Dieser Gastartikel wurde von Jürgen Keller geschrieben. Er betreibt unter anderem den Blog Exclusivtipp.de und hat sich intensiv mit der Erstellung und dem Verkauf von eBooks und Videos beschäftigt. Derzeit veranstaltet er gerade eine Blogparade zu diesem Thema.
Was in den USA bereits seit Jahren Millionenumsätze generiert, ist nun auch verstärkt in Europa ein Business-Trend geworden.
Digitale Infomationsprodukte (egal ob eBooks, eVideos oder Software) haben für Käufer und Verkäufer entscheidende Vorteile.
Vorteile für den Käufer
- Produkt steht nach Anmeldung (Bezahlung) per Download sofort zur Verfügung (wir kennen das doch alle das Phänomen, daß wenn man etwas kaufen will, man es auch sogleich haben möchte)
- Preise sind durch die kostengünstige Herstellung deutlich niedriger als vergleichbare Printprodukte
Vorteile für den Verkäufer
- sehr einfache und kostengünstige Produktion des Produktes
- keine laufende Kosten nach der Produktherstellung
- hohe Gewinnmargen, da lediglich die Werbekosten abgezogen werden müssen
Doch wie komme ich nun zu meiner Idee? Wer meine 10 wichtigen Tipps im eBook- / eVideo – Business gelesen hat weiß, daß ich es als wichtig erachte, daß man selbst 100%ig hinter seinem Produkt steht und einen das Thema auch fesselt. Nur so ist es möglich authentisch über das Thema zu schreiben und wirklich hilfreiche Tipps und Informationen zu geben.
Doch wie gehe ich hier vor? Ganz einfach, ich frage mich zuerst was sind meine Hobbys, welche einschneidende Erlebnisse hatten ich oder worüber bin ich selbst wissbegierig. (So entstand zum Beispiel auch mein erstes eigenes eBook zu mechanischen Handelssystemen auf www.trade4living.de)
Aus diesem breiten Spektrum sollte Sie sich zum Beginn Ihres eBook-Business ein interessantes Thema auswählen. Nach dieser Vorauswahl interessanter Themen müssen sie im Anschluss eine Nachfragerecherche durchführen.
Wer z.B. gerade eine erfolgreiche Diät hinter sich hat, könnte ja wertvolle Tipps zum Abnehmen als Thema wählen. Alleine in den deutschsprachigen Ländern wird bei Google der Suchbegriff „abnehmen tipps“ rund 6000 mal im Monat angefragt, wie die anschließende Grafik aus Google Insight for Serach zeigt:

Nachfrage nach einem interessanten Produkt aus diesem Segment wäre somit vorhanden. Weitere Analysen hinsichtlich Mitbewerberdichte und die Produktauswahl dieser Mitbewerber müssten natürlich ebenfalls noch angestellt werden.
Hierzu bieten wir unseren Lesern des TIPP-Letters regelmäßig hilfreiche Informationen zum Aufbau des eigenen Info-Business.
Abschließend möchte ich Ihnen noch die Chancen und Risiken beim Aufbau eines eigenen eBook- & eVideo – Business aufführen.
Chancen
- Geschäftsaufbau ohne großes finanzielles Risiko.
- Aufbau einer großen Interessentenliste, die langfristig hohe und passive Einnahmen generiert.
- Große Gewinne mit kleinem Einsatz möglich. Hierzu möchte ich eine kleine Beispielrechung aufstellen: Wenn Sie im Laufe der Zeit eine Interessentenliste von 10.000 Interessenten aufgebaut haben, können Sie mit gezielten Promotion-Newslettern z.B. ein Abomodell verkaufen (eigenes oder Affiliate), an dem sie dann Monat für Monat ein Provision erhalten.
Angenommen das Produkt kostet 30,- /Monat, dann sind dies bei nur 100 Abonennten (1% Ihrer Liste) jährlich schon 36.000 Umsatz (und fast auch Gewinn)
Risiken
- Kein Erfolg, weil Sie vielleicht die falsche Nische (sprich kein Bedarf nach Ihrem Produkt) ausgewählt haben oder die Betreuung Ihrer Liste mit qualitativen Content vernachlässigt haben.
