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Solo-Podcasting – Alex Wunschel im Interview
Peer Wandiger - 7 Kommentare - Podcast - Ähnliche Artikel


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Podcast - Interview Alex Wunschel
Das Thema “Podcast” beschäftigt mich schon länger. Vor allem natürlich als Hörer, da ich mittlerweile mehr Zeit mit dem Hören von Podcasts verbringe, als vor dem TV.

Unter anderen lausche ich regelmäßig in den Podcast “Blick über den Tellerrand” von Alex Wunschel, aka Podpimp.

Um mehr über das Leben als Podcaster zu erfahren, habe ich mich mit Alex in Verbindung gesetzt.

Unter anderem hat mich natürlich interessiert, wie es so ist, wenn man immer allein einen Podcast produziert und wie man mehr als 200 Folgen durchhält.

Hinweis: In meiner aktuellen Umfrage möchte ich von Euch wissen, wann und wo ihr Podcasts hört.

1. Bitte stell dich und deinen Podcast “Blick über den Tellerrand” meinen Lesern vor.

Mein Name ist Alex Wunschel, ich bin Social Media Marketer, betreibe mit “Markendreiklang” eine Produktionsgesellschaft für Corporate Media, mit “edeltraffic” eine Agentur für Podcastvermarktung, mit “Nextperts” ein Netzwerk für Social Media Experten (im Aufbau), halte Vorträge zu Social Media, Podcasting und Viral-Marketing und führe Workshops sowie Seminare durch.

Mit meinem digitalen Alter Ego “Podpimp” bin ich auf vielen Social Media Plattformen zu finden. Und ich produziere den Podcast “Blick über den Tellerrand” auf www.pimpyourbrain.de sowie “Brouhaha – der Podcast rund um Social-Media-Aufreger” auf www.brouhaha.de.

Und zu guter letzt noch “Pimp my Brain – Experteninterviews zu Marketing-Trends, -Methoden und -Techniken”.

2. Wie kamst du auf die Idee zu dem Podcast und wie sahen die Anfänge aus?

Podcast - Interview Alex Wunschel
Ich wollte Anfang 2005 die Erfahrungen aus meinem Beratungsalltag einmal wöchentlich in einem Audio-Newsletter festhalten.

Daraus wurde der “Blick über den Tellerrand” mit knapp 2.000 Abonnenten und durchschnittlich 4.000 Downloads pro Episode.

Der andere Podcast “Brouhaha” entstand in einem Brainstorming mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, den ich seit langem kenne.

3. Wie sieht bei dir die Ideenfindung für eine Podcast-Folge aus? Wie erfolgt die Vorbereitung auf den Podcast?

Ich sammle die Inhalte während der Woche in einem Word-Dokument und verarbeite dabei auch viele Hinweise meiner Hörer.

Diese werden dann am Ende der Woche strukturiert, mit ein paar Audio-Gimmiks angereichert und dann geht es ab ins “Schwapoddinger Schlafzimmer-Studio” zur Produktion.

4. Vom “Tellerrand” gibt es aktuell die Folge 207. Wie schafft man es über einen so langen Zeitraum regelmäßig einen Podcast zu produzieren?

Leidenschaft für das Thema ist der Hauptantrieb.

Eine weitere, große Motivation sind meine Hörer! Die Downloads, das Feedback und die Kommentare beweisen, dass hier inzwischen eine treue Hörerschaft teilweise schon auf die neue Ausgabe wartet. Da bleibt dann nicht viel Spielraum für demotivierende Gedanken.

5. Du machst deinen Podcast allein. Was ist der Unterschied zum Podcasten im Team und was sind deine wichtigsten Tipps für Solo-Podcaster?

Der Tellerrand wird nur von mir produziert. Hier muss ich keine Termine abstimmen, das ist ein großer Vorteil.

Der Nachteil: Man redet 20 Minuten in seinen Rechner, ohne Feeback zu bekommen. “Pimp my Brain”, der (leider unregelmäßige) Podcast mit Experteninterviews funktioniert nur mit Gesprächspartnern, und Brouhaha nur im Dialog mit Luebue.

Das macht teilweise auch mehr Spass, aber man muss sich auch hier vorbereiten, Termine koordinieren und es dauert auch bis man sich eingespielt hat.

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6. Wie läuft die Podcast-Aufnahme bei dir ab? Haben sich da bestimmte Routinen entwickelt?

