Ich habe in den letzten Tagen viel über Visitenkarten geschrieben und ich wurde sogar vom bayrischen Jugendsender egofm zu diesem Thema on Air interviewt.
Doch wie sieht es mit der Zukunft der Visitenkarten aus?
Wird es in Zukunft auch noch normale Visitenkarten geben oder geht der Trend in Richtung elektronische Visitenkarte?
Do you Poken?
Ich hatte den Begriff Poken schon öfters mal gehört, aber mir nie die Zeit genommen, mal zu schauen, um was es sich dabei genau handelt.
Nun habe ich mir das folgende Video angeschaut, und die beiden erklären sehr gut, was Poken sind und warum sie sich in der Zukunft möglicherweise durchsetzen könnten.
Das ist auf jeden Fall eine spannende Sache, weil dafür keine großen Investitionen notwendig sind und auch die Handhabung sehr einfach ist.
Wenn die Poken-Macher es schaffen, die diversen Online-Netzwerke einzubinden und die Poken über Schnittstellen an andere Kontaktdaten-Anwendungen (Outlook, iPhone-Adressebuch etc.) anzubinden, dann könnten sich Poken durchsetzen.
Die Vermarktungsstrategie, die Poken auf Messen zu verteilen, ist schon clever. Denn gerade für diese Leute ist es gedacht.
Bleibt nur abzuwarten, ob es Trittbrettfahrer geben wird, die individuellen Poken-Figuren herstellen. Denn das ist bisher einer der Nachteile dabei. Man hat optisch nicht wirklich was eigenes.
Apple iPhone und Co.
Elektronische Visitenkarten werden schon lange über Handys und Co. ausgetauscht.
Auch mit dem iPhone war das bisher schon möglich, wenn auch nur über Apps von Drittanbietern.
In der kommenden Betriebssystem-Version 3.0 will Apple nun dieses Feature in die Grundfunktionalität einbauen, so dass iPhone-Besitzer einfach und schnell gegenseitig die Visitenkarten austauschen können.
Es wäre natürlich sehr spannend zu wissen, ob dies dann auch mit anderen Smartphones etc. funktioniert. Wohl eher nicht.
Doch da für viele Business-Leute das Smartphone oder eben das iPhone zum zentralen Verwaltungstool geworden ist, macht es sicher Sinn, auch Kontaktdaten darüber auszutauschen und zu sammeln.
Dann entfällt der lästige Schritt, Papiervisitenkarten einzuscannen.
Stirbt die “klassische” Visitenkarte aus?
Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung unseres Lebens sind schon die Tageszeitung in Gefahr und auch andere Papier-Medien verlieren an Marktanteilen.
Wie seht ihr die Zukunft der Visitenkarte? Wird es bald keine gedruckte Visitenkarte mehr geben? Oder werden sich Visitenkarten außerhalb der Computer- und Internet-Branche noch lange halten?
weiterführende Artikel zu diesem Thema
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- 15 iPhone Apps für Selbständige im Netz
- 15 weitere iPhone Apps für Selbständige und Firmen
- Die mechanische Visitenkarte
- Was sollte auf einer Visitenkarte stehen?
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Mein Name ist Peer Wandiger und ich bin selbständiger Webdesigner, Programmierer und Blogger.









Zum Thema elektronische Visitenkarte muss ich mich natürlich auch zu Wort melden. In Zukunft könnte es mit der neuen .tel-Domain einen ganz interessanten Service geben. Mit dieser Domain werden keine Webseiten gehostet, sondern in erster Linie Kontaktdaten, Web-Links und sonstige Infos über die “Erreichbarkeit” verwaltet.
Mit den Anwendungen, die gerade zu diesem Dienst starten, lassen sich dann z.B. die Kontaktdaten leicht mit den Adressbüchern von Handys und Mailprogrammen synchronisieren.
Großer Vorteil hierbei ist, dass man durch den direkten Zugriff auf die .tel-Domain, immer aktuelle Daten hat.
Wer die .tel-Domain und die Services drum herum noch nicht kennt, findet vielleicht auf meinem neuen Blog ein paar Infos. Auf dem tel-Blog gibt es zahlreiche Infos zur .tel-Domain. Herzlich Willkommen !
Solange es Leute gibt, die auf ihren Datenschutz achten, wird das nichts.
Wenn man bedenkt, bei der Abkürzung RFID zuckt bei mir schon alles zusammen, wie soll es dann erst bei den Datenschutzfanatikern werden?
RFID-Chips kann man in Massen und aus Entfernung auslesen. Stellt euch jetzt mal eine Menschenmenge vor. Sagen wir 10000 Leute, die auf einer Messe sind. Läuft jemand mit einem Lesegerät vorbei und schwupp hat er 10000 Personendaten mit allen Social Plattformen. Also ich werde es sicherlich nicht benutzen.
Gruß
Wishu
Bei Poken weiß ich ned so recht ob sie sich wirklich durchsetzen. Es ist zwar eine nette sache aber auch nichts wirkliches was man braucht.
das gabs schon oft – brauchte ich ein Handy? Kaum – aber da meine Kinder eins haben hab ich jetzt auch eins – das erste Fax – wollte keiner haben – alles, was mit modernem Marketing promoted wird, wird sich auch durchsetzen – wobei das doch nicht heißt, dass jeder so ein Ding haben wird oder muss. Ist ja noch sehr jung und erst, wenn die in den USA richtig Fahrt gewinnen, wird das auch hier endlich was. Mein Sohn hat mir seinen Fox gezeigt, hat er online bei get-a-poken.de gekauft – nettes Spielzeug
Wie bereits erwähnt sind Poken sicherlich ein nettes Gadget, aber ob Geschäftskunden auf diese Weise ihre Kontaktdaten miteinander austauschen? Wohl eher kaum ;o)
Wie sieht es bei einer elektronischen Visitenkarte mit einem Kopierschutz aus? Ich wollte zum Beispiel nicht, dass so etwas von mir 1000fach verbreitet werden könnte. Natürlich kann man auch eine Visitenkarte auf Papier kopieren oder in andere Medien eingeben. Da ist die Hemmschwelle aber höher.
Die Pokens sind wirklich eine tolle Sache. Ich hoffe wirklich, dass diese noch bekannter werden (denn nur dann kommen sie ja in Einsatz).
Grüße
Julia
Auf dem Poken sind keine Daten ausser der Poken-ID und den IDs der gesammelten Kontakte.
Die Kontaktdaten werden Online erst ausgetauscht, und man kann einstellen wer was sehen kann.
Laut Patick Liotard-Vogt (Investor bei Poken SA) gibt es ab Juni Business Pokens (Interview auf berneroberlander.ch). Das dürfte dann schon ein wichtiger Schritt sein, weil man tatsächlich oft hört, dass die jetzige Pokens zu verspielt sind und im Firmenumfeld ein No-Go sind.
Das hört sich interessant an. Da bin ich auch mal gespannt, was da noch so kommt.