
Vorzeigeblogger Nummer 1, Robert Basic, verkauft seinen Blog.
Das kommt etwas überraschend für mich, auch wenn Robert selber anscheinend schon länger darüber nachdenkt.
Interessant ist es aber vor allem aus 2 Gesichtspunkten:
Was ist ein Blog in Deutschland wert?
Das ist sicher die Gretchen-Frage. Trotz der mittlerweile doch recht hohen Monetarisierung im Web, gibt es bisher kein gut gemachtes öffentliches Bewertungs-Tool für Websites und Blogs.
Es gibt leider keinen Service, den man einfach nutzen könnte, um den Wert einer Website oder eines Blogs festzustellen.
Allerdings ist das auch nicht so einfach. Ich habe mich selber mit dem Thema schon des öfteren beschäftigt und weiß, dass es da keine einfache und allgemein gültige Lösung gibt.
Mit stellen sich im Fall von BasicThinking.de die folgenden Fragen:
- Wird der Blog den Weggang von Robert überhaupt überleben?
- Wie stark werden die Besucherzahlen einbrechen?
- Wie hoch sind die bisherigen Besucherzahlen und wie hoch die Einnahmen?
- Wie gut ist der Blog überhaupt monetarisert und was wäre da noch möglich, ohne dass die Leser revoltieren?
- Ist es clever, den Blog gerade in Zeiten einer schweren Finanzkrise zu verkaufen?
Sehr wichtig ist, was der zukünftige Besitzer des Blogs eigentlich damit vor hat. Will er einfach genauso weitermachen wie bisher oder plant er eine mehr oder weniger starke Änderung des Konzeptes.
Ich würde letztes vorschlagen, da der Blog selbst doch zu sehr mit Robert in Verbindung gebracht wird.
Wenn man davon ausgeht, dass Robert im Schnitt 4.000 Euro pro Monat mit Werbung verdient hat, dann könnte man ein x-faches davon als Kaufpreis ansetzen.
Bei Sitepoint im “Website-Verkauf”-Forum wird oft das 12- oder 18-fache der derzeitigen Monatseinnahmen angesetzt.
Allerdings gibt es da meist noch Potential für eine stärkere Monetarisierung und es besteht meist nicht die Gefahr, dass viele Leser abwandern.
Beides sehe ich im Falle von BasicThinking eher kritisch. Nimmt man dann noch die schwierige finanzielle Lage und das Risiko in die Berechnung mit rein, würde ich eher von einem Kaufpreis im Bereich zwischen 20.000 und 40.000 Euro ausgehen.
Auf der anderen Seite ist die Domain für vieles verwendbar und hat massig Backlinks, so dass ich mir auch vorstellen könnte, dass jemand nur die Domain will und dafür viel Geld auf den Tisch legt.
Aber das ist nur ein Bauchgefühl. Von daher ist es sicher auch nicht die schlechteste Idee, den Verkauf über eBay abzuwickeln, da man da wirklich die ultimative Preisfindung hat. Robert wird so viel einnehmen, wie jemand bereit ist zu bieten. Und über zu wenig Aufmerksamkeit wird sich Robert sicher nicht beschweren können.
Sehr gut finde ich an dieser Geschichte, dass man endlich mal wissen wird, was ein populärer Blog wert ist. Vielleicht geht danach ja der große Blogverkauf los.
Welche rechtlichen Implikationen hat der Verkauf eines Blogs
Gut, ich bin keine Rechtsanwalt und eigentlich auch ganz froh darüber.
Trotzdem ist es interessant, welche Probleme sich beim Verkauf eines Blogs ergeben können.
So hat Robert angekündigt nicht die Kommentare, aber die dazugehörigen eMail-Adressen zu löschen. Hier geht es also vor allem darum, einen “Missbrauch” oder zumindest die kommerzielle Verwendung der eMail-Adressen zu vermeiden.
Wie sieht es allerdings mit den anderen Inhalten aus, die nicht vom Blogger selbst stammen. Also vor allem Leserkommentare und im Fall von Robert auch die Unter-Projekte “Speaker Corner” (hier können User eigene Artikel veröffentlichen) und “BBTV” (hier konnten sich Blogs per Video vorstellen).
Übrigens zwei sehr interessante Experimente zum aktiven Einbinden der User.
