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Firmen-Website oder Firmen-Blog?
Peer Wandiger - 39 Kommentare - Blogs, Marketing, Webdesign - Ähnliche Artikel


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Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen und Selbständige haben, wenn überhaupt, eine Website.

Doch immer mehr, besonders Selbständige und Freiberufler, fangen an zu bloggen, da mittlerweile auch Internet-Muffel mitbekommen haben, dass Bloggen einer der großen Trends der letzten Jahre war und viel Aufmerksamkeit bei potentiellen Kunden erzielen kann.

Da stellt sich die Frage, mit was sollte man besten starten. Lieber einen Firmen-Blog oder doch eine Firmen-Website?

Akzeptanz von Blogs

Blogs sind zwar schon im Mainstream angekommen, erreichen aber noch nicht alle Internet-User. Diese Statistik zeigt, dass nur ein Teil der Internet-Nutzer Blogs aktiv nutzt.

Ich möchte hier aber die Betonung auf aktiv setzen. Denn über Suchmaschinen wie Google kommen auch sehr viele Internet-Nutzer auf Blog-Artikel, ohne dass sie wirklich wahrnehmen, dass sie gerade auf einem Blog sind.

Von daher kann man schon davon ausgehen, dass Blogs sehr, sehr viele Internet-Nutzer erreichen. Direkt oder indirekt.

Unterschiede zwischen Blog und Website

Um die Frage zu klären, ob man lieber einen Blog oder eine Website starten soll, wäre es erstmal angebracht auf die Unterschiede zwischen Blogs und Websites einzugehen.

Pflegeaufwand für Blog und Website

  • Viele Selbständige haben keine Zeit im normalen Arbeitsalltag. Wenn man also nicht wirklich ein Internet-Fan ist und sowieso täglich das Internet intensiv nutzt, wird ein Blog zu aufwändig sein. Denn ein Blog lebt von regelmäßigen Inhalten
  • Eine Website ist dagegen weniger Pflegeintensiv. Nach der Inhaltserstellung wird oft nur noch unregelmäßig etwas geupdated. Bei größeren Unternehmen mag das anders aussehen.

Wie viele Inhalte sollte man beim Start haben?

  • Sowohl der Blog als auch die Website sollten Content haben. Viele starten entweder mit einem leeren Blog oder einer Website mit lauter “Dies ist noch eine Baustelle” Hinweisen. Beides ist schlecht.
  • Lieber kleiner Starten, aber dafür vollständig. Also lieber ein paar weniger Kategorien auf der Website, aber dort überall Inhalte.
  • Ein Blog braucht zwar auch Inhalte zum Start. Meist ist es aber einfacher, 5-10 Artikel zu schreiben, als eine ganze Website zu füllen.

Start ohne Backlinks?

  • Das ist meist das Los eines neuen Blogs oder einer neuen Website. Am Anfang gibt es keine oder nur sehr wenige Backlinks.
  • Blogs haben den Vorteil der Ping-Funktion. Sobald ein neuer Artikel online geht, werden diverse Suchmaschinen und Blog-Verzeichnisse über diesen neuen Artikel informiert. Das bringt zwar keinen Besucheransturm, aber immerhin die ersten Besucher und ein paar Backlinks.
  • Auch insgesamt sind Backlinks für einen Blog meist leichter zu bekommen, als für eine Firmen-Website. Andere Blogger verlinken eben einzelne Artikel, kaum einer wird das für die Produkte-Seite einer Firmen-Website tun. Das bringt uns aber gleich zum nächsten Punkt.

Der Content

  • Die Inhalte von Blogs und Websites unterscheiden sich meist stark.
  • Während Websites meist relativ nüchterne Informationen bereitstellen, die auch selten jemand wirklich komplett durchliest, basieren Blogs auf lesbaren Artikeln.
  • Wer also gern schreibt und auch einen guten Schreibstil hat, für den ist ein Blog ideal.

Kurzfristig oder langfristig erfolgreich?