- Verlorene Investitionen in Form Ihrer Zeit
- Anfangswerbeausgaben (je nach Werbemedium)
Fazit
Wer heute noch ein interessantes Geschäftsmodell im Internet sucht, bei dem das finanzielle Investitionsrisiko sehr gering ist, sollte sich dem Geschäftsmodell eBook / eVideo annehmen. Die Chancen überwiegen hier deutlich gegenüber den Risiken. Zudem kann dieses Geschäft auch ideal als Ergänzung zur Hauptbeschäftigung angegangen werden.
Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser hier auf “Selbständig im Netz” sich an der Blog-Parade beteiligen würde.
[Anmerkung: Ich finde das Thema spannend und sehe diesen Gastartikel als passenden Einstieg in die Thematik. Ich werde mich damit in nächster Zeit intensiver beschäftigen und ein paar tiefer gehende Artikel dazu schreiben. Und ich werde an der Blogparade teilnehmen.]
Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelideen an autor@selbstaendig-im-netz.de senden.
weiterführende Artikel zu diesem Thema
- Die Finanzkrise und das Web – Chancen und Risiken
- empfehlenswertes Landingpage eBook
- kostenloses Photoshop-Buch als PDF-eBook
- eBook – Ein lohnendes Affiliate-Modell
- Links der Woche – AdWords eBook, Firefox 3.1, SEO für WordPress und mehr
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Hallo Peer,
vielen Dank für die Veröffentlichung – und das auch noch genau an meinem Geburtstag
Liebe Grüße
Jürgen
Sicherlich eine Interessante Möglichkeit, vorausgesetzt man trifft mit sein eBook ein Käufer Bedürfnis.
@Jürgen Alles Gute zum Geburtstag
@Topic Ein ziemlich interssantes Thema wie ich finde, ich denke es wird in zukunft einige Firmen bzw. Personen geben die sich diesen Vorteil zu nutze machen, sie müssen halt nur das richtige Thema finden was vor ihnen noch niemand im Internet richtig nutzt, lange ist dies sicherlich nicht mehr möglich. Bei einer so großen Anzahl von Anbietern solcher Dienste.
Ich werde mich demnächst auch daran machen, mein eigenes Ebook zu schreiben. Was mich noch interessieren würde, mit welchem Programm erstellst Du deine Ebooks und wie bietest Du sie den Lesern zum Download an?
Liebe Grüße
Julia
Hi,
auch von hier, obwohl es bereits Freitag ist, alles gute zum Ehrentag!
Ich schreibe gerade an einem E-Book zum Thema “Praktikum in China” und muss sagen, dass dies wesentlich mehr Arbeit darstellt als ich geacht hätte. Von dem her ist es schon mal ganz gut wenn man sich zu 100% mit dem Thema identifizieren kann
Auch der Aufbau einer Liste ist nicht soo einfach. Wir haben bei uns im Blog, über das WWSGD Plugin, einen Link zu dem Artikel eingefügt und auch auf einigen anderen Seiten Leute angeschrieben die sich def. für das Thema interessieren. Ein hartes Brot muss ich sagen, obwohl man danach eher einen ruhigen hat und ein eher passives Einkommen sein Eigen nennt.
Wie gesagt, es hört sich einfach an als es tatsächlich ist. Ich habe in letzter Zeit einiges über Marketing gekauft, wobei man locker auf Preise zwischen 100 und 2000US$ (Software) stösst. Im Amerikanischen Raum ist das auch kein Problem. Unser Werk wird für 19,70€ an den Start gehen, woran ich auch nicht rütteln werde. Was dabei interessant ist, ist es, sich z.B. per E-Mail, mit potentiellen Käufern darüber auszutauschen. Dabei bekommt man ein paar nette Infos. Die Salescopy würde ich aber erst hinterher schreiben. Die ist kein Storyboard
Genug der Worte, ich will noch duschen und dann mal früher ins Bett,
cheers,
Sven
@ Julia
ich denke die eBooks reichen völlig im Format .pdf aus. Ich kenne eigentlich auch nur solche. Also einfach mit Word schreiben Bilder einfügen, nützliche Word-Funktionen benutzen und schon sollte das ganze kein Problem sein. Zum Download bietet sich z.B. Pay-Per-Call Anbieter an.
Ich bevorzuge in diesem Bereich zur Zeit:
http://www.micropayment.de/
Aber davon gibt es etliche. Man könnte auch ein Mitglieder Bereich basteln und die Mitglieder erst nach Zahlungseingang freischalten. Die monatliche Abfrage ob gezahlt wurde kann mit Hilfe eines solchen Skript ebenfalls einfach durchgeführt werden. Dann kannst du alle Zahlungsmethoden anbieten Überweisung, Lastschrift, Paypal, Moneybooker, Paysafe Card etc…
Gruß
Oliver
Hallo Oliver,
vielen Dank für Deine Antwort. Machst Du also auch das Design in Word, oder..?
