Immer wieder kommt die Frage in Kommentaren und in Mails auf, ob man denn mit Blogs wirklich Geld verdienen kann.
Wenn man sich meine monatlichen Blogeinnahmen-Reports anschaut, könnte man denken, dass es sich wahrscheinlich nicht lohnt.
Dort finden sich nur wenige Blogs, die wirklich einen nennenswerten Betrag verdienen. Die meisten Blogs in diesen Listen verdienen doch eher ein Taschengeld neberher.
In diesem Artikel will ich der Frage nachgehen, ob sich Blogs zum Geld verdienen eignen und welche Voraussetzungen man erfüllen muss. Zudem zeige ich Möglichkeiten, mit denen man Geld mit Blogs verdienen kann.
Ist es möglich mit Blogs Geld zu verdienen?
Natürlich ist es möglich mit Blogs Geld zu verdienen. Es gibt genügend Beispiele dafür, auch im deutschen Raum. Dass nur ein Bruchteil der Blogs die eigenen Einnahmen veröffentlicht, sollte auch klar sein. Besonders die besser verdienenden Blogs sind da sehr zurückhaltend.
Ich bin allerdings sehr offen, was meine Einnahmen betrifft, da dieser Blog auch dazu gedacht war und immer noch ist, die Möglichkeiten und Wege zum Geld verdienen zu zeigen. Also gebe ich auch monatlich meine direkten Einnahmen mit diesem Blog bekannt und das sind in den letzten Monaten immer mehr als 1.000,- Euro gewesen.
Der große Vorteil von Blogs liegt vor allem darin, dass Blogs und damit die dahinter stehenden Blogger mit der Zeit einen gewissen Trust aufbauen. Sind normale Affiliate-Websites einfach nur Websites mit Links, so sieht man bei einem Blog auch den Blogger, der dahinter steht.
Stellt man es clever an und ist ehrlich und vertrauenswürdig, dann hat man auch Einnahme-Möglichkeiten, die normale Website nicht besitzen. Zudem ist ein gut aufgebauter Blog auch eine langfristige Investition.
Am Ende läuft bei einem Blog alles auf die Verbindung zu den Lesern hinaus und welchen Namen sich der Blog mit der Zeit erarbeiten kann.
Und dann lohnt sich das Bloggen auch aus finanzieller Sicht, wenn man denn mit dem Blog Geld verdienen will. Das ist ja nicht das Ziel eines jeden Bloggers.
Die richtige Wahl
Bevor es überhaupt losgeht, muss schon die wichtigste Entscheidung getroffen werden.
Man muss sich für ein Thema entscheiden, für eine Nische. Ich habe auf Blogprojekt.de erst vor kurzem einen Artikel geschrieben, der sich mit der Wahl der Nische beschäftigt. Es gibt viele Kriterien, die man dabei ich Betracht ziehen kann/muss.
Die Möglichkeit “Geld mit einem Thema zu verdienen” ist eines dieser Kriterien. Und wer mit seinem Blog Geld verdienen will, der muss auch schon beim Start eines Blogs auf dieses Kriterium achten.
Aber ein Blog bringt nicht über Nacht Geld ein und ist schon gar keine “schnell reich”-Lösung. Blogger müssen einen relativ langen Atem haben und über Monate oder sogar Jahre dran bleiben. Da ist es natürlich ebenso wichtig, dass man Spaß an dem Blog-Thema hat und dass man sich auskennt.
Gerade Blogs leben von der persönlichen Ebene und den Erfahrungen die man mit den Lesern teilt. Schafft man es, seinem Blog einen ganz eigenen Charakter zu geben, dann muss man auch wenig Angst vor der Konkurrenz haben.
Um zur Frage zurückzukommen, ob man mit Blogs Geld verdienen kann. Meine Antwort lautet:
“Jeder kann es schaffen, aber nicht jeder wird es schaffen.”
Die Voraussetzungen einen erfolgreichen Blog aufzubauen und damit Geld zu verdienen bringen wohl die meisten Leute mit.