Im Falle der Leserkommentare lässt diese Robert im Blog. Alles andere wäre auch ziemlicher Schwachsinn, da ein Blog maßgeblich auf Kommentaren basiert. Auch hier bin ich mir über die rechtlichen Aspekte nicht im klaren, aber nur weil der Inhaber eines Blogs wechselt, bedeutet dies ja nicht, dass sich der Blog selbst ändert.
Ein Recht auf Löschung der Daten und auch der eigenen Kommentare würde ich aber immer den Usern zugestehen, wenn Sie es denn möchten.
Robert hat sich auch schon mal selber Gedanken über den Umgang mit Daten gemacht.
Aufmerksamkeit
Die Ankündigung von Robert, den eigenen Blog zu verkaufen hat natürlich für Aufsehen gesorgt.
Viele Blogger haben darüber bereits geschrieben. So unter anderem Gerald von SEO.de. Er sieht es natürlich aus der SEO-Perspektive.
Aber auch kritische Stimmen gibt es, wie z.B. von Mike auf Sicherputzer.de. Der hat nicht ganz zu unrecht Bedenken, was die weitere Verwendung des Blogs angeht.
Der Blogbeutel.de Blog sieht das noch kritischer. Seiner Meinung nach sollte Kommentare überhaupt nicht mit verkauft werden.
Gedanken zu Preis macht sich auch Blogs-optimieren.de und führt ein paar Gründe an, warum der Kauf sich auch als Reinfall für den Käufer erweisen könnte.
Irgendwann im Laufe des heutigen Tages soll der Blog bei eBay eingestellt werden.
Was ist eure Meinung?
Heute möchte ich gleich 2 Umfrage an Euch stellen.
Als erstes geht es mir um das Thema Blog-Kauf / -Verkauf überhaupt.
Dann stellt sich die Frage nach dem Wert eines Blogs oder einer Website. Ihr könnt bis zu drei Kriterien auswählen oder eigene Vorschläge in die Kommentare schreiben.
Im Forum von Selbständig im Netz diskutieren
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.







Also ich finde, er kann seinen Blog ruhig verkaufen. Wenn er das möchte, soll er sich damit nicht rum quälen. Aber für den Käufer wird es ein Sprung ins kalte Wasser. Zwar bekommt er jetzt nochmal viel Beachtung, aber vielleicht platzt die Blase dann und die Besucherzahlen gehen zurück. Vielleicht wird der Blog auch entfernt und der neue Besitzer / Firma haben andere Sachen damit vor? Das würde ich aber ziemlich schlecht finden.
Aber es wird wirklich nie langweilig bei den Bloggern.
Klar würde ich einen Blog verkaufen – das ist immer eine Frage des Preises. Oft sind es gerade auch Veränderungen, die das Leben bereichern. Wenn man nun schon so lange einen Blog erfolgreich am Laufen hält, wünscht man sicher auch mal etwas anders.
Bin sehr skeptisch was den Verkauf angeht. Basicthinking ohne Robert Basic wird nicht funktionieren; Blog und Person sind zu starkt miteinander veknüpft. Der neue Besitzer wird ein komplett neues Konzept ausarbeiten müssen.
Für Robert selber ist es eine tolle Sache: Er kann neu anfangen und neue Pläne angehen. Weiters finde ich die Idee zwei Blogs zu betreuen idealer, sowohl für die Leserschaft, als auch für die Vermarktung ist es sicher besser die Inhalte auf zwei Blogs zu verteilen und daher thematisch fokusierter zu sein. Mit Roberts aktuellem Bekanntheitsgrad sollte der Technoblog in einem Jahr gleich erfolgreich sein, wie die bisherige Seite, nur besser positioniert und besser kommerzialisierbar. Die aktuelle Leserschaft wir er in jedem Fall mitnehmen, wohin auch immer.
Spannend wird die Versteigerung auf jeden Fall, bin gespannt, was der Blog wirklich wert ist.
Kein vernünftiger Mensch würde diesen Blog kaufen. Es kauft ja auch keiner eine Packung Schokolade ohne Schoki drin.
Ich denke Robert Basic sollte sehen was er bekommt und gut ist. Er weiß sicher auch, dass dort danach die Lichter ausgehen.
