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Verdrängen eBook-Reader das Buch und die Zeitung?
Peer Wandiger - 33 Kommentare - Bücher, Technik - Ähnliche Artikel


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Informationen sind für Selbständige sehr wichtig.

Der Trend geht aber eindeutig vom gedruckten Wort in Zeitschriften und Büchern in Richtung elektronische Medien.

Das Internet enthält mittlerweile so viele gute Informationsquellen, dass viele gar nicht mehr auf klassische Print-Medien zurück greifen.

Nun will aber nicht jeder immer am Rechner oder vorm Laptop sitzen, um etwas zu lesen. Hier kommen moderne digitale Lesegeräte ins Spiel.

Diese eBook-Reader möchte ich heute mal vorstellen und Vor- und Nachteile betrachten.

eBook Reader im Kommen?

Schon vor Jahren gab es eBook-Reader. Diese wurden immer mit großem Aufwand angekündigt, nur um dann zu floppen.

Trotz der ständigen Ankündigung, dass das Papier aussterben wird, hat es bisher kein eBooks-Reader geschafft, sich wirklich zu etablieren.

Das hat viele Gründe. Neben den hohen Kosten war vor allem die Handhabung und das Lesegefühl bisher nicht so ansprechend, dass sich viele Käufer gefunden haben.

Trotzdem denke ich, dass eBook-Reader noch ihren Durchbruch erleben werden. Es dauert aber, wie bei vielen Entwicklungen, bis man die Kinderkrankheiten ausgemerzt hat und die kritische Masse an Käufern erreicht.

Hier nun ein paar aktuelle eBook-Reader im Vergleich.

aktuelle eBook-Reader

Sony PRS 505
Der eine große eBook-Reader ist der PRS 505 von Sony.

Er kostet 299,- Euro und ist in Deutschland erhältlich. Mit seinen 192 MB internen Speicher ist er zwar ein wenig knapp ausgestattet, aber mit externen Speicherkarten kann man das schnell ändern.

Der PRS 505 wiegt nur 250 Gramm und setzt, ebenso wie Konkurrent Amazon, auf elektronisches Papier. Diese eInk-Technik erlaubt ein deutlich angenehmeres Lesen, als auf klassisches LCD-Displays.

Die Technik ermöglicht auch extrem lange Laufzeiten, so dass man insgesamt 7.000 Seiten umblättern kann.

Allerdings gibt es dadurch keine aktive Beleuchtung. Am Tag in der Wohnung und draußen in der Sonne kann man damit seht gut lesen. Nachts, ohne Lichtquelle, sieht es schlecht aus

Der Sony-eBook-Reader kann DRM-geschützte Dokumente anzeigen, aber auch das offene Format ePub. Zudem können PDF-, Word- und andere Textdokumente angezeigt werden.

Bilder (natürlich nur in Graustufen) und Audio ist ebenfalls möglich.

Zum Überspielen der Dokumente und Dateien ist allerdings ein Computer notwendig.

Insgesamt ein schickes Teil, welches einen sehr guten Eindruck macht.

Amazon Kindle 2
Vom Buchversender Amazon gibt es mittlerweile den Kindle 2.

Am 9.2.2009 wurde er vorgestellt und er verfügt über viele Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger.

Auch hier wird die eInk-Technologie eingesetzt, also elektronisches Papier ohne Beleuchtung.

DRM für Inhalte ist möglich und mit seinen 2GB internen RAM steht er besser da als der Reader von Sony.

Der Kindle 2 wiegt 292 Gramm und braucht keinen Rechner. Man kann direkt über den Kindle Bücher und Magazine kaufen und herunterladen.

Der Kindle 2 kann natürlich auch Audiodateien abspielen und hat ein Features, welches in Deutschland für Ärger sorgen kann. Text-to-Speech nennt sich das.

Man kann sich also eBooks vorlesen lassen. Und das fällt in Deutschland unter öffentliche Vorführung. Dafür haben die Verlage aber oft gar nicht die Rechte. Na mal schauen, ob es das Feature dann irgendwann auch beim deutschen Kindle 2 gibt.