Die Ausdauer, die Disziplin, das Know How und auch das Quäntchen Glück, welches man braucht, haben aber nur wenige über einen längeren Zeitraum.
Das hört sich nach harter Arbeit an? Ja, das ist auch harte Arbeit, die aber auch verdammt viel Spaß macht.
Die Möglichkeiten mit Blogs Geld zu verdienen
Im folgenden möchte ich 9 direkte und indirekte Einnahmemöglichkeiten für Blogs vorstellen und auch erwähnen, für wen sich die Einnahmequellen eignen und welche Voraussetzungen notwendig sind.
- Pay per Click
Am bekanntesten ist hier sicher Google AdSense. Als deutsche (oder besser gesagt schweizer) Alternative bietet sich Contaxe* an.Contextanhängige Pay per Klick Anzeigen sind sehr einfach einzubauen. Zudem optimieren diese sich selbst anhand des umgebenden Textes.
Optimieren sollte man diese Anzeigen trotzdem, indem man unterschiedliche Positionen und optische Varianten testet.
Diese Einnahmequelle eignet sich besonders für Einsteiger, die aber schon über etwas Traffic verfügen.
- Bezahlte Posts
Bei Bloggern recht beliebt sind die bezahlten Artikel. Man schreibt also einen Blogbeitrag über ein bestimmtes Themen oder z.B. über eine bestimmte Website und wird dafür bezahlt.Die Schweizer von Trigami* sind die größten deutschsprachigen Anbieter von bezahlten Posts. Andere Anbieter sind z.B. Hallimash*, Blogpay und ReviewMe*.
Man kann aber natürlich auch direkt bezahlte Artikel verkaufen, sollte aber insgesamt sehr vorsichtig sein, da man mit allzu offensichtlichen Jubelarien viel Vertrauen bei seinen Lesern verspielen kann.
Bezahlte Artikel eignen sich auch schon für kleine Blogs mit nicht so viel Traffic, aber einer klaren Zielgruppe. Wie man möglichst viele Schreib-Aufträge bekommt und wie man diese erfüllen sollte, erklärt die dreiteilige Artikelserie “Mehr Geld verdienen durch bezahlte Posts”
- Linkverkauf
Von Google wird der Linkverkauf nicht so gern gesehen. Schließlich basiert das Google Ranking zu wesentlichen Teilen auf den Backlinks einer Website. Und da möchte man natürlich nur ehrlich gesetzte Links einbeziehen.Es muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er Links verkaufen möchte oder nicht. PageRank-Senkungen oder sogar der Verlust von Positionen im Ranking bei Google können die Folge sein.
Verkaufte Textlinks sind eine sehr einfache und lukrative Einnahmequelle und Anbieter wie Teliad* und Linklift* übernehmen die Vermittlung an Werbekunden, auf Wunsch auch anonym.
Der Verkauf von Links lohnt sich in der Regel erst ab einem PageRank von 3 oder mehr.
- Affiliate-Marketing
Wenn man eine sehr spezifische Zielgruppe im eigenen Blog mit Informationen versorgt und selber schon ein gewisses Vertrauen erlangt hat, kann Affiliate Marketing sehr gut funktionieren.Affiliate Marketing funktioniert besonders mit Empfehlungen sehr gut und kann da schnell die Pay per Klick Einnahmen in den Schatten stellen. Allerdings ist es auch eine Kunst das richtige Partnerprogramm zu finden und einzubauen.
Affiliate Marketing eignet sich vor allem für Blogger, die ein gewisses Vertrauen erworben haben und deren Empfehlungen von anderen geschätzt werden. Auch thematisch muss das Affiliate Programm in der Regel sehr gut passen.
Am besten stöbert man bei den bekannten Affiliate-Netzwerken, wie Zanox*, Affilinet*, Belboon*, SuperClix* oder AdCell* nach passenden Programmen und testet diese aus.