  • Das kann man sicher nicht pauschal sagen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Im Schnitt wird sich das wohl nicht so viel nehmen.
  • Beide, also sowohl Websites, als auch Blogs können durch den Content langfristig viele Besucher anziehen.
  • Ein Blog ist flexibler und schneller zu pflegen. Dafür sind Website-Inhalte nicht so zeitbezogen und sind auch nach langer Zeit noch “aktuell”.

Anpassung

  • Die Blog-Software WordPress ist sehr flexibel. Hier gibt es eine Menge Plugins, welche die Funktionen erweitern. Und auch das Layout ist sehr gut anpassbar. Aber irgendwo ist man beim Aufbau eines Blogs in einem gewissen Rahmen gebunden (obwohl es extreme Beispiele gibt).
  • Websites sind da grundsätzlich etwas flexibler im Layout als Blogs. Allerdings haben Content Management Systeme meist nicht so viele Plugins, wie es WordPress aufbieten kann.

Ich hoffe mal, dass ich nichts so wichtiges vergessen habe. Man sieht also, dass es schon einige Unterschiede zwischen Websites und Blogs gibt.

Wann nutze ich einen Blog und wann eine Website?

Entscheidend für die Wahl zwischen Blog und Website ist neben den oben genannten Faktoren aber vor allem eines. Was sind meine Ziele?

Wenn ich meine Ziele kenne, kenne ich auch meine Zielgruppe und wie diese am besten angesprochen werden kann.

Im folgenden ein paar Argumente für Websites und für Blogs:

Website:

  • Eignet sich vor allem für statische Infos.
  • Ideal für Background-Informationen ohne Zeitbezug.
  • Websites muss man nicht so oft updaten wie Blogs.
  • Leser einer Website werden nicht so emotional beteiligt.
  • Eine Website und deren Inhalte sind meist neutraler und “kühler” als ein Blog.
  • Eine Website entsteht meist nach dem Motto “build and go”. Der Aufwand ist bei der Erstellung meist recht hoch, aber später gibt es relativ wenig zu tun.

Blog:

  • Ein Blog ist in der Regel schneller zu starten als eine Website.
  • Ein Blog eignet sich vor allem für aktuelle Infos.
  • News und Analysen aktueller Ereignisse können schnell und einfach eingebaut werden.
  • Ein Blog eignet sich auch stärker für intensives Networking.
  • Man muss gern schreiben, dann liebt man es auch zu bloggen.
  • Ein Blog ermöglicht einen stärkeren persönlichen Kontakt zu den Lesern
  • Man sollte keine Angst davor haben, dass auch mal gewisse Internas rausgehen. Wenn man sieht, wie aufwändig die Freigabe von Website-Inhalten in manchen großen Firmen ist, ist an einen normalen Blog-Workflow allerdings nicht zu denken.
  • Ein Blog ist “daily work”.

Blog und Website kombinieren

Ein anderer Ansatz ist es, beides zu kombinieren. Also sowohl Blog, als auch Website umzusetzen.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Website plus Blog
Man kann neben seiner Website noch einen separaten Blog starten. Beide sind grundsätzlich voneinander getrennt, sollten aber so gut es geht verknüpft werden.

Also z.B. Links im Blog auf Produktseiten etc.. Man kann den Blog auch optisch sehr stark in eine Website integrieren, so dass es wie ein Bestandteil der Website aussieht.

Ein Nachteil dieser Möglichkeit ist, dass man 2 System erstellen und pflegen muss.

2. Blog = Website
Die zweite Möglichkeit spielt mit den Anpassungsmöglichkeiten von WordPress.

In WordPress-Blogs kann man neben normalen Posts auch statische Seiten erstellen. Man kann so eine statische Seite auch zur Blog-Startseite machen, so dass der Besucher des Blogs rein optisch erstmal denkt, er ist auf einer normalen Website.

Um diesen Eindruck zu unterstützen, kann man auch die Kommentar-Funktion bei den einzelnen Artikeln herausnehmen, die URL ohne Datum erzeugen lassen, klassische Navigations-Plugins nutzen und auch sonst jegliche Hinweise auf Datum, Autor etc. entfernen. Man macht also aus dem Blog vom Eindruck her eine Website.