Denn bisher ist der Kindle 2 nur in den USA erhältlich. Dort gibt es aber schon eine große Bibliothek.

Es gibt aber schon eine Kindle App für das iPhone, welche aber nicht so gut geworden ist. Zudem kann man auch damit nicht in den USA einkaufen und nur Leseproben herunter laden.

Das Gerät kostet in den USA derzeit 359,- Dollar.

Ebenfalls ein schöner eBook-Reader.

Alternativen
Es gibt noch einige Alternativen auf dem Markt. Und teilweise sehen die auch sehr interessant aus. Es ist aber davon auszugehen, dass die großen Anbieter den Markt dominieren werden. Das, in meinen Augen, vor allem aus 3 Gründen.

  1. Die Technik ist noch längst nicht am Ende der Entwicklung angekommen. Hier haben die großen Firmen sicher noch mehr Potential.
  2. Der Umfang der verfügbaren Bücher und Magazine. Gerade bei den kostenpflichtigen Büchern und Magazinen mit DRM und ähnlichem, werden die großen Anbieter Sony und Amazon deutlich größere Angebote haben.
  3. Der Vertriebsweg. Der Kindle 2 macht es vor. Direkt Bücher herunterladen, ohne den PC nutzen zu müssen.Dafür bedarf es auch einer ausgereiften technischen Lösung.

Ich sehe daher für Nischenanbieter höchstens mittel- bis langfristig eine Chance. Vorerst werden die großen Anbieter den Markt wohl dominieren und nicht zuletzt durch große Marketing-Budgets ihre Produkte im Markt platzieren.

Langfristig wird die Technik dann aber auch anderen Anbietern zur Verfügung stehen und das Angebot an eBook-Readern steigen und für die normalen Kunden interessant werden.

Pro- und Kontra eBook Reader

Es gibt alle Arten von Meinungen zu eBook-Readern. Die einen feiern sie, die anderen halten es für eine Totgeburt.

Meine Pro- und Kontra-Argument für den Erfolg von eBook-Readern:

Pro:

  • Die eBook-Reader sind augenfreundlich (Kein Flimmern)
  • Sie sind in der Sonne gut lesbar
  • Durch die eInk-Technik haben sie eine lange Laufzeit
  • Die großen Anbieter verfügen über große Bibliotheken
  • Das Display ist deutlich größer, als das von iPhone und Handys. Es ist also wirklich ein Buchersatz.

Kontra:

  • eInk sorgt für es träges Display (das ist schlecht für Videos)
  • Es gibt keine aktive Beleuchtung. Diese eReader sind also im Dunkeln nicht nutzbar
  • Die eInk Technik liefert derzeit noch einen relativ schwachen Kontrast

Die Zukunft der eBook-Reader

Wenn man bedenkt, dass Amazon vom ersten Kindle nur rund 250.000 Stück verkauft hat, dann können einem schon Zweifel kommen, ob sich eReader in der breiten Masse durchsetzen werden.

Ich sehe das aber relativ gelassen. Es ist wieder mal eine Annäherung von Wirtschaft und Käufern im Gange. Verlage veröffentlichen so lange nicht besonders viele eBooks, solange es nicht genug eBook-Reader-Besitzer gibt.

Die Käufer warten aber noch, bis es genug Bücher und Magazine gibt.

So langsam wird man sich aufeinander zu bewegen und dann wird der eBook-Reader auch in der breiten Masse ankommen. Dies wird noch dadurch unterstützt, dass die Reader in ein paar Jahren sicherlich deutlich günstiger zu haben sein werden.

Ich finde die Entwicklung auf jeden Fall spannend. Man kann sich ja schon mal ausmahlen, welche Möglichkeiten es für Blogger und Website-Besitzer allgemein in Zukunft geben wird.

Wird man als Blogger ein “Blog-Magazin” im eBook-Stil anbieten, damit die eBook-Reader dies lesen können?
Wird es eine neue Art Feed geben, der speziell für eBook-Reader entwickelt wird?

Es bleibt spannend.


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Kommentare
33 Kommentare und Trackbacks zu 'Verdrängen eBook-Reader das Buch und die Zeitung?'

