Das Social Web ist der wichtigste Web-Trend der letzten Jahre.
Millionen Menschen vernetzen sich online ĂŒber Plattformen wie StudiVZ, Facebook oder XING. Viele SchĂŒler und Studenten natĂŒrlich, aber auch immer mehr Arbeitnehmer.
Nicht zu vergessen die Blogs, Wikis und Foren, die Unternehmen selber fĂŒr die Mitarbeiter einrichten.
Ob diese neue “Social-Flut” gut oder schlecht fĂŒr die ProduktivitĂ€t der Mitarbeiter ist, scheint aber nicht so ganz klar zu sein.
Soziale Netzwerk positiv fĂŒr die ProduktivitĂ€t?
Auf Mittelstanddirekt.de wurde eine Studie von AT&T vergestellt, die europaweit die Auswirkungen des Social Webs auf die ProduktivitÀt der Mitarbeiter untersucht hat.
2.500 Angestellte wurden da befragt und knapp 2/3 gaben an, dass firmeneigene Social Web Angebote ihre ProduktivitÀt steigere.
Rund die HÀlfte ist zudem der Meinung, dass Social Software die KreativitÀt fördere.
Man muss die Zahlen natĂŒrlich mit Vorsicht genieĂen. SchlieĂlich geben die Angestellten hier ihre Meinung wieder, was nicht unbedingt auch realen VerĂ€nderungen entsprechen muss.
Allerdings sehe ich schon recht positive Auswirkung firmeninterner Social Web Angebote. SchlieĂlich ist das Wissensmanagement bei vielen Firmen ein kritischer Punkt. Da helfen Social Software Lösungen sicher teilweise weiter.
Schaden Social Software Lösungen?
Allerdings haben auch viele Mitarbeiter Bedenken. 49% befĂŒrchten, dass diese Angebote sie von der Arbeit ablenken. Und wir sprechen hier von Firmeninternen Angeboten. Von den Social Websites da drauĂen (StudiVZ, Xing und Co.) will ich mal gar nicht anfangen.
So ist besonders bei den deutschen Angestellten die Angst weit verbreitet, dass interne Informationen nach auĂen gelangen könnten.
Dies ist sicher auch einer der GrĂŒnde, warum sich viele Unternehmen noch schwer tun, wirklich frei mit den neuen Web 2.0 / Social Software Lösungen umzugehen.
Interne Social Web Lösungen liegen aber im Trend und viele Unternehmen steigen da aktuell ein.
Die Nutzung von externen Social Web Angeboten wĂ€hrend der Arbeitszeit scheint aber mittlerweile vielen Firmen ein Dorn im Auge zu sein. Waren es frĂŒher eBay und Amazon, so surfen viele Angestellte heute mehrmals tĂ€glich bei Facebook und Co. vorbei.
So will z.B. die Stadt ZĂŒrich nun allen Angestellten den Zugang zu Facebook sperren.
Ob diese Nutzung von Social Web Plattformen tatsĂ€chlich schlecht fĂŒr die ProduktivitĂ€t der Mitarbeiter ist, lĂ€sst sich allerdings nicht so einfach beantworten.
Australischer Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass die angemessene private Nutzung des Webs die Aufmerksamkeit und Stimmung positiv beeinflusst und damit auch die ProduktivitĂ€t verbessert. Ăbertreiben sollte man es allerdings nicht.
Zu Ă€hnlichen Ergebnissen kommt eine Studie des englischen Think Tanks Demos. Die Nutzung von Social Web Plattformen kann, laut deren Aussage, zu einer besseren Kommunikation und einer besseren ProduktivitĂ€t fĂŒhren. Allerdings sollte man auch hier den Mitarbeitern Grenzen aufzeigen.
Ein genereller Verbot solcher Dienste schade den Unternehmen aber eher, so die Forscher.
Was nun?
Wie bei vielen Dingen im Leben scheint es auch hier auf das “MaĂ” anzukommen.
Mitarbeiter, die permanent im Web unterwegs sind und ihre Kontakt “pflegen” sind mit Sicherheit nicht produktiver. Eher das Gegenteil wird der Fall sein.
Hin und wieder privat im Web unterwegs zu sein, kann sich aber positiv auf Motivation und Arbeitsleistung auswirken.