Aber wieso gibt es eigentlich so einen Hype um Robert Basic? Der Blog ist doch nur mittelklasse. Da kenne ich zig Blogs von unbekannten Bloggern, die mir mehr bieten. Habe immer mal reingelesen, um zu verstehen worauf da alle abfahren. Ich konnte es nicht ergründen.
Ich glaube die Geschichte erst, wenn die Ebay-Auktion vorbei ist. Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass es einfach ein genial inzinierter Linkbait sein können.
We will see.
Das wird alles viel zu hoch “sterilisiert”
Mal ehrlich so Top 1 und SuperDupi ist das Blog nun auch nicht. Ich habe auch PR 4 und sogar einen besseren Alexa Rank. Aber WTF. Wer es kauft kauft es und wenn er weiter bloggt, dann bloggt er weiter. In einem Jahr kräht kein Hahn mehr danach. Oder erinnert sich noch jemand an moneyblogger oder blogschrott. Aus den Augen aus dem Sinn.
Irgendwo stand die Sache mit dem “Sack Reis …” geschrieben. Ganz so ist es wohl nicht. Für Robert wird es sicher gut
Ich kann auch nicht verstehen, was die Leute an diesem Blog finden, aber Tatsache ist, dass er sehr beliebt ist.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weiter geht.
@Nebenjob Heimarbeit: An deinem Linkaufbau über Kommentare musst noch arbeiten.
Oder trittst du in Bernd Sonnensegels Fußstapfen.
Ich finde es ulkig wie einige Leute hier ihr Keys in die Namen stopfen.
Wo ist das Problem seinen Vornamen einzutragen, damit man euch nicht mit Anschlussfinanzierungen anreden muss.
also ich sehe einen inhaberwechsel durchaus kritisch. gerade bei einem blog ist die leserschaft häufig an den ansichten des schreibers interessiert und wenn der schreiber das blog verkauft und unter einer anderen adresse weiter schreibt, wandern wohl viele der stammleser mit…
Ich glaube auch eher an diese Domain-Theorie.
Glaube kaum, dass jemand dort den bisherigen Blog in irgendeiner Form weiterführt oder einen neuen Blog startet. Die Domain dagegen dürfte schon einiges wert sein, wenn er einen Abnehmer findet.
Also ich glaube eher an einer Marketing Aktion als an ein ernsthaften Verkauf.
Auch finde ich Basicthinking eher nur durchschnitt. Nicht das ich Neid habe, nein eher weil ich glaube das viele diesen Blog nur besuchen weil so ein Hype gemacht wird darüber.
Mir kommt Basicthinking vor wie ein deutsche John Chow. Auch der macht massenweise Schotter mit ein recht durchschnittlichen Blog.
Basicthinking ohne Robert? Da sehe ich eher das diese Blog dann in ein Jahr Weg vom Fenster ist.
@Moritz: Hört sich schon interessant an. Jedoch dürfte die Stammleserschaft schon mal weg sein. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Google-Flags auf der Domain liegen. Google hatte Robert in der Vergangenheit ja nicht besonders lieb.
Das sind auch keine guten Aussichten für eine MFA-Trafficschleuder.
Man kann sicher gute neue Projekte auf der Domain starten, aber einen besonderen Domainbonus hat man da glaube ich nicht.
@Peter: Das ist auch eine interessante Theorie. Jedoch dürften sich da viele Leser verarscht vorkommen. Viele stecken da nicht so in solchen viralen Aktionen drin und würde es eher negativ auffassen. Für mich wäre das ein gelungener Clou.
Ich möchte mal gern wissen, wie viele Blogger nun gerne auf die Zugmaschine Basic Thinking auf springen werden, um den eigenen Blog zu verkaufen
Finde ich gut das hier einige Fragen was an dem Blog so toll ist. Ich lese ihn auch so gut wie nie, ab und zu habe ich geguckt warum er so beliebt ist. Kann mir das jemand sagen? Vielleicht weil er ja auch schon ziemlich lange dabei ist und es vor einiger Zeit noch etwas einfacher war?