Kommentare zu 'Verdrängen eBook-Reader das Buch und die Zeitung?' mit RSS

  1. 1 Daniel S. kommentierte am 11.03.2009 um 14:38 Uhr

    Ich lese schon seit einer ganzen Weile mit dem Repligo PDF Reader auf meinem Blackberry PDFs über meine Lieblingsthemen. So hab ich immer was zu tun, wenn ich mal wieder auf meine Freundin warten muss… :)

  2. 2 Nico kommentierte am 11.03.2009 um 14:59 Uhr

    Ich arbeite selbst bei einer kleinen Firma die ein WWS für Buchhandlungen entwickelt und vertreibt. Das mit den E-Books ist schon sehr spannend. Bin auch sehr gespannt wie sich das
    entwickeln wird.

    Gruss

    Nico

  3. 3 Jerome kommentierte am 11.03.2009 um 15:22 Uhr

    Na dieser Artikel hätte vom Stil her auch hervorragend für meine Webseite gepasst :mrgreen:

  4. 4 Julia Stern kommentierte am 11.03.2009 um 15:48 Uhr

    Ebook- Reader finde ich eigentlich nicht schlecht. Ich glaube jedoch, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis diese sich durchsetzten. Vor allem sind sie bislang preislich noch recht teuer.

  5. 5 Hendrik kommentierte am 11.03.2009 um 15:48 Uhr

    Also ich kann mir nicht vorstellen auf so einem Ding zu lesen.
    Da kommt doch garnicht das richtige Buchfeeling auf :wink:.
    Das Umblättern der Seiten gehört für mich irgendwie dazu.

  6. 6 Peter kommentierte am 11.03.2009 um 16:43 Uhr

    Meine Meinung nach werden eBook Reader sicherlich ihren markt haben. Wie große diese sein wird kann keiner genau sagen. Da müssen wir abwarten.

    Vielleicht bringt Apple mal ein eBook Reader und es gibt ein Hype wie beim IPhone?

  7. 7 Tim G. (Dies und Das) kommentierte am 11.03.2009 um 17:11 Uhr

    Ich sehe das Ganze eher mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite bin ich ein Technik-Freak und eine Lese-Ratte und würde lieber heute, also morgen meine Bücher in Digitaler Form auf einem eBook-Reader lesen. Auf der anderen Seite ist die Technik in diesem Bereich leider immer noch ziemlich am Anfang und das Angebot sowohl an Readern als auch an eBooks noch nicht groß genug.
    Wie wird sich außerdem die Preisgestaltung bei den eBooks entwickeln? Wird es ähnlich wie bei der Film- und Musikindustrie ablaufen => z.B. das Buch in gedrucker Form kostet 29,- EUR, das eBook gibt es für günstige 27,95 EUR – in dem Fall würde ich lieber zum gedruckten Exemplar greifen.
    Wie wird es mit dem DRM laufen? Kann ich dann auch ein eBook mal einem Freund leihen bzw. tauschen, so wie ich es mit einem gedruckten Exemplar auch tun würde (ohne den ganzen Reader mitzugeben)? Was mach ich, wenn ein Buch doch nicht so mein Fall ist – ein gedrucktes Exemplar kann ich dann bequem auf dem Flohmarkt wieder verkaufen.

    Fragen über Fragen, die für mich von der Industrie als noch nicht hinreichend beantwortet gelten – und vorher kann ich leider für mich die Entscheidung noch nicht treffen.

  8. 8 Henri kommentierte am 11.03.2009 um 17:19 Uhr

    Ich glaube nicht, dass dies ein großer Markt sein wird. Wird wohl eher ein Schattendasein führen. Wenn`s jedoch ein Modetrend wird, dann schon.

  9. 9 Gewinnspiel Gewinner kommentierte am 11.03.2009 um 17:44 Uhr

    Die Dinger werden sicherlich wichtiger, werden den Printmarkt aber sicherlich in naher Zukunft nicht verdrängen können … Im nächsten Jahrzent wird es auch weiterhin die gute alte Zeitung und das gute alte Buch geben – dafür ist auch die Zahl der nicht technik-affinen Benutzer zu groß.