Ein interessanter Anbieter ist Bee5.de*. Dort hat man, auch ohne separate Anmeldung, Zugriff auf über 3.000 Partner-Programme.
Auch hier gilt aber, dass man das Vertrauen seiner Leser sehr schnell mit schlechten Empfehlungen zerstören kann.
- Werbebanner
Werbebanner funktionieren in der Regel nach der TKP-Abrechnung. Man bekommt also pro 1.000 Einblendungen einen Betrag X. Dieser Betrag ist Verhandlungssache und richtet sich meist nach Angebot und Nachfrage.Die selbst verkauften Werbeplätze, also ohne Zwischenhändler, sind meine lukrativste Einnahmequelle. Hat man sich erstmal eine gewisse Reichweite erarbeitet und einen Namen in einer Nische, dann kann es sehr lukrativ sein, direkt Werbung zu verkaufen.
Alternativ kann man sich auch bei Werbebanner-Netzwerken anmelden, die dann Werbekunden vermitteln. Hier gibt es z.B. AdShopping.de, AdScale.de oder auch AdJug.de.
Es gibt ab einer gewissen Anzahl an Seitenaufrufen, meist 100.000+ pro Monat, auch noch Werbe-Netzwerke, die nur solche größeren Blogs und Websites vermitteln. Dann aber bekommt man meist auch sehr gute Angebote.
In einer dreiteiligen Artikelserie habe ich ausführlich beschrieben, wie man am besten Werbung im eigenen Blog verkauft. Darin geht es unter anderem um die Fragen “Ab wann lohnt es sich Werbeplätze anzubieten?”, “Wie lege ich die Preise fest?”, “Wie komme ich an Werbekunden?” usw.
Neben den klassischen Werbebannern gibt es auch noch Layer und ähnliche nervige Werbeformen, von denen ich die Hände lasse.
Zudem ist es heute auch möglich Werbung in eigenen Videos oder Podcasts zu verkaufen.
- Eigene Produkte verkaufen
Hat man sich einen Namen gemacht und gilt man idealerweise als Experte in einem bestimmten Themengebiet, kann man auch an den Verkauf eigener Produkte denken. Das können eBooks, DVDs, Software oder auch kostenpflichtige Seminare sein.Ein eigenes Produkt zu entwickeln kann aber sehr aufwendig sein (Outsourcing ist hier ein Stichwort), allerdings gehören dann auch die Einnahmen zu 100% dir.
- Dienstleistungen / Consulting
Nicht jeder Blog eignet sich für direkte Einnahmen. Viele Blogger generieren aber sehr gute indirekte Einnahmen, da sie durch Ihren Blog zum Beispiel an Consulting-Aufträge herankommen oder andere Dienstleistungen anbieten.Durch den sehr persönlichen Charakter eines Blogs und die Möglichkeit, sich mit einem Blog als Experte zu einem bestimmten Thema darzustellen, ist es nicht ungewöhnlich, dass Blogger ihre Dienstleistung erfolgreich vermarkten.
- kostenpflichtige Inhalte
Membership-Sites sind in Deutschland noch eher die Ausnahme. In anderen Ländern gibt es dagegen viele Beispiele für kostenpflichtige Inhalte, die gut angenommen werden.Auch hier kann gerade ein Blog sehr behilflich sein, denn Vertrauen gehört zu kostenpflichtigen Inhalten dazu. Keiner will die Katze im Sack kaufen, so dass ein guter Name hier Wunder wirken kann.
Hat man erstmal Kunden für so einen Service gewonnen, gehören kostenpflichtige Inhalte, mit ihren regelmäßigen Gebühren, aber zu den Top-Einnahmequellen.
- Blog verkaufen
Zu guter letzt besteht natürlich auch die Möglichkeit einen Blog aufzubauen, um ihn dann zu verkaufen. Oder man kauft einen existierenden Blog, um ihn dann zu verbessern und gewinnbringend zu verkaufen.Das ist natürlich ein Thema für sich. Allein über die Frage “Was ist mein Blog wert?” könnte man stundenlang diskutieren. Es gibt aber Spezialisten, die sich auf dieses Kaufen und Verkaufen von Blogs und Websites spezialisiert haben.
