Zen und die Kunst des CSS-Designs – Buchreview

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Das Cover des Buches Zen und die Kunst des CSS-Designs* macht einen sehr leichten und schönen Eindruck.

Ob die Layouts, die in dem Buch präsentiert und analysiert werden wirklich schön sind, liegt eher im Auge des Betrachters. Design ist eben auch Geschmackssache.

Was keine Geschmackssache ist, ist das Design mit CSS. CSS bietet die Möglichkeit, ohne Änderungen am eigentlichen Seiten-HTML-Code, die unterschiedlichsten Designs zu gestalten.

Und so findet man auch in diesem Buch viele, viele Tipps, wie man CSS am besten einsetzen kann.

Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.


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Ursprung des Zen-CSS-Designs

Auf der Website csszengarden.com findet man mittlerweile eine große Zahl von Website-Layouts, die alle mit der selben HTML-Ausgangsdatei erzeugt wurden.

Allein die CSS-Datei wurde angepasst und das zeigt die Möglichkeiten, die CSS bietet sehr gut.

Wer also mal stöbern will, dem sei die Website empfohlen.

Das Buch

Das Buch “Zen und die Kunst des CSS-Designs” ist in der 2.Auflage in 2008 erschienen und stammt aus dem Verlag Addison-Wesley.

Dave Shea und Molly E. Holzschlag haben hier auf 368 durchgehend farbigen Seiten die Vorgehensweise zur Arbeit mit CSS ausführlich erläutert. Dabei werden 36 Layouts als Beispiele verwendet.

Das Buch richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene. Es ist sehr übersichtlich und anschaulich gegliedert.

Die Kapitel

CSS Design
1. Quellansicht

  • Einführung in die Entwicklung des Webdesigns
  • Vorstellung der aktuellen Design-Technik (CSS)

2. Design

  • Anhand von 6 Beispielseiten wird die Entwicklung eines Designs gezeigt
  • Behandelt werden unter anderem Farbpaletten, der optische Fluss und die generelle Gestaltung
  • Zudem gibt es Tipps, wie man effizienter arbeitet

3. Layout

  • Hier werden ebenfalls 6 Beispiele auseinandergenommen
  • Wie setzt man ein Design in ein CSS-Layout um
  • Kontrete Tipps zum Einsatz von CSS, Divs mit Float, absolute Positionierung etc.
  • Ein praktisches Kapitel mit Code und Tipps und Tricks

4. Bilder

  • Tipps zum Einsatz von Bildern
  • Bearbeitung und Optimierung von Bildern
  • Bilder mit CSS optimieren

CSS Design
5. Typografie

  • Gestaltung und Einsatz von Schrift
  • Schriften einstellen mit CSS
  • Welche Schriften sollte man wählen

6. Spezialeffekte

  • Hier geht es vor allem umBrowser-Kompatibilität
  • Besondere Gestaltungen in allen Browsern lauffähig machen

7. Rekonstruktion

  • Hier wird das gelernte an 6 Beispielen nochmal genauer gezeigt

Als Abschluss gibt es dann noch eine FAQ und weitere Gedanken zum Thema CSS.

Pro und Kontra

Vorteile:
Die Praxisbeispiele des Buches sind sehr nah an der Praxis. Das hilft sehr dabei, die einzelnen Maßnahmen zu verstehen, da man das Ergebnis sehen kann. Auch die vielen Code-Beispiele und Tipps sind sehr lehr- und hilfreich. Die ausführlichen Erklärungen sind gerade für Einsteiger sehr gut und auch der Fortgeschrittene findet noch sehr viele Tipps.

Nachteile:
Der Profi kann Bestimmte Tricks und Tipps nur schlecht wiederfinden. Durch den Beispiel-Kapitel-Charakter gibt es keinen wirklich durchgängigen Inhaltsfaden, so dass man einzelne Tipps schon länger suchen muss.

Fazit

Das Buch ist eines der Besten, wenn es darum geht CSS zu lernen und zu vertiefen. Dass alles an konkreten Beispielseiten erklärt wird, ist sehr gut und hilfreich.

Auch das Buch selber ist schön gestaltet und liest sich sehr angenehm.

Insgesamt kann ich allen, die sich intensiver mit CSS beschäftigen wollen, das Buch sehr ans Herz legen.

Ein PDF-Beispielkapitel gibt es natürlich auch.

Bei Amazon gibt es das Buch für 19,80 Euro* zu kaufen.

Es gibt aber auch noch eine PDF-Version des Buches für 19,95 Euro direkt bei Addison-Wesley.

Review-Zusammenfassung
Reviewer:
Peer Wandiger
Datum:
Artikel:
Zen und die Kunst des CSS-Designs
Bewertung:
5

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Kommentare

  1. meint

    Toll, dass ich das Buch in deiner Blogparade gewonnen habe. Leider kam ich über die ersten Seiten bisher nicht hinaus, weil ich derzeit in div. Projektabschlüssen bin, mich auf Konferenzen rumtreibe, versuche die Einzelteile meines Wagens noch eine Weile zusammenzuhalten, etc. Und schon ist bei mir auch das nächste Buch unterwegs.. müsste sogar heute kommen..

    Das macht dann derzeit ein gutes halbes Dutzend Bücher auf Halde, die ich gekauft habe, aber wo ich einfach zu nüscht komme..

    Wenigstens weiß ich dank deines Reviews nun besser, was mich erwartet :-)

  2. meint

    @ Benni
    Habe ich sofort korrigiert. War ja dadurch unlesbar. :wink:

    @ Alexander
    Ja ein tolles Buch, was ich immer mal zur Hand nehme. Allerdings beschäftige ich mich doch schon ziemlich lange mit CSS und da greife ich doch eher zum CSS-Funktionsverzeichnis (wie z.B. auch selfhtml.org).

    Aber zum Lernen von CSS ist das Buch optimal. Und ein paar Tipps finde selbst ich immer mal wieder.

  3. meint

    Das Zen-Buch ist auch eher eine stete Quelle der Inspiration (und des Staunens wg. der Vielfalt der Möglichkeiten) als eine Anleitung. Da wären Bulletproof Webdesign oder das CSS-Buch von Eric Meyer besser geeignet. Für Anfänger auch Little Boxes von Peter Müller. Ganz besonders empfehlenswert ist die genannte Website zengarden.com. Dort kann man stundenlang durch die Beispiele stöbern. Müssen mittlerweile hunderte sein. Das Buch ist ja nun nicht gerade eine Neuerscheinung. Ist glaube ich von 2005 oder so. Aber kein bischen veraltet.

  4. meint

    Dieses Buch wollte ich immer mal kaufen, habe es aber nie getan. Und ich werde es wohl auch nicht tun. :lol: Ich habe schon so viele Bücher über CSS gelesen, dass mir so schnell kein neues auf den Schreibtisch kommt. Ich grase zur Zeit etwas den englischsprachigen Büchermarkt zu aktuellen Themen ab.

  5. meint

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir bei solchen Themen lieber eine Tutorial DVD anschaue als ein Buch darüber zu lesen. Der Lerneffekt ist bei mir um ein vielfaches größer dabei. Muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht unbedingt gerne Bücher lese. :mrgreen:

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