  10. 10 Peer Wandiger kommentierte am 11.03.2009 um 17:48 Uhr

    Das Buch wird es sicher noch eine Weile geben. Liebhaber sammeln ja auch heute noch LPs, dabei stirbt auch die CD gerade so langsam.

    Ich mag zwar auch Bücher, aber so ein digitales Teil hat auch seine Vorteile. Aber eben auch Nachteile.

    Und bei dieser ganzen DRM-Diskussion will ich mal 2 Sachen anmerken:
    a) Heutige Bücher haben auch DRM. Die Tatsache, dass diese gedruckt sind, ist schon ein Vervielfältigungsschutz.
    b) das heutigen DRM ist viel zu kompliziert und steckt technisch noch in den Kinderschuhen. Wenn es später mal wirklich gute und problemlose Möglichkeiten gibt, digitales Gut zu schützen, dann wird sich der Trend hin zu digitalen Medien nochmal verstärken.

  11. 11 FirstDayBlack kommentierte am 11.03.2009 um 18:23 Uhr

    Der Vorteil so eines E-Book-Readers ist für mich, dass man damit viele Bücher platzsparend unterbringen kann, die zu lesen sich zwar lohnt, sie aufzubewahren aber nicht. Das können z.B. Internet-Fachbücher wie dieses hier sein, die zwar sehr interessant sind, aber schneller veralten als man umblättern kann. Da man die E-Books meist deutlich billiger ist bekommt als die Hardcopys, ist das für mich ein Vorteil.

  12. 12 Peer Wandiger kommentierte am 11.03.2009 um 19:29 Uhr

    Gerade die eBooks könnten auch bei nicht so technikaffinen Menschen punkten. Die größte Kritik, dass sie eben nur Bücher anzeigen können, kann so auch eine Stärke sein. Schließlich wollen wir mit dem Staubsauger auch nur saugen und nicht noch die Blumen gießen oder mit der Bratpfanne essen zubereiten und nicht noch Kaffee kochen.

    Es gibt sehr, sehr viele Beispiele für spezialisierte Geräte. Insofern finde ich es eigentlich gut, dass eBooks zum Bücher anzeigen da sind. Wenn sie das einfach und problemlos machen, mit nicht mehr als 1 Knopf, dann kann das was werden.

    Hallo Apple :-)

  13. 13 FirstDayBlack kommentierte am 11.03.2009 um 20:33 Uhr

    Soweit ich weiß, soll es doch auch Zeitungen und Zeitschriften für die Reader geben. Zumindest das Sony-Gerät liest den offenen ePub-Standard. Da ist also viel mehr möglich als nur Bücher.

  14. 14 FirstDayBlack kommentierte am 11.03.2009 um 20:37 Uhr

    Und noch was zum Thema “ein Knopf”: Das in den USA schon erhältliche Nachfolgemodell des Sony-Geräts hat einen Touchscreen. Umblättern per Finger über Scheibe wischen.

  15. 15 Peer Wandiger kommentierte am 11.03.2009 um 21:05 Uhr

    Es ging hier um das bedruckte Papier im Allgemeinen und nicht nur um Bücher.

    Allerdings kann man sich anhand des Monochromen Displays natürlich eher klassische Bücher, als (dann nicht mehr) bunte Zeitschriften auf solchen eBook-Readern vorstellen.

    Das neue Modell muss ich mir mal schauen. Jetzt kommt ja alles mit Touch-Screen. :-)

  16. 16 Gerhard Zirkel kommentierte am 11.03.2009 um 22:00 Uhr

    Nun ja, wenn man sich ansieht welch enormer Resourcenverbrauch die Papierproduktion mit sich bringt, könnten EBooks durchaus sinnvoll sein – vorausgesetzt man produziert die Reader einigermaßen vernünftig …

    Andererseits kann kein Reader dieser Welt ein echtes Buch ersetzen – alleine schon der Anblick im Regal :)

    Ich denke, die Kombination machts. Reader und echte Bücher müssen sich ja nicht grundsätzlich ausschließen. So mancher Schallplattensammler hat unterwegs trotzdem dem Eiertopf dabei.