Die Vorteile dieser Lösung sind:

  • Man kann weiterhin die Einfachheit von WordPress nutzen, um neuen Content einzubauen.
  • Blog-Spezifische Funktionen wie das Pingen und RSS-Feeds sind weiter möglich.
  • Man kann trotzdem eine Auszeit nehmen, da User nicht regelmäßige Updates erwarten.
  • Man kann sehr einfach sowohl aktuelle, als auch statische Inhalte einbauen.
Fazit

Am Ende muss jeder Selbständige, Freiberufler oder Unternehmer selbst entscheiden, was für ihn die bessere Lösung ist.

Sowohl die eigenen Ziele, als auch die eigenen Ressourcen (Geld und Zeit) spielen eine Rolle bei dieser Entscheidung.

Der zuletzt vorgestellte Ansatz, einen WordPress-Blog eher wie eine klassische Website zu nutzen ist ein interessanter Ansatz.

Eure Meinung

Was ist eure Meinung dazu? Tendiert ihr eher zu Websites oder zu Blogs und warum?


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:

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Kommentare
39 Kommentare und Trackbacks zu 'Firmen-Website oder Firmen-Blog?'

Kommentare zu 'Firmen-Website oder Firmen-Blog?' mit RSS

  1. 1 BlackBerry Blog kommentierte am 29.01.2009 um 12:48 Uhr

    Hi Peer,

    wir nutzen sowohl Webseite als auch Business-Blog.
    Die Webseite beschreibt unsere ganzheitlichen Services, der Blog dreht sich um eine Kernkompetenz von uns – das Thema BlackBerry.
    Ich denke wenn man Webseite und Blog kombiniert, sollte man sich im Blog sehr stark auf ein Thema konzentrieren.
    Dabei muss man dann auch nicht groß Firmeninternas rausgeben, sondern kann sich im Blog einfach auf ein spezielles Thema konzentrieren, das die Firma eben auch anbietet.
    Ich habe dies mit unserem BlackBerry Blog erstmals getestet und bin mit den Ergebnissen bisher überaus zufrieden.

    Deshalb denke ich dass es grundsätzlich Sinn macht eine statische Firmenwebseite zu haben, quasi als Visitenkarte, und die entsprechenden Services in andere Seiten oder Blogs auslagert.

    Schöne Grüße,
    Sascha

  2. 2 Sebastian kommentierte am 29.01.2009 um 12:50 Uhr

    Im Twitterland sagt man: “Twitterst du schon oder bloggst du noch?” :lol:

    Im Ernst: Ich halte Blogs für eine sehr wichtige Ergänzung zu einer Firmenwebsite. Jedoch kommt es in meinen Augen auch immer auf den Bereich an. Ich wüsste nicht worüber ein ein Klempner regelmäßig bloggen sollte. Aber obwohl. :wink:

    Blogs in Ergänzung zu einer Firmenwebsite sind wichtig um die Seite an sich zu pushen. Sie können in meinen Augen aber eine normale Website nicht ersetzen. Nicht alle kennen sich mit Web 2.0 aus und kommen sich vielleicht verloren vor. Du merkst sicher selber, dass mansche Kunden bei einem Angebot noch nach einem Gästebuch auf der Website fragen. Nicht alle gehen mit den Trends und diese muss man auch bedienen. Man sollte bei den 5-jährlichen Revolutionen im Internet nicht die Basis, die Roots, vergessen.

    Kurz gesagt: Beides zusammen ist eine gute Kombination. Ein Firmenblog alleine erachte ich nicht für sinnvoll. Eine Firmenwebsite kann in bestimmten Bereichen alleine ausreichen. :wink:

  3. 3 Paul kommentierte am 29.01.2009 um 12:53 Uhr

    Hallo,

    interessanter Beitrag. Für mich wäre es auch die perfekte Lösung, Website und Blog zu integrieren. Dabei bietet sich natürlich WordPress an.

    Unternehmen können durch einen Blog dann weitere Informationen den Lesern anbieten und Besucher kommen auch öfters auf die Seite. Ich würde allen Unternehmen raten, Website und Blog zu erstellen, aber man muss sehen, wie viel Zeit man hat usw.