Ich denke auch, dass es einfach der Hype ist, der den Blog rund um Robert Basic ausmacht … bin schon gespannt wie die Ebay-Auktion verläuft ^^
lg. mario
Ich tippe auf 150.000 Euro plus. Alles andere wuerde mich ueberraschen. Wir sprechen hier von einem Blog, der “locker” 100.000 Euro im Jahr an Werbung bereits einspielen kann.
schon, aber 150.000 € für einen Blog dessen zukünftiger Erfolg ohne Robert Basic ungewisst ist … also mir wäre diese Investition zu teuer …
Naja fuer ein Verlag ist das Kleingeld. Stell Dir mal vor Computerbild macht ein Techblog draus und zieht das professionell auf. Schnell ist man in der Liga mit Heise und Co…..150.000 Euro sind 5 Anzeigen im Offlinemagazin…also waere der Blog fast geschenkt. Den direkten Traffic von den tausenden Verlinkungen ist unbezahlbar. Das bekommt man heute auf die Schnelle nicht mehr natuerlich hin.
Ja, sehe ich auch als zu hoch an. Zumal in der derzeitigen Finanzlage, wo reihenweise Startups kein Geld mehr kriegen. Aber wer weiß.
@ Webanalysebuch.de
Aber die Leser wären nicht sehr erfreut, wenn im Impressum dann “Springer” oder so steht. Zumal dann der Charakter des Blogs ein völlig anderer wäre.
Aber ich bin jedenfalls gespannt und vielleicht wird es ja wirklich richtig viel Geld. Dann könnte ich auch über einen Verkauf nachdenken.
Nur Spaß, ich verkaufe doch nicht mein Baby.
Komisches Blog dieses BasicThinking. Hab nur mal schnell drüber geschaut – das Design gefällt mir garnicht, es wirkt alles unübersichtlich und ich hab keine Ahnung worum es da gehen soll … auch nicht, wie dieser Robert damit zu Geld kommt.
Ein Blog würde ich niemals nie kaufen, da ich meiner Meinung nach genug gute Ideen habe, die ich monetarisieren kann.
Ich bräuchte nur einen SEO-Profi.
Was ich im Moment spannend finde ob er nun in der Rangliste der Top Blogs (gemessen an den Verlinkungen) steigt oder fällt nach dieser Ankündung.
Ich tippe persönlich auf steigen
Also ich denke, ein Blog wird immer durch den Blogbetreiber stark geprägt. Insofern kann man zwar einen Top-Blog kaufen, aber ein Großteil der Stammleser wird über kurz oder lang wegbrechen, weil die Inhalte sich mit einem neuen Betreiber automatisch verändern. Am Anfang mag die Spannung zwar noch groß sein und man wird immer mal wieder vorbei schauen, wie sich das Projekt unter neuer Leitung entwickelt, doch viele werden gerade bei Basicthinking von einer neuen Machart nicht überzeugt sein und demzufolge den Blog nicht mehr weiter verfolgen.
Roberts Entscheidung kann ich aber nachvollziehen, wenn ihm die Kraft fehlt, den Blog auf hohem Niveau weiter zu führen, ist ein Verkauf wohl der richtige Weg.
Also 150.000 Euro werden da sicher nicht über den Tisch gehen. Falls es zum Verkauf kommt rechne ich mit 20.000-30.000 Euro. Wenn überhaupt. Denke nicht, dass da jemand so viel Geld in die Hand nimmt.
E scheint das manche eine “wirre” Vorstellung von den Wert von einen Blog. Vor allen wenn diese verkauft wird und dann meist ein gewissen Knick in die weitere Entwicklung bekommt, sind solche genannte Zahlen (6 stellig) völlig überzogen.
Wer soll den soviel Geld ausgeben und wofür?
Nur weil es eine Domain ist die viele kennen?
Selbst ein große Verlag wäre nicht so dumm eine 6 stelligen Betrag hinzulegen. Mit diesen Geld könnte ein große Verlag sicherlich ein eigene neuen Projekt aus den Boden stampfen. Da braucht man kein Robert Basic oder sonstwer.
Real gesehen hat diese Blog ein Wert der zwischen 20 000 und 80 000 Euro liegen wird. Nur kommt es darauf an ob man auch ein Käufer findet der bereit ist soviel zu zahlen. Diese sind nämlich in recht überschaubare Zahl zu treffen. Meist sind dies dann Verlage oder größere Agenturen die genau wissen was so ein Blog Wert ist.
Der Springer Verlag wäre z.B nicht so dumm hier ein 6 stelligen Betrag zu zahlen, für so ein Blog.