    Gerhard Zirkel

  17. 17 Flo (Fernsehformat) kommentierte am 11.03.2009 um 22:17 Uhr

    Der PRS 505 ist verhältnismäßig schrottig und längst überholt. Für den Preis eine Frechheit. Ich kann und werde mich mit den Readern eh nicht anfreunden, nichts geht über ein schickes neues Buch und diesen Duft von “Neu”. :wink:

    Ich denke auch, dass es in Zukunft dann eventuell auch viele illegale Kopien geben wird und dann schimpft die Buch-Industrie wieder auf die Technik, obwohl sie diese selbst herausbringt.

  18. 18 Lilly kommentierte am 12.03.2009 um 03:54 Uhr

    Ich glaube nicht an diese Ebook-Reader … bzw. ich glaube, dass sie ihren wirklichen Durchbruch in frührestens 80 Jahren haben werden.

    Ich bin eine Leseratte. Ich LIEBE Roman. Das Gefühl ein Buch in den Händen zu wiegen, an ihm zu schnuppern und jede Seite zwischen Damen und Zeigefinger zu nehmen. Bücher sind ein Lebensgefühl, Unterhaltung und Regalschmuck in einem für mich. Und alle Leseratten, die ich kenne, sehen das ähnlich.
    Wozu sollte ich so einen Reader benutzen, der mir ein papierähnliches Gefühl vorgaukelt, wenn ich doch echtes Papier habe? Was will mir das Gerät von Platzersparnis erzählen, wenn ich es liebe Bücher zu sammeln – und selbst wenn nicht, sie bei ebay oder buchticket.de loswerden kann?

    Wenn ich arbeite und Fachbücher lese, dann brauche ich entweder den PC, um bestimmte Dinge gleich umzusetzen – oder aber ein Blatt Papier, auf dem ich wild unterstreichen und Notizen machen kann. Auch da ist so ein Stück Technik absolut sinnlos.

    Selbst wenn es genug Technikfreaks gibt, die sich in ihrer Konsumbesessenheit soetwas anschaffen werden, muss man auch immer bedenken, wie die breite Masse der Menschen tickt.
    Kaum zu glauben, aber es gibt immer noch einen Großteil (nein, nicht nur Rentner), der noch nichtmal einen Internetanschluss hat. Die Menschen wissen kaum, was Ebooks oder Blogs sind … bis diese Informationen bei jedem ankommen, wird es noch ewig dauern. Und bis man jeden “manipuliert” hat – ich hoffe, dass ich bis dahin nicht mehr lebe.

    Vielleicht sehe ich das alles dramatisch – aber Bücher waren immer mein Metier, der Bereich, in dem ich mich verstecken konnte, dem Fortschritt nicht viel anhaben kann. Das ändert sich nun – und ich stehe dem äußerst negativ gegenüber.
    Und ich vertraue darauf, dass Bücherfreunde die Lebensfreude, die von Originalen ausgeht zu schätzen wissen.

  19. 19 Peer Wandiger kommentierte am 12.03.2009 um 08:37 Uhr

    Ich finde es sehr schön, dass es offensichtlich noch viele andere, auch jüngere, Buchliebhaber gibt. Ich mag es auch wie neue Bücher riechen und wie man Seiten umblättert.

    Allerdings haben eBooks auch Vorteile. Mal abgesehen davon, dass man nicht mehr Millionen Tonnen Papier braucht. Der Anblick im Bücherregal ist auch für mich etwas schönes. Aber das haben viele auch über LPs, CDs und DVDs gesagt. Und sowohl bei Filmen, als auch bei Musik geht der Trend schon stark Richtung digitaler Download.

    Ob und wie es sich in Zukunft mit Büchern verhält, ist natürlich schwer zu sagen. Aber gerade für kleine Verlage und Nischenanbieter wären eBooks natürlich eine risikolosere Veröffentlichungsform.

    In einer Studie habe ich vor kurzem auch gelesen, dass eBook für Romane sehr gut geeignet ist, für Fachbücher oder ähnliches aber weniger. Das liegt daran, dass man im einem normalen Buch natürlich viel einfacher herumblättern kann. Ein eBook eignet sich vor allem für das lineare Lesen.