Tipps und Tricks zur Monetarisierung
Wie man sieht, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen.
Allerdings geht dies in aller Regel nicht von allein. Man sollte sich über die Erfahrungen anderer informieren, aber auch selber Erfahrungen sammeln. Da die jeweils einzigartigen Umstände eines Blogs auch sehr wichtig sind, sollte man viel Testen, um die optimale Lösung für einen selber zu finden.
Die meisten Blogs fahren gut damit, sich auf 2-3 Einnahmequellen zu konzentrieren und diese zu optimieren.
Es ist wichtig zu wissen, was man bei den einzelnen Einnahmequellen beachten muss, welche Voraussetzungen diese benötigen und was die Vor- und Nachteile sind.
Auf meiner Seite “Geld verdienen” stelle ich die Vor- und Nachteile verschiedener Einnahmequellen vor, die ich selber hier im Blog nutze und ausführlich getestet habe.
Und in vielen Artikeln meines Blogs finden sich Tipps und Tricks, die ich selber aus meinen eigenen Erfahrungen zusammen getragen habe.
Die folgenden 2 Videos sind zwar auf englisch, enthalten aber viele nützliche Tipps und Erfahrungen, wie man mit einem Blog Geld verdienen kann.
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Echt ein Klasse Beitrag. Für uns als noch Neulinge auf dem Gebiet ist es ein sehr guter Leitfaden.
Ich habe da mal eine Frage zu AdSense: Wie werde ich denn dort ausgezahlt? Ich kann dort nur meine Adresse angeben. Gibt es keine Lösung alá PayPal?
Diese Satz von Peer sagt eigentlich alles
“Jeder kann es schaffen, aber nicht jeder wird es schaffen”
Mehr muss man nicht sagen.
.. vor allem kann man mit einem Blog nicht nebenbei viel Geld verdienen: wie bei jeder selbstständigen Tätigkeit muss man sich voll und ganz dafür einsetzen (hauptberuflich) …
Wieder mal ein ausführlicher Artikel zum alte bekannten Thema, allerdings bin ich der Meinung das die vielen Fragen zum Thema einen anderen Hintergrund haben. Der oder Die wollen nicht unbedingt wissen ob man mit Bloggen überhaupt Geld verdienen kann, sonder wie genau!
Also quasi jeweils eine kleine Anleitung zu jedem Punkt den du oben aufgezählt hast. Eine Bauanleitung, die man nur noch nachbauen muss, das wird gesucht. Denn davon gibt es im Web nix, nur zig eBooks die davon schreiben wie es evtl. möglich wäre, aber nix konkretes.
Das ist wohl eher die Kernfrage dahinter, wenn du die bedienen würdest….
Teilweise habe ich ja schon ausführliche Artikel dazu geschrieben. Und diese habe ich zum Teil auch verlinkt. Andere Themen, wie etwa Affiliate Marketing, werde ich demnächst ausführlicher behandeln.
Die nächste Umfrage könnte lauten:
Bei welchem Betrag fängt “richtig Geld verdienen” an ?
Auch da werden die Meinungen auseinander gehen.
Genau das ist die Frage. Was ist denn richtig Geld. Reich wird man sicher nicht… Natürlich gibt es Ausnahmen aber die Regel denke ich ist es nicht. Und es wird immer schwerer.
Ich finde Geld mit Blogs zu verdienen nicht einfacher und nicht schwieriger wie mit “normalen” Webseiten.
Blogs haben aber das Problem, dass man immer aktuellen Content braucht. Dies ist bei Webseiten nicht unbedingt der Fall.
Peter sagt es ja schon: “Ausdauer, Disziplin”, Zeit und viel Motivation sind notwendig um es zu schaffen mit einem Blog gut zu verdienen. Das Gute daran jeder kann es ausprobieren. Eine Ausbildung oder sonstiges ist nicht notwendig.