Überhaupt mag zwar Basicthinking unter den deutschen Blogs recht gute Zugriffszahlen haben. Aber unter alle arten von Internet Präsenzen die es gibt sind diese Zahlen lächerlich. Spiegel Online hat z.B das 20 fache an Traffic!
Das Basicthinking überhaupt der Nummer 1 Blog in Deutschland ist, ist eh verwunderlich. Ehrlich gesagt gibt es etliche andere weniger bekannte Blogs die meilenweit besser sind wie Basicthinking!
Eher liegt es daran das Basicthinking einer der ersten wirklichen Blogs in deutsche Sprache war. Wie heißt es doch? “Der frühen Vogel fängt den Wurm”.
Überhaupt sind die Preisvorstellungen die manche an den Tag legen für den Verkauf von einen Blog vollkommen überzogen. Denkt mal nun an die Diskussion über den möglichen Verkaufspreis von Geldkrieg.
In Wahrheit hat Geldkrieg so wie er jetzt da steht, ein Wert der zwischen 1000 und maximal 4000 Euro liegt. Kaufen würde aber fast keiner so ein Blog zu diesen Wert, weil das wenig was da an positives vorhanden ist,.leicht nachgemacht werden kann ohne so ein Geldeinsatz.
Bevor manche jetzt schreiben “aus den spricht nur der Neid”, dann sage ich ich habe nicht dagegen wenn die Leute für den verkauf von einen Blog ein große Summe bekommen. Ich will euch nur mal mit die Tatsachen des Marktes konfrontieren , die heißen Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Auf Blogs bezogen heißt das
Der Angebot an Blog die zum Verkauf stehen ist trotz der Seltenheit von vorkommen recht hoch. Die Nachfrage und vor allen von die, die solche Summen auch zahlen können, ist aber sehr gering.
@Peer Tut mir leid das mein Kommentar recht lange geworden ist, aber so steht meine Standpunkt.
Real gesehen hat dieser Blog keinen Wert. :grin.
Ich denke die genannten 150.000 sind reine Utopie. Wenn ich die als Verlag oder Firma hätte würde ich selbst was machen und das durchaus besser. (Nicht weil Roberts Blog schlecht ist) Aber er hat es ja selbst erkannt, dass er auf alten Reifen fährt und was neues machen will. So gesehen ist das eine Art Gebrauchtwagen, der 100.000 KM runter hat.
Das Blog lebt vom Hype und von irgendwelchen Postings, die man aber auch in 10.000 anderen Blogs lesen kann. Wenn das Blog weg ist ist es weg. Wenn Robert nicht mehr bloggt, dann interessiert das Blog und der Inhalt keine Sau mehr und somit ist der Hype auch weg.
Schaut euch Blogschrott an. Das ist auch eher tot. Und es wurde viel zu hoch bewertet.
Achja, will jemand “europeberlin.com” / “europe-berlin.com” kaufen. Beide zusammen für nur 2.500 EUR. Das ist billiger als die angeblichen 10.000 bis 150.000 EUR. Und hat vom Namen her sicherlich auch Potential. (Interessenten wenden sich an mich).
Ueberzogen? Ein Blog macht ca. 35000 Euro Gewinn/Jahr ohne nur eine Sekunde aktiv zu vermarkten. Aus Basicthinking sind mindestens 100.000 Euro im Jahr rausholbar. Wer glaubt der Blog geht unter 50000 weg…irrt gewaltig. Falls nur serioese Bieter duerfen…tippe ich auf 150000 Euro. Falls alle Bieter erlaubt sind, tippe ich auf weitaus mehr.
@Webanalyse..
Ehrlich gesagt sind die Zahlen über den bisherigen Gewinne von so ein Blog überhaupt nicht relevant. Warum? Diese Blog war zu sehr auf ein Person fixiert. Wird diese verkauft, sacken die Besucherzahlen ab. Um wie viel? Das kommt auf den neuen Betreiber und sein Stil an.
Daher sind die Gleichungen Blogkaufpreis= Monatliche Gewinne mal 12, 18 oder 24 zwar lustig zu lesen, aber wurden sicherlich nie in die Realität erreicht. Und die werden es nicht.