Ja, durchaus.

Sammeln der Informationen, Strukturieren der Informationen + Recherche, Zusammenstellen der Audio-Inhalte (Spots, Einspieler, Mitschnitte von Videos etc.), und dann ab vors Mikro und die rote Taste drücken :-)


7. Mit welcher Technik und Software nimmst du den Podcast auf? Wie kann man als Hörer bei dir Feedback hinterlassen?

Vom Mund in den Rechner: Plop-Schutz (10 Euro), Studiomikro SE M1C (200 Euro), Aphex 230 Master Voice Channel (700 Euro), Mischpult BEHRINGER UB802 (80 Euro), und dann ab in nen Win XP Rechner mit Standard-Soundkarte.

Aufnahme mit Audacity (kostenlos), die Audio-Jingles spiele ich während der Aufnahme mit Winamp (kostenlos) ab. Dann als WAV abspeichern, mit Software Levelator nachbearbeiten und mit iTunes komprimieren.


8. Du hast oft Einspieler in deinem Podcast. Machst du das direkt live während der Aufnahme oder baust du den Podcast dann bei der Nachbearbeitung erst zusammen?

Der Podcast wird überwiegend live produziert, die Einspieler werden “on the fly” eingespielt. Nur ab und zu produziere ich einige Inhalte vor.


9. Hosting ist bei Podcasts eine wichtige Sache. Schnell kommen da GB an Traffic zusammen. Welche Hosting-Lösung nutzt du?

Podcast - Interview Alex Wunschel
podhost.de


10. Vermarktest du deinen Podcast aktiv im Web? Welche Maßnahmen waren erfolgreich und welche weniger?

(Noch) nicht aktiv, aber ab und zu fahre ich Kampagnen im Podcast. Der TKP liegt bei 150 – 300 Euro, je nach Intensität der Einbindung.

Erfolgreich sind fast alle Kampagnen, denn die besprochenen Produkte bleiben beim Hörer hängen. Abverkaufskampagnen haben wir leider noch nicht messen können, aber der Nachweis wird zukünftig zu erbringen sein.


11. Deine Podcast-Folgen sind meist so zwischen 25 und 30 Minuten lang. Was ist deine Meinung zur optimalen Länge von Podcasts?

Die optimale Länge liegt irgendwo zwischen Semmel und Baguette. Im Ernst, das ist abhängig von der Zielsetzung und dem Inhalt des jeweiligen Podcasts.

Ich kenne Podcasts mit einer Stunde, die in einer Nische erfolgreich laufen. Ich denke jedoch, die durchschnittliche Länge sollte den Arbeitsweg der Hörer nicht überschreiten.

Und das sind im Schnitt 24 Minuten in Deutschland. Deswegen schmeisst mich Lara immer bei 21 Minuten raus. Sie versucht es jedenfalls :-)


12. Hast du zum Abschluß des Interviews noch ein paar wichtige Tipps für angehende Podcaster?

Ein Thema mit Leidenschaft aussuchen, die ersten drei Folgen strukturieren und testweise aufnehmen, von Jemanden anhören lassen und das Feedback beherzigen, und wenn dass dann passt kann es losgehen.

Ausstattung, Blog und RSS-Feed aufsetzen, und los gehts… :-)


Danke Alex für die Einblicke

Alex Wunschel hat einen wirklich erfolgreichen Podcast. 2.000 Abonnenten und durchschnittlich 4.000 Downloads pro Folge können sich wirklich sehen lassen.

Und seine Aussagen lassen sich auf einen wichtigen Nenner bringen. Einfach loslegen und in der Praxis lernen. Natürlich nicht ohne etwas Vorbereitung. Aber das Podcasten lernt man vor allem wenn man es tut.

Interessant finde ich die Aussage, dass der durchschnittliche Arbeitsweg 24 Minuten beträgt. Wie das immer so mit Durchschnittswerten ist, der eine ist eben länger unterwegs und der andere kürzer. Aber eine Länge von 20-25 Minuten ist zumindest auch für zeitlich eingespannte Hörer durchaus wöchentlich zu schaffen.

Die Monetarisierung von Podcasts steckt sicher noch in den Kinderschuhen. Allerdings finde ich die TKP-Preise schon recht erfreulich. Als Podcaster hat man sicher nicht die Masse an Hörern zu bieten, dafür aber eine sehr genaue Zielgruppe, die zudem auch recht treu ist. Und da kommen (Werbe-)Empfehlungen auch sehr gut an.