    Ich denke aber, dass wir beim Thema eBook-Reader noch relativ am Anfang stehen. Mal schauen, was da noch so kommt.

  20. 20 Gerhard Zirkel kommentierte am 12.03.2009 um 08:53 Uhr

    Ein weiteres Problem bei den Readern wird die Technik selbst sein. Ein Buch kann ich 100 Jahre im Regal stehen lassen, dann wieder rausnehmen und lesen.

    Mach das mal mit einem Reader :)

    Das ist übrigens auch der Grund, warum ich mir keine Musik irgendwo downloade. Eine CD hält zwar auch keine 100 Jahre, aber ein Download kann schon nach der nächsten Softwareversion unbrauchbar werden – ganz wie es der Industrie beliebt.

    Und das Argument mit den illegalen Kopien hat auch was – wieder ein Grund mehr, den Bürger zu kriminalisieren, denn jeder der einen Reader hat, ist schließlich ein potentieller Raubkopierer.

    Gerhard

  21. 21 Peer Wandiger kommentierte am 12.03.2009 um 09:28 Uhr

    Also, ob ein Buch 100 Jahre hält sei mal dahingestellt. :smile:

    Aber im Grunde hast du schon recht. Das Problem sind derzeit nicht unbedingt die Player oder Reader. Das Problem ist die Verwaltung und Archivierung von Daten.

    Ich würde mir auch mehr Musik-, Video- und Buch-Downloads zulegen, wenn ich wüsste, dass diese nicht schon in ein paar Jahren digitaler Schrott sind.

    Das muss eine Lösung gefunden werden.

  22. 22 Gerhard Zirkel kommentierte am 12.03.2009 um 09:51 Uhr

    Schon mal in einer richtigen Bibliothek gewesen? :) – Bücher die mehrere hundert Jahre alt sind, sind keine Seltenheit. Bücher stürzen auch nicht ab, wenn man sie überlastet :)

    Gerhard

  23. 23 Gewinnspiel Gewinner kommentierte am 12.03.2009 um 11:29 Uhr

    Hallo, richtig – das Problem der Haltbarkeit gibt es natürlich immer. Aber wir sprechen ja jetzt auch nicht vom Wissen der Menschheit, sondern von Romanen oder Taschenbüchern die man i.d.R. einmal lesen will (so geht mir das zumindest) …. Natürlich muss man das preislich irgendwie berücksichtigen – ein ebook darf nie so teuer sein, wie seine Printversion!

  24. 24 Peer Wandiger kommentierte am 12.03.2009 um 13:20 Uhr

    Doch, doch das Wort Bibliothek sagt mir was. :wink:

    Es geht ja aber nicht um gepflegte Buchbestände, sondern um Bücher, die zu Hause rumliegen. Und oft werden diese nicht besonders gepflegt.

    Was den Preis betrifft, so muss man da unterscheiden, was der Druck eines Buches kostet (gerade bei Kleinauflagen nicht zu unterschätzen) und was der Autor verdient.

    Zumindest der Autor sollte das selbe verdienen, bin ich der Meinung.

  25. 25 Gerd (FirstDayBlack) kommentierte am 12.03.2009 um 20:51 Uhr

    Bücher stürzen nicht ab, wenn man sie überlastet. Bücherregale aber schon. ;-)

  26. 26 Millus kommentierte am 16.03.2009 um 08:19 Uhr

    Ich glaube nicht das die E Reader die Bücher ersetzen werden, aber sie werden genutzt werden und sehr stark. Besonders, wenn die Dinger technisch besser werden.

    Ich bin ja Comiczeichner und so ein E Reader, der Comics darstellen kann, bietet für mich interessante Möglichkeiten. Ich beobachte schon seit Jahren die Entwicklung und sehe starke positive Aspekte.

    Für Schulen oder für Schüler/Studenten können solche Geräte ideal sein, dann müssen unsere Kinder nicht kiloschwere Bücher am Rücken tragen. Man geht zur Biblothek und leiht sich ein Download Buch aus. Eine Buchhandlung besteht dann nur noch aus einem Automat etc.
    Eine Schule kauft die Download Buch Lizenz für 30 Schüler. Ein Buch kostet dann 2 euro anstatt 10 Euro.
    Und wer sein Buch dann gedruckt haben will kann PRINT ON DEMAND nutzen.

