger war. Die Vor- und Nachteile ein erfolgreicher Blogger zu sein. | MusikZeug.de



wpSEO, das Plugin fuer WordPress SEO Werbung





Twitter Selbständig
5.102
Follower
Facebook Selbständig
993
Fans
Google+ Peer Wandiger
6.122
Kreise
WER SCHREIBT HIER?
Peer Wandiger Mein Name ist Peer Wandiger. Ich bin selbstständiger Webentwickler und Blogger. Hier im Blog findest du mehr als 3.000 Fachartikel, die besten Artikel aus über 7 Jahren und alles über den Blog und mich.
Alle neuen Artikel als RSS-Feed (mehr als 5.000 Leser) oder als Newsletter.
Impressum & Datenschutz
AKTUELLE ARTIKEL
BELIEBTESTE ARTIKEL
WERBUNG
Backlinkseller - SEO
Affiliate BoosterAdserver 120x120
AKTUELLE ANGEBOTE
AKTUELLE UMFRAGE

Was lenkt euch am meisten im Büro von der Arbeit ab?

Ergebnis anschauen

Loading ... Loading ...
TOP 5 EINNAHMEQUELLEN*
  1. Backlinkseller.de
    Geld verdienen mit Backlinks.
  2. Adiro.de
    Geld verdienen mit Text-Anzeigen.
  3. Finanzen.de
    Versicherung- und Kredit-Partnerprogramm.
  4. Everlinks.net
    Linkverkauf und bezahlte Artikel.
  5. Superclix.de
    Affiliate-Netzwerk mit Sofortfreischaltung.
TIPPS
ARTIKELSERIEN
BLOG NETWORK
WERBUNG
LINK-EMPFEHLUNGEN
AKTUELLE KOMMENTARE
Roland
Natürlich sollte man körperwarm trinken. Alles andere kostet dem Körper...
1. Oktober 2014

Walter
Ich war auch bei CleverReach, war mir aber zu teuer. Und auch ist es...
1. Oktober 2014

Rossi
danke peer für die antwort. ist ja in vielen branchen so, dass sich die menschen...
1. Oktober 2014

Thulas
Ich komme gerade frisch aus Ägypten und kann die Sache mit den Warmen Getränken...
1. Oktober 2014

Lauren
Ich gebe Speedy grundsätzlich Recht. Auch ich bin dafür, wenn möglich lokale...
30. September 2014

SOCIAL NETWORKING
*

View Peer Wandiger's profile on LinkedIn

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

INFORMATIONEN