Liebe Grüße
Julia
Ja meistens ist dies mit Word erfolgt, aber um den Einsatz von Photoshop bin ich dabei meist auch nicht mit herumgekommen
Es gibt halt zahlreiche Programme mit denen man es realisieren kann. Man muss halt für sich das richtige finden. Falls du Erfahrung mit den Adobe Produkte hast, hast du eigentlich schon die besten Vorraussetzungen.
Gruß
Oliver
Hallo Julia,
meine Ebooks und auch die wichtigen Bonusprodukte schreibe ich mit Word und drucke sie dann mit Freepdf (ist einfach als Druckertreiber eingebunden) als PDF-Version – downloaden kannst Du die kostenlose Software hier: http://www.winload.de/download/63101/Office,Business/PDF-Tools/FreePDF.XP.3.26.html
Als Dienstleister für die komplette Verkaufsabwicklung nehme ich Share-it! (http://www.shareit.de/ ) – hab damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Die wichtigsten Zahlungsmöglichkeiten sind bereits integriert.
@all: Sicher gibt es im EBook-Markt schon zahlreiche Anbieter, doch der Markt ist generell in Europa noch klar in der Wachstumsphase und Potentiale (und Nischen) gibt es für die kommenden Jahre noch genügend – wer allerdings deshalb nicht beginnt, der wird nie etwas beginnen
Es ist aber wie jedes ernsthafte Business im Internet auch mit viel viel Arbeit verbunden (das sieht man ja auch sehr schön an Peers BLOGs)
Liebe Grüße
Jürgen
Ich kann hier Jürgen nur zu 100% recht geben. Klasse Artikel.
PS:
der Einstieg ist das Geschäft mit Ebooks, etc. ist gar nicht mal so schwer wie man sich das vorstellt. Wenn Ihr Euch auf ein Thema konzentriert, in dem Ihr Euch auskennt, dann schaft Ihr das auf jeden Fall innerhalb einer Woche, ein fertiges Projekt aufzusetzen. Das ist meine Garantie, die ich auf meiner Seite auch anbiete
Zum Schreiben von umfangreichen Arbeiten, Büchern oder auch eBooks kann ich nur LaTeX empfehlen. Das ist ein richtiges Textsatzsystem mit dem man vernüpftige Ergebnisse erzielt
Der Artikel ist ganz nett, aber wenn ich mich recht erinnere gab es bei dir Peer schon mal einen, der sich mit dem Verkauf von eBooks befasst hat, oder? Den fand ich noch ein Stück interessanter.
Sehr interessantes Thema. Sowas hab ich schon seit längerer Zeit vor… da man im Web massenweise Infos findet, sollte der Inhalt dann aber schon echt hochwertig sein und Infos beinhalten, die man nicht an jeder Ecke findet.
Professionelle E-Books kann man auch völlig kostenlos erstellen: Mit dem OpenOffice.org Writer (da kann man auch seine Word-Dokumente öffnen) Texte schreiben und als PDF exportieren. Die Grafiken kann man mit GIMP erstellen.
@Topic: Ich arbeite nun auch schon seit geraumer Zeit an der Erstellung eines eBooks und verschlinge schon alleine deswegen Erfahrungsberichte und Informationen von Autoren-Kollegen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass in bestimmten Bereichen eBooks eine große Zukunft bevorsteht, aber selbst wenn meine Prognosen diesbezüglich nicht erfüllt würden, werde ich mein Werk dennoch vollenden, einfach um „etwas Bleibendes“ zu hinterlassen

@Jürgen: Auch wenn Dein Gastbeitrag in der gebotenen Kürze natürlich nur an der Oberfläche kratzen konnte, hast Du es zumindest geschafft, mich als regelmäßigen Besucher auf Deiner Website zu gewinnen
@Werkzeuge: Natürlich wären Adobe-Werkzeuge und Photoshop ideal, aber alleine die Lizenzkosten würden mir da zumindest anfangs doch einige Bauchschmerzen bereiten, so dass ich mich entschieden habe, die Texte mit Word zu schreiben und Fotos mit dem kostenlosen aber recht passablen Tool Irfanview zu bearbeiten.