Es wird in den nächsten Tagen und Wochen weitere Artikel und auch Interviews zum Thema Podcast geben. Da werde ich dann auch Tools vorstellen und z.B. auch auf das Hosting für Podcasts genauer eingeben.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch bei Alex umschauen und in seinen Podcast “Blick über den Tellerrand” reinhören. Die Folgen sind immer wieder unterhaltsam und Alex legt nach mittlerweile 200 Folgen auch eine große Professionalität an den Tag.


Hier findest Du weitere Informationen zu diesem Thema:
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Kommentare
7 Kommentare und Trackbacks zu 'Solo-Podcasting – Alex Wunschel im Interview'

Kommentare zu 'Solo-Podcasting – Alex Wunschel im Interview' mit RSS

  1. 1 Henri kommentierte am 30.03.2009 um 09:40 Uhr

    Schönes Interview, gute Eindrücke zur Podcastherstellung. Wichtig finde ich den Hinweis auf die Leidenschaft, wer nur mal auf den schon fahrenden Podcastzug aufspringen will, für den wird es sicherlich nichts.

  2. 2 Der Softwareentwickler Blog kommentierte am 30.03.2009 um 10:45 Uhr

    Erstmal tolles und interessantes Interview!
    Ich finde vorallem die Tech-Facts interessant :smile:

    Im Gegensatz zum Bloggen halte ich es schwer bei Podcasts mal eben auf den Zug zu springen, jedenfalls so, dass es auch anhörbar ist. Beim Bloggen kann man ja mal ein, zwei gute Artikel hinbekommen, auch wenn man nich lange durchhält. Beim Podcasten denke ich, ist es genau anders herum. Erst mit der Zeit und der Erfahrung (und dem Equipment) werden sie erst so richtig anhörbar :mrgreen: Außnahmen bestätigen natürlich die Regel :wink:

  3. 3 Peer Wandiger kommentierte am 30.03.2009 um 22:40 Uhr

    Ja, die Technik finde ich auch interessant. Allerdings sind mir das doch für den Start ein wenig zu hohe Ausgaben. Wenn man aber regelmäßig podcastet und zudem noch mehrere Podcasts hat, dann lohnt sich die Investition in teurere Technik sicher.

  4. 4 Ralph kommentierte am 31.03.2009 um 10:40 Uhr

    Wer einen Podcast nicht nur aus Spaß an der Freude plant, sollte sich über eines bewusst sein: Podcasten ist ganz schön aufwendig. Und bis man so gut und fix ist wie Alex Wunschel, dauert das. Man muss ein wirklich nachgefragtes Nischenthema treffen und/oder wie Alex wirbeln und trommeln und auf Hochzeiten tanzen. Und: Man muss sich vorstellen können, auch in Jahreszeiträumen denken. Die Produktion muss richtig ins Leben eingeplant werden – Wer nur Material und Zeit für drei Folgen hat, gibt bald wieder auf.

    Ich habe einige ambitionierte Podcasts kommen und gehen sehen, weil sich die Leute nicht überlegt hatten: will das überhaupt jemand hören außer meinen Kumpels – und will ich das in den Sommerferien auch noch machen?

  5. 5 Rainer kommentierte am 11.06.2009 um 10:03 Uhr

    In Mitteleuropa hinken wir der Entwicklung natürlich wie üblich hinterher. Während vor allem in den USA Podcasts enorme Verbreitung finden – angefangen von professionellen Produkten bis hin zu “Hallo, ich plappere jetzt einfach irgendwas ins Mikro”-Amateurismen, kann man deutschsprachige Podcasts mit der Lupe suchen.
    Sprich: Ein Podcast ist eine tolle Möglichkeit, relativ neues Terrain abzugrasen! Und, ja: Ich bin begeisterter Podcast-Hörer. Leider noch von ausschließlich am. Podcasts …

  6. 6 Peer Wandiger kommentierte am 11.06.2009 um 10:52 Uhr

    Nach und nach ersetzen deutsche Podcasts meine US-Podcasts. Ich habe inzwischen etwa gleich viele deutsche und englische abonniert. Da holen die deutschen Podcaster in meinen Augen auf.

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