Hätte ich eine 6 stellige Summe zur Verfügung würde ich nicht soviel Geld ausgeben für den kauf von einen Blog. So ähnlich denken alle die die soviel Geld auch haben. Klar hat Basicthinking sein Preis, aber diese ist weit entfernt von 150 000 Euro.
Komme ein wenig zurück auf die tatsächliche Welt…
Wie ich sehe, gehen die Meinungen stark auseinander. Das ist auch anderswo im Netz zu beobachten. Um so spannender wird es, was wirklich dabei rauskommt.
20000 nach 2.5 Stunden. Ich denke die 100 knacken wir morgen abend
Ein Blog wie Basic Thinking ist zu stark mit Robert verbunden. Das Weiterführen wird für jemand anderes schwer sein, zumal Robert weiterbloggt und seine Stammleser im folgen werden!
das geht ja ganz schön flott voran … bin schon gespannt was da am Ende der Auktion für eine Summe herauskommt …
Zu den vielen Kommentaren mein Senf nochmal dazu:
Robert hat die ganze Sache schon länger geplant und was er vor hat ist auch sinnvoll.
Den Blog wird ein Unternehmen kaufen, geht es schief, dann wird die Kaufsumme abgeschrieben, ist also auch nicht weiter schlimm. Interessant sind die vielen Diskussionen und der Ausgang der Sache selbst. Zuschauen ist schön. Wie es ausgehen kann, haben wir ja bei blogschrott gesehen.
Jetzt mal ernsthaft, wer verkauft ein Geschäft, welche 30.000 €uro in einem halben Jahr mit nur einem Mitarbeiter bringt für 20.000 – 40.000 €uro? *perfektes marketing würd ich sagen*
Trotzdem dem Kaeufer viel Glueck, wird er sicherlich brauchen.
Das ist wie mit Überraschungseier-Figuren: Laut Buch einen unheimlichen Wert, aber niemand ist bereit so viel zu zahlen. Verlust macht man auf jedenfall bei einem Verkauf.
Allerdings frag ich mich auch, warum man ein Blog verkauft welches im halben Jahr 30.000 Euro ausschüttet?
@ x-stream
Ja, die Erklärung von Robert (Ich will unbedingt was neues machen und so weiter) kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen.
Wenn er schon nicht mehr so richtig Lust hat, hätte er sich doch einen Co-Autoren anheuern können, der das dann so nach und nach übernimmt.
Witzig finde ich aber die Trittbrettfahrer, die man nun bei eBay findet.
@ Micha
Ja, das finde ich auch komisch. Mal schauen, ob er es irgendwann bereut, wenn seine neuen Projekte nicht so laufen wie er sich das denkt.
Habe mich auch schon öfters gefragt wieviel ein Blog bzw. eine Website wert ist. Beim Blog hat man natürlich häufig das Problem, dass er sehr mit der Person – dem Autor – verknüpft ist. Das ist schwer zu bewerten.
Ansonsten pragmatischer Ansatz:
Wieviel EUR Gewinn (nicht Umsatz) wirft der Blog ab (Lohnkosten müssten dabei bereits draußen sein)? Ist der Gewinn über längere Zeit prognostizierbar? Steigt er?
Bsp.: Gewinn pro Jahr = 12×1.000 EUR = 12.000 EUR
Wieviel Geld müsste ich investieren/anlegen, um 12.000,- EUR Rendite pro Jahr zu erzielen? Ich erwarte dabei z.B. eine Rendite/Zins von 10%.
=> Der Blog wäre 120.000,- EUR wert.
Wenn man eine Gewinnsteigerung und den Zinseszins hinzurechnet wäre es noch mehr. Man könnte dann 5 oder auch 10 Jahre voraus prognostizieren und mit der Zinsformel auf den Wert zurückrechnen den man heute anlegen müsste um in 10 Jahren auf diesen Betrag zu kommen.
Ok, zugegebener Weise, um so rechnen zu können, müssten die Gewinne auf lange Sicht prognostizierbar sein und dafür werden die meisten Blogs noch zu jung sein…
Wer hätte das damals gedacht das Blogs eine dermaßen hohe Gewichtung erlangen können- is doch schon Wahnsinn, aber sehe das auch kritisch das Blogbetreiber Ihren Blog verkaufen, ich schließe mich der Meinung an das die Leserschaft das nicht sonderlich positiv auffassen wird.