Die Umfrage werde ich mal starten.
Ich denke, es ist mit dem Bloggen, wie mit jedem Geschäft, man muss Augen und Ohren offen halten, testen und ausprobieren und natürlich gehört auch das richtige Maß an Glück dazu, dass richtige Thema zu treffen.
Mario Carla
Sehr Informationsreicher Artikel, Danke! Jetzt konnte auch ich als Leie mal einen Einblick in das Thema Blogs und Geld verdienen gewinnen. Sehr leicht und verständlich geschrieben, so muss das sein. Aber trotzdem ist meiner Meinung nach das Bloggen nur ein Taschengeld verdienen. Soviel Zeit wie man dort investieren muss um ganz groß zu werden muss man das Bloggen schon Hauptberuflich machen und das lohnt sich dann meistens mit 1000€ pro Monat nicht immer wenn man die Ausgaben für Strom, Internet etc. dazu sieht.
@ Badratgeber
Diesen Blog führe ich nur neben meiner eigentlichen Selbständigkeit. Vollzeit ist da sicher noch einiges mehr drin.
Mit viel Geduld, Außdauer und Disziplin mit dem Blog ist es auf jedenfall möglich. Damit es funktioniert, braucht man natürlich genügend Besucher.
Ich denke nur Blogs, die sich mit dem Web und ähnlichen Themen beschäftigen können damit Geld verdienen. Mein Blog ist schon über zwei Jahre alt, hat regionalen Bezug und trotzdem gibt es nur ein paar Euro im Jahr. Niemand will dort Werbung schalten und meine Leser sind so Internetunkundig, dass sie nicht auf Banner und ähnliches Klicken. Sie würden auch keine Affiliate-Anzeigen anklicken, geschweige denn darüber etwas bestellen. Bücher und Fan-Artikel gehen auch gar nicht.
Trotzdem habe ich viele Leser und die sind total begeistert. Die vielen Leserbriefe bestätigen mir das.
Also das mit dem Nischenthema das gilt wirklich nur für gewisse Themen und Branchen.
Das mit dem Nischenthema ist wirklich so eine Sache. Nischen gibt es schließlich viele, doch vermarkten lassen sich wirklich nicht alle.
Aber die Hauptsache ist doch als Blogger immer noch, dass man Spaß an der Sache hat und sich im betreffenden Themengebiet auch auskennt, sonst werden die Beiträge schnell zu beiläufigem blabla und bringen den Lesern keinen wirklichen Nutzen mehr.
Und wenn man Spaß an der Sache hat, sich mit dem Thema auskennt, einigermaßen regelmäßig bloggt und den Lesern dabei einen Mehrwert liefert, dann klappt das auch mit dem Geld verdienen!
Wenn ein normaler Fabrikarbeiter 1000€ verdient. Dann sollte er übelegen, nicht lieber zu bloggen. Wobei ich Peer recht geben muss. Dranbleiben, dranbleiben und vor allem nicht nur aufs Bloggen setzen.
Das schlimme ist ja daran das manche Leute weniger als 1.000€ verdienen so z.B. Friseure etc. Ich betreibe derzeit 6 Webseiten und komme als Student auf einen Verdienst von ca. 1.000€ + 500€ SEO-Tätigkeiten! Wobei bei den 1.000€ die Seiten noch nicht für Werbung optmiert wurden. Dafür arbeite ich im Monat aber auch einige Stunden mehr. So hat mein Wochentag meist 15-17 Stunden inklusive Vorlesungen, Seminare und Sachen die ich für die Uni erledigen muss.
Gruß
Oliver
@m.o.m:
Naja, etwas weit hergeholt, dass ein Arbeiter, der es in der Fabrik auf 1000 Euro bringt, diese auch mal eben als Blogger machen könnte. Er arbeitet sicher nicht für 1000 Euro an der Presse, weil er so ein toller Schreiberling ist. (Und jetzt bitte nicht mit Einzelschicksalen verarmten Adels ankommen
)
Mir regionalen Blogs kann man doch prima Geld verdienen. Die Konkurrenz ist klein das Publikum akzeptabel.