    Ich glaube, bei dir hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen: Statt “Was nutze ich einen Blog und wann eine Website?” meinst du bestimmt “Wann …”

    Paul

  4. 4 Peer Wandiger kommentierte am 29.01.2009 um 12:58 Uhr

    @ Paul
    Habe ich geändert. :smile:

  5. 5 Mario kommentierte am 29.01.2009 um 13:02 Uhr

    Ich denke eine Kombination aus beidem ist richtig, aber nur dann, wenn jemand wirklich täglich ins Blog schreibt. Ein nicht aktuell gehaltenes Blog ist eine Sünde und verschreckt Besucher. Als Unternehmen sollte man auf jeden Fall eine Website haben, die über die Firma, also Sachen wie “Öffnungszeiten” und “Kontakt”, informiert. Wenn diese steht, sollte das Blog folgen.

  6. 6 Holger kommentierte am 29.01.2009 um 13:07 Uhr

    Ich denke das sich der Einsatz einer Blog-Software für geschäftlich genutzte Webseiten allein schon deshalb lohnt, weil man ohne viel Fachwissen schnell Inhalte einbringen und ändern kann, ohne in HTML-Seiten umständlich zu handwerken.

    WordPress ist da für Betreiber ohne Programmierkenntnisse wohl am besten für den Einstieg geeignet. Für größere Projekte wäre Drupal einen Blick wert, weil das CMS deutlich mehr Flexibilität bietet und ebenfalls alle Features einer Blog-Software (zB Trackback, Ping, Kommentare etc.) mitbringt. Drupal erfordert jedoch im Gegensatz zu WordPress deutlich mehr Aufwand in Bezug auf die Einarbeitung in das System. Da beide Systeme aber eine gute deutsche Community für Fragen und Support haben ist es letztendlich Geschmackssache, welche Software man nimmt. Ausserdem sind beide Systeme ja kostenlos.

    Eine Firmen-Webseite die rein statisch und ohne Datenbank auskommt ist heute wohl kaum noch zeitgemäß.

  7. 7 Henri kommentierte am 29.01.2009 um 14:11 Uhr

    Sowohl Website als auch Blog. Die Website für Informationen über die Firma und der Blog kann dann von mehreren Mitarbeitern gepflegt werden.

  8. 8 Peter kommentierte am 29.01.2009 um 14:19 Uhr

    Ob man beide Wege wirklich gehen sollte, muss jeder selber wissen. Es wird auch manche Branchen geben wo ein Blog weniger sinnvoll ist, aber der Betreiber durch die Anpassung mit WordPress leicht ein eigene Internet Präsenz aufstellen kann. Hier könnte vielen geholfen werden.

    Ein Blog hingegen muss regelmäßig gepflegt werden, wobei sicherlich nicht jeden Tag was neues kommen muss aber doch ein bis zweimal der Woche.

    Interessant für viele wäre die Kombination Blog und Webseite wobei beiden sich ergänzen könnten.

    Was ich aber eher als Problem sehe ist die Tatsache das etliche Selbständige immer noch glauben ohne eigene Präsenz leben zu können. Oder manche haben ein Präsenz der von “Neffen” erstellt würde und eigentlich nur zum kotz.. ist.

    Klar brauchen viele keine großartige Präsenz im Netz, aber eine sauberen Auftritt der etliche vorab Infos weitergibt plus ausreichende Kontakt Möglichkeiten ist Pflicht. Selbst für den Klempner/Metzger um die Ecke.

  9. 9 Stefan kommentierte am 29.01.2009 um 17:10 Uhr

    @ Peter: Das Problem mit Klempner & Co. in Sachen “ordentliche Präsenz” kennen wir aus dem Supportalltag nur zu gut; viele halten den Gelbeseiten.de-Eintrag immer noch für ausreichend.

    Ansonsten plädiere ich für WordPress auch für kleinere statische Seiten oder Sites, die einen Blog-Wiki-Ansatz haben (habe Anfang dieser Woche meinen Eiscreme-Rezept-Site auf dieser Basis gestartet).

