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Was Sie am meisten davon abhält, Ihre Ziele zu verwirklichen
- 10 Kommentare - Peer Wandiger | Selbständig, Selbständig



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Dieser Artikel wurde von Gastautorin Andrea Jülichs geschrieben. Sie blogt auf www.telefonart.de über das Thema “telefonische Kundengewinnung” und bietet dort ein kostenloses eBook und Online-Kurse an. Zudem schreibt Sie auf www.fluentlife.org über Motivation und Ziele und bietet dort auch ein eBook an.

Willkommen oder nicht, Veränderungen sind unumgänglich in unserem Leben. „Alles fließt“ wie die Griechen uns lehrten, jeder Moment unterscheidet sich von dem Augenblick vorher.

Nur wenige dieser Wechsel sind von uns Menschen bewusst gesteuert oder beeinflusst. Wenn wir Katastrophen im Fernsehen wahrnehmen nicht und nicht, wenn wir mit persönlichen Tragödien konfrontiert werden. Für die meisten von uns ist das schlimmste daran, dass wir hilflos sind und nichts tun können.

Doch auch wenn wir auf viele Aspekte des Lebens keinen Einfluss haben, so gibt es doch einige Dinge, die wir aktiv steuern können. Wir können Bereiche unseres Lebens gestalten und Eigenschaften verändern, weil wir uns weiterentwickeln wollen. Wir können unsere wirtschaftliche Situation vorantreiben oder unsere Beziehungen erneuern.

Viele Menschen streben eine Änderung des eigenen Verhalten an. Sie wollen aufhören zu Rauchen, Gewicht verlieren, weniger Stress haben oder organisierter sein und regelmäßig Sport treiben. Wenn Sie bereits versucht haben etwas ähnliches zu erreichen, dann wissen Sie, wie schwierig es ist. Anfangs klappt das Vorhaben noch ganz gut. Doch früher oder später geben wir das neue Verhalten wieder auf, obwohl wir uns eigentlich damit wohl fühlen.

Was macht es so schwierig, Gewohnheiten zu verändern?

Wenn Menschen neue Ziele haben und Gewohnheiten ablegen wollen, gehen sie durch verschiedene Phasen. Jede dieser Phasen ist wichtig und notwendig, weil eine den Erfolg der nächsten bedingt.

In der ersten Phase…
Habe ich kein Problem. Für Außenstehende ist die Notwendigkeit zur Veränderung manchmal offensichtlich. Für mich nicht, weil ich keinen Handlungsbedarf erkenne. Ich habe (noch) kein Problembewusstsein.

In der zweiten Phase…
Fange ich an, über etwas nachzudenken, weil es mir plötzlich auffällt. Mich stört mein Verhalten, meine Situation oder ein Ergebnis. Ich überlege mir, „was wäre, wenn“, weil mein Problembewusstsein erwacht.

In der dritten Phase…
Fasse ich einen Entschluss. Meine Überlegungen haben zu Vorbereitungen und zur Übernahme von Verantwortung geführt. In dieser Phase habe ich eine Entscheidung getroffen, weil ich aktiv handeln will.

In der vierten Phase…
Entwerfe ich meinen Plan. Ich notiere genau, was ich warum und wie erreichen werde. Ich finde unwiderstehliche Gründe und formuliere meine Ziele so, dass meine Motivation wach bleibt, mich leitet und entwerfe klare Teilziele, auch für schwierige Situationen.

In der fünften Phase…
Verfolge ich meinen Plan. Aktivitäten, die mich meinem Ziel näher bringen werden ständig vervollständigt und optimiert. Meine Motivation wird mit jeder noch so kleinen Aktivität größer und liefert Energie für neue Ideen. Rückschläge sind kalkuliert und ein Teil des Erfolgs, weil ich daraus neue Anregungen ziehe.

Studien haben gezeigt: Wenn Sie jede der Phasen ganz bewusst und aktiv gestalten, steigern Sie die Wahrscheinlichkeit Ihre Ziele und Vorsätze zu erreichen um bis zu 80%.

Beachten Sie in der 5. Phase, dass Sie Ihre Pläne immer wieder anpassen, weil sich die Mittel, mit denen Sie Ihre Ziele erreichen, verändern können.

Egal, ob Ihre Träume klein oder gigantisch sind; unabhängig, ob Sie 5 Kilogramm Gewicht verlieren wollen, oder sich selbständig machen möchten. Die Menschen, die irgendwann zurückblicken und feststellen: „Hey, ich bin ja da, wo ich hinwollte“, haben nach diesen Prinzipien gehandelt.

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.