Ausgegeben wird ein PDF-File, welches ich aber ohne irgendwelche Sperren weitergeben werde (ich bin selbst regelmäßiger eBook-Käufer und kann mich mit den übertrieben gesperrten bzw. an ein bestimmtes Endgerät gebundenen Werken einfach nicht mehr abfinden).
@5TageEBook: Ich gebe Dir recht, dass der eBook-Einstieg gar nicht sonderlich kompliziert ist, eine Garantie für eine Woche halte ich aber doch für etwas „verwegen“. Bei mir hat z.B. alleine die Recherche, Materialsichtung, -Bearbeitung und -Auswahl bereits 5 Jahre gedauert.
Eine Erfahrung am Rande: Ich hatte die Informationen über das eBook bei mir etliche Wochen auf der Homepage. Aber erst, als ich einige „Cover-Bilder“ dazugab, kamen die Anfragen und Vorbestellungen, und das, obwohl ich klar und deutlich informierte, dass das eBook erst in einem halben Jahr fertig sein würde.
Auf jeden Fall eine hochspannende Geschichte, für die mir noch große Erweiterungsideen vorschweben.
LG – Christian
Ich denke, dass die Risiken nur Phrasen sind, denn digitales Publizieren kostet nichts*.
*nichts = fast nichts, abgesehen von Werbung, die jedoch sehr effektiv kostenlos umsetzbar ist, da wir im Internetzeitalter leben, in dem lediglich Traffic und Image zählen
Schöne Zusammenfassung! Allerdings hätte ich noch eine Frage zu den Vor- und Nachteilen eines eBooks und wie die alternativen Veröffentlichungsmöglichkeiten aussehen.
1. Man schreibt ein Ebook und bietet dies seinen Besuchern zum Kauf an. Vorteil, direkte Einnahmen bei Verkauf. Nachteil, überhaupt keine Einnahmen, wenn niemand das Buch kauft. Bei diesem Modell stellen sich mir also keinerlei Fragen.
2. Ebook kostenlos anbieten und als Gegenleistung die Emailadresse des Downloaders fordern. Mögliche Einnahmen, Verkauf von Werbeplätzen im späteren Newsletter. Diese Idee ist im Grunde ebenfalls klar nachzuvollziehen. Jedoch stellt sich mir hier die Frage, wie die möglichen Einnahmen im Bezug zum Aufwand des Erstellen stehen. Sprich, welche Einnahmen könnten hier im Endeffekt wirklich generiert werden.
3. Gar kein Ebook erstellen und die Inhalte auf herkömmlichen Weg auf einer Homepage veröffentlichen. Durch die höhere Anzahl an Inhalten sollten sich eigentlich relativ hohe Besucherzahlen im Laufe der Zeit realisieren. Die Einnahmen generiert man dann mit Werbung.
Lange Rede gar kein Sinn! Mich würde interessieren, wie das Verhältnis zwischen Einnahmen aus einem Ebook und den Einnahmen, die bei der Veröffentlichung von Inhalten im klassischen Sinne auf einer Homepage entstehen, ist. Vielleicht liegt bei mir ein Denkfehler vor, aber ich sehe es so, dass die Inhalte eines Ebooks einzeln verwertet mehr Besucher über Suchmaschinen erzeugen und damit mehr Einnahmen, als ein einziges Ebook, welches womöglich schlechter in den Suchmaschinen positioniert ist. Soll man viele Inhalte für ein einziges Ebook „opfern“ oder doch lieber daraus eine eher umfangreichere Homepage basteln? Vielleicht hat jemand eine Antwort auf diese Fragen.
zu 2.
Da kann man natürlich keine pauschale Aussage treffen. Es gibt die unteschiedlichsten Möglichkeiten, einen Newsletter zu monetarisieren. Affiliate-Links, Werbung schalten, eigene Produkte bewerben/verkaufen.
Ich kenne einige Blogger/Webmaster, die auf ihre Newsletter-Mailing-Liste schwören.
zu 3.
Einen konkreten Vergleich mit genauen Zahlen kann ich dir da leider nicht liefern, aber ich werde mal die Augen offen halten.
Allerdings machen viele Blogger beides.
Sie veröffentlichen die Themen eines eBooks (zum Teil) als einzelne Artikel in ihren Blogs und stellen dann ein eBook zusammen, in dem diese Artikel nochmal ausführlicher und überarbeitet drin sind. Plus noch ein paar Extra-Inhalte.