Firmeninterne Social Web Angebote sind wohl insgesamt als sehr positiv zu betrachten. AufklÀrungsarbeit und eine Schulung im Umgang mit den neuen Kommunikationsinstrumenten ist aber trotzdem wichtig.
Wer also seinen Angestellten oder sich selbst komplett das Social Web wÀhrend der Arbeitszeit untersagt, macht wahrscheinlich einen Fehler.
Ich merke ja selber, dass hin und wieder ein wenig Abwechslung die Motivation höher hÀlt, als sich 8 oder mehr Stunden von der (Internet-) Welt abzuschotten.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









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Schadet Social Networking am Arbeitsplatz oder nutzt es? Die einzig richtige Antwort dĂŒrfte wie so hĂ€ufig lauten: Kommt drauf an.
Kommt drauf an wie man Social Networking benutzt. Wenn man in der Lage ist seine FĂ€higkeiten, sein Fachwissen, seine Persönlichkeit in Form von BeitrĂ€gen, Kommentaren, etc. in soziale Netzwerke einzubringen, prĂ€sentiert man sich so einem Fachpublikum in gutem Licht. DarĂŒber ergeben sich neue Kontakte und können vorhandene gut gepflegt werden. Problematisch dĂŒrfte es sein den Erfolg zu quantifizieren. Persönlich mache ich die Erfahrung, dass die Kontakte mir gut tun und ich den Kontakten gut tue.
Schwierig dĂŒrfte es anfangs sein rauszufinden was fĂŒr wen funktioniert. Arbeitgeber die Social Networking am Arbeitsplatz gestatten sollten zumindest ein paar Grundregeln festlegen. Ein SAP Berater der den ganzen tag im StudiVZ rumhĂ€ngt mag damit nicht unbedingt sein fachliches Profil und das seines Arbeitgebers stĂ€rken
Beim Angestellten kommt es sicherlich auf die Branche an ob eine Nutzung von Social Web wĂ€hrend der Arbeitszeit was bringt oder nicht. Ein Verbot wĂ€re eher schĂ€dlich fĂŒr den Unternehmen.
Wie hoch die maximale Nutzung pro Tag sein sollte? Ich wĂŒrde sagen rund 1 Stunde.
Wie auch immer es eine Firma handhabt: es sollen/mĂŒssen Regelungen her, an die sich dann die Mitarbeiter orientieren können. Ohne Regelung wĂŒrde ich von jeglicher Online-Nutzung lieber absehen.
Also ich denke mal das vor allem die Leute in der IT Branche und diejenigen die viel mit dem Internet arbeiten durch solche Kontakte und Webseiten profitieren können. Studenten erledigen mittlerweile ja auch schon einiges an Arbeit , aber ich denke je nach Arbeitsfeld und Altersgruppe ist dies natĂŒrlich nicht pauschal auf alle Arbeitnehmer zu sagen.
Ich empfinde social network Seiten heute schon als Muss, um nicht auf dem Abstellgleis zu landen. Viele Kontakte kann man geschÀftlich aktivieren, die Leute sind auch nicht genervt,
wenn man ein bisschen Werbung fĂŒr eine sinnvolle Sache macht. Insgesamt sind solche Netzwerke eine Bereicherung. Man kommt mit Leuten in Kontakt, die man in frĂŒherer Zeit im Leben nicht kennengelernt hĂ€tte. So komme ich manchmal mit interessanten Leuten in hohen Funktionen im Netz informativ zusammen, wenn ich denen etwa einen Verbesserungsvorschlag o.Ă€. zukommen lasse. FĂŒr mich sind die Seiten nahezu unverzichtbar.
Klar bin ich als Student auch auf Studivz vertreten aber eigentlich auch nur weil viele Freunde darĂŒber kommunizieren. Ansonsten meide ich das Netzwerk und greife fĂŒr den Freundesbereich eher auf Facebook zurĂŒck, auch aufgrund der Kontakte ins Ausland. Seiten wie Xing, Yourcha oder Absolventa finde ich hingegen schon weitaus nĂŒtzlicher und bin dort öfter unterwegs. Obwohl Yourcha und Absolventa jetzt kein reines Social Network sind.
GruĂ
Oliver
“49% befĂŒrchten, dass diese Angebote sie von der Arbeit ablenken.”
Und da werden Sie auch (in meinen Augen) richtig liegen!! Alles hat eben seine Vor und Nachteile!