    Drupal hingegen – nach kürzlich gemachten Erfahrungen – bedeutet m.E. in 95+% aller Fälle mit einer Kanone auf Spatzen zu schießen. Es ist ob seiner Komplexität für kleine Unternehmen ungeeignet, da zu kostenintensiv im Unterhalt. Da hat nur der Dienstleister Freude am Projekt…

  10. 10 Peer Wandiger kommentierte am 29.01.2009 um 17:50 Uhr

    @ Stefan
    Es mag Branchen geben, wo ein Gelbe Seiten Eintrag noch reicht. Aber es werden immer weniger. Denn mittlerweile sind alle Bevölkerungsgruppen gut Internet vertreten. Selbst bei den Senioren werden es immer mehr.

    Über die Jüngeren müssen wir nicht reden.

    Ich werde demnächst wohl auch mal die ein oder andere eher statische Site mit WordPress umsetzen.

  11. 11 Benni kommentierte am 29.01.2009 um 19:03 Uhr

    Ich halte Blogs nur in gewissen Branchen/Arbeitsbereichen für geeignet. Man kann es denke ich auch übertreiben mit diesem ganzen Firmengeblogge! Für manche Leute, die oben genannten Handwerker sind da ein sehr gutes Beispiel, halte ich es einfach für Quatsch!

  12. 12 Benni kommentierte am 29.01.2009 um 19:05 Uhr

    Nachtrag:
    Ich finde sogar, dass in den meisten Fällen eine Webseite nicht lohnenswert ist. Eine attraktiv aufgemachte “Visitenkarte” (also nur eine Startseite mit Kontaktinformationen und ggf. Kontaktmöglichkeit reicht in vielen Branchen aus.

  13. 13 Holger kommentierte am 29.01.2009 um 19:23 Uhr

    Wenn ein Unternehmen eine Blog-Software für die Internetpräsenz nutzt heißt das doch nicht automatisch, dass man im herkömmlichen Sinne bloggen muss. Dies ist meiner Ansicht nach nur bei Leuten nötig, die allein mit dem Blog ihr Geld verdienen.

    @Stefan #11
    Für eine Webvisitenkarte benötigt man natürlich kein WCMS wie Drupal oder Typo3. Diese lässt sich recht einfach mit WordPress realisieren. Allerdings stößt man mit WP auch schneller an Grenzen des Machbaren.

  14. 14 Stefan kommentierte am 29.01.2009 um 19:33 Uhr

    @Holger: Da sind wir einer Meinung; wie gern hätte ich bei WordPress ein Link-Repositorium, welches mir etwas Dynamik in der Link-Administration bringt. :wink:

    Für den archetypischen “Klempner” in unserem Sinne sind das aber Probleme, die mit seinem Arbeitsalltag – und darunter würde ich auch besagte “Präsenz” fassen – nur wenig zu tun haben.

  15. 15 spiele-tauschen.info kommentierte am 29.01.2009 um 21:04 Uhr

    ich finde, dass wordpress nicht nur als blogsystem geiegnet ist. unter http://www.spiele-tauschen.info habe ich mit wordpress eine webseite und blog erstellt. dabei habe ich die startseite als statische seite definiert und eine weitere seite als blog definiert.

    wordpress ist nicht nur kostnelos, sondern macht auch vieles möglich und das auch noch sehr einfach. genau das richtige für anfänger wie mich :oops:

  16. 16 Peer Wandiger kommentierte am 29.01.2009 um 21:16 Uhr

    @ Stefan
    Eine flexiblere Linkverwaltung/-gestaltung wäre natürlich super.

    Aber du hast schon recht. Der Großteil der Handwerker und anderer Berufsgruppen ist froh, wenn sie eine eMail verschicken können. Denen reicht i.d.R. eine Website. Und gerade regional bringt das oft auch schon was.