  27. 27 iRead kommentierte am 19.03.2009 um 16:33 Uhr

    Wenn es mal zu erschwinglichen Preisen, e-reader geben sollte, dann nehm ich den txtr :wink:
    Nur bis dahin wird noch einige Zeit vergehen.
    Und was das Verdrängen-Thema angeht….dazu hab ich mich schon in meinem Blog ausgelassen;)

  28. 28 Musicolo kommentierte am 28.03.2009 um 00:59 Uhr

    Um auf die Post Frage zurück zu kommen! In meinen Augen NEIN! Auch wenn das Medium recht nett ist, eine kleine “Bibloithek von Alexandria” auf nem handlichen Reader… aber ich glaube nicht, dass Zeiotungen oder Magazinde gänzlich dadurch verdrängt werden.

  29. 29 Dominik Schuster kommentierte am 05.04.2009 um 20:28 Uhr

    Na, inzwischen glauben anscheinend auch viele große Firmen wie Fujitsu, Amazon, Sony und Co. an eine goldene Zukunft für die Ebookreader. Ich glaube auch, dass die Teile in Zukunft eine große Rolle spielen werden – aber es ist noch ein weiter Weg: Mein Sony Ebookreader, den ich mal zum Testen (und Bloggen) gekauft habe, hat ja noch nicht mal einen Touchscreen und sogar noch Probleme mit PDF-Dokumenten.

  30. 30 eBook Reader kommentierte am 18.05.2009 um 21:55 Uhr

    ebook reader können zwar abstürzen, dafür können Bücherarchive einstürzen, wie kürzlich in Köln geschehen. Naja, hat eben alles immer seine Vor- und Nachteile. Das Ebooks eines Tages mal echte Bücher vollständig ersetzen ist natürlich vollkommen utopisch. Trotzdem gibt es in der heutigen mobilen Welt viele Sinnvolle Anwendungen für eBook Reader.

  31. 31 Er-Kant kommentierte am 06.10.2009 um 19:02 Uhr

    So lange man das Lesen an sich nicht abschafft, ist es relativ egal auf was für ein Medium das geschieht. Hauptsache die Inhalte werden nicht verfälscht oder ähnliches. Deshalb sehe ich das entspannt, wer Bücher lesen will soll zukünftig noch Bücher lesen können, wer Ebooks lesen will soll damit ebenso glücklich werden.

  32. 32 Krawatteneisbär kommentierte am 19.11.2009 um 17:06 Uhr

    Eins scheint sicher: E-Book-Reader werden die Welt nicht auf den Kopf stellen, aber
    sicherlich Einfluss nehmen, das Leseverhalten verändern und in manchen Bereichen (Schule, Fachliteratur) deutlich erleichtern. Das gedruckte Buch mit seiner langen Geschichte von
    über 500 Jahren wird in absehbarer Zukunft, ganz nach dem Rieplschen Gesetz,
    nicht verdrängt werden. Es ist aber trotzdem denkbar, dass das neue Medium als portable, platzsparende Bücherei überzeugen und eine höhere Reichweite als das
    klassische Buch haben kann.
    In den USA ist bereits jedes zweite Buch digital, dass als E-Book und in papierner Form angeboten wird. Dort bietet Amazon alle E-Books zu einem maximalen Preis von 10$ an. In Asien bekommt man dagegen die Geräte hinterher geworfen.
    In Deutschland bleibt die Entwicklung spannend – Angela Merkel hat sich auf der Buchmesse jedenfalls für das klassische Buch ausgesprochen.

  33. 33 Fischer kommentierte am 30.04.2010 um 16:08 Uhr

    :lol:toll wäre es, wenn diese Technik den Bedürfnissen von Senioren angepasst wird und speziell beworben würde! Die Grossdruckbücher sind häufig zu schwer, um im Bett hochgehalten gelesen zu werden! Welcher leichte bedienerfreundliche Reader ist heute auf dem Narkt? Bitte Info an ttraudel@web.de



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