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10 Kommentare und Trackbacks zu ' Was Sie am meisten davon abhält, Ihre Ziele zu verwirklichen '

Kommentare zu 'Was Sie am meisten davon abhält, Ihre Ziele zu verwirklichen' mit RSS

  1. 1 Henri kommentierte am 25.03.2009 um 09:56 Uhr

    Ganz nett und für Anfänger sich ein guter Einstieg. “Zwei Anmerkungen dazu: 1. “Studien zeigen”, da frage ich mich: Welche Studien, wer, wo, wie? Kann ich so nicht überprüfen. Studien gibt es viele! 2. Wichtig ist es, die Phasen SCHRIFTLICH festzuhalten. Studien haben gezeigt :wink: , dass Menschen, die ihre Gedanken, Pläne etc. schriftlich festhalten, erfolgreicher sind.

  2. 2 Andy kommentierte am 25.03.2009 um 11:14 Uhr

    @Henri: Das hab ich auch letztens gelesen, als ich mich mit dem Thema befasst habe. Aufschreiben ist dabei einer der wichtigsten Schritte. Da kann ich dir nur zustimmen.

  3. 3 Andrea Jülichs kommentierte am 25.03.2009 um 13:13 Uhr

    4. Phase: Ich notiere genau….meinte schon: schreiben.

    Studien, die ich u.s. dazu gelesen habe sind (mehr würde den Rahmen sprengen):

    Klem. M. et.al. “A Descriptive Study of Individuals Successful at Long-Term Maintenance…” American Journal of Clinical Nutrition.

    Prochaska, J.O, DiClemente, C.C. and Norcross, J.C. “In Search of how people change”, American Psychologist.

    Gruß Andrea Jülichs

  4. 4 Bella kommentierte am 26.03.2009 um 05:30 Uhr

    aja,
    ich suche gerade meine Räucherstäbchen …

    und das soll wirklich helfen? Dann bin ich ständig am Beginn von Phase fünf, ich fände ja interessant, wie man von Beginn Phase fünf sich einen anständigen Arschtritt für die Endphase fünf, bzw. dann sechs geben könnte …
    nix für ungut ;-)
    winke

  5. 5 Andrea Jülichs kommentierte am 26.03.2009 um 12:12 Uhr

    Ne, Räucherstäbchen helfen nach meiner Erfahrung gar nicht.

    Einfach mal machen (und aufschreiben…) ist zumindest ein guter Anfang.

  6. 6 Gewinnspiel Gewinner kommentierte am 26.03.2009 um 13:35 Uhr

    Richtig! Einfach loslegen hat bisher noch am besten zum Erfolg geführt. Aber: Man muss sich eben auch überlegen, wie man loslegt.

  7. 7 Henri kommentierte am 27.03.2009 um 09:11 Uhr

    @bella: da würde eine Internetplattform helfen, z.B. so oder ähnlich: ich-trete-dich-in-den-hintern.de oder man wird zur Strafe zugespammt …:roll:

  8. 8 Hannes kommentierte am 11.04.2009 um 15:04 Uhr

    Schöner Artikel Peer, es ist aber auch oft eine Kunst seine neuen Motivationen und Eigenschaften zu behalten. Ich für meinen Teil bin bei der Umsetzung immer zu stürmisch und möchte alles auf einmal. Was früher oder später zu Stress und dementsprechenden Konflikten führt. Ich habe das in meinem Blog mit offensive und defensive Skills geteilt.
    Ich hoffe der Verweis ist dir recht.

    Gruß

  9. 9 Coaching Netzwerk kommentierte am 04.06.2009 um 12:09 Uhr

    Erstmal hallo! Ich lese hier öfter – heute mal ein Komentar.
    Also mal ehrlich: Für den Fall, dass eine Person bereits eine konkrete Änderung der eigenen Situation oder des eigenen Verhaltens im Auge hat, mögen die Schritte 4 und 5 eine interesannte Handlungsrichtung vorgeben. Planvoll, schriftlich etc. sind gute Ansätze.
    Erfahrungsgemäß sind aber gerade die Situationsanalyse und die daraus resultierende Zielfindung für einen Veränderungsprozess die großen Hürden an denen viele scheitern.
    Gerade die heutige Zeit, mit ihrer Schnellebigkeit und den enormen Anforderungen an den Einzelnen verhindert oft eine regelmäßige und kritische Reflexion über die eigene Person und Situation. Die sollte aber vor der Veränderung stehen. Wir alle sollte lernen uns wieder mehr Zeit zum Nachdenken und für Gespräche mit Freunden und Vertrauten zu nehmen um nicht den Überblick über unser Leben zu verlieren.

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