  17. 17 Christian kommentierte am 30.01.2009 um 07:19 Uhr

    Schwierige Frage. Mich würde es durchaus reizen, ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder ein Unternehmen von Anfang an nur per Blog zu bewerben, ich vermute aber, dass dies nur in den wenigsten Fällen wirklich funktionieren könnte. In der Regel wird man um eine statische Seite nicht herumkommen, sollte sich aber natürlich die vielfältigen Möglichkeiten der Vernetzung und Verlinkung durch Blogs keinesfalls entgehen lassen. Am Besten also eine Kombination von beidem, natürlich nur wenn ausreichend Zeit (und Inhalte) für den Blog vorhanden sind…

  18. 18 Holger kommentierte am 30.01.2009 um 08:54 Uhr

    Ja definitiv sowohl Website als auch Blog. Eine eher traditionelle Website ist meiner Meinung nach immer noch Pflicht. Ein Blog dazu wäre natürlich optimal, jedoch mangelt es bei den meisten Selbständigen….wie mir…doch vor allem an Zeit diesen auch sinnvoll zu betreiben.

  19. 19 Askold kommentierte am 30.01.2009 um 09:59 Uhr

    Einen Blog für eine Firmenpräsenz zu nutzen macht schon sinn. Gerade weil man keine Programmierkenntnisse braucht. Jedoch ist eine direkt zugeschnittene Seite um einiges besser. Es kommt eben darauf an, welche Bedürfnisse befriedigt werden sollen und müssen.

  20. 20 Sebastian kommentierte am 30.01.2009 um 10:18 Uhr

    @Holger,
    @Stefan,

    ich möchte mir mal erlauben, euch in Sachen Drupal zu wiedersprechen. :smile:

    Drupal ist nicht aufwendiger zu betreiben. Und woran will man das festmachen? Ich selbst setze Drupal aktiv bei einem großen Kunden ein. Ich pflege die Website gleichzeitig. In meinen Augen habe ich nicht mehr zu tun als mit WordPress.

    In Sachen Einarbeitung muss ich euch ebenfalls widersprechen. Es kommt immer ganz drauf an, in welchem Umfang man in seinem Denken bezüglich Funktionsabläufen durch ein anderes CMS vorgeprägt ist. Ich habe mir damals das Buch Drupal 4.7 von Hagen Graf gekauft (Fehlkauf!), dies durchgearbeitet und am nächsten Tag war meine erste Drupal-Seite online.

    Ich behaupte sogar, dass sich ein mit WordPress vergleichbares Theme in Drupal schneller erstellen lässt. Man benötigt ja dort nur ein Grundgerüst (page.php.tpl) und definiert dort alle Zonen vor. Das ist vergleichbar mit WordPress, nur dass man die Unterteilung in Header, Footer etc. nicht mehr braucht. Man brauch nur noch ein paar Schnipsel für die Blöcke, Kommentare und die Notes. Das sind jeweils vielleicht maximal 10-15 Zeilen Code.

    Drupal ist vom Core in meinen Augen nicht wesentlich größer als WordPress. WP ist auch mit jeder Version immer aufgeblähter. Zudem lässt sich durch die richtige Konfiguration Drupal auch als schlankes System betreiben. Ich könnte mir sogar vorstellen, ne kleine WebVisitenkarte damit zu erstellen. Man hat doch damit keinen Aufwand. Man aktiviert die Module, die man benötigt und gut ist.

    Abschließend möchte ich anmerken, dass ich einen Blog natürlich mit WP betreiben würde. Da hat WP Vorteile gegenüber anderen CMS wie Drupal. Ansonsten ist Drupal für mich bei Nicht-Blog-Projekten immer noch die erste Wahl.

  21. 21 Nico kommentierte am 30.01.2009 um 12:37 Uhr

    @Sebastian sowohl WordPress als auch Drupal haben einige unschöne Seiten in der Code-Basis. Ignoriert man die aber stillschweigend, kommt man gut voran. WordPress macht mir da allerdings einen wesentlich stabileren Eindruck.

    Weiterhin hat WordPress den Vorteil, dass das Backend sehr stark auf die Bedürfnisse des Autoren optimiert wurde. Drupal hingegen ist sehr entwicklerlastig und unkomfortabel.

  22. 22 Prolet kommentierte am 30.01.2009 um 16:57 Uhr

    Ein blog dient lediglich um eine bessere Ranking zu bekommen,wenn man einen Onlineshop hat. Das ist Sinn und Zweck des Unternehmers einen Blog auf seiner Seite zu haben!