@ Alexander
Sicher ist es nicht so einfach, einen erfolgreichen Blog aufzuziehen und sicher wird es auch nicht funktionieren, Millionen Deutsche durch Bloggen einen Lebensunterhalt verdienen zu lassen. Es ist eine Nische, in der aber sicher einige ganz gut leben können.
Aber wie Oliver schon sagt, auf einem Bein steht es sich schlecht. Die Chancen ein akzeptables Einkommen zu erzielen steigen, wenn man mehrere Projekte umsetzt.
Aber das kann eben nicht jeder. Ich kann auch keine Haare schneiden, nur weil das ein schlecht bezahlter Job ist.
@Paul Da bin ich aber neugierig, wie das gehen soll!! Kann ich Dich als Berater engagieren??
Ich hätte gerne Näheres zu Deiner Feststellung erfahren, dass Blogs Einnahme-Möglichkeiten bieten, die normale Websites nicht besitzen.
Ich würde eher meinen, dass die Verdienstmöglichkeiten mit herkömmlichen Websites besser sind und auch die Investition in die Zukunft sowie die Verkaufsmöglichkeiten würde ich eher bei normalen Websites sehen.
Als Um und Auf sehe ich aber ohnehin eine ausgewogene Mischung beider Möglichkeiten an.
Websites mit strukturiertem und übersichtlichen Inhalt als nachhaltiges, beständiges und gut bedienbares „Nachschlagwerk“. Mit Blogs dagegen kann man viel rascher reagieren, wird auch häufiger ähnliche bzw. überlappende Artikel verfassen und ist außerdem „näher am Leser“.
Wo ich Dir 100%-ig zustimme: Es ist harte Arbeit, und wenn man nicht mit großer Freude und Leidenschaft bei der Sache ist, wird der Internetauftritt langfristig nicht von Erfolg gekrönt sein.
Und des schnellen Geldes wegen – über Nacht – sollte man sich besser eine andere Arbeit suchen.
@ AlpenYeti
Eine Sache wäre zum Beispiel Consulting. Gerade weil man als Blogger sehr persönlich auftritt, kann man solche Aufträge bekommen. Wenn man sich denn in einer Nische einen Namen gemacht hat.
Aber wie du sagst, es macht meist eine gute Mischung.
Die Frage Nischenthema ohne Konkurrenz oder populäres Thema mit vielen Mitbewerbern beschäftigt mich auch schon seit Langem. Hier hilft aber sicherlich nur eines: Immer wieder selbst ausprobieren und testen. Erfahrungen machen und Lernen.
Wenn jemand tatsächlich die ultimative Lösung hätte – und das trifft meiner Meinung nach auf alle Themen zum “Geld verdienen im Internet” zu – warum sollte er (oder sie) sie hier oder an anderer Stelle verraten anstatt “still und heimlich” sein Geld zu verdienen?
Eines ist aber 100% richtig: Geld verdienen im Netz ist mit sehr viel Arbeit und noch mehr Ausdauer verbunden. Und wenn es nicht ein Stück weit Hobby, Spaß oder Berufung ist, so gibt es jede Menge einfacherer Wege, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Man kann mit Blogs schon was anfangen. Zum Beispiel automatische Blogs. Z.B. automatisch Produktdaten aus Affiliatenetwerken in den Blog setzen. Ist kein origineller Kontent aber wenn Leute (Spammer) Kommentare schreiben bekommt die Seite auch originellen Kontent. Zur Not kann man auch ab und zu selbst noch einen Kommentar schreiben um ein paar Keywords auf die Seite zu bringen. Solche Blogs machen nicht viel Arbeit, man kann eine Menge davon machen und hat selbst noch etwas um Backlinks auf andere Sites zu setzen.