  23. 23 THL kommentierte am 01.02.2009 um 19:07 Uhr

    Ich nutze bei verschiedenen Projekten verschiedene Variationen von Blog und Website.
    Zwei völlig getrennte Systeme machen dem meisten Aufwand, bringen aber auch viel. Da kann neben der statischen, korrekten Firmen-Website für die einen Kunden, der menschelnde Blog auf der anderen Seite Sympathien (und Kunden) gewinnen.
    An anderer Stelle, einem Weiterbildungsinstitut mit Jahres-Seminar-Programm, steht bei mir eine mit WordPress erstellte Website, die im wesentlichen nur einmal im Jahr verändert wird und unter dem Menüpunkt “Aktuelles” erscheinen mit Blog-Technik die aktuellen Hinweise, Programmänderungen etc..
    Eine rein statische Seite allein, halte ich für überholt. In welchem Maß Blog und Website zusammenspielen, ist jedoch sehr vom Einzelfall abhängig. WordPress ist da ja aber hervorragend. Da kann man ganz klein mit dem Einen anfangen, dann im Laufe der Zeit das Andere dazunehmen und die Gewichte immer so verschieben, wie es gerade zur Unternehmensentwicklung paßt.

  24. 24 Stefan kommentierte am 03.02.2009 um 08:25 Uhr

    Also ich finde die Idee mit Firmenwebseite und Blog in einem auch recht interessant. Damit lassen sich vermutlich noch die besten Verhältnisse von Aufwand und Nutzen erzielen. Aber auch ein Blog, der zusätzlich geschaltet wird, ist, sofern genug Zeit für neue Beiträge da ist, nicht schlecht. Da kann man dann irgendwo die Kunden besser an sich binden und hat vielleicht auch die Möglichkeit, auf dem Blog für die Leser exklusive Angebote zu posten, die aber eben nur Stammleser bekommen. So kriegt man, denke ich, mehr Kundenbindung hin und die ist ja heute besonders wichtig.

  25. 25 Alex kommentierte am 05.02.2009 um 10:09 Uhr

    Ein Blog lohnt sich in meinen Augen nur, wenn man auch als Firma regelmäßig etwas zu erzählen hat und nicht einmal im Monat Belangloses veröffentlicht, um den Blog aktuell zu halten.

    Zudem macht der Einsatz von Blogs nur in bestimmten Branchen Sinn. Eine Firma, die im Internet ihr Hauptbetätigungsfeld hat, sollte sich überlegen einen zu starten. Andere, die eher “offline” angagiert sind, müssen dies nicht. Eine normale Webseite mit den wichtigsten Informationen reicht vollkommen aus.

    Denn eins darf man nicht vergessen, der Betrieb eines Blogs kostet Geld und zwar nicht wenig, wenn man den Anspruch hat, qualitative Inhalte zu produzieren. Es müssen Mitarbeiter abgestellt werden, die das Blog betreuen (technisch/inhaltlich), es muss darauf geachtet werden, was veröffentlicht werden soll und darf. Rechtliche Bedenken müssen gegebenenfalls abgeklärt werden etc.

    Insgesamt würde ich sagen, dass ein Firmenblog im Vergleich zum Privaten-/Hobbyblog anderen bzw. Mehraufwand bedeutet.

  26. 26 dizi izle kommentierte am 07.02.2009 um 08:24 Uhr

    Drupal ist vom Core in meinen Augen nicht wesentlich größer als WordPress. WP ist auch mit jeder Version immer aufgeblähter. Zudem lässt sich durch die richtige Konfiguration Drupal auch als schlankes System betreiben. Ich könnte mir sogar vorstellen, ne kleine WebVisitenkarte damit zu erstellen. Man hat doch damit keinen Aufwand. Man aktiviert die Module, die man benötigt und gut ist.

  27. 27 Pea kommentierte am 17.06.2009 um 22:29 Uhr

    Danke für diesen Artikel – top zusammengefasst. Bei mir steht täglich die Entscheidung an “Drupal oder WordPress”. Es kommt halt darauf an, was man will und sich erwartet.

    Drupal halte ich für eine tolle Lösung, die Website und Blog tatsächlich vereinen kann. WordPress allein halte ich – wenn es um eine umfangreiche Firmenhomepage geht – für die schlechtere Wahl. Allein was dich Drupal mit den Menüs anstellen lässt, hat Lob verdient. WordPress hat einfach ein anderes Ziel.

    Falls man natürlich in der glücklichen Lage ist, selbst programmieren zu können, dann hat man auch mit WordPress zumindest ein klein wenig leichteres Spiel.

    Denen, die mehr statische Inhalte haben mit mehr Umfang würde ich zu Drupal raten. Es sei denn jemand spricht kein Englisch, dann hat WordPress die bessere deutsche Community :razz:

  28. 28 dizi izle kommentierte am 22.09.2009 um 18:35 Uhr

    Wenn man eine seite macht nur um geld zu verdienen sollte man natürlich wordpress benutzen damit kriegt man in kürze viele besucher auf die seite! Natürlich sollte man dabei auch die standart seo einstellungen wie All in one seo, metatags und tag clouds nicht vergessen einzustellen.

  29. 29 Schrauber Toni kommentierte am 22.10.2009 um 13:01 Uhr

    Sehr interessant. Als Selbständiger sollte man seine Fühler in alle Richtungen ausstrecken. Es reicht eben auch für den Handwerker nicht aus, nur gut den Schrauber bedienen zu können.

  30. 30 kira kommentierte am 01.02.2010 um 14:26 Uhr

    Hey,
    also ich denke trotzdem, dass für eine Firma die Webseite als Referenz und Kontakt das Beste ist. Ein Blog ist lange nicht so informativ und vor allem wirkt es lange nicht so seriös.
    Grüße
    Kira von
    Handyblog

  31. 31 Matthias kommentierte am 17.02.2010 um 18:43 Uhr

    Also ich benutze Webseite und Blog. Wobei ich allerdings das Blog hauptsächlich zur reinen Kommunikation benutze. Um ein Produkt oder Business zu präsentieren nutze ich dann doch lieber eine Webseite, weil man damit einfach wesentlich besser alle wichtigen Infos über eine zentrale Navigation erreichen kann. Was man im Blog findet ist ja nunmal doch eher zufällig und ich denke, die meisten Leute nutzen Blogs gerne aus Spass, also um mal hier und da seinen Senf abzuigeben und nicht gerade um Werbung und Produktinfos zu lesen.

  32. 32 Stephan kommentierte am 08.04.2010 um 11:49 Uhr

    Die Keksgabel nutzt eine Website, einen Shop und einen Glücksblog für die Vermarktung der individuellen Glückskekse. Uns fällt auf, dass wir viele Stammleser des Blogs haben, da er häufig geklickt wird.

  33. 33 Tobi kommentierte am 23.04.2010 um 12:36 Uhr

    Hallo zusammen,

    Drupal ist sehr gut für kleine bis große Seiten geeignet. Auch ist ein Blog – Modul mit dabei, das für jeden registrieren Benutzer einen Blog zur Verfügung stellt.

    Meiner Meinung nach ist WordPress Drupal nur in eins voraus – und das ist die Usability. Ich denke da ist WordPress derzeit ungeschlagen.

  34. 34 Ulf kommentierte am 31.05.2010 um 14:59 Uhr

    Hallo Leute,

    also ich finde das viele Handwerker sich zu wenig mit dem Internet und dessen Wirkung beschäftigen. Allen sollte eigentlich klar sein das ein kleiner Aufwand in eine anständige Seite oder einen Blog den möglichen Kundenkreis erhöht und damit auch mehr Aufträge verspricht. Es muss auch nicht jeder Unternehmer seine eigene Seite haben. Es gibt viele Portale in der sich der Handwerker eintragen können und auch so ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.

  35. 35 Liane kommentierte am 02.11.2010 um 17:48 Uhr

    Interessanter Beitrag. Ich glaub ich muß mir nun wohl auch langsam ein Blog zulegen :wink:
    Hab mich bisher immer gescheut weil ich im Texten nicht so gut bin und ewig brauch …. aber man kommt wohl heute um ein Blog nicht mehr rum :roll:

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