Für Leute wie mich, die sich seit kurzem mit diesem Thema auseinandersetzen ist dieser Artikel sehr nützlich, um sich den ziemlich harten Einstieg in die Materie, ein wenig zu erleichtern.
Bevor man mit dem bloggen anfängt, muss man sich für eine Seite entscheiden. Entweder man bloggt einfach aus spaß – also private Nutzung, oder man zielt auf die kommerzielle Nutzung eines Blogs. Das Problem der meisten blogger ist einfach, dass diese sich in der Grauzone zwischen privat und kommerziell bewegen. So sind die Überlebenschancen eines Blogs sehr gering.
Es macht auch wenig Sinn, einen Blog von oben bis unten mit AdSense Anzeigen zu verunstalten. Ich spreche von den Blogs, die kaum Inhalt haben und wo die Anzeigen den Inhalt verschwinden lassen. Die Besucher klicken auf Anzeigen, weil diese zum Inhalt passen und nicht deswegen, weil die Anzeigen der Inhalt eines Blogs sind!
Ein Blog muss sich auf ein Thema spezialisieren und den gesamten Focus auf dieses Thema richten, damit die Vorrausetzung für das Geld verdienen gegeben ist. Relevanter Traffic ist sehr wichtig, bevor man sich dafür entschließt, welche Taktiken man bei seinem Blog anwendet, die auch Umsätze bringen.
Wie man letztendlich Geld mit einem Blog verdient ist jedem selbst überlassen. Mein kleiner Geheimtipp wäre mit seinem Blog eine eigene E-Mail-Liste aufzubauen, wo Sie dann themenrelevante Produkte aus Partnerprogrammen empfehlen können. Das Entwickeln von eigenen digitalen Produkten wie z.B eBooks und Videos, die Schritt für Schritt umsetzbares Wissen enthalten, ist auch eine gute Möglichkeit, um seinen Blog profitabel zu vermarkten.
Ich verdiene Mittlerweile auch ein paar Kröten mit meinem Blog, allerdings hat die klassische Werbung bei mir kaum was gebracht. Stattdessen habe ich meinen blog bei tortop.de eingetragen und erhalte jetzt für jeden Vote den meine Besucher generieren ein paar cent, ich finde das ist wirklich ne gute idee abseits der Blickenden und mit Werbung zugepflasterten Blogs. der dienst ist zwar noch recht neu aber ich hoffe er hält sich noch ein paar jähren, für mich eine nette Idee!
Ich glaube auch, daß wir, damit meine ich die Bloggergemeinde, hier ein sehr ambivalentes Schwert in Händen halten. Die Intention, Geld mit seinem Blog zu verdienen, entsteht in vielen Fällen sicherlich nicht mit dem Schreiben des ersten, wahrscheinlich auch nicht mit dem fünften Artikel, sondern ist vielmehr ein langsam fortschreitender Prozess. Wie mehrmals schon betont wurde, erfolgreiches Bloggen bedingt sicherlich ein langen, seeeeehr langen Atem. Wer glaubt, sich innerhalb eines halben Jahres einen guten Ruf aufbauen zu können, wird sicherlich eines Besseren belehrt werden. Um aber diese Ausdauer zu haben, ist es in meinen Augen unabdingbar, die Thematik seines Blog den eigenen Interessen, Neigungen und Kenntnissen anzupassen, wer nur schreibt um des Schreibens willen, wird die Leser nur langweilen. Unsere virtuelle Welt namens Internet bietet genügend Alternativen und Möglichkeiten, gewünschte Informationen auf vielen Seiten abzurufen, der eigene Blog ist dabei oft nur ein Lichtlein unter vielen. Wer also den Leser zum Stammleser machen möchte, wer seine Leserschaft kontinuierlich an sich binden möchte, muß mehr bieten als nur lieblos verfasste Artikel. Viele sind der Meinung, sie müssten auf Biegen und Brechen jeden Tag einen neuen Artikel vefassen, welcher aber oftmals schon in den ersten Sätzen die Lustlosigkeit oder, noch schlimmer, das Desinteresse und fehlende Kompetenz erkennen läßt. Erst wenn mich ein Gedanke immer und immer wieder beschäftigt, erst wenn sich dieser Gedanke mehrmals in den Vordergrund meines Denkens schiebt, ist die Zeit für das Niederschreiben gekommen. Wobei hierbei aber wiederum zwei Dinge zu unterscheiden sind. Themen, welche eine gewisse Sachkenntnis voraussetzen, sollten dementsprechend gut recherchiert sein, andererseits gibt es aber auch solche Artikel, welche ganz einfach “von Herzen” kommen. Und da habe ich die Erfahrung gemacht, daß solche Artikel im Ganzen geschrieben werden sollten. Den Schreibfluß nicht unterbrechen. Schreiben, bis die Finger glühen, keine Rücksicht auf Rechtschreibfehler, die können später beim Korrekturlesen ausgebessert werden. Naja, soweit zumindest die Theorie, meine Theorie, um sich in der Bloggerszene irgendwann einmal, vielleicht nach sechs Monaten, aber vielleicht auch erst nach ein paar Jahren, eine gewisse Reputation zu schaffen. Und liebe Blogger, denen Reichtum und Erfolg mit dem Bloggen verwehrt bleibt, tröstet Euch, es gibt wichtigere Dinge als mit dem Bloggen reich zu werden. Denn wer gerne schreibt und einem gewissen verbalen Exibitionismus fröhnt so wie ich, dem genügt der eigene Blog, um den Cyberspace an seinen Gedanken, Empfindungen sowie Gefühlen teilhaben zu lassen.
@ Paul
Das kann ich so unterschreiben.
Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema, ob ich mein Thema professioneller angehen sollte oder es nur als Hobby ansehen sollte. Mittelfristig sollte dann aber auch eine Möglichkeit des Geldverdienens drin sein. Deshalb bin ich sehr dankbar für die hier vorgestellten Tipps.
Für blogs ohne große Reichweite interessant ! Ich würde für meine Wesite Links einkaufen. Das gilt auch für bezahlte Artikel für meine andere Site http://bauexperte.com
Der Beitrag ist sehr gut und hilfreich. Mal gespannt, wann mein Blog denn anzieht.
MfG
Hey,
sehr guter Beitrag, kann ich nur empfehlen! Ich werde auch bald meinen eigenen Blog aufziehen…
Gruß
Ich bin mittlerweile auf dem Standpunkt, dass man mit normalem bloggen nicht wirklich was reissen kann. Wenn man Geld verdienen möchte muss man sich eine Themen Seite machen und dort gezielt Produkte als Affiliate bewerben. Alles andere ist denke ich mehr Aufwand für weniger Geld.
Ich denke schon, dass man das kann. Aber es dauert relativ lange und man muss viel Zeit und Arbeit investieren. Dann bricht es aber auch nicht so leicht weg, wie manch anderes Web-Projekt.
Also für private Blogger ist es meiner Meinung nach sehr schwer richtig geld mit einem Blog zu machen. Hier müssen dann wirklich über einen sehr langen Zeitraum sehr interessante Themen/Beiträge geschrieben werden. Das bedeutet sehr lange harte Arbeit und leben können davon nur die wenigsten.
Gruß
T.
Sind ja ein paar gute Dinge gesagt worden, aber auch etwas wo man nicht gleicher Meinung sein muss wie Vitali , ich habe von Leseren gesagt bekommen das sie nicht zu viel Text lesen wollen. die Leute sind faul sie wollen Infos aber diese Kompakt, das bedeutet das es nicht immer einen riesen Aufsatzt geben kann, weil den liest eh keiner.
Und dann bin ich der Meinung das Stammleser die User sind die am wenigsten zb auf Werbung klicken, das ist wie in Forums, man hat sich an die Werbung gewöhnt will wieder Infos oder Spass aber honorieren was der Webmaster gemacht hat das